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An der Landstraße von Altenbeken und Neuenbeken wurde nun vom Landesbetrieb Straßenbau NRW, unter der Leitung von Albert Kohlhagen, von seinen Mitarbeitern ein Mahnmal an der Böschung freigeschnitten und gesäubert, dass an ein folgenschweres Unglück vor 110 Jahren erinnert. Es ist ein einfaches schlankes Steinkreuz in modernen neugotischen Formen, wobei die Enden in Kreuzblumen ähnlichen Gebilden auslaufen. Wenige der eiligen Zeitgenossen, die hier vorbei fahren, wissen von der Bedeutung dieses vier Meter hohen Mahnmals, das spätere Generationen an ein schweres…
In diesem Jahr wird der 200. Geburtstag des Heimatdichters Friedrich Wilhelm Weber gefeiert. Aus diesem Anlass finden und fanden zahlreiche Gedenktage statt, die durch private Initiative oder durch heimatverbundene Vereine, sowie natürlich durch die rührige Friedrich -Wilhelm - Weber – Gesellschaft ausgerichtet werden. Der Arzt, Dichter und Politiker hat viele Spuren hinterlassen in unserer Region. Auch Altenbeken ist sehr mit ihm verbunden. So lesen wir in der Festschrift, die zum 200. Geburtstag herausgeben wurde, einen Auszug seiner Biografie das Dorf…
Als in der Gemeinde Altenbeken (Ortsteil Altenbeken) der Wunsch aufkam, für die Opfer des letzten Krieges ein Mahnmal zu errichten, wurde dieses vom Schützenverein sofort aufgegriffen und eine Spendenaktion gestartet. Besondere Verdienste daran hatte der damalige Pfarrer der Heilig Kreuz Gemeinde Wilhelm Sudhoff, der sofort einen Platz neben der Pfarrkirche zur Verfügung stellte. Die sieben Meter hohe Säule mit der Schutzmantelmadonna wurde aus Kirchheimer Muschelkalk von dem Bildhauer Heinrich Erlenkötter aus Wiedenbrück geschaffen. Die Einweihung fand unter großer Beteiligung der…
Am 23. Juli 1905 stürzte in den frühen Morgenstunden nach langen und heftigen Regenfällen der Tunnel ein. Auf gut 20 Meter war die Tunneldecke ausgelöst von schweren Felsbrocken zusammengebrochen. Bemerkt wurde der Bergrutsch erst um 6,50 Uhr in der Frühe, als der Personenzug 346 aus Holzminden ohne Vorwarnung in die Schuttmassen hinein gerast war. Über dieses Unglück wurde dann auch in vielen regionalen und überregionalen Zeitungen berichtet: So konnte man lesen: „Der 23. Juli 1905 war für unsere Gegend ein…
so lautet der Titel eines Buches, das jetzt von Ortsheimatpfleger Rudolf Koch herausgegeben wurde. Die Bearbeitung lag in den Händen von Erich Aufenanger. Reich bebildert, schildert die Dokumentation auf 134 Seiten in DIN A 4 Format, besonders die schlimme Zeit der Bombentage im 2. Weltkrieg. „65 Jahre ist es her, dass dieser schreckliche Krieg vorbei ist, deshalb ist es sehr wichtig den Kindern und Jugendlichen über diese Zeit zu berichten.“, so Koch. „ es ist wichtig, die Erinnerung an diese…
Das Bollerborn - Kreuz hat in all den Jahrzehnten an diesem angestammten Platz für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde und darüber hinaus eine kulturhistorische und ortsgeschichtliche Bedeutung und wurde deshalb im Jahre 1986 unter Denkmalschutz gestellt In der Ortschronik ist niedergeschrieben, dass in Altenbeken vom 1. bis 3. November 1872 die 1100jährige Jubelfeier zur Erinnerung an die Einführung des Christentums in Westfalen stattfand. (wörtlich) „Nach einer feierlichen Messe am Sonntagabend zogen die Gläubigen in einer Prozession zum Bollerborn. Die…
Am 18. August 2004 wurde dem Bürgermeister der Gemeinde Altenbeken Hans Jürgen Wessels vom Ortsheimatpfleger Rudolf Koch das neu restaurierte Bahnwasserwerk am Sommerberg übergeben. Es wurde von der Deutschen Reichsbahn im Jahre 1935 errichtet und hatte die Aufgabe die Dampflokomotiven mit Kesselwasser zu versorgen. In der damaligen Dampflok – Ära waren in dieser Gebirgsgegend täglich ca. 2 000 cbm Wasser allein für den Dampflokbetrieb erforderlich. Gespeist wurde der Wasserhochbehälter hauptsächlich von der Apuhlquelle an der Hüttenstraße. Versorgt wurden von hier…
Als die ersten Menschen sich im oberen Beketal niederließen, war in dieser Zeit ohne Zweifel der Wasserreichtum des Tales für ihren Entschluss mitbestimmend. Zahlreiche klare Quellen und Bäche fließen das ganze Jahr hindurch, doch nach der stärkeren Besiedlung mit Bauernhöfen und Gewerbebetrieben nahm die Verschmutzung der Gewässer derart zu, dass die Verwendung für den täglichen Gebrauch als Trinkwasser fast nicht mehr möglich war. Im Jahre 1906 bis 1909 traten verstärkt Scharlach, Diphtherie und Typhus auf, so dass sich die Gemeindevertretung…
„Altenbeken war meine erste Liebe!“ So bekannte Schwester Theodula, als sie am 11.11.2004 im voll besetzten Pfarrheim auf Einladung der KAB über das „Glaubenszeugnis junger Altenbekener Christen“ sprach. Von 1941 bis 1947 weilte sie auf ihrer ersten Stelle im Schwesternhaus Altenbeken und war im katechetischen Dienst der Gemeinde an Kinder und Jugendlichen eingesetzt. Hier erlebte sie die schicksalsschweren Jahre der Kriegs- und Nachkriegszeit. Hier erfuhr sie auch das mutige Glaubenszeugnis von Jugendführern und –führerinnen zusammengefunden, die sich aus christlichem Geiste…
Am 31. Juli 2005 gedachten, trotz strömenden Regens, etwa 200 Bürgerinnen und Bürger der Gewalttat auf Klusweide, bei dem fünf Menschen am 20. Juli 1945 ihr Leben verloren. Klusweide bleibe ein Ort der Besinnung, Trauer und Erinnerung, mahnte Forstdirektor Franz Lödige in seiner Begrüßungsrede. „ Wir alle müssen dafür eintreten, dass Unrecht, Krieg und Mord nicht mehr in unseren Lebensraum gelangen können,“ so der Forstdirektor. Pfarrer Thomas Wulf erinnerte an die Opfer von Gewalt und Krieg vor 60 Jahren. „…
Zur Historie: Am 6. Dezember 1948 fand zum ersten Mal die weit über die Grenzen Altenbekens bekannte Nikolausfeier statt. Über die Organisation dieser Feier lesen wir im Protokollbuch folgende Eintragung: (wörtliche Wiedergabe) „Auf der Sitzung am 23. November 1948 im Unterrichtsraum des Bahnhofs wurde beschlossen: Die Beschaffung von drei Zentner Weizen für die Spekulatien wird Johann Freitag übertragen zum Preis von dreißig Mark der Zentner. Das Mehl und die Zutaten werden dem Bäckermeister Cramer geliefert. Die Musik für den Zug…
Eine Kuriosität, die viele Jahrzehnte die Gemüter der Altenbekener Bürgerinnen und Bürger erhitzte war, dass sich der Verwaltungsamtssitz des „Amtes Altenbeken“ in Bad Lippspringe befand.Als Anfang des 18. Jahrhunderts das Amt Lippspringe gegründet wurde, gehörten hierzu die Gemeinden: Benhausen, Marienloh, Neuenbeken, Buke, Schwaney und Altenbeken. Als am 28. Januar 1921 Lippspringe als selbständige Stadt aus dem Amtsverbund ausschied, bildeten die übrigen Gemeinden das Amt Altenbeken. Amtsbürgermeister – also Verwaltungschef – war seinerzeit (bis 1939) Amtmann Peter Hachmann. Da Altenbeken die…
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