Am Sonntag, dem 13. November fand um 11,00 Uhr eine Gedenkfeier für die Kriegsopfer am Mahnmal auf dem Kirchplatz statt.Die erste Feier mit Einweihung dieser Gedenkstätte fand vor 50 Jahren durch Pfarrer Wilhelm Sudhoff statt.

geschrieben von  Rudolf Koch
Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Am Sonntag, dem 13. November fand um 11,00 Uhr eine Gedenkfeier für die Kriegsopfer am Mahnmal auf dem Kirchplatz statt.Die erste Feier mit Einweihung dieser Gedenkstätte fand vor 50 Jahren durch Pfarrer Wilhelm Sudhoff statt. Ulrich Schadomsky

  Als in der Gemeinde Altenbeken (Ortsteil Altenbeken) der Wunsch aufkam, für die Opfer des letzten Krieges ein Mahnmal zu errichten, wurde dieses vom Schützenverein sofort aufgegriffen und eine Spendenaktion gestartet. Besondere Verdienste daran hatte der damalige Pfarrer der Heilig Kreuz Gemeinde Wilhelm Sudhoff, der sofort einen Platz neben der Pfarrkirche zur Verfügung stellte. Die sieben Meter hohe Säule mit der Schutzmantelmadonna wurde aus Kirchheimer Muschelkalk von dem Bildhauer Heinrich Erlenkötter aus Wiedenbrück geschaffen. Die Einweihung fand unter großer Beteiligung der Altenbekener Vereine, sowie der ganzen Bevölkerung im November 1961 – also vor 50 Jahren - statt. Die Inschrift auf dem Sockel dieses Mahnmals in Gestalt der Friedensmadonna erinnert mit einem Wort der Schriftstellerin Gertrud von Le Fort an das Vermächtnis der Toten: Friede sei Ihr Gedächtnis Friede sei Ihr Vermächtnis Unter der Madonna ist zu lesen: Madonna voller Güte Uns alle Zeit behüte In all den Jahren haben hier Hunderte von Gedenkfeiern stattgefunden, bei denen die Altenbekener Bevölkerung, die Vereine und sonstige Institutionen den Opfern der Kriege gedenken. Allein im 2. Weltkrieg waren im Ortsteil Altenbeken 243 Kriegsopfer zu beklagen. Bei der diesjährigen Gedenkfeier erinnerte Pfarrer Bernhard Henneke (siehe Bild) in seiner Ansprache an die 50jährige Tradition hier an diesem Mahnmal der Kriegsopfer zu gedenken. Die Feier wurde umrahmt vom Bahn – Orchester und vom Eisenbahner – Männergesangverein. Der Oberst der St. Sebastian Schützenbruderschaft Hubert Stupeler, legte im Beisein vieler Fahnenabordnungen der heimischen Vereine, einen Gedenkkranz nieder. (siehe Bild)

Fotos: Ulrich Schadomsky

Gelesen 1025 mal