Rudolf Koch

Rudolf Koch

Samstag, 06 Februar 2016 00:00

Vor 70 Jahren Hochwasser in Altenbeken

" Ab Mittwoch, den 9. Februar 1946 setzte starker Regen ein, der bis zum 14. des Monats anhielt. Da das Regenwasser wegen starken Frost nicht in die Erde eindringen konnte, schwollen die Bäche im Beketal stark an ," so schreibt der damalige Chronist Dr. Heinrich Schulze in die Dorfchronik. Schulze weiter:" Die Beke überflutete die Brücke bei der Volksschule, so dass der Unterricht beendet werden musste, damit die Schulkinder unbeschadet nach Hause konnten."

Auch der Schreiber dieses Zeilen kann sich als damals 10jähriger Junge an dieses Hochwasser noch erinnern, denn im Bekebach neben der katholischen Volksschule hatten sich große Kiesmassen angesammelt, sodass der Bach durch die Kreisstraße floss. Die Schäden waren sehr groß und manche Häuser waren tagelang umflutet. Die Pflasterung der Kreisstraße und auch die Gehwege wurden durch die Fluten mitgerissen. Viele Lebensmittel - wie Kartoffeln und Eingemachtes, die ja in dieser Zeit sehr knapp waren, sind durch das Wasser verdorben, da es in die Keller eingedrungen war.

"In der Zeit kurz nach Beendigung des Krieges war dieses besonders schlimm", so schrieb auch der Chronist. In der Nähe des Eisenbahnviaduktes überquert hohes Wasser die Straße. Da der Viadukt noch nicht wieder befahrbar war, mussten die Reisenden in langen Reihen vom Bahnhof Altenbeken kommend, bereitgestellte Fuhrwerke der heimischen Bauern benutzen, um "Altenbeken West" zu erreichen damit sie dort in einen Zug einsteigen konnten. Manche Last musste mühsam die 120 Stufen der Treppe, die hier notdürftig angelegt war, hinaufgeschleppt werden. "Dieses", so der Chronist weiter," wird wohl manchen Reisenden von Rhein und Ruhr noch lange in Erinnerung bleiben."

Es war die größte Überschwemmung, die Altenbeken erlebt hat. Die Gemeinde zahlte für die Schäden damals 7.000 Reichsmark an die Anlieger der Beke. Am 14. Februar 1946 konnte das Unterdorf wieder betreten werden, so dass das ganze Ausmaß der Katastrophe zutage trat. Der Chronist schreibt dann den Schlusssatz in die Gemeindechronik:

"In diesem traurigen Nachkriegsjahr ist diese Überschwemmung für alle sehr tragisch, aber trotz dieser Naturgewalten werden wir mit Gottes Hilfe auch dieses meistern."

 

Repros: Rudolf Koch

Mittwoch, 03 Februar 2016 00:00

Segen bringen Segen sein

Segen bringen Segen sein

Aktion Dreikönigssingen 20 C+M + B+ 16

von: Ludwig Schenk

 Am Samstag, den 10. Januar 2016 zogen 34 Sternsinger/innen aus, um den Menschen den Segen Gottes zu bringen. In einer kurzen Feierstunde um 09:00 Uhr segnete Pfarrer Frank Schäffer die Sternsinger und erklärte ihnen den biblischen Bericht über die Weisen aus dem Morgenland. Bei trockenem Wetter und milden Temperaturen um die 10 Grad marschierten die kleinen Könige von Haus zu Haus.

Am Sonntag zum Festhochamt zogen die Sternsinger mit den Messdienern, den Geistlichen Bernhard Henneke, Frank Schäffer und Ludwig Kinkel in die Kirche ein. Es war der Tag der Verabschiedung von Pfarrer Frank Schäffer. Trotz dieses bedeutenden Ereignisses fand Pfarrer Frank Schäffer noch ein paar nette Dankesworte für die Sternsinger. Die Sternsinger erhielten für die Aktion Dreikönigssingen 3.800 €.

 

Dienstag, 02 Februar 2016 00:00

Pastor Frank Schäffer verabschiedet

Bericht von: Ludwig Schenk. -

Am Montag, den 04. Januar 2015 hat der Leiter der Hauptabteilung Pastorale Dienst im Erzbischöflichen Generalvikariat in der Krypta im Dom zu Paderborn Frank Schäffer als Pfarrer der Gemeinde „Heiligste Dreifaltigkeit" in Beverungen an der Weser installiert.Am Sonntag, den 10. Januar 2015 wurde Pfarrer Frank Schäffer in einem feierlichen Hochamt um 10:30 Uhr von der Pfarrgemeinde Schwaney offiziell verabschiedet. Es war zugleich der letzte Sonntag der Weihnachtszeit. So stellte auch Frank Schäffer fest, dass mit der Taufe Jesu am Jordan ein völlig neuer Abschnitt im Leben Jesu begonnen habe. Dieses sei ein guter Übergang zu seiner Veränderung. Auch für ihn würde das neue Amt eine erhebliche Veränderung in seinem Leben mit sich bringen. Sichtlich überwältigt war Pfarrer Frank Schäffer von einer übervollen Kirche. Alle Vereine waren mit Fahnenabordnungen oder auch nur durch Vertreter des Vorstandes gekommen. Ihm zur Seite im Hochamt stand Pfarrer Bernhard Henneke, Pfarrer Ludwig Kinkel, die Gemeindereferenten Bernhard Gösmann und Martina Knoke. Mit einzogen waren die Sternsinger, die leider im Rahmen der Verabschiedung etwas untergingen. Die offizielle Verabschiedung sprachen Pfarrer Bernhard Henneke als Leiter des Pastoralverbundes Egge sowie Magitt Stein als Vorsitzende vom Pfarrgemeinderat:

„Auf deine Initiative hin wurde einige plastische Dinge wieder in die Kirche eingebracht bzw. aufgearbeitet, wie z. B. das Altarkreuz, die Statuen des hl. Franziskus, der heiligen Katharina sowie der heiligen Mutter Anna. Ferner wurde ein Kelch wieder neu vergoldet. Aber viel wichtiger sind die geistlichen Spuren die du hier in der Gemeinde hinterlässt. So hast du in den 8 ½ Jahren über 100 Menschen die Taufe gespendet, weit über 200 Kinder auf den Empfang der ersten hl. Kommunion vorbereitet, ebenso viele Jugendliche auf den Weg zur Firmung begleitet und über 20 Paaren das Sakrament der Ehe gespendet. Leider musstest du auch über 150 Pfarrmitgliedern auf ihren letzten Weg begleiten. Den Kindern und Jugendlichen galt deine besondere Aufmerksamkeit. Wir wissen nicht genau wie viele Kinder du für das Amt der Messdiener begeistern konntest. Aber wenn wir heute 25 Messdiener/innen haben, ist das eine stolze Anzahl, die wir dir zu verdanken haben. Den Jugendlichen standest du bei der Organisation und Durchführung der Freizeiten mit Rat und Tat zur Seite." Die Messdiener verabschiedeten sich kurz und knapp, aber treffend: „Mit einem Satz ist alles umschrieben – Es war ja auch ein guter!" Außer den oben genannten Dingen hat die Pfarrgemeinde noch die Beschaffung von neuen Messgewändern für die Messdiener, sechs neue Kerzenständer für den Zelebrationsaltar, ein neues Vortragekreuz mit zwei Kerzenständern, ein neues Weihrauchfass, drei kleine Kreuze für den Zelebrationsaltar und den Seitenaltären sowie die Wagen für die verschiedenen Gesangbücher zu verdanken. Der Pfarrgemeinderat hat Frank Schäffer ein Paar Wanderschuhe und einen Wanderrucksack geschenkt. Die Vereine, wie die Sakramentsbruderschaft, die Schützenbruderschaft, die Landjugend, die Messdiener, die Frauengemeinschaft, der Kirchenvorstand, das Pfarrbüro und die Feuerwehr sprachen ihren Dank und gute Wünsche aus und schenkten Dinge, die man zum Wandern benötigt. Zum Abschluss gab es einen langanhaltenden Beifall. Pfarrer Frank Schäffer war so gerührt, dass ihm nur das eine Wort einfiel: „Danke – mehr kann ich nicht sagen." Nach dem feierlichen Auszug aus der Kirche war Gelegenheit im Pfarrheim, sich persönlich von Frank Schäffer zu verabschieden. Hiervon wurde rege Gebrauch gemacht.

Werdegang und Einführung: Pastor Frank Schäffer wurde am 03. März 1968 in Schloss Neuhaus geboren und wuchs hier auf. Nach Abitur und Bundeswehrzeit studierte er in Paderborn und Wien Theologie und arbeite anschließend in der Erzdiözese Wien als Pastoralassistent. Das Priesterseminar in Paderborn und die Diakonatszeit in Dortmund-Dorsfeld dienten als letzte Vorbereitung für die Priesterweihe 1997. Anschließend war Pastor Schäffer bis 2001 im Pastoralverbund Hagen-Nord, insbesondere als Pastor im Ökumenischen Zentrum Hagen-Helfe tätig. Seit September arbeitet er im Pastoralverbund Herne Süd. Pastor Frank Schäffer wurde am 29. Juli 2007 im Pastoralverbund Egge eingeführt. Er wohnte im 1984 erbauten Pfarrhaus in Schwaney, Am Marktplatz 6. Seine Hauptaufgabe war im Generalvikariat in der Hauptabteilung pastoraler Dienst. Hier war er vor allem für die Organisation/Betreuung und Durchführung von Pilgerreisen/Fußwallfahrten aller Art zuständig. Daneben hat ihm der Erzbischof viel Zeit gelassen bzw. hat er seinen Dienst so eingerichtet, dass ihm viele Stunden für den pastoralen/seelsorgerischen Dienst im Pastoralverbund verblieben. Er fühlte sich besonders für die Pfarrgemeinden St. Johannes Baptist in Schwaney und St. Dyonisius Buke zuständig. Pfarrer Frank Schäffer hinterlässt eine große Lücke. Die Einführung in Beverungen war am Sonntag, den 24. Januar 2016 um 15:00 Uhr. (siehe Bild) Aufgrund umfangreicher Renovierungsmaßnahmen des etwa 120 Jahre alten Pfarrhauses in Beverungen konnte der Umzug erst am Dienstag, 26. Januar 2016 erfolgen. Zur Einführung wurde von Schwaney ein Omnibus eingesetzt.

Montag, 01 Februar 2016 00:00

Statistik

Statistisches zu Jahresbeginn

Der statistische Jahresrückblick zeigt für die Gemeinde Altenbeken folgende Entwicklung: Es wurden mehr Zu- als
Wegzüge registriert und auch die Zahl der Geburten stieg spürbar an. Ein Großteil der Zuzüge war im vergangenen Jahr durch die Aufnahme von Flüchtlingen begründet, allein
164 Männer, Frauen und Kinder flohen aus ihrer Heimat zu uns. 60 Personen zogen in die drei Seniorenheime der Gemeinde. Insgesamt haben 684 Menschen die Gemeinde verlassen, 834 sind zugezogen. Damit waren am Jahresende 9.313 Personen in der Gemeinde gemeldet. Betrachtet man die letzten drei Jahre, so sind durchschnittlich 54 Personen mehr zu- als weggezogen. Altenbeken erlebte dabei mit 49 Personen den höchsten Zuzug im Dreijahresmittel, gefolgt von Schwaney mit 24 Buke verließen 19 Menschen mehr als zuzogen. Im Durchschnitt der letzten zehn Jahre ist eine Person mehr in die Gemeinde zugezogen, als weggegangen ist.Schaut man auf die Zahl der Geburten und Sterbefälle, zeigt sich folgendes Bild: 2015wurden insgesamt 108 Kinder geboren, 35 mehr als noch vor einem Jahr. Zuletzt wurden 2001 so viele Kinder geboren, ein Trend der deutschlandweit zu beobachten ist. Die Liste der beliebtesten Vornamen der 45 neugeborenen Jungen und 63 Mädchen führen Jonas, Louis und Lucasso wie Mia, Emma und Isabell an. Gestorben sind insgesamt 131 Personen, 69 Verstorbene lebten zuvor in den Seniorenheimen. Vergleicht man die Zahl der Geburten (108) und Sterbefälle unter Berücksichtigung des „Seniorenheimeffektes ¹“ (62), so ist ein Geburtenüberschuss von 39 festzustellen.Von den 131 in unserer Gemeinde verstorbenen Menschen wurden 79 hier bestattet. Erstmals wählten Hinterbliebene für mehr als die Hälfte Ihrer Verstorbenen eine Urnenbestattung. In den letzten fünf Jahren stieg die Zahl der Urnenbestattungen um 24 Prozent.Insgesamt ist die Bevölkerungszahl in der Gemeinde leicht steigend. Während die Zahl der Bevölkerung in den letzten zehn Jahren noch um 295 abnahm, stieg sie in den letzten drei Jahren um 112. Die Zahl der Eheschließungen lag mit 33 im Zehnjahresdurchschnitt.

Mittwoch, 27 Januar 2016 00:00

Die Sternsinger in der Gemeinde Altenbeken

Die Sternsinger haben in Altenbelken: 5.491,42 Euro, in Buke: 2.420,- Euro und in Schwaney: 3.800,- Euro gesammelt. Ein großes DANKESCHÖN gilt allen Helfern, Spendern, KIndern und Unterstützer.

Dienstag, 19 Januar 2016 00:00

Der Försterfriedhof in Altenbeken.

Im Zuge der Neuordnung der Verwaltung des Königreiches Preußen wurde im Jahre 1830 die Oberförsterei vom Wilhelmsberg bei Neuhaus in die Domaine Durbeke nach Altenbeken verlegt. Erster Chef in Durbeke war von 1830 bis 1833 der Oberförster Schilling. Es folgten dann die Oberförster Erdmann (1833 – 1839), Brüggemann (1839 – 1845), Rintelen (1845 – 1865), Wellenberg (1865 – 1868), und Schliekmann (1868 – 1874).

Am 1. Juli 1874 kam dann der Königliche Oberförster Wilhelm Huber in das idyllisch gelegene Forsthaus Durbeke nach Altenbeken. Dieser hat sichtbare Spuren hinterlassen, denn er ließ auf dem „Kleinen König“, einen bewaldeten Hügel – westlicher Ausläufer des Stapelsberges – einen kleinen Privatfriedhof anlegen. Dieses zeigt, dass er evangelisch war und seine Angehörigen auf dem Friedhof in Altenbeken nicht beerdigen wollte oder konnte.

Er ließ dort nämlich zwei seiner Kinder beerdigen und man liest auf den Grabplatten:

  1. Hier ruht Wilhelm Huber

           geboren am 11. Oktober 1875

           gestorben am 27. Februar 1884.

  

  1. Hier ruht Friedrich Karl Huber

geboren am 7. Mai 1878

gestorben am 17. Mai 1878

 

Auch Angehörige des Oberförsters Dautz (1886 – 1893 wurden hier bestattet. Es sind aber keine Grabplatten vorhanden

Von 1893 bis 1905 wirkte dann der Forstamtsleiter Steuber in der Oberförsterei. Er hatte 1903 seine Frau auf dem „Försterfriedhof“ beigesetzt., sie aber nach seiner Versetzung 1905 exhumiert und nach seinen neuen Wirkungsort nach Cludow bei Landberg an der Warthe überführen lassen.

Die Friedhofbepflanzung besteht aus alten Eiben und einen immergrünen Efeu – Teppich und der Hügel selbst weist einen vielfältigen Baumbestand auf. Er war in früheren Jahren als Lehrwald der Förster angelegt worden.

Der kleine Friedhof wurde in all den Jahren immer instand gehalten und gepflegt, hier war besonders Förster Walter Thiele immer sehr aktiv. Nach seinem Tod drohte er zu verwahrlosen, aber auf Antrag des Ortsheimatpflegers beim Forstdirektor Franz Lödige wurde er gründlich renoviert.

Es wurden von Revierförster Marten und seinen Forstbetriebswirten auf Anweisung des Staatlichen Forstamtes die Denkmäler und Einfassungen durch einen Steinmetz restauriert und der Friedhof mit einen neuen Zaun eingefriedigt.

Der sogenannte Försterfriedhof in Altenbeken stellt ein Kulturdenkmal der damaligen Zeit dar und erinnert an das protestantisch/Preußische Beamtentum.

Nach dem Oberförster Steuber residierten dann im Forsthaus Durbeke von 1905 bis 1932 der Forstleiter Kamlah und von 1932 bis 1937 Oberförster Stubbe. Von 1937 bis 1956 waren dann die heute noch vielen Altenbekenern bekannten Forstmeister Havestedt und bis zur Auflösung im Jahre 1972 Forstmeister Wiemer als Chef’s der Forstverwaltung tätig.

Dieses idyllisch gelegene Fachwerk – Kleinod wurde von den Eheleuten Prof. Hans Walter Wichert und seiner Ehefrau Dr. Ursula Wichert/Pollmann erworben und ist somit als geschichtsträchtiges Haus der Eggegemeinde Altenbeken erhalten geblieben

 

 

Samstag, 09 Januar 2016 00:00

Altenbekener Sternsinger

Freitag, 18 Dezember 2015 00:00

Heimat

Mittwoch, 16 Dezember 2015 00:00

Das Paradies auf Erden ist Buke

Eine schöne Reklame macht das Bergdorf Buke.........weiter so !!

Diese Tradition ist bis heute erhalten geblieben.

Nach dem Krieg fand am 6. Dezember 1948 zum ersten Mal die weit über die Grenzen Altenbekens bekannte Nikolausfeier statt. Über die Organisation dieser Feier lesen wir im Protokollbuch folgende Eintragung: 

„Auf der Sitzung am 23. November 1948 im Unterrichtsraum des Bahnhofs wurde beschlossen: Die Beschaffung von drei Zentner Weizen für die Spekulatien wird Johann Freitag übertragen zum Preis von dreißig Mark der Zentner. Das Mehl und die Zutaten werden dem Bäckermeister Cramer geliefert. Die Musik für den Zug stellt die Reichsbahn Sozialwerk- Kapelle Altenbeken gratis. Den Eselwagen stellt Johannes Volkhausen und das Auto zum Transport der Tüten die Firma Josef Rudolphi. Als Festplatz wird der Marktplatz bestimmt und die Anlage der Beleuchtung übernimmt die Firma Kriegesmann. Für Sicherheit und Ordnung sorgt die Bahnpolizei und den Schimmel für St. Nikolaus stellt der Bauer Heinrich Schrader.

Die Anfahrt des Sonderzuges erfolgt von der „Kippe“ nach Gleis 6 Süd bei Eintritt der Dunkelheit. Aufstellung der Kinder am Bahnhofsvorplatz, dann Abmarsch des Zuges durch das Unterdorf zum Marktplatz. Dort ist dann die Feier und Bescherung.“

Über die erste Nikolausfeier selbst lesen wir dann u.a.:

„Am 6. Dezember um 16,45 Uhr startete die Feier. Die Kinder hatten sich mit brennenden Fackeln auf dem Bahnhofsvorplatz versammelt und ganz Altenbeken war auf den Beinen. Groß war der Jubel als St. Nikolaus mit seinem hellerleuchteten Zug und der funkensprühenden und laut pfeifenden Dampflokomotive in den Bahnhof einfuhr. Die Musik spielte das Nikolauslied und die Kinder sangen alle mit......“

Der Gedanke, in Zeiten der Not und Entbehrungen den Kindern eine Freude zu machen, hat mit dieser Feier ihren Ursprung   bis heute erhalten. Das Amt des Nikolaus bekleideten in den ersten Jahren Josef Hüsken, ihm folgte Friedrich Marx ( diese waren auch im Anfang die Initiatoren der Nikolausfeier),ferner Willi Seboth und Walter Knabe. Besonders Ferdinand Küting, (er bekleidete dieses Amt 35 Jahre) ist den Altenbekener noch gut in Erinnerung. Ihm folgte dann Ferdinand Vahle und nun erfreut unsere Kinder als hl. Nikolaus Horst Lendeckel.

Auch in diesem Jahr kam St. Nikolaus in unsere Eggegemeinde. Wie in all den Jahren spielte als Nachfolgerin der Reichsbahn Sozialwerk Kapelle immer noch das heutige Bahnorchester Altenbeken. Der Nikolaus reitet zwar keinen Schimmel mehr – aber ca. 1000 Altenbekener und Gäste ob groß oder klein erwarteten den „heiligen Mann“ am Bahnhof - wie in den Anfangsjahren.

Heute wird der Nikolaus mit Fackeln zum Kirchplatz geleitet, wo dann die große Bescherung für die Kinder war. Ausrichter ist das Bahn Orchester unter der Regie des rührigen Vorsitzenden Ferdinand Heinekamp.

Den Verantwortlichen – und auch dem Nikolaus (Horst Lendeckel) - an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön im Namen der Kinder aus nah und fern.

Das Archivbild zeigt den Nikolaus, als er mit dem Schimmel noch vom Bahnhof zum Marktplatz ritt.                                        

 

Repro: Rudolf Koch