Aktivitäten am früheren Telegrafen auf dem Rehberg bei Altenbeken

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Zur Erinnerung an die optische Telegrafenstation wurde am Standort Rehberg auf Initiative des Ortsheimatpflegers Rudolf Koch ein Erinnerungsstein aufgestellt Dieser wurde am 27. September 1992 zusammen mit der Abteilung des Altenbekener Eggegebirgsvereins eingeweiht. Der Standort wurde durch Nachgrabung zusammen mit Prof. H. W. Wichert genau ermittelt. Mauern, Ziegelreste und vor allem Reste von Solling – Dachsteinen wurden als Indiz für den Standort angesehen., der vorher mit Hilfe von Kantasterkarten sowie einer Karte des Forsteinrichtungswerkes aus dem Jahre 1833/34 im Forstamt Hochstift abgeklärt worden war. Um hierzu einen Beitrag zu leisten, ist auf dem Rehberg bei Altenbeken zusätzlich zu dem Erinnerungsstein ein Hinweisschild mit der Geschichte des Standortes aufgestellt worden. Zusätzlich weist ein von der Landstraße Altenbeken – Langeland sichtbares Schild auf den technikhistorischen Punkt am Rehberg hin. Nun wurde zusätzlich auch ein Wegweiser aufgestellt, welches von dem Revierförster Andreas Marten und dem Schreinermeister Anton Leninger gefertigt und in diesen Tagen vom Ortsheimatpfleger aufgestellt wurde, um interessierten Heimatfreunden den „richtigen Weg“ zu weisen. (siehe Bild). Umfangreiche Reinigungsarbeiten wurden durchgeführt und eine Schneise in Richtung zur Station Nr.: 32 Oeynhausen (Kreis Höxter) geschaffen.. Somit ist der Nachbartelegraf in Richtung Berlin zu sehen. Es lässt sich jetzt anschaulich erfahren, welche Leistung die Telegrafisten in der Zeit von 1833 bis 1849 erbringen mussten, die je Minute einmal die jeweilige Nachbarstation durch ein Fernrohr zu beobachten hatten.

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