Rudolf Koch

Rudolf Koch

Montag, 17 Dezember 2018 17:33

Schöne Festtage & alles Gute in 2019

Auch in diesem Jahr lädt der Frauenchor taktvoll, verstärkt durch bewährte Männerstimmen, zur Einstimmung auf Weihnachten in die festlich geschmückte Schwaneyer Pfarrkirche ein. Die Besucher erwarten stimmungsvolle deutsche und internationale Weihnachtslieder vom festlichen „Ich steh an deiner Krippen hier“ bis zum beschwingten „Winter Wonderland“. Mitgestaltet wird der Abend vom Frauenchor „Sang und Klang“ aus Herbram sowie dem Solisten Pascal Höwing und dem Blockflötentrio „Trois basse majuan“. Neben den eigenen Liedern laden die Chöre bei traditionellen Weihnachtsliedern auch zum Mitsingen ein!
Der Eintritt ist frei

 

Pünktlich zum Weihnachtsfest wurde im Jahre 1928 - vor 90 Jahren - im früheren Herrenhaus der Eisenhütte ein Cafe mit Restauration eröffnet.Als 1607 in Altenbeken die Eisenindustrie ihren Anfang nahm und später ab 1649 Bernhard von Schildern aus Himmighausen eine Eisenhütte errichtete, wurde  hierzu später auch ein Herrenhaus gebaut, welches den Besitzern und Pächtern als Wohnung diente. Mit besonderer Genehmigung des Fürstbischofs wurde seinerzeit in diesem Haus sogar eine Kapelle eingerichtet. Als dann die Eisenhütte im Jahre 1926 ihre Tore für immer schloss, kaufte später der Bau - Meister Johannes Multhaupt einen Teil des Hüttenparks und das alte Herrenhaus. Er richtete dann zusammen mit seiner Frau Auguste im Jahre 1928 - also vor 90 Jahren - eine Pension mit Cafe ein. Viele Wanderer, die den Eggewald durchstreiften, und natürlich auch Altenbekener kehrten hier immer gerne ein. Die Konzession  auch Alkohol auszuschenken - also eine Gaststätte zu betreiben - wurde im Jahre 1936 erteilt. Viele ältere Altenbekener können sich noch gut an das Wirtsehepaar Auguste "Gustchen"  und Johannes Multhaupt erinnern. Da der Sohn Heinz 1944 als Pionier-Offizier im Kriege gefallen war, übernahm die Tochter Berta mit ihren Ehemann Hans Braukmann den elterlichen Betrieb. In diesen Jahren wurde das Haus  erheblich umgebaut und erweitert -  es hat aber immer noch den Charakter des früheren "Schilderschen" - Herrenhauses bewahrt! Ein wunderschöner Biergarten und gemütliche Wirtsräume laden zum Verweilen ein. Heute zum Jubiläumsjahr bewirtschaften die Geschwister Karl Heinz und Hildegard Braukmann  den Gastbetrieb und viele Gäste freuen sich auch weiterhin über die freundliche Bedienung an historischer Stätte.

   

Das Landgasthaus Friedental wurde vor 90 Jahren von der Familie Multhaupt im früheren Herrenhaus der Eisenhütte als Cafe eröffnet. Über dieses Haus lesen Sie  bitte unter Historie, hier sind auch mehrere Bilder aus der Vergangenheit zu sehen. Die Aufnahme zeigt eine Ansichtskarte aus der heutigen Zeit.

Die Chorgemeinschaft „Cäcilia“ Schwaney lädt zum Vorweihnachtlichen Konzert am 16. Dezember um 17 Uhr in die Pfarrkirche St. Johannes Baptist ein. Es wirken mit das Bundesschützen-Garde-Musikkorps Schwaney, Arte Musica, Kinder-/Eltern- Projektchor der KITA und Grundschule, an der Orgel Claudia Mertens, sowie die Chorgemeinschaft. Der Eintritt ist frei. Die Kollekte ist für das Kinderheim „Star of Hope“ in Juja, Kenia bestimmt.

Nicht mit einen hell erleuchteten Sonderzug und auch nicht mit einer funkensprühenden und laut pfeifenden Dampflokomotive kam in diesem Jahr zum 70. Mal der Heilige Mann auf den Bahnhof in Altenbeken gefahren. Er kam ganz sicher mit seinen Gefolge mit der Euro - Bahn  in das Eisenbahndorf an. Wie in all den Jahren spielte natürlich das Bahn - Orchester das Nikolauslied und ca. 500 Kinder sangen auf dem Bahnhofsvorplatz begeistert mit. Er ritt zwar keinen Schimmel, sondern er spazierte umgeben von seinen Zwergen und Knechten Ruprecht zur Dorfmitte bei der kath. Kirche und verteilte Leckereien.

Freitag, 30 November 2018 00:00

Der Nikolaus kommt mit dem Zug nach Altenbeken

Nach dem Krieg fand am 6. Dezember 1948 -also vor 70 Jahren - zum ersten Mal die weit über die Grenzen Altenbekens bekannte Nikolausfeier statt. Der Gedanke,in Zeichen der Not und Entbehrungen den Kindern eine Freude zu bereiten, hat mit dieser Feier ihren Ursprung bis heute erhalten. Groß war der Jubel, als St. Nikolaus mit seinen hellerleuchteten Zug und der funkensprühenden und laut pfeifenden Dampflokomotive in den Bahnhof einfuhr. (Einen ausführlichen Bericht lesen wir unter Historie)

Am 6. Dezember 1948 - also vor 70 Jahren - fand zum ersten Mal die weit über die Grenzen Altenbekens bekannte Nikolausfeier statt, welche vom damaligen Reichsbahn Sozialwerk organisiert wurde. Über die Organisation dieser Feier lesen wir im Protokollbuch des Reichsbahn-Sozialwerkes folgende Eintragung:„Auf der Sitzung am 23. November 1948 im Unterrichtsraum des Bahnhofs wurde beschlossen: "Die Beschaffung von drei Zentner Weizen für die Spekulatien wird Johann Freitag übertragen zum Preis von dreißig Mark der Zentner. Das Mehl und die Zutaten werden dem Bäckermeister Cramer geliefert. Die Musik für den Zug stellt die Reichsbahn Sozialwerk- Kapelle Altenbeken gratis. Den Eselwagen stellt Johannes Volkhausen und das Auto zum Transport der Tüten die Firma Josef Rudolphi. Als Festplatz wird der Marktplatz bestimmt und die Anlage der Beleuchtung übernimmt die Firma Kriegesmann. Für Sicherheit und Ordnung sorgt die Bahnpolizei und den Schimmel für St. Nikolaus stellt der Bauer Heinrich Schrader.Die Einfahrt des Sonderzuges erfolgt nach Gleis 6 Süd bei Eintritt der Dunkelheit. Aufstellung der Kinder am Bahnhofsvorplatz, dann Abmarsch zum Marktplatz. Dort ist dann die Feier und Bescherung.“

Über die erste Nikolausfeier selbst lesen wir dann u.a.:

„Am 6. Dezember um 16,45 Uhr startete die Feier. Die Kinder hatten sich mit brennenden Fackeln auf dem Bahnhofsvorplatz versammelt und ganz Altenbeken war auf den Beinen. Groß war der Jubel als St. Nikolaus mit seinem hellerleuchteten Zug und der funkensprühenden und laut pfeifenden Dampflokomotive in den Bahnhof einfuhr. Die Musik spielte das Nikolauslied und die Kinder sangen alle mit......“ Der Gedanke, in Zeiten der Not und Entbehrungen den Kindern eine Freude zu machen, hat mit dieser Feier ihren Ursprung   bis heute erhalten.

Das Amt des Nikolaus bekleideten in den ersten Jahren Josef Hüsken, ihm folgte Friedrich Marx ( diese waren auch im Anfang die Initiatoren der Nikolausfeier),ferner Willi Seboth und Walter Knabe. Besonders Ferdinand Küting, (er bekleidete dieses Amt 35 Jahre) ist den Altenbekener noch gut in Erinnerung. Ihm folgte dann Ferdinand Vahle und nun erfreut unsere Kinder als hl. Nikolaus Horst Lendeckel.                   

Das Archivbild zeigt den Nikolaus

(Josef Hüsken) als er vor 70 Jahren mit dem Schimmel noch vom Bahnhof zum Marktplatz ritt.                                    

 

Mittwoch, 21 November 2018 00:00

Der erste Schnee in Altenbeken

Der erste Schnee fiel in ganz OWL - natürlich auch in unserer Eggegemeinde -  am Dienstag, den 20. November 2018. Das Bild zeigt einen Ausblick in die Kuhlbornstraße.

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