Die erste urkundliche Erwähnung verdankt das Dorf dem Kirchenbann, der vor 1211 über die Einwohner von ALDEBEKENE verhängt wurde. (siehe Urkunde) Sie hatten dem benachbarten Klostergut Druheim (heute Kempen) großen Schaden zugefügt, weil die Mönche ihnen die Huderechte in den Wäldern streitig machten. Die bei der Schlichtung vom Fürstbischof zu Paderborn im Jahre 1211 ausgestellte Urkunde nennt erstmals den Namen „ALDEBEKENE“. Man lebte hier also neben der Landwirtschaft auch vom Erzbergbau. Die erste Nachricht hierüber stammt aus dem Jahre 1392. Die Altenbekener Eisenindustrie war schon sehr bedeutend, wenn auch das Erz in einfachen Wolfsöfen und Luppenfeuern gewonnen wurde. Kirchlich gehörte Altenbeken zum Kloster Hardehausen , dem es vermutlich schon im Jahre 1140 bei der Gründung dieses Klosters zugeteilt worden war. Hiernach wurde dann das Dorf nach Neuenbeken (Beken) eingepfarrt und ab 1692 zum Pfarrdorfe Buke. Erst 1898 wurde Altenbeken selbstständige Pfarrei. Im Jahre 1610 wurde in Altenbeken eine Eisenhütte errichtet und die Erzeugnissen gingen weit über die Grenzen des Paderborner Landes. Es wurden u. a. eiserne Öfen verschiedener Bauart und Größe gefertigt, die kunstvoll mit Wappen und Bildern verziert waren. In vielen Schlössern, Burgen, Klöstern und Edelsitzen der damaligen Zeit gaben die Öfen Zeugnis vom Fleiß und von der Tüchtigkeit der…
Das Eggedorf Buke Buke, am Fuß des Eggegebirges gelegen, kann auf eine 1000-jährige Geschichte zurückblicken.Das Dorf verdankt Ursprung und Geschichte der Begegnung mitdem christlichen Glauben. Seit der Karolingerzeit, dem 9. - 10.Jahrhundert, wird der fränkische Märtyrer und NationalheiligeDionysius als Patron der Gemeinde verehrt. Die älteste Poststation auf dem Weg von Paderborn nachHannover wurde im Januar 1663 in Buke errichtet.Mit der Gebietsreform im Jahr 1975 verlor der Ort dieSelbstständigkeit. Heute ist Buke ein Teil der Großgemeinde Altenbeken.In der 1673 ha großen Gemarkung des Ortsteils Buke liegt dieWasserscheide zwischen Rhein und Weser. Zur Geschichte des Dorfes Buke Der Ortsname Buke kommt von der damaligen Bezeichnung: "To den Buken". Zweifellos stammt der Name vom Buchenwald ab, obwohl sich etwa bis zum heutigen Hühnerfeld ein Eichenwald erstreckte. Die ältere Geschichte des Eggedorfes Buke kann nicht genau nachvollzogen werden. Eines ist sicher: Lange vor der ersten urkundlichen Erwähnung am 21. Januar 1231 gab es in Buke schon eine Kirche. Mit der Gründung des Kreises Paderborn im Jahre 1832 gehörte Buke mit seinen damals 557 Einwohnern zum Amt Lippspringe. Sie fand auf Anregung der Bezirksregierung in Minden statt. Heute gehört Buke als Ortsteil zur Großgemeinde Altenbeken, Kreis Paderborn, und damit zum Regierungsbezirk Detmold. .
Schwaney kann auf eine mehr als 1000jährige Geschichte zurückblicken. Erstmalige Erwähnung fand der Ort unter der Bezeichnung "Ecwardeshusen" im Corveyer Samtregister um das Jahr 970. Anfang des 14. Jahrhunderts befanden sich nachweislich 10 kleine Siedlungen auf der Schwaneyer Gemarkung, die sich zum Schutz vor Überfällen zusammenschlossen. Der Paderborner Bischof Balduin sprach im Jahre 1344 von Suanecghe, aus dieser Bezeichnung entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name Schwaney. Die Herkunft des Ortsnamens Suanecghe konnte bis heute nicht endgültig geklärt werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich die Bezeichnung aus zwei Begriffen aus der mitteldeutschen Sprache zusammensetzt. Er lässt sich wie folgt übersetzen: "Wasserloch am Bergrücken". Gerade das Jahr 1344 war für Schwaney von großer Bedeutung. So erhielt der Ort das Stadtrecht und der Bischof ließ am östlichen Dorfausgang ein Wasserschloss bauen. Schon damals befand sich um die damals junge Stadt ein Wehrgürtel aus Mauer , Wall und Graben. Auch stammt aus dieser Zeit noch das Recht auf Deputatholz, so dass auch heute noch viele Schwaneyer ihr Holz aus dem Egge-Wald bekommen. Schwaney verlor relativ schnell wieder Schloss und Stadtrechte. Bereits im Jahre 1409 wurde Schwaney wieder als Dorf bezeichnet. Ursache dürften Fehden und Kriege der damaligen Zeit sein und…