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Wegen Überlastung der weinig leistungsfähigen Nord – Südstrecken u.a. zwischen Hannover – Eichenberg kam es zu erheblichen Engpässen im Zugverkehr. Es wurde deshalb eine Entlastung für die Strecke gesucht und man entschied sich, die Züge vermehrt in Richtung Kassel über Altenbeken zu leiten. Sehr umständlich erwies sich jedoch, dass die Züge im Bahnhof Altenbeken die Fahrtrichtung ändern mussten (Kopfmachen). Dieser umständliche Betriebsablauf veranlasste die DB eine eingleisige Verbindungskurve zwischen der Strecke Altenbeken – Kassel und dem Westportal des Rehbergtunnels hinter…
Die jüdische Familie Ikenberg wohnte viele Jahre in Altenbeken. Doch dann kam ein Schreiben von der Geheimen Staatspolizei, dass am 13. Dezember 1941 1.000 Juden „evakuiert“ werden sollen. „Die zur Abschiebung bestimmten Juden sind am 10. Dezember 1941 in ihren Wohnungen abzuholen und bis 16,00 Uhr nach Bielefeld zum Kyffhäuser am Kesselbrink (Großer Saal“ zu überführen. Die Transporte sind mit der Eisenbahn durchzuführen. Bargeld, Wertgegenstände sind einzuziehen. Die Judenwohnungen sind zu versiegeln.“- soweit ein Ausschnitt aus dem Schreiben. Gemeinsam mit…
Verfolgung und Leid jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger Altenbekens in der NS- Zeit wurde jetzt von Ortsheimatpfleger Rudolf Koch und der Historikerin Dr. Margit Naarmann in einer Dokumentation erarbeitet. Pünktlich zum 69. Jahrestag der Pogromnacht am 9. November 2007 übergab Rudolf Koch in der Aula der Altenbekener Hauptschule die ersten Exemplare der 38-seitigen Gedenk-schrift an die Schulen der Eggegemeinde. Er wünscht sich, dass damit im Unter-richt auch die lokale Geschichte aufgearbeitet werden kann. Der Rektor der Hauptschule Hermann Knaup erinnerte die…
Dem Vorsitzenden der Königlichen Westfälischen Eisenbahndirektion Regierungs – und Baurat Ludwig Benjamin Henz ist es mit zu verdanken, dass die Streckenführung über Altenbeken gewählt wurde. Der preußische König schenkte ihm ein Gemälde, welches den Viadukt zeigt. Es schmückt heute das Konferenzzimmer des Rathauses. Er entstammte der Berner Waffen – und Messerschmiedefamilie Henz. Er wurde am 23.Mai 1798 in Magdeburg als Sohn des Waffen – und Messerschmiedes Ludwig Benjamin Henz geboren, der sich auf die Anfertigung chirurgischer Instrumente und orthopädischer Maschinen…
so lautet der Titel eines Buches, das jetzt von Ortsheimatpfleger Rudolf Koch herausgegeben wurde. Die Bearbeitung lag in den Händen von Erich Aufenanger. Reich bebildert, schildert die Dokumentation auf 134 Seiten in DIN A 4 Format, besonders die schlimme Zeit der Bombentage im 2. Weltkrieg. „65 Jahre ist es her, dass dieser schreckliche Krieg vorbei ist, deshalb ist es sehr wichtig den Kindern und Jugendlichen über diese Zeit zu berichten.“, so Koch. „ es ist wichtig, die Erinnerung an diese…
Am 23. Juli 1905 stürzte in den frühen Morgenstunden nach langen und heftigen Regenfällen der Tunnel ein. Auf gut 20 Meter war die Tunneldecke ausgelöst von schweren Felsbrocken zusammengebrochen. Bemerkt wurde der Bergrutsch erst um 6,50 Uhr in der Frühe, als der Personenzug 346 aus Holzminden ohne Vorwarnung in die Schuttmassen hinein gerast war. Über dieses Unglück wurde dann auch in vielen regionalen und überregionalen Zeitungen berichtet: So konnte man lesen: „Der 23. Juli 1905 war für unsere Gegend ein…
Eine Kuriosität, die viele Jahrzehnte die Gemüter der Altenbekener Bürgerinnen und Bürger erhitzte war, dass sich der Verwaltungsamtssitz des „Amtes Altenbeken“ in Bad Lippspringe befand.Als Anfang des 18. Jahrhunderts das Amt Lippspringe gegründet wurde, gehörten hierzu die Gemeinden: Benhausen, Marienloh, Neuenbeken, Buke, Schwaney und Altenbeken. Als am 28. Januar 1921 Lippspringe als selbständige Stadt aus dem Amtsverbund ausschied, bildeten die übrigen Gemeinden das Amt Altenbeken. Amtsbürgermeister – also Verwaltungschef – war seinerzeit (bis 1939) Amtmann Peter Hachmann. Da Altenbeken die…
Am 2. September 1946 kam ein Transport Heimatvertriebener , ca. 70 Personen, zumeist aus Riegersdorf (Schlesien) in Altenbeken an. Mit den wenigen Habseligkeiten wurden sie in dem teilweise zerbombten Saal des Hotels Hoeschen geleitet. Hier fand die Registrierung der Ankommenden und die Verteilung auf die noch vorhandenen unterbelegten Wohnhäuser statt. Es war natürlich, dass die Ankömmlinge von den jeweiligen Haus - oder Wohnungsinhabern nicht immer mit Freuden empfangen wurden. Wohltuend war, dass im Saal Hoeschen durch das Rote Kreuz und…
Am Sonntag, 14. Januar um 16.00 Uhr trafen sich achtzehn leidenschaftliche Buker Skatfreunde zu einem Skatturnier im Pfarrheim. Martin Rüther, Franz-Josef Bannenberg und Johannes Bölte von der Bruderschaft hatten das Preisskatturnier bestens organisiert und vorbereitet. Begleitet wurde das Turnier von Oberst Hans Norbert Keuter und dem 1. Brudermeister Udo Waldhoff. Den Gesamtsieg sicherte sich Horst Lendeckel (siehe Bild) aus Altenbeken, ein guter Freund der Bruderschaft, vor dem zweit Platzierten Hubert Rasche, die sich über einen lecker gefüllten Präsentkorb freuen konnten.…
80 Jahre sind es her, als das Wahrzeichen Altenbekens – der Bekeviadukt – ein einzigartiges Schauspiel erlebte. Auch ganz Altenbeken war am 26. Juni 1931 auf den Beinen, um Franz Krukenbergs Weltrekordlers - nämlich den “Schienenzeppelin“ - zu bewundern. Der damalige Chronist Scholand beschrieb dieses Ereignis: „Alle Kinder und Erwachsene aus Altenbeken und Umgebung hatten sich an der Bahnstrecke eingefunden.. Der Wagen, der von Berlin kommend, in Richtung Westen fuhr, sah einem „silbergrauen Rennauto“ nicht unähnlich.“ Bei einer Länge von…
Der 7. Mai des Jahres 1895 gehört zu einem der schlimmsten Tage für unser schönes Eggedorf Schwaney. Zwar hatte es in den vergangenen Jahrhunderten mehrere Brände gegeben, doch neben dem Großbrand 1762, war dieser Brand von besonderem Ausmaß. Gegen 14.00 Uhr kam es zu einem Kaminbrand beim Ackerwirt Johannes Böddeker, Haus Nr. 127, wodurch sein Haus in Brand geriet. Begünstig durch einen starken Ostwind und einer längeren Trockenheit griff das Feuer schnell um sich. Innerhalb der ersten Stunde standen 37…
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