Am 14. Juli 1935 - wurde die heutige evangelische Kirche in Altenbeken feierlich eingeweiht

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Vor 75 Jahren am 14. Juli 1935 wurde die heutige evangelische Kirche feierlich eingeweiht. Spenden hatten des Neubau des Kirchenneubaues ermöglicht. Ortspfarrer Harre von Bad Driburg hielt damals die Festpredigt. Bei der Nachfeier im benachbarten Hotel Hoeschen betonte der katholische Pfarrer Goller das gute Verhältnis der beiden Konfessionen in Altenbeken. Vor 75 Jahren wurde die neue Kirche eingeweiht, nachdem ein Brand die alte Kirche bis auf die Mauern zerstörte hatte. Vermutlich war im Kamin der Brandherd, der die kleine Kirche zerstört hat. Die erste Kirche der evangelischen Christen in Altenbeken wurde am 14. November 1901 durch Generalsuperintendent D. Nebe eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Doch drei Jahrzehnte später brach ein großes Unglück über die evangelische Kirchengemeinde herein. Am 22. März 1934 brach in dem aus roten Ziegelsteinen gebauten Gotteshaus ein Brand aus, der den gesamten Dachstuhl zerstörte. Doch lesen wir einen Ausschnitt aus der Chronik: „Eine Stunde nach dem letzten Passionsgottesdienstes bricht Feuer durch das Dach. Zweifellos ist die Ursache im Kamin zu suchen, ob Rußbrand oder undichte Fugen als Beweismittel angesehen werden, können, vermag nicht mit Bestimmtheit gesagt werden....... Zwei Spritzen versuchen das tückische Flammenspiel zu löschen, Hin und wieder wimmert das Glöckchen im feurigen Turm, der jeden Augenblick einzustürzen scheint............“ Nach dem Brand wurde über den Wiederaufbau beraten, da die Außenwände erhalten geblieben waren und man glaubte, einen vollständigen Neubau nicht finanzieren zu können. Als dann die freiwilligen Spenden aus allen Bevölkerungskreisen kamen, entschloss man sich, ein größeres, schöneres und moderneres Gotteshaus zu errichten. Dem Architekten Wilhelm Heidemann aus Bielefeld wurde der Auftrag erteilt, außer den Kirchenraum für 250 Personen ein Versammlungsraum für kirchliche Zusammenkünfte im gleichen Gebäude vorzunehmen. Bei der Ausführung waren nur heimische Handwerksmeister eingesetzt ( siehe Bild)und die Steine der Außenwände stammten aus Altenbekener Brüchen. Die Dampfheizung ist seinerzeit von einem Gönner der Gemeinde gestiftet worden. Da der alte Lattenzaun an der Straße nicht mehr zu der neuen Kirche passte, wurde er mit Hilfe der politischen Gemeinde durch eine Bruchsteinmauer ersetzt. Nach der Fertigstellung des am 11. November 1934 begonnenen Kirchenbaus wurden die bei dem Brand geretteten Kirchenbänke wieder aufgestellt

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