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Vom 2. April bis zum 27. September 2013 finden umfangreiche Gleisbauarbeiten zwischen Altenbeken, Langeland und Himmighausen statt. Neben der Erneuerung von insgesamt acht Weichen werden in dieser Zeit rund 9.000 Meter Gleise, Schwellen und Schotter ausgetauscht. Gleichzeitig werden im Rehbergtunnel die Rettungswege, Löschwasserleitungen, Notbeleuchtungen und Kabelkanäle erneuert. Wegen dieser komplexen Arbeiten bleibt die Strecke in beiden Richtungen für den Zugverkehr gesperrt. Die Deutsche Bahn investiert in diese Baumaßnahmen insgesamt 12 Millionen Euro. Folgende Arbeiten werden durchgeführt • Erneuerung der Gleise…
Eine Kuriosität, die viele Jahrzehnte die Gemüter der Altenbekener Bürgerinnen und Bürger erhitzte war, dass sich der Verwaltungsamtssitz des „Amtes Altenbeken“ in Bad Lippspringe befand.Als Anfang des 18. Jahrhunderts das Amt Lippspringe gegründet wurde, gehörten hierzu die Gemeinden: Benhausen, Marienloh, Neuenbeken, Buke, Schwaney und Altenbeken. Als am 28. Januar 1921 Lippspringe als selbständige Stadt aus dem Amtsverbund ausschied, bildeten die übrigen Gemeinden das Amt Altenbeken. Amtsbürgermeister – also Verwaltungschef – war seinerzeit (bis 1939) Amtmann Peter Hachmann. Da Altenbeken die…
Das Bollerborn - Kreuz hat in all den Jahrzehnten an diesem angestammten Platz für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde und darüber hinaus eine kulturhistorische und ortsgeschichtliche Bedeutung und wurde deshalb im Jahre 1986 unter Denkmalschutz gestellt In der Ortschronik ist niedergeschrieben, dass in Altenbeken vom 1. bis 3. November 1872 die 1100jährige Jubelfeier zur Erinnerung an die Einführung des Christentums in Westfalen stattfand. (wörtlich) „Nach einer feierlichen Messe am Sonntagabend zogen die Gläubigen in einer Prozession zum Bollerborn. Die…
Dem Vorsitzenden der Königlichen Westfälischen Eisenbahndirektion Regierungs – und Baurat Ludwig Benjamin Henz ist es mit zu verdanken, dass die Streckenführung über Altenbeken gewählt wurde. Der preußische König schenkte ihm ein Gemälde, welches den Viadukt zeigt. Es schmückt heute das Konferenzzimmer des Rathauses. Er entstammte der Berner Waffen – und Messerschmiedefamilie Henz. Er wurde am 23.Mai 1798 in Magdeburg als Sohn des Waffen – und Messerschmiedes Ludwig Benjamin Henz geboren, der sich auf die Anfertigung chirurgischer Instrumente und orthopädischer Maschinen…
Das Kreuzreliquiar der Schwaneyer Pfarrkirche: Dank finanzieller Unterstützung des Pfarrgemeinderates und der Erzdiözese Paderborn konnte das lange verborgene Kreuzreliquiar der Pfarrei Schwaney vom Goldschmied Schnorrenberg in Paderborn restauriert werden und nun wieder seinen gebührenden Platz im liturgischen Gebrauch einnehmen. Historisch ist Folgendes über dieses Kunstwerk zu berichten: August Friedrich Meyenberg, Pfarrer von Schwaney (1850–1869), bemühte sich sehr der Pfarrkirche ein kostbares Heiltum, eine Partikel vom Kreuz des Welterlösers zu sichern. Diese Reliquie war eine Stiftung von Fräulein Elisabeth Apen, Paderborn,…
Im Zuge der Ortskernsanierung in den 1980ger Jahren wurde die Beke von der Einmündung Sage ( Nahkauf - Markt) bis zum Kirchplatz neu ausgebaut. Diese diente dazu einen Hochwasserschutz für die Anlieger zu gewährleisten. Nun über 30 Jahre später soll nun auch der untere Teil neu renaturiert werden. In den ersten Monaten des Jahres 2012 wurde mit der Einrichtung der Bauellen, wie Zuwegungen, Fällen von Bäumen entlang des Baches etc. begonnen. Ein Teil der Parkplätze beim Marktplatz können nicht mehr…
Das neu errichtete Wegekreuz am Andreaskloster wurde am Donnerstag, dem 2. Juni 2005 um 19,00 Uhr im Rahmen einer Andacht von den Pfarrern Werner Spancken Hl. Kreuz Altenbeken und Thomas Wulf St. Dionysius Buke gesegnet. Hierzu waren über 100 Gemeindemitglieder aus Altenbeken und Buke erschienen. Die feierliche Einsegnung wurde umrahmt von der Gesanggruppe "Klingelbeutel".
Zur Erinnerung an die optische Telegrafenstation wurde am Standort Rehberg auf Initiative des Ortsheimatpflegers Rudolf Koch ein Erinnerungsstein aufgestellt Dieser wurde am 27. September 1992 zusammen mit der Abteilung des Altenbekener Eggegebirgsvereins eingeweiht. Der Standort wurde durch Nachgrabung zusammen mit Prof. H. W. Wichert genau ermittelt. Mauern, Ziegelreste und vor allem Reste von Solling – Dachsteinen wurden als Indiz für den Standort angesehen., der vorher mit Hilfe von Kantasterkarten sowie einer Karte des Forsteinrichtungswerkes aus dem Jahre 1833/34 im Forstamt…
Mit einem feierlichen Pontifikalamt wurde das 100-jährige Jubiläum der HL. Kreuz Kirche gefeiert. Es wurde zelebriert von Weihbischof Paul Consbruch. Beim anschließenden Empfang im Pfarrheim konnte viele Ehrengäste begrüßt werden. So auch noch lebende Geistliche, die in der HL. Kreuz Kirche Altenbeken ihre Primiz feiern konnten. Auch die aus Altenbeken stammende Ordenfrau Christhild Neuheuser und der frühere Vikar Franz Seidel, sowie Pfarrer i. R. Hubertus Wiedeking waren gekommen. Ortsheimatpfleger Rudolf Koch überreichte im Auftrag der Familie Albrecht zum Geburtstag wertvolle…
Wenn man über die Landstraße in Richtung Langeland zum Eggekamm wandert, sieht man kurz vor der Höhe noch deutlich die sichtbare Halde des Antoniusschachtes, die diese Straße durchschneidet. In diesem Revier findet man noch heute viele Schächte und Halden des alten Bergbaus, die zum Teil schon vor 1600 entstanden sind. Die Wälder rechts und links des Eggeweges führen den Natur-freund in die Geschichte dieser Region. Er erfährt von Bahn – und Tunnelbau, Kohlenmeiler und Erzschürfstellen. Viele Erdvertiefungen ( Pingen genannt)…
 Wer durch Altenbeken geht, erblickt ein touristisches Leitsystem auf dem ein Hinweis der Sagequelle gegeben wird. Man meint hiermit laut Auskunft der Gemeindeverwaltung den sogenannten „Sageborn“ am Siep, der mit Tunnelwasser gespeist wird und zur Zeit kein Wasser liefert. Es soll deshalb hier einmal über die eigentliche Sagequelle berichtet werden: Die Urquelle des Sagebach befindet sich im Sahkamp ( Hochdeutsch Sagewiese) in der Nähe des Ehrenmals im Nachbardorf Kempen (ca.: fünf Km entfernt). Im Flurnamenverzeichnis des Westfälischen Heimatbundes ist als…
Ortsheimatpfleger Rudolf Koch blätterte im Protokollbuch des EGV und im Eggegebirgsboten. In der Jahreshauptversammlung der Altenbekener EGV Abteilung am 9. Februar 1941 wurde der Beschluss gefasst eine „der Natur angepasste Schutzhütte“ zu bauen. Schon am 22. Februar wurde mit Revierförster Josef Butter der vorgesehene Platz besichtigt. Es wurde eine "Einzahlungliste" angelegt und auch der Hauptvorstand bewilligte einen Betrag von 1000 Reichsmark. Im Eggegebirgsboten 19. Jahrgang Nr. 107 Dezember 1941 konnte dann über die Fertigstellung berichtet werden. (wörtliche Wiedergabe) „ Wanderhütte…
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