EGV Abteilung Buke gedachte auf Klusweide der Opfer der Gewalttat vor 60 Jahren

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Am 31. Juli 2005 gedachten, trotz strömenden Regens, etwa 200 Bürgerinnen und Bürger der Gewalttat auf Klusweide, bei dem fünf Menschen am 20. Juli 1945 ihr Leben verloren. Klusweide bleibe ein Ort der Besinnung, Trauer und Erinnerung, mahnte Forstdirektor Franz Lödige in seiner Begrüßungsrede. „ Wir alle müssen dafür eintreten, dass Unrecht, Krieg und Mord nicht mehr in unseren Lebensraum gelangen können,“ so der Forstdirektor. Pfarrer Thomas Wulf erinnerte an die Opfer von Gewalt und Krieg vor 60 Jahren. „ Wer sein Gedächtnis verliere, verliere auch die Orientierung. Die Mahnung an die Geschichte vor 60 Jahren müsse wach gehalten werden, damit eine Wiederholung unmöglich gemacht werde“, so der Geistliche. Zum Gedenken an die Opfer segnete er ein von den Forstmitarbeitern aufgestelltes großes Eichenkreuz. Es soll an die ehemalige Kluskapelle erinnern, die ganz in der Nähe gestanden hatte. Die Gedenkrede hielt der Buker Ortschronist Norbert Keuter (s. Bild). In beeindruckenden Worten schilderte er die Geschehnisse vor 60 Jahren.Für die musikalische Umrahmung sorgte das Trompeterkorps der achten Husaren Buke Anschließend konnten sich die Besucher bei Kaffee und Kuchen und bei kühlen Getränken stärken, die mit Unterstützung der Buker Dorfgemeinschaft organisiert worden waren. Auch eine Ausstellung über die Geschehnisse vor 60 Jahren wurde gezeigt.

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