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 Wer durch Altenbeken geht, erblickt ein touristisches Leitsystem auf dem ein Hinweis der Sagequelle gegeben wird. Man meint hiermit laut Auskunft der Gemeindeverwaltung den sogenannten „Sageborn“ am Siep, der mit Tunnelwasser gespeist wird und zur Zeit kein Wasser liefert. Es soll deshalb hier einmal über die eigentliche Sagequelle berichtet werden: Die Urquelle des Sagebach befindet sich im Sahkamp ( Hochdeutsch Sagewiese) in der Nähe des Ehrenmals im Nachbardorf Kempen (ca.: fünf Km entfernt). Im Flurnamenverzeichnis des Westfälischen Heimatbundes ist als…
Die Kuhlbornsiedlung wurde errichtet.Im Amtsdeutsch: "Kleinsiedlung Altenbeken" Typ: "Kleinsiedlerstelle mit eingebautem Stall und mit Einliegerwohnung". Die Kuhlbornsiedlung in heutiger Zeit. Die frühere selbständige Gemeinde Altenbeken (ohne Buke u. Schwaney) zählte vor 60 Jahren 3654 Einwohner. Dieses war ein enormer Zuwachs, denn nach dem Krieg hatten wir 453 Flüchtlinge und Vertriebene und 537 Evakuierte in unser Eggedorf aufgenommen. Dieses führte natürlich zu einer Wohnungsnot. Es wurde deshalb von dem Landwirt Hoesche (Jost) im Kuhlborn Bauland erworben. Die gemeindeeigenen Ländereien - nämlich…
Am 18. August 2004 wurde dem Bürgermeister der Gemeinde Altenbeken Hans Jürgen Wessels vom Ortsheimatpfleger Rudolf Koch das neu restaurierte Bahnwasserwerk am Sommerberg übergeben. Es wurde von der Deutschen Reichsbahn im Jahre 1935 errichtet und hatte die Aufgabe die Dampflokomotiven mit Kesselwasser zu versorgen. In der damaligen Dampflok – Ära waren in dieser Gebirgsgegend täglich ca. 2 000 cbm Wasser allein für den Dampflokbetrieb erforderlich. Gespeist wurde der Wasserhochbehälter hauptsächlich von der Apuhlquelle an der Hüttenstraße. Versorgt wurden von hier…
Wegen Überlastung der weinig leistungsfähigen Nord – Südstrecken u.a. zwischen Hannover – Eichenberg kam es zu erheblichen Engpässen im Zugverkehr. Es wurde deshalb eine Entlastung für die Strecke gesucht und man entschied sich, die Züge vermehrt in Richtung Kassel über Altenbeken zu leiten. Sehr umständlich erwies sich jedoch, dass die Züge im Bahnhof Altenbeken die Fahrtrichtung ändern mussten (Kopfmachen). Dieser umständliche Betriebsablauf veranlasste die DB eine eingleisige Verbindungskurve zwischen der Strecke Altenbeken – Kassel und dem Westportal des Rehbergtunnels hinter…
von: Rudolf Koch, Ortsheimatpfleger Rechtzeitig zum Tag des Denkmals am Sonntag, dem 14. September 2008 wurde in Zusammenarbeit der Heimatpflege und Bodendenkmalpflege, Forstbetreuung und Gemeindeverwaltung Altenbeken eine Sichtschneise vom Turmstandort der Telegrafenstation Nr.33 der Preußischen optischen Telegrafenlinie am Rehberg in Altenbeken in Richtung zur Station Nr. 32 Oeynhausen (Kreis Höxter) geschaffen. Somit ist der Nachbartelegraf in Richtung Berlin zu sehen. Es lässt sich jetzt anschaulich erfahren, welche Leistung die Telegrafisten in der Zeit von 1833 bis 1849 erbringen mussten, die…
Ein historischer Rückblick: Als im Jahre 1864 der Altenbekener Bahnhof in Betrieb genommen wurde, errichtete man für die Reisenden eine Bahnhofswirtschaft mit Wartesaal. Ein so genanntes „Fürstenzimmer für Hohen Besuch“ wurde auch eingerichtet. In der Ortschronik werden anfangs dann die „Restaurateure“ Johan Kniewel und Johan Halin genannt. Hier wird berichtet, dass auf dem hiesigen Bahnhof ein Personenwechsel stattgefunden habe. Der seit der Fertigstellung des Bahnhofs im Jahre 1864 erste Restaurateuer (Gastwirt) Johan Kniewel, ist am 1. März 1873 nach Soest…
Das Bollerborn - Kreuz hat in all den Jahrzehnten an diesem angestammten Platz für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde und darüber hinaus eine kulturhistorische und ortsgeschichtliche Bedeutung und wurde deshalb im Jahre 1986 unter Denkmalschutz gestellt In der Ortschronik ist niedergeschrieben, dass in Altenbeken vom 1. bis 3. November 1872 die 1100jährige Jubelfeier zur Erinnerung an die Einführung des Christentums in Westfalen stattfand. (wörtlich) „Nach einer feierlichen Messe am Sonntagabend zogen die Gläubigen in einer Prozession zum Bollerborn. Die…
Die ehrenamtlichen Bürgermeister in Altenbeken. Rund 300 Jahre datiert die erste Eintragung über das Amt eines „Vorstehers“ aus „Oldenbecke“ zurück. Sie steht in einem amtlichen Schreiben aus dem Jahre 1691, hier wird ein Johann Mikus erwähnt. Ein weiteres Schriftstück sagt aus, dass dann im Jahre 1722 ein Conrad Witten, der von Beruf Baumeister war, als Ortsvorsteher fungierte. Ihm folgte dann der Bauer Conrad Mieks. In den Urkunden des Hochfürstlichen Richters Pelizeus aus den Jahren 1772 und 1781 wird dann ein…
so lautet der Titel eines Buches, das jetzt von Ortsheimatpfleger Rudolf Koch herausgegeben wurde. Die Bearbeitung lag in den Händen von Erich Aufenanger. Reich bebildert, schildert die Dokumentation auf 134 Seiten in DIN A 4 Format, besonders die schlimme Zeit der Bombentage im 2. Weltkrieg. „65 Jahre ist es her, dass dieser schreckliche Krieg vorbei ist, deshalb ist es sehr wichtig den Kindern und Jugendlichen über diese Zeit zu berichten.“, so Koch. „ es ist wichtig, die Erinnerung an diese…
Zur Erinnerung an die optische Telegrafenstation wurde am Standort Rehberg auf Initiative des Ortsheimatpflegers Rudolf Koch ein Erinnerungsstein aufgestellt Dieser wurde am 27. September 1992 zusammen mit der Abteilung des Altenbekener Eggegebirgsvereins eingeweiht. Der Standort wurde durch Nachgrabung zusammen mit Prof. H. W. Wichert genau ermittelt. Mauern, Ziegelreste und vor allem Reste von Solling – Dachsteinen wurden als Indiz für den Standort angesehen., der vorher mit Hilfe von Kantasterkarten sowie einer Karte des Forsteinrichtungswerkes aus dem Jahre 1833/34 im Forstamt…
Vor 75 Jahren am 14. Juli 1935 wurde die heutige evangelische Kirche feierlich eingeweiht. Spenden hatten des Neubau des Kirchenneubaues ermöglicht. Ortspfarrer Harre von Bad Driburg hielt damals die Festpredigt. Bei der Nachfeier im benachbarten Hotel Hoeschen betonte der katholische Pfarrer Goller das gute Verhältnis der beiden Konfessionen in Altenbeken. Vor 75 Jahren wurde die neue Kirche eingeweiht, nachdem ein Brand die alte Kirche bis auf die Mauern zerstörte hatte. Vermutlich war im Kamin der Brandherd, der die kleine Kirche…
Eine Kuriosität, die viele Jahrzehnte die Gemüter der Altenbekener Bürgerinnen und Bürger erhitzte war, dass sich der Verwaltungsamtssitz des „Amtes Altenbeken“ in Bad Lippspringe befand.Als Anfang des 18. Jahrhunderts das Amt Lippspringe gegründet wurde, gehörten hierzu die Gemeinden: Benhausen, Marienloh, Neuenbeken, Buke, Schwaney und Altenbeken. Als am 28. Januar 1921 Lippspringe als selbständige Stadt aus dem Amtsverbund ausschied, bildeten die übrigen Gemeinden das Amt Altenbeken. Amtsbürgermeister – also Verwaltungschef – war seinerzeit (bis 1939) Amtmann Peter Hachmann. Da Altenbeken die…
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