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Das neu errichtete Wegekreuz am Andreaskloster wurde am Donnerstag, dem 2. Juni 2005 um 19,00 Uhr im Rahmen einer Andacht von den Pfarrern Werner Spancken Hl. Kreuz Altenbeken und Thomas Wulf St. Dionysius Buke gesegnet. Hierzu waren über 100 Gemeindemitglieder aus Altenbeken und Buke erschienen. Die feierliche Einsegnung wurde umrahmt von der Gesanggruppe "Klingelbeutel".
Am 2. September 1946 kam ein Transport Heimatvertriebener , ca. 70 Personen, zumeist aus Riegersdorf (Schlesien) in Altenbeken an. Mit den wenigen Habseligkeiten wurden sie in dem teilweise zerbombten Saal des Hotels Hoeschen geleitet. Hier fand die Registrierung der Ankommenden und die Verteilung auf die noch vorhandenen unterbelegten Wohnhäuser statt. Es war natürlich, dass die Ankömmlinge von den jeweiligen Haus - oder Wohnungsinhabern nicht immer mit Freuden empfangen wurden. Wohltuend war, dass im Saal Hoeschen durch das Rote Kreuz und…
Von den schönen, alten Fachwerkhäusern aus früheren Jahrhunderten gibt es in Altenbeken nicht mehr viele. Darum freute sich Ortsheimatpfleger Rudolf Koch, dass ein Kleinod in diesen Monaten in der Altenbekener Hüttenstraße 18 liebevoll restauriert wurde. Es ist von dem Zimmermann Josef Brockmann und seiner Ehefrau Theresia geb. Altmiks im Jahre 1829 erbaut worden. Nach deren Tod, der Vater starb am 13. Februar 1869, die Mutter am 9. Februar 1896, übernahm der Sohn Heinrich Brockmann den elterlichen Besitz. Er war Hilfsschaffner…
so lautet der Titel eines Buches, das jetzt von Ortsheimatpfleger Rudolf Koch herausgegeben wurde. Die Bearbeitung lag in den Händen von Erich Aufenanger. Reich bebildert, schildert die Dokumentation auf 134 Seiten in DIN A 4 Format, besonders die schlimme Zeit der Bombentage im 2. Weltkrieg. „65 Jahre ist es her, dass dieser schreckliche Krieg vorbei ist, deshalb ist es sehr wichtig den Kindern und Jugendlichen über diese Zeit zu berichten.“, so Koch. „ es ist wichtig, die Erinnerung an diese…
Einem der bedeutendsten Bauwerke der Eisenbahnergemeinde Altenbeken ist nun ein Erinnerungsstein gewidmet, der am Sonntagnachmittag , dem 8. August feierlich enthüllt und geweiht wurde. Der Viadukt ist zwar das Wahrzeichen Altenbekens – weitaus wichtiger für die Bedeutung Altenbekens ist aber der 1640 Meter lange Rehbergtunnel. In seiner Ansprache erinnerte der Altenbekener Ortsheimatpfleger Rudolf Koch vor ca. 300 Gästen und Wanderern des EGV an den Bau und an die bewegte Geschichte dieses Bauwerkes. „Der Rehbergtunnel ist in den 140 Jahren der…
Als in der Gemeinde Altenbeken (Ortsteil Altenbeken) der Wunsch aufkam, für die Opfer des letzten Krieges ein Mahnmal zu errichten, wurde dieses vom Schützenverein sofort aufgegriffen und eine Spendenaktion gestartet. Besondere Verdienste daran hatte der damalige Pfarrer der Heilig Kreuz Gemeinde Wilhelm Sudhoff, der sofort einen Platz neben der Pfarrkirche zur Verfügung stellte. Die sieben Meter hohe Säule mit der Schutzmantelmadonna wurde aus Kirchheimer Muschelkalk von dem Bildhauer Heinrich Erlenkötter aus Wiedenbrück geschaffen. Die Einweihung fand unter großer Beteiligung der…
Zur Erinnerung an die optische Telegrafenstation wurde am Standort Rehberg auf Initiative des Ortsheimatpflegers Rudolf Koch ein Erinnerungsstein aufgestellt Dieser wurde am 27. September 1992 zusammen mit der Abteilung des Altenbekener Eggegebirgsvereins eingeweiht. Der Standort wurde durch Nachgrabung zusammen mit Prof. H. W. Wichert genau ermittelt. Mauern, Ziegelreste und vor allem Reste von Solling – Dachsteinen wurden als Indiz für den Standort angesehen., der vorher mit Hilfe von Kantasterkarten sowie einer Karte des Forsteinrichtungswerkes aus dem Jahre 1833/34 im Forstamt…
Am Sonntag, dem 22. August 2010 feierte der langjährige Pfarrer der HL. Kreuz Gemeinde Altenbeken sein Goldenes Priesterjubiläum. Geboren wurde der Jubilar am 6. Dezember 1934 in Ottenhausen (Kreis Höxter) Hier verbrachte er auf dem Bauernhof seines Vater seine Kindheit, besuchte ab 1941 die Volksschule und sein weiterer Bildungsweg war die Realschule Steinheim, das Leopoldinum in Detmold, wo er Ostern 1955 sein Abitur ablegte. Sein Studium der Philosophie und Theologie absolvierte er von 1955 bis 1960 in Paderborn, München und…
Vor 75 Jahren am 14. Juli 1935 wurde die heutige evangelische Kirche feierlich eingeweiht. Spenden hatten des Neubau des Kirchenneubaues ermöglicht. Ortspfarrer Harre von Bad Driburg hielt damals die Festpredigt. Bei der Nachfeier im benachbarten Hotel Hoeschen betonte der katholische Pfarrer Goller das gute Verhältnis der beiden Konfessionen in Altenbeken. Vor 75 Jahren wurde die neue Kirche eingeweiht, nachdem ein Brand die alte Kirche bis auf die Mauern zerstörte hatte. Vermutlich war im Kamin der Brandherd, der die kleine Kirche…
Ein historischer Rückblick: Als im Jahre 1864 der Altenbekener Bahnhof in Betrieb genommen wurde, errichtete man für die Reisenden eine Bahnhofswirtschaft mit Wartesaal. Ein so genanntes „Fürstenzimmer für Hohen Besuch“ wurde auch eingerichtet. In der Ortschronik werden anfangs dann die „Restaurateure“ Johan Kniewel und Johan Halin genannt. Hier wird berichtet, dass auf dem hiesigen Bahnhof ein Personenwechsel stattgefunden habe. Der seit der Fertigstellung des Bahnhofs im Jahre 1864 erste Restaurateuer (Gastwirt) Johan Kniewel, ist am 1. März 1873 nach Soest…
Nach Aufzeichnungen aus dem Jahre 1392 soll in Altenbeken schon Eisenerz abgebaut worden sein. Das Eisenerz wurde in einfachen Luppenfeuern und Wolfsöfen an Ort und Stelle verarbeitet. Später baute man im Dorf kleine Hütten an der Beke, um die Wasserkraft für die Gebläse zu nutzen. Eine industrielle Periode und eine Zeit wirtschaftlichen und technischen Fortschritts erfolgte im Jahre 1607 – also vor 400 Jahren – als die Herren Heistermann und Ludwig vom Fürstbischof zu Paderborn mit dem Bergwerksrecht auf dem…
Am 23. Juli 1905 stürzte in den frühen Morgenstunden nach langen und heftigen Regenfällen der Tunnel ein. Auf gut 20 Meter war die Tunneldecke ausgelöst von schweren Felsbrocken zusammengebrochen. Bemerkt wurde der Bergrutsch erst um 6,50 Uhr in der Frühe, als der Personenzug 346 aus Holzminden ohne Vorwarnung in die Schuttmassen hinein gerast war. Über dieses Unglück wurde dann auch in vielen regionalen und überregionalen Zeitungen berichtet: So konnte man lesen: „Der 23. Juli 1905 war für unsere Gegend ein…
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