Rehbergtunnel wegen Modernisierungsmaßnahmen ab 2.April 2013 gesperrt

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Vom 2. April bis zum 27. September 2013 finden umfangreiche Gleisbauarbeiten zwischen Altenbeken, Langeland und Himmighausen statt. Neben der Erneuerung von insgesamt acht Weichen werden in dieser Zeit rund 9.000 Meter Gleise, Schwellen und Schotter ausgetauscht. Gleichzeitig werden im Rehbergtunnel die Rettungswege, Löschwasserleitungen, Notbeleuchtungen und Kabelkanäle erneuert. Wegen dieser komplexen Arbeiten bleibt die Strecke in beiden Richtungen für den Zugverkehr gesperrt. Die Deutsche Bahn investiert in diese Baumaßnahmen insgesamt 12 Millionen Euro. Folgende Arbeiten werden durchgeführt • Erneuerung der Gleise (3.400 Meter, je Richtung 1.700 Meter) im Tunnel • Erneuerung von Schwellen, Schotter, Instandsetzung der Tiefenentwässerung und Einbau von korrosionsbeständigem verzinktem Befestigungsmaterial für die Schienen • Erneuerung von vier Weichen am Westportal Altenbeken • Modernisierung der Sicherheitstechnik im Rehbergtunnel durch Realisierung von brandschutztechnischen Maßnahmen in Abstimmung mit der örtlichen Feuerwehr: · Einbau von Löschwasserleitungen/ -behältern · Erneuerung der Kabelkanäle · Fluchtwegmodernisierung: Einbau von Gitterrosten in und zwischen den Gleisen Neubau von Rettungsplätzen an den Tunnelportalen · Notbeleuchtung Nach der Tunnelsanierung kann ab Dezember 2013 die Geschwindigkeit von derzeit 50 km/h auf 80 km/h erhöht werden. Weitere Baumaßnahmen im Streckenabschnitt Im Rahmen der Tunnelsperrung werden weitere Gleis- und Weichenerneuerungen entlang der Strecke gebündelt. Dies sind: • Gleiserneuerung zwischen Langeland und Himmighausen auf einer Länge von 4.000 Metern • Gleiserneuerung von Gleis 4 in Langeland mit einer Länge von 1.300 Metern • Erneuerung von vier Weichen zwischen Altenbeken und Himmighausen Ziel dieser Bündelung ist es, verschiedene Bauarbeiten an einem Streckenabschnitt gleichzeitig auszuführen, um so Anzahl und Dauer baubedingter Sperrungen zu minimieren. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die Deutsche Bahn wird den Baulärm auf das unbedingt notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten. Die Reisenden werden für die Erschwernisse im Reisezugverkehr Reisezugverkehr ebenfalls um Verständnis gebeten.

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