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Ullner-Kreuz wurde neu eingeweiht Eggedenkmal wurde anlässlich des 200-jährigen Firmenjubiläums restauriert Wer über die Egge wandert, erblickt an der Stelle, wo der Europäische Fernwanderweg X1 E1 (Eggeweg) und der Kreiswanderweg Höxter-Nord, auch „Hildesheimer Weg“ genannt, sich kreuzen, ein Wegekreuz mit einer Sitzgruppe. Eine alte Überlieferung erzählt, dass hier zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges ein Köhler auf qualvolle Weise ermordet wurde. Um seine Schulden bezahlen zu können, habe er hier für die Altenbekener Eisenhütte Holzkohlen gebrannt. Eines Nachts hätte ihn eine…
Die Kuhlbornsiedlung wurde errichtet.Im Amtsdeutsch: "Kleinsiedlung Altenbeken" Typ: "Kleinsiedlerstelle mit eingebautem Stall und mit Einliegerwohnung". Die Kuhlbornsiedlung in heutiger Zeit. Die frühere selbständige Gemeinde Altenbeken (ohne Buke u. Schwaney) zählte vor 60 Jahren 3654 Einwohner. Dieses war ein enormer Zuwachs, denn nach dem Krieg hatten wir 453 Flüchtlinge und Vertriebene und 537 Evakuierte in unser Eggedorf aufgenommen. Dieses führte natürlich zu einer Wohnungsnot. Es wurde deshalb von dem Landwirt Hoesche (Jost) im Kuhlborn Bauland erworben. Die gemeindeeigenen Ländereien - nämlich…
Mit einem Kostenaufwand von rund zwei Millionen Euro für eine neuer High-Tech- Aufbereitungsanlage sichern die Eggewasserwerke die Trinkwasserversorgung für 30.000 Einwohner in Altenbeken, sowie Teilen von Paderborn und Bad Driburg. Ihren Platz hat die neue Anlage im Hossengrund. Am 26. Mai 1977 wurde hier das erste Wasserwerk erweitert, darüber freuten sich besonders die Bürger/Innen aus unserer Nachbarstadt Bad Driburg, denn auch sie wurden mit „Altenbekener Wasser“ beliefert. Der damalige Altbürgermeister Bernhard Brinkmöller trug bei der Einweihung ein Gedicht vor, welches…
Ein historischer Rückblick: Als im Jahre 1864 der Altenbekener Bahnhof in Betrieb genommen wurde, errichtete man für die Reisenden eine Bahnhofswirtschaft mit Wartesaal. Ein so genanntes „Fürstenzimmer für Hohen Besuch“ wurde auch eingerichtet. In der Ortschronik werden anfangs dann die „Restaurateure“ Johan Kniewel und Johan Halin genannt. Hier wird berichtet, dass auf dem hiesigen Bahnhof ein Personenwechsel stattgefunden habe. Der seit der Fertigstellung des Bahnhofs im Jahre 1864 erste Restaurateuer (Gastwirt) Johan Kniewel, ist am 1. März 1873 nach Soest…
Von: Ortsheimatpfleger Rudolf Koch Fotos: Kurt Blaschke sen. Das Hochkreuz am Westende des Wienackens wurde am 8. September 1969 aus Anlaß der 300jährigen Wiederkehr der Erneuerung der Kreuzkapelle und zur Erinnerung an die folgenschweren Luftangriffe im letzten Weltkrieg, bei der auch die Kapelle schwer beschädigt wurde , von den Schützen der Westkompanie aufgestellt. Die feierliche Einweihung durch Pfarrer Wilhelm Sudhoff fand am Samstag, dem 13. September 1969 unter Beteiligung von über 1000 Bürgerinnen und Bürgern Altenbekens statt. Pfarrer Wilhelm Sudhoff…
„Altenbeken war meine erste Liebe!“ So bekannte Schwester Theodula, als sie am 11.11.2004 im voll besetzten Pfarrheim auf Einladung der KAB über das „Glaubenszeugnis junger Altenbekener Christen“ sprach. Von 1941 bis 1947 weilte sie auf ihrer ersten Stelle im Schwesternhaus Altenbeken und war im katechetischen Dienst der Gemeinde an Kinder und Jugendlichen eingesetzt. Hier erlebte sie die schicksalsschweren Jahre der Kriegs- und Nachkriegszeit. Hier erfuhr sie auch das mutige Glaubenszeugnis von Jugendführern und –führerinnen zusammengefunden, die sich aus christlichem Geiste…
Am 31. Juli 2005 gedachten, trotz strömenden Regens, etwa 200 Bürgerinnen und Bürger der Gewalttat auf Klusweide, bei dem fünf Menschen am 20. Juli 1945 ihr Leben verloren. Klusweide bleibe ein Ort der Besinnung, Trauer und Erinnerung, mahnte Forstdirektor Franz Lödige in seiner Begrüßungsrede. „ Wir alle müssen dafür eintreten, dass Unrecht, Krieg und Mord nicht mehr in unseren Lebensraum gelangen können,“ so der Forstdirektor. Pfarrer Thomas Wulf erinnerte an die Opfer von Gewalt und Krieg vor 60 Jahren. „…
Vor 75 Jahren am 14. Juli 1935 wurde die heutige evangelische Kirche feierlich eingeweiht. Spenden hatten des Neubau des Kirchenneubaues ermöglicht. Ortspfarrer Harre von Bad Driburg hielt damals die Festpredigt. Bei der Nachfeier im benachbarten Hotel Hoeschen betonte der katholische Pfarrer Goller das gute Verhältnis der beiden Konfessionen in Altenbeken. Vor 75 Jahren wurde die neue Kirche eingeweiht, nachdem ein Brand die alte Kirche bis auf die Mauern zerstörte hatte. Vermutlich war im Kamin der Brandherd, der die kleine Kirche…
Zur Erinnerung an die optische Telegrafenstation wurde am Standort Rehberg auf Initiative des Ortsheimatpflegers Rudolf Koch ein Erinnerungsstein aufgestellt Dieser wurde am 27. September 1992 zusammen mit der Abteilung des Altenbekener Eggegebirgsvereins eingeweiht. Der Standort wurde durch Nachgrabung zusammen mit Prof. H. W. Wichert genau ermittelt. Mauern, Ziegelreste und vor allem Reste von Solling – Dachsteinen wurden als Indiz für den Standort angesehen., der vorher mit Hilfe von Kantasterkarten sowie einer Karte des Forsteinrichtungswerkes aus dem Jahre 1833/34 im Forstamt…
Im Zuge der Ortskernsanierung in den 1980ger Jahren wurde die Beke von der Einmündung Sage ( Nahkauf - Markt) bis zum Kirchplatz neu ausgebaut. Diese diente dazu einen Hochwasserschutz für die Anlieger zu gewährleisten. Nun über 30 Jahre später soll nun auch der untere Teil neu renaturiert werden. In den ersten Monaten des Jahres 2012 wurde mit der Einrichtung der Bauellen, wie Zuwegungen, Fällen von Bäumen entlang des Baches etc. begonnen. Ein Teil der Parkplätze beim Marktplatz können nicht mehr…
Dem Vorsitzenden der Königlichen Westfälischen Eisenbahndirektion Regierungs – und Baurat Ludwig Benjamin Henz ist es mit zu verdanken, dass die Streckenführung über Altenbeken gewählt wurde. Der preußische König schenkte ihm ein Gemälde, welches den Viadukt zeigt. Es schmückt heute das Konferenzzimmer des Rathauses. Er entstammte der Berner Waffen – und Messerschmiedefamilie Henz. Er wurde am 23.Mai 1798 in Magdeburg als Sohn des Waffen – und Messerschmiedes Ludwig Benjamin Henz geboren, der sich auf die Anfertigung chirurgischer Instrumente und orthopädischer Maschinen…
80 Jahre sind es her, als das Wahrzeichen Altenbekens – der Bekeviadukt – ein einzigartiges Schauspiel erlebte. Auch ganz Altenbeken war am 26. Juni 1931 auf den Beinen, um Franz Krukenbergs Weltrekordlers - nämlich den “Schienenzeppelin“ - zu bewundern. Der damalige Chronist Scholand beschrieb dieses Ereignis: „Alle Kinder und Erwachsene aus Altenbeken und Umgebung hatten sich an der Bahnstrecke eingefunden.. Der Wagen, der von Berlin kommend, in Richtung Westen fuhr, sah einem „silbergrauen Rennauto“ nicht unähnlich.“ Bei einer Länge von…