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Von den schönen, alten Fachwerkhäusern aus früheren Jahrhunderten gibt es in Altenbeken nicht mehr viele. Darum freute sich Ortsheimatpfleger Rudolf Koch, dass ein Kleinod in diesen Monaten in der Altenbekener Hüttenstraße 18 liebevoll restauriert wurde. Es ist von dem Zimmermann Josef Brockmann und seiner Ehefrau Theresia geb. Altmiks im Jahre 1829 erbaut worden. Nach deren Tod, der Vater starb am 13. Februar 1869, die Mutter am 9. Februar 1896, übernahm der Sohn Heinrich Brockmann den elterlichen Besitz. Er war Hilfsschaffner…
Im Zuge der Ortskernsanierung in den 1980ger Jahren wurde die Beke von der Einmündung Sage ( Nahkauf - Markt) bis zum Kirchplatz neu ausgebaut. Diese diente dazu einen Hochwasserschutz für die Anlieger zu gewährleisten. Nun über 30 Jahre später soll nun auch der untere Teil neu renaturiert werden. In den ersten Monaten des Jahres 2012 wurde mit der Einrichtung der Bauellen, wie Zuwegungen, Fällen von Bäumen entlang des Baches etc. begonnen. Ein Teil der Parkplätze beim Marktplatz können nicht mehr…
Ein Gedenkstein auf der Ostseite des Rehbergs mit den Namen der Förderer des Straßenbaus errichtet , weist darauf hin, dass in diesem Jahr 2008 hundert Jahre seit der Fertigstellung der Landstraße 755 von Altenbeken über den Rehberg nach Langeland und Reelsen vergangen sind. Der Text lautet: „1908 ward diese Straße dem Verkehr übergeben. Die Ausführung ist besonders dem Grafen Cuno von Oeynhausen- Reelsen und dem Landrat Koerfer Höxter zu verdanken.“ Bider: (von links) Graf Cuno, Landrat Koerfer Dieses war ein…
Das Bollerborn - Kreuz hat in all den Jahrzehnten an diesem angestammten Platz für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde und darüber hinaus eine kulturhistorische und ortsgeschichtliche Bedeutung und wurde deshalb im Jahre 1986 unter Denkmalschutz gestellt In der Ortschronik ist niedergeschrieben, dass in Altenbeken vom 1. bis 3. November 1872 die 1100jährige Jubelfeier zur Erinnerung an die Einführung des Christentums in Westfalen stattfand. (wörtlich) „Nach einer feierlichen Messe am Sonntagabend zogen die Gläubigen in einer Prozession zum Bollerborn. Die…
Das Kreuzreliquiar der Schwaneyer Pfarrkirche: Dank finanzieller Unterstützung des Pfarrgemeinderates und der Erzdiözese Paderborn konnte das lange verborgene Kreuzreliquiar der Pfarrei Schwaney vom Goldschmied Schnorrenberg in Paderborn restauriert werden und nun wieder seinen gebührenden Platz im liturgischen Gebrauch einnehmen. Historisch ist Folgendes über dieses Kunstwerk zu berichten: August Friedrich Meyenberg, Pfarrer von Schwaney (1850–1869), bemühte sich sehr der Pfarrkirche ein kostbares Heiltum, eine Partikel vom Kreuz des Welterlösers zu sichern. Diese Reliquie war eine Stiftung von Fräulein Elisabeth Apen, Paderborn,…
Als die ersten Menschen sich im oberen Beketal niederließen, war in dieser Zeit ohne Zweifel der Wasserreichtum des Tales für ihren Entschluss mitbestimmend. Zahlreiche klare Quellen und Bäche fließen das ganze Jahr hindurch, doch nach der stärkeren Besiedlung mit Bauernhöfen und Gewerbebetrieben nahm die Verschmutzung der Gewässer derart zu, dass die Verwendung für den täglichen Gebrauch als Trinkwasser fast nicht mehr möglich war. Im Jahre 1906 bis 1909 traten verstärkt Scharlach, Diphtherie und Typhus auf, so dass sich die Gemeindevertretung…
Einem der bedeutendsten Bauwerke der Eisenbahnergemeinde Altenbeken ist nun ein Erinnerungsstein gewidmet, der am Sonntagnachmittag , dem 8. August feierlich enthüllt und geweiht wurde. Der Viadukt ist zwar das Wahrzeichen Altenbekens – weitaus wichtiger für die Bedeutung Altenbekens ist aber der 1640 Meter lange Rehbergtunnel. In seiner Ansprache erinnerte der Altenbekener Ortsheimatpfleger Rudolf Koch vor ca. 300 Gästen und Wanderern des EGV an den Bau und an die bewegte Geschichte dieses Bauwerkes. „Der Rehbergtunnel ist in den 140 Jahren der…
Am Sonntag, dem 22. August 2010 feierte der langjährige Pfarrer der HL. Kreuz Gemeinde Altenbeken sein Goldenes Priesterjubiläum. Geboren wurde der Jubilar am 6. Dezember 1934 in Ottenhausen (Kreis Höxter) Hier verbrachte er auf dem Bauernhof seines Vater seine Kindheit, besuchte ab 1941 die Volksschule und sein weiterer Bildungsweg war die Realschule Steinheim, das Leopoldinum in Detmold, wo er Ostern 1955 sein Abitur ablegte. Sein Studium der Philosophie und Theologie absolvierte er von 1955 bis 1960 in Paderborn, München und…
Am 31. Juli 2005 gedachten, trotz strömenden Regens, etwa 200 Bürgerinnen und Bürger der Gewalttat auf Klusweide, bei dem fünf Menschen am 20. Juli 1945 ihr Leben verloren. Klusweide bleibe ein Ort der Besinnung, Trauer und Erinnerung, mahnte Forstdirektor Franz Lödige in seiner Begrüßungsrede. „ Wir alle müssen dafür eintreten, dass Unrecht, Krieg und Mord nicht mehr in unseren Lebensraum gelangen können,“ so der Forstdirektor. Pfarrer Thomas Wulf erinnerte an die Opfer von Gewalt und Krieg vor 60 Jahren. „…
In diesem Jahr wird der 200. Geburtstag des Heimatdichters Friedrich Wilhelm Weber gefeiert. Aus diesem Anlass finden und fanden zahlreiche Gedenktage statt, die durch private Initiative oder durch heimatverbundene Vereine, sowie natürlich durch die rührige Friedrich -Wilhelm - Weber – Gesellschaft ausgerichtet werden. Der Arzt, Dichter und Politiker hat viele Spuren hinterlassen in unserer Region. Auch Altenbeken ist sehr mit ihm verbunden. So lesen wir in der Festschrift, die zum 200. Geburtstag herausgeben wurde, einen Auszug seiner Biografie das Dorf…
Wenn man über die Landstraße in Richtung Langeland zum Eggekamm wandert, sieht man kurz vor der Höhe noch deutlich die sichtbare Halde des Antoniusschachtes, die diese Straße durchschneidet. In diesem Revier findet man noch heute viele Schächte und Halden des alten Bergbaus, die zum Teil schon vor 1600 entstanden sind. Die Wälder rechts und links des Eggeweges führen den Natur-freund in die Geschichte dieser Region. Er erfährt von Bahn – und Tunnelbau, Kohlenmeiler und Erzschürfstellen. Viele Erdvertiefungen ( Pingen genannt)…
Ortsheimatpfleger Rudolf Koch blätterte im Protokollbuch des EGV und im Eggegebirgsboten. In der Jahreshauptversammlung der Altenbekener EGV Abteilung am 9. Februar 1941 wurde der Beschluss gefasst eine „der Natur angepasste Schutzhütte“ zu bauen. Schon am 22. Februar wurde mit Revierförster Josef Butter der vorgesehene Platz besichtigt. Es wurde eine "Einzahlungliste" angelegt und auch der Hauptvorstand bewilligte einen Betrag von 1000 Reichsmark. Im Eggegebirgsboten 19. Jahrgang Nr. 107 Dezember 1941 konnte dann über die Fertigstellung berichtet werden. (wörtliche Wiedergabe) „ Wanderhütte…
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