Altenbeken und der Viadukt im Bombenhagel

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Das Bild zeigt: v.l.n.r.: Leiter der Volksbank Wilfried Ridder, Christian Schmilzer Kl. 8A, Rektor Hermann Knaup, Kim Wolks Kl. 9, Alina Weiß Kl. 9, Stefan Schmilzer Kl. 8B und Ortsheimatpfleger Rudolf Koch Das Bild zeigt: v.l.n.r.: Leiter der Volksbank Wilfried Ridder, Christian Schmilzer Kl. 8A, Rektor Hermann Knaup, Kim Wolks Kl. 9, Alina Weiß Kl. 9, Stefan Schmilzer Kl. 8B und Ortsheimatpfleger Rudolf Koch

so lautet der Titel eines Buches, das jetzt von Ortsheimatpfleger Rudolf Koch herausgegeben wurde. Die Bearbeitung lag in den Händen von Erich Aufenanger. Reich bebildert, schildert die Dokumentation auf 134 Seiten in DIN A 4 Format, besonders die schlimme Zeit der Bombentage im 2. Weltkrieg. „65 Jahre ist es her, dass dieser schreckliche Krieg vorbei ist, deshalb ist es sehr wichtig den Kindern und Jugendlichen über diese Zeit zu berichten.“, so Koch. „ es ist wichtig, die Erinnerung an diese schrecklichen Kriegstage in unserer Gemeinde Altenbeken nicht zu verlieren.“ Darum freute sich der Heimatpfleger auch, dass die Volksbank einen Klassensatz für die Hauptschule in Altenbeken Rektor Hermann Knaup zur Verfügung stellte. Hilfreich zu diesem Buch waren die Aufzeichnungen des damaligen Heimatpflegers und Chronisten Dr. Heinrich Schulze, der hier zum Teil wörtlich zitiert wird. Auch die Aufzeichnungen des späteren Ortheimatpfleger Anton Niggemeier, der zu der Zeit Dienststellenleiter des Bahnbetriebswerkes war und vom damaligen Chefs des Bahnhofs Collmann sind in dem Buch festgehalten. Selbstverständlich wird der Einmarsch der Alliierten und die Nachkriegszeit mit dem Wiederaufbau des Viaduktes geschildert. Den Überfall auf Klusweide und der Absturz eines amerikanischen Transportflugzeuges bei der Rehberghütte kann man nachlesen. „Auch für uns als heimische Volksbank ist es sehr wichtig, dass die Ereignisse dieser schrecklichen Kriegstage in Altenbeken in der Schule im Unterricht weitergegeben werden, um daran zu erinnern und zu mahnen, dass so etwas nie wieder passiert,“ betonte der Leiter der Altenbekenner Volksbank Wilfried Ridder „ Wir freuen uns sehr über die umfangreiche Dokumentation vieler Zeitzeugen. 65 Jahre nach dem Krieg möchten wir unseren Schülerinnen und Schülern gerne einen Einblick in die Geschichte Altenbekens geben., so Rektor Hermann Knaup. Auch eine kleine Ausstellung wurde erstellt, die Bilder von der Zerstörung und Wiederaufbau des Viaduktes zeigen. Das Buch ist in der Buchhandlung Kuhfuß, beim Ortsheimatpfleger Rudolf Koch und in der Volksbank, selbstverständlich auch für interessierte Bürger/innen, zu erwerben. 

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