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Auf Antrag der Heimatpfleger und des Beauftragten für Bodendenkmäler beschloss mit Datum vom 6. September 2007 der Hauptausschuss der Gemeinde Altenbeken das Wasserwerk Apuhl in die Denkmalliste aufzunehmen. Zuvor hatte das Amt für Denkmalpflege in Westfalen diesen Antrag befürwortet. Es führte hierzu aus, dass es sich hier um ein Baudenkmal im Sinne des § 2.1 DSchG NW handelt, an dessen Erhaltung und Nutzung ein öffentliches Interesse besteht. Der Denkmalumfang wird wie folgt beschrieben:„Es handelt sich hier um einen kubischen Baukörper…
Eine Kuriosität, die viele Jahrzehnte die Gemüter der Altenbekener Bürgerinnen und Bürger erhitzte war, dass sich der Verwaltungsamtssitz des „Amtes Altenbeken“ in Bad Lippspringe befand.Als Anfang des 18. Jahrhunderts das Amt Lippspringe gegründet wurde, gehörten hierzu die Gemeinden: Benhausen, Marienloh, Neuenbeken, Buke, Schwaney und Altenbeken. Als am 28. Januar 1921 Lippspringe als selbständige Stadt aus dem Amtsverbund ausschied, bildeten die übrigen Gemeinden das Amt Altenbeken. Amtsbürgermeister – also Verwaltungschef – war seinerzeit (bis 1939) Amtmann Peter Hachmann. Da Altenbeken die…
Das Bollerborn - Kreuz hat in all den Jahrzehnten an diesem angestammten Platz für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde und darüber hinaus eine kulturhistorische und ortsgeschichtliche Bedeutung und wurde deshalb im Jahre 1986 unter Denkmalschutz gestellt In der Ortschronik ist niedergeschrieben, dass in Altenbeken vom 1. bis 3. November 1872 die 1100jährige Jubelfeier zur Erinnerung an die Einführung des Christentums in Westfalen stattfand. (wörtlich) „Nach einer feierlichen Messe am Sonntagabend zogen die Gläubigen in einer Prozession zum Bollerborn. Die…
Zur Erinnerung an die optische Telegrafenstation wurde am Standort Rehberg auf Initiative des Ortsheimatpflegers Rudolf Koch ein Erinnerungsstein aufgestellt Dieser wurde am 27. September 1992 zusammen mit der Abteilung des Altenbekener Eggegebirgsvereins eingeweiht. Der Standort wurde durch Nachgrabung zusammen mit Prof. H. W. Wichert genau ermittelt. Mauern, Ziegelreste und vor allem Reste von Solling – Dachsteinen wurden als Indiz für den Standort angesehen., der vorher mit Hilfe von Kantasterkarten sowie einer Karte des Forsteinrichtungswerkes aus dem Jahre 1833/34 im Forstamt…
An der Landstraße von Altenbeken und Neuenbeken wurde nun vom Landesbetrieb Straßenbau NRW, unter der Leitung von Albert Kohlhagen, von seinen Mitarbeitern ein Mahnmal an der Böschung freigeschnitten und gesäubert, dass an ein folgenschweres Unglück vor 110 Jahren erinnert. Es ist ein einfaches schlankes Steinkreuz in modernen neugotischen Formen, wobei die Enden in Kreuzblumen ähnlichen Gebilden auslaufen. Wenige der eiligen Zeitgenossen, die hier vorbei fahren, wissen von der Bedeutung dieses vier Meter hohen Mahnmals, das spätere Generationen an ein schweres…
Von den schönen, alten Fachwerkhäusern aus früheren Jahrhunderten gibt es in Altenbeken nicht mehr viele. Darum freute sich Ortsheimatpfleger Rudolf Koch, dass ein Kleinod in diesen Monaten in der Altenbekener Hüttenstraße 18 liebevoll restauriert wurde. Es ist von dem Zimmermann Josef Brockmann und seiner Ehefrau Theresia geb. Altmiks im Jahre 1829 erbaut worden. Nach deren Tod, der Vater starb am 13. Februar 1869, die Mutter am 9. Februar 1896, übernahm der Sohn Heinrich Brockmann den elterlichen Besitz. Er war Hilfsschaffner…
So wechselvoll, wie die Geschichte des früheren Kriegervereins, ist auch die Historie der alten Kriegerfahne von 1866. Mit Ende des 2. Weltkrieges verschwand nicht nur der Verein , sondern auch die Fahne, die wahrscheinlich von den Besatzungstruppen verbrannt worden wäre. Der ehemalige Bürgermeister Willi Ernst soll sie dann im Rathausarchiv entdeckt haben und übergab sie am Sebastiantag des Jahres 1989 in die „Obhut“ der Schützenbruderschaft. Da zuerst ein würdiger Ort fehlte, wurde sie vom früheren Sparkassen -Zweigstellenleiter Joachim Lachenicht, der…
Die Kuhlbornsiedlung wurde errichtet.Im Amtsdeutsch: "Kleinsiedlung Altenbeken" Typ: "Kleinsiedlerstelle mit eingebautem Stall und mit Einliegerwohnung". Die Kuhlbornsiedlung in heutiger Zeit. Die frühere selbständige Gemeinde Altenbeken (ohne Buke u. Schwaney) zählte vor 60 Jahren 3654 Einwohner. Dieses war ein enormer Zuwachs, denn nach dem Krieg hatten wir 453 Flüchtlinge und Vertriebene und 537 Evakuierte in unser Eggedorf aufgenommen. Dieses führte natürlich zu einer Wohnungsnot. Es wurde deshalb von dem Landwirt Hoesche (Jost) im Kuhlborn Bauland erworben. Die gemeindeeigenen Ländereien - nämlich…
„Altenbeken war meine erste Liebe!“ So bekannte Schwester Theodula, als sie am 11.11.2004 im voll besetzten Pfarrheim auf Einladung der KAB über das „Glaubenszeugnis junger Altenbekener Christen“ sprach. Von 1941 bis 1947 weilte sie auf ihrer ersten Stelle im Schwesternhaus Altenbeken und war im katechetischen Dienst der Gemeinde an Kinder und Jugendlichen eingesetzt. Hier erlebte sie die schicksalsschweren Jahre der Kriegs- und Nachkriegszeit. Hier erfuhr sie auch das mutige Glaubenszeugnis von Jugendführern und –führerinnen zusammengefunden, die sich aus christlichem Geiste…
80 Jahre sind es her, als das Wahrzeichen Altenbekens – der Bekeviadukt – ein einzigartiges Schauspiel erlebte. Auch ganz Altenbeken war am 26. Juni 1931 auf den Beinen, um Franz Krukenbergs Weltrekordlers - nämlich den “Schienenzeppelin“ - zu bewundern. Der damalige Chronist Scholand beschrieb dieses Ereignis: „Alle Kinder und Erwachsene aus Altenbeken und Umgebung hatten sich an der Bahnstrecke eingefunden.. Der Wagen, der von Berlin kommend, in Richtung Westen fuhr, sah einem „silbergrauen Rennauto“ nicht unähnlich.“ Bei einer Länge von…
Am 18. August 2004 wurde dem Bürgermeister der Gemeinde Altenbeken Hans Jürgen Wessels vom Ortsheimatpfleger Rudolf Koch das neu restaurierte Bahnwasserwerk am Sommerberg übergeben. Es wurde von der Deutschen Reichsbahn im Jahre 1935 errichtet und hatte die Aufgabe die Dampflokomotiven mit Kesselwasser zu versorgen. In der damaligen Dampflok – Ära waren in dieser Gebirgsgegend täglich ca. 2 000 cbm Wasser allein für den Dampflokbetrieb erforderlich. Gespeist wurde der Wasserhochbehälter hauptsächlich von der Apuhlquelle an der Hüttenstraße. Versorgt wurden von hier…
Vom 2. April bis zum 27. September 2013 finden umfangreiche Gleisbauarbeiten zwischen Altenbeken, Langeland und Himmighausen statt. Neben der Erneuerung von insgesamt acht Weichen werden in dieser Zeit rund 9.000 Meter Gleise, Schwellen und Schotter ausgetauscht. Gleichzeitig werden im Rehbergtunnel die Rettungswege, Löschwasserleitungen, Notbeleuchtungen und Kabelkanäle erneuert. Wegen dieser komplexen Arbeiten bleibt die Strecke in beiden Richtungen für den Zugverkehr gesperrt. Die Deutsche Bahn investiert in diese Baumaßnahmen insgesamt 12 Millionen Euro. Folgende Arbeiten werden durchgeführt • Erneuerung der Gleise…
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