Das Amt für Denkmalpflege in Westfalen befürwortet das Wasserwerk Apuhl als Baudenkmal einzutragen

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Das Bild zeigt an dem Historischen Wasserbehälter: Ortsheimatpfleger Rudolf Koch und den Beauftragten für Bodendenkmäler Prof. Hans Walter Wichert Das Bild zeigt an dem Historischen Wasserbehälter: Ortsheimatpfleger Rudolf Koch und den Beauftragten für Bodendenkmäler Prof. Hans Walter Wichert

Auf Antrag der Heimatpfleger und des Beauftragten für Bodendenkmäler beschloss mit Datum vom 6. September 2007 der Hauptausschuss der Gemeinde Altenbeken das Wasserwerk Apuhl in die Denkmalliste aufzunehmen. Zuvor hatte das Amt für Denkmalpflege in Westfalen diesen Antrag befürwortet. Es führte hierzu aus, dass es sich hier um ein Baudenkmal im Sinne des § 2.1 DSchG NW handelt, an dessen Erhaltung und Nutzung ein öffentliches Interesse besteht. Der Denkmalumfang wird wie folgt beschrieben:„Es handelt sich hier um einen kubischen Baukörper aus Sandsteinwerksteinen mit umlaufendem, abschließendem Simsband und Attikazone. Das Dach ist als Flachdach ausgeführt. Der Zugang erfolgt über eine südliche Stahltür, belüftet wird das Objekt durch eine nördliche Luke. Das Objekt steht zu 1/3 rückwärts im Hang und die Betondecke wird durch Pfeiler und eine Mauerscheibe getragen.“Zum Denkmalwert selbst führt das Amt aus, „ dass dieses Wasserwerk Apuhl in dem komplexen System Eisenbahn in Altenbeken einen wichtigen Bereich markiert und zwar die Versorgung der Dampflokomotiven mit Frischwasser. Diese Quellenanlage, die im Jahr 1941 von der damaligen Reichsbahn angelegt wurde, förderte stündlich 320 Kubikmeter Wasser. Auch der Bahnhof Neuenbeken und das Dorf, sowie die Stellwerke Richtung Paderborn wurden mit Apuhlwasser beliefert.“Wegen Neuordnung der Quellenanlagen wird der Historische Wasserbehälter nicht mehr gebraucht. Um ihm vor einen Abriss zu bewahren und der Nachwelt zu erhalten ist eine Unterschutzstellung von großer Wichtigkeit. 

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