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Eine Kuriosität, die viele Jahrzehnte die Gemüter der Altenbekener Bürgerinnen und Bürger erhitzte war, dass sich der Verwaltungsamtssitz des „Amtes Altenbeken“ in Bad Lippspringe befand.Als Anfang des 18. Jahrhunderts das Amt Lippspringe gegründet wurde, gehörten hierzu die Gemeinden: Benhausen, Marienloh, Neuenbeken, Buke, Schwaney und Altenbeken. Als am 28. Januar 1921 Lippspringe als selbständige Stadt aus dem Amtsverbund ausschied, bildeten die übrigen Gemeinden das Amt Altenbeken. Amtsbürgermeister – also Verwaltungschef – war seinerzeit (bis 1939) Amtmann Peter Hachmann. Da Altenbeken die…
Vom 2. April bis zum 27. September 2013 finden umfangreiche Gleisbauarbeiten zwischen Altenbeken, Langeland und Himmighausen statt. Neben der Erneuerung von insgesamt acht Weichen werden in dieser Zeit rund 9.000 Meter Gleise, Schwellen und Schotter ausgetauscht. Gleichzeitig werden im Rehbergtunnel die Rettungswege, Löschwasserleitungen, Notbeleuchtungen und Kabelkanäle erneuert. Wegen dieser komplexen Arbeiten bleibt die Strecke in beiden Richtungen für den Zugverkehr gesperrt. Die Deutsche Bahn investiert in diese Baumaßnahmen insgesamt 12 Millionen Euro. Folgende Arbeiten werden durchgeführt • Erneuerung der Gleise…
Das Kreuzreliquiar der Schwaneyer Pfarrkirche: Dank finanzieller Unterstützung des Pfarrgemeinderates und der Erzdiözese Paderborn konnte das lange verborgene Kreuzreliquiar der Pfarrei Schwaney vom Goldschmied Schnorrenberg in Paderborn restauriert werden und nun wieder seinen gebührenden Platz im liturgischen Gebrauch einnehmen. Historisch ist Folgendes über dieses Kunstwerk zu berichten: August Friedrich Meyenberg, Pfarrer von Schwaney (1850–1869), bemühte sich sehr der Pfarrkirche ein kostbares Heiltum, eine Partikel vom Kreuz des Welterlösers zu sichern. Diese Reliquie war eine Stiftung von Fräulein Elisabeth Apen, Paderborn,…
Ein einmaliges Bauwerk entsteht zwischen Buke und Bad Driburg Von: Ortsheimatpfleger Rudolf Koch, Altenbeken Nachdem die Vorarbeiten für die Tierbrücke über die B 64 abgeschlossen sind, wird nun in den kommenden Wochen von einem Schweizer Spezialunternehmen ein Bogengerüst über die Straße aufgebaut. Dann werden die acht Meter langen Betonteile für die Brücke einzeln auf Schienen aufgeschoben. Finanziert wird diese Maßnahme aus Mitteln des Konjunkturpaketes II. In Nordrhein/Westfalen werden vier Tierbrücken gebaut, die den Zweck haben großflächige Waldgebiete zu verknüpfen. Zu…
Verfolgung und Leid jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger Altenbekens in der NS- Zeit wurde jetzt von Ortsheimatpfleger Rudolf Koch und der Historikerin Dr. Margit Naarmann in einer Dokumentation erarbeitet. Pünktlich zum 69. Jahrestag der Pogromnacht am 9. November 2007 übergab Rudolf Koch in der Aula der Altenbekener Hauptschule die ersten Exemplare der 38-seitigen Gedenk-schrift an die Schulen der Eggegemeinde. Er wünscht sich, dass damit im Unter-richt auch die lokale Geschichte aufgearbeitet werden kann. Der Rektor der Hauptschule Hermann Knaup erinnerte die…
Ein historischer Rückblick: Als im Jahre 1864 der Altenbekener Bahnhof in Betrieb genommen wurde, errichtete man für die Reisenden eine Bahnhofswirtschaft mit Wartesaal. Ein so genanntes „Fürstenzimmer für Hohen Besuch“ wurde auch eingerichtet. In der Ortschronik werden anfangs dann die „Restaurateure“ Johan Kniewel und Johan Halin genannt. Hier wird berichtet, dass auf dem hiesigen Bahnhof ein Personenwechsel stattgefunden habe. Der seit der Fertigstellung des Bahnhofs im Jahre 1864 erste Restaurateuer (Gastwirt) Johan Kniewel, ist am 1. März 1873 nach Soest…
„Altenbeken war meine erste Liebe!“ So bekannte Schwester Theodula, als sie am 11.11.2004 im voll besetzten Pfarrheim auf Einladung der KAB über das „Glaubenszeugnis junger Altenbekener Christen“ sprach. Von 1941 bis 1947 weilte sie auf ihrer ersten Stelle im Schwesternhaus Altenbeken und war im katechetischen Dienst der Gemeinde an Kinder und Jugendlichen eingesetzt. Hier erlebte sie die schicksalsschweren Jahre der Kriegs- und Nachkriegszeit. Hier erfuhr sie auch das mutige Glaubenszeugnis von Jugendführern und –führerinnen zusammengefunden, die sich aus christlichem Geiste…
Vor 75 Jahren am 14. Juli 1935 wurde die heutige evangelische Kirche feierlich eingeweiht. Spenden hatten des Neubau des Kirchenneubaues ermöglicht. Ortspfarrer Harre von Bad Driburg hielt damals die Festpredigt. Bei der Nachfeier im benachbarten Hotel Hoeschen betonte der katholische Pfarrer Goller das gute Verhältnis der beiden Konfessionen in Altenbeken. Vor 75 Jahren wurde die neue Kirche eingeweiht, nachdem ein Brand die alte Kirche bis auf die Mauern zerstörte hatte. Vermutlich war im Kamin der Brandherd, der die kleine Kirche…
Von den schönen, alten Fachwerkhäusern aus früheren Jahrhunderten gibt es in Altenbeken nicht mehr viele. Darum freute sich Ortsheimatpfleger Rudolf Koch, dass ein Kleinod in diesen Monaten in der Altenbekener Hüttenstraße 18 liebevoll restauriert wurde. Es ist von dem Zimmermann Josef Brockmann und seiner Ehefrau Theresia geb. Altmiks im Jahre 1829 erbaut worden. Nach deren Tod, der Vater starb am 13. Februar 1869, die Mutter am 9. Februar 1896, übernahm der Sohn Heinrich Brockmann den elterlichen Besitz. Er war Hilfsschaffner…
Zur Erinnerung an die optische Telegrafenstation wurde am Standort Rehberg auf Initiative des Ortsheimatpflegers Rudolf Koch ein Erinnerungsstein aufgestellt Dieser wurde am 27. September 1992 zusammen mit der Abteilung des Altenbekener Eggegebirgsvereins eingeweiht. Der Standort wurde durch Nachgrabung zusammen mit Prof. H. W. Wichert genau ermittelt. Mauern, Ziegelreste und vor allem Reste von Solling – Dachsteinen wurden als Indiz für den Standort angesehen., der vorher mit Hilfe von Kantasterkarten sowie einer Karte des Forsteinrichtungswerkes aus dem Jahre 1833/34 im Forstamt…
so lautet der Titel eines Buches, das jetzt von Ortsheimatpfleger Rudolf Koch herausgegeben wurde. Die Bearbeitung lag in den Händen von Erich Aufenanger. Reich bebildert, schildert die Dokumentation auf 134 Seiten in DIN A 4 Format, besonders die schlimme Zeit der Bombentage im 2. Weltkrieg. „65 Jahre ist es her, dass dieser schreckliche Krieg vorbei ist, deshalb ist es sehr wichtig den Kindern und Jugendlichen über diese Zeit zu berichten.“, so Koch. „ es ist wichtig, die Erinnerung an diese…
Nach Aufzeichnungen aus dem Jahre 1392 soll in Altenbeken schon Eisenerz abgebaut worden sein. Das Eisenerz wurde in einfachen Luppenfeuern und Wolfsöfen an Ort und Stelle verarbeitet. Später baute man im Dorf kleine Hütten an der Beke, um die Wasserkraft für die Gebläse zu nutzen. Eine industrielle Periode und eine Zeit wirtschaftlichen und technischen Fortschritts erfolgte im Jahre 1607 – also vor 400 Jahren – als die Herren Heistermann und Ludwig vom Fürstbischof zu Paderborn mit dem Bergwerksrecht auf dem…
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