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Von den schönen, alten Fachwerkhäusern aus früheren Jahrhunderten gibt es in Altenbeken nicht mehr viele. Darum freute sich Ortsheimatpfleger Rudolf Koch, dass ein Kleinod in diesen Monaten in der Altenbekener Hüttenstraße 18 liebevoll restauriert wurde. Es ist von dem Zimmermann Josef Brockmann und seiner Ehefrau Theresia geb. Altmiks im Jahre 1829 erbaut worden. Nach deren Tod, der Vater starb am 13. Februar 1869, die Mutter am 9. Februar 1896, übernahm der Sohn Heinrich Brockmann den elterlichen Besitz. Er war Hilfsschaffner…
Mit einem feierlichen Pontifikalamt wurde das 100-jährige Jubiläum der HL. Kreuz Kirche gefeiert. Es wurde zelebriert von Weihbischof Paul Consbruch. Beim anschließenden Empfang im Pfarrheim konnte viele Ehrengäste begrüßt werden. So auch noch lebende Geistliche, die in der HL. Kreuz Kirche Altenbeken ihre Primiz feiern konnten. Auch die aus Altenbeken stammende Ordenfrau Christhild Neuheuser und der frühere Vikar Franz Seidel, sowie Pfarrer i. R. Hubertus Wiedeking waren gekommen. Ortsheimatpfleger Rudolf Koch überreichte im Auftrag der Familie Albrecht zum Geburtstag wertvolle…
Ein Natursteinbauwerk mit der über 150jährigen Vereins – Geschichte der St. Dionysius Schützen ist nun auf dem Schützenplatz in Buke eingesegnet worden. Der ehemalige Kulturwart des Schützenvereins und Buker Ortschronist Norbert Keuter gab den Anstoß hierzu. Dieses ist auch ein Stück Heimatgeschichte, gibt diese Tafel doch auch den Gästen, die Buke besuchen, einen Überblick über das Buker Schützenwesen. Dank der finanziellen Unterstützung der heimischen Sparkasse und der materiellen Unterstützung der Firma „Finke Formbau“ konnte dieses Bauwerk erstellt werden.
80 Jahre sind es her, als das Wahrzeichen Altenbekens – der Bekeviadukt – ein einzigartiges Schauspiel erlebte. Auch ganz Altenbeken war am 26. Juni 1931 auf den Beinen, um Franz Krukenbergs Weltrekordlers - nämlich den “Schienenzeppelin“ - zu bewundern. Der damalige Chronist Scholand beschrieb dieses Ereignis: „Alle Kinder und Erwachsene aus Altenbeken und Umgebung hatten sich an der Bahnstrecke eingefunden.. Der Wagen, der von Berlin kommend, in Richtung Westen fuhr, sah einem „silbergrauen Rennauto“ nicht unähnlich.“ Bei einer Länge von…
Am 31. Juli 2005 gedachten, trotz strömenden Regens, etwa 200 Bürgerinnen und Bürger der Gewalttat auf Klusweide, bei dem fünf Menschen am 20. Juli 1945 ihr Leben verloren. Klusweide bleibe ein Ort der Besinnung, Trauer und Erinnerung, mahnte Forstdirektor Franz Lödige in seiner Begrüßungsrede. „ Wir alle müssen dafür eintreten, dass Unrecht, Krieg und Mord nicht mehr in unseren Lebensraum gelangen können,“ so der Forstdirektor. Pfarrer Thomas Wulf erinnerte an die Opfer von Gewalt und Krieg vor 60 Jahren. „…
Verfolgung und Leid jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger Altenbekens in der NS- Zeit wurde jetzt von Ortsheimatpfleger Rudolf Koch und der Historikerin Dr. Margit Naarmann in einer Dokumentation erarbeitet. Pünktlich zum 69. Jahrestag der Pogromnacht am 9. November 2007 übergab Rudolf Koch in der Aula der Altenbekener Hauptschule die ersten Exemplare der 38-seitigen Gedenk-schrift an die Schulen der Eggegemeinde. Er wünscht sich, dass damit im Unter-richt auch die lokale Geschichte aufgearbeitet werden kann. Der Rektor der Hauptschule Hermann Knaup erinnerte die…
Nach Aufzeichnungen aus dem Jahre 1392 soll in Altenbeken schon Eisenerz abgebaut worden sein. Das Eisenerz wurde in einfachen Luppenfeuern und Wolfsöfen an Ort und Stelle verarbeitet. Später baute man im Dorf kleine Hütten an der Beke, um die Wasserkraft für die Gebläse zu nutzen. Eine industrielle Periode und eine Zeit wirtschaftlichen und technischen Fortschritts erfolgte im Jahre 1607 – also vor 400 Jahren – als die Herren Heistermann und Ludwig vom Fürstbischof zu Paderborn mit dem Bergwerksrecht auf dem…
So wechselvoll, wie die Geschichte des früheren Kriegervereins, ist auch die Historie der alten Kriegerfahne von 1866. Mit Ende des 2. Weltkrieges verschwand nicht nur der Verein , sondern auch die Fahne, die wahrscheinlich von den Besatzungstruppen verbrannt worden wäre. Der ehemalige Bürgermeister Willi Ernst soll sie dann im Rathausarchiv entdeckt haben und übergab sie am Sebastiantag des Jahres 1989 in die „Obhut“ der Schützenbruderschaft. Da zuerst ein würdiger Ort fehlte, wurde sie vom früheren Sparkassen -Zweigstellenleiter Joachim Lachenicht, der…
Von: Ortsheimatpfleger Rudolf Koch Fotos: Kurt Blaschke sen. Das Hochkreuz am Westende des Wienackens wurde am 8. September 1969 aus Anlaß der 300jährigen Wiederkehr der Erneuerung der Kreuzkapelle und zur Erinnerung an die folgenschweren Luftangriffe im letzten Weltkrieg, bei der auch die Kapelle schwer beschädigt wurde , von den Schützen der Westkompanie aufgestellt. Die feierliche Einweihung durch Pfarrer Wilhelm Sudhoff fand am Samstag, dem 13. September 1969 unter Beteiligung von über 1000 Bürgerinnen und Bürgern Altenbekens statt. Pfarrer Wilhelm Sudhoff…
Vor 75 Jahren am 14. Juli 1935 wurde die heutige evangelische Kirche feierlich eingeweiht. Spenden hatten des Neubau des Kirchenneubaues ermöglicht. Ortspfarrer Harre von Bad Driburg hielt damals die Festpredigt. Bei der Nachfeier im benachbarten Hotel Hoeschen betonte der katholische Pfarrer Goller das gute Verhältnis der beiden Konfessionen in Altenbeken. Vor 75 Jahren wurde die neue Kirche eingeweiht, nachdem ein Brand die alte Kirche bis auf die Mauern zerstörte hatte. Vermutlich war im Kamin der Brandherd, der die kleine Kirche…
Die im Bildstock am Friedhof in Schwaney bis April 2011 eingestellte Statue ist im Laufe der Jahre durch Witterungseinflüsse beschädigt worden. Bei der Statue handelt es sich um ein Bildnis der heiligen Katharina von Alexandrien. Die Attribute Krone, Palmwedel und Buch sind beiden Märtyrerinnen zuzuordnen. Das Schwert ist jedoch ein Attribut der heiligen Katharina. Palmzweig, Rad und Schwert sind Attribute des Martyriums, die Krone ein Zeichen des Sieges über das Fleisch sowohl im Martyrium als auch in der gottgeweihten Jungfräulichkeit.…
Der 7. Mai des Jahres 1895 gehört zu einem der schlimmsten Tage für unser schönes Eggedorf Schwaney. Zwar hatte es in den vergangenen Jahrhunderten mehrere Brände gegeben, doch neben dem Großbrand 1762, war dieser Brand von besonderem Ausmaß. Gegen 14.00 Uhr kam es zu einem Kaminbrand beim Ackerwirt Johannes Böddeker, Haus Nr. 127, wodurch sein Haus in Brand geriet. Begünstig durch einen starken Ostwind und einer längeren Trockenheit griff das Feuer schnell um sich. Innerhalb der ersten Stunde standen 37…