Schienenzeppelin vor 80 Jahren über den Viadukt.

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80 Jahre sind es her, als das Wahrzeichen Altenbekens – der Bekeviadukt – ein einzigartiges Schauspiel erlebte. Auch ganz Altenbeken war am 26. Juni 1931 auf den Beinen, um Franz Krukenbergs Weltrekordlers - nämlich den “Schienenzeppelin“ - zu bewundern. Der damalige Chronist Scholand beschrieb dieses Ereignis: „Alle Kinder und Erwachsene aus Altenbeken und Umgebung hatten sich an der Bahnstrecke eingefunden.. Der Wagen, der von Berlin kommend, in Richtung Westen fuhr, sah einem „silbergrauen Rennauto“ nicht unähnlich.“ Bei einer Länge von 25,3 Meter, und einer Höhe von 2,8 Meter wog das in Leichtbauweise hergestellte Gefährt nur 18,58 Tonnen. Angetrieben wurde der Schienenzeppelin von einem 404 Kilowatt starken BMW – Benzol Flugmotor. Im Heck des Fahrzeuges war eine Luftschraube angebracht , so dass der Wagen nach unten und nach vorne gedrückt wurde. Auf Versuchsstrecken erreichte er über 200 Stundenkilometer. Rudolf Koch, Ortsheimatpfleger Altenbeken

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