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Dem Vorsitzenden der Königlichen Westfälischen Eisenbahndirektion Regierungs – und Baurat Ludwig Benjamin Henz ist es mit zu verdanken, dass die Streckenführung über Altenbeken gewählt wurde. Der preußische König schenkte ihm ein Gemälde, welches den Viadukt zeigt. Es schmückt heute das Konferenzzimmer des Rathauses. Er entstammte der Berner Waffen – und Messerschmiedefamilie Henz. Er wurde am 23.Mai 1798 in Magdeburg als Sohn des Waffen – und Messerschmiedes Ludwig Benjamin Henz geboren, der sich auf die Anfertigung chirurgischer Instrumente und orthopädischer Maschinen…
Die Kuhlbornsiedlung wurde errichtet.Im Amtsdeutsch: "Kleinsiedlung Altenbeken" Typ: "Kleinsiedlerstelle mit eingebautem Stall und mit Einliegerwohnung". Die Kuhlbornsiedlung in heutiger Zeit. Die frühere selbständige Gemeinde Altenbeken (ohne Buke u. Schwaney) zählte vor 60 Jahren 3654 Einwohner. Dieses war ein enormer Zuwachs, denn nach dem Krieg hatten wir 453 Flüchtlinge und Vertriebene und 537 Evakuierte in unser Eggedorf aufgenommen. Dieses führte natürlich zu einer Wohnungsnot. Es wurde deshalb von dem Landwirt Hoesche (Jost) im Kuhlborn Bauland erworben. Die gemeindeeigenen Ländereien - nämlich…
Wegen Überlastung der weinig leistungsfähigen Nord – Südstrecken u.a. zwischen Hannover – Eichenberg kam es zu erheblichen Engpässen im Zugverkehr. Es wurde deshalb eine Entlastung für die Strecke gesucht und man entschied sich, die Züge vermehrt in Richtung Kassel über Altenbeken zu leiten. Sehr umständlich erwies sich jedoch, dass die Züge im Bahnhof Altenbeken die Fahrtrichtung ändern mussten (Kopfmachen). Dieser umständliche Betriebsablauf veranlasste die DB eine eingleisige Verbindungskurve zwischen der Strecke Altenbeken – Kassel und dem Westportal des Rehbergtunnels hinter…
Von: Ortsheimatpfleger Rudolf Koch Fotos: Kurt Blaschke sen. Das Hochkreuz am Westende des Wienackens wurde am 8. September 1969 aus Anlaß der 300jährigen Wiederkehr der Erneuerung der Kreuzkapelle und zur Erinnerung an die folgenschweren Luftangriffe im letzten Weltkrieg, bei der auch die Kapelle schwer beschädigt wurde , von den Schützen der Westkompanie aufgestellt. Die feierliche Einweihung durch Pfarrer Wilhelm Sudhoff fand am Samstag, dem 13. September 1969 unter Beteiligung von über 1000 Bürgerinnen und Bürgern Altenbekens statt. Pfarrer Wilhelm Sudhoff…
Die ehrenamtlichen Bürgermeister in Altenbeken. Rund 300 Jahre datiert die erste Eintragung über das Amt eines „Vorstehers“ aus „Oldenbecke“ zurück. Sie steht in einem amtlichen Schreiben aus dem Jahre 1691, hier wird ein Johann Mikus erwähnt. Ein weiteres Schriftstück sagt aus, dass dann im Jahre 1722 ein Conrad Witten, der von Beruf Baumeister war, als Ortsvorsteher fungierte. Ihm folgte dann der Bauer Conrad Mieks. In den Urkunden des Hochfürstlichen Richters Pelizeus aus den Jahren 1772 und 1781 wird dann ein…
Eine Kuriosität, die viele Jahrzehnte die Gemüter der Altenbekener Bürgerinnen und Bürger erhitzte war, dass sich der Verwaltungsamtssitz des „Amtes Altenbeken“ in Bad Lippspringe befand.Als Anfang des 18. Jahrhunderts das Amt Lippspringe gegründet wurde, gehörten hierzu die Gemeinden: Benhausen, Marienloh, Neuenbeken, Buke, Schwaney und Altenbeken. Als am 28. Januar 1921 Lippspringe als selbständige Stadt aus dem Amtsverbund ausschied, bildeten die übrigen Gemeinden das Amt Altenbeken. Amtsbürgermeister – also Verwaltungschef – war seinerzeit (bis 1939) Amtmann Peter Hachmann. Da Altenbeken die…
Nach Aufzeichnungen aus dem Jahre 1392 soll in Altenbeken schon Eisenerz abgebaut worden sein. Das Eisenerz wurde in einfachen Luppenfeuern und Wolfsöfen an Ort und Stelle verarbeitet. Später baute man im Dorf kleine Hütten an der Beke, um die Wasserkraft für die Gebläse zu nutzen. Eine industrielle Periode und eine Zeit wirtschaftlichen und technischen Fortschritts erfolgte im Jahre 1607 – also vor 400 Jahren – als die Herren Heistermann und Ludwig vom Fürstbischof zu Paderborn mit dem Bergwerksrecht auf dem…
Am 23. Juli 1905 stürzte in den frühen Morgenstunden nach langen und heftigen Regenfällen der Tunnel ein. Auf gut 20 Meter war die Tunneldecke ausgelöst von schweren Felsbrocken zusammengebrochen. Bemerkt wurde der Bergrutsch erst um 6,50 Uhr in der Frühe, als der Personenzug 346 aus Holzminden ohne Vorwarnung in die Schuttmassen hinein gerast war. Über dieses Unglück wurde dann auch in vielen regionalen und überregionalen Zeitungen berichtet: So konnte man lesen: „Der 23. Juli 1905 war für unsere Gegend ein…
Ullner-Kreuz wurde neu eingeweiht Eggedenkmal wurde anlässlich des 200-jährigen Firmenjubiläums restauriert Wer über die Egge wandert, erblickt an der Stelle, wo der Europäische Fernwanderweg X1 E1 (Eggeweg) und der Kreiswanderweg Höxter-Nord, auch „Hildesheimer Weg“ genannt, sich kreuzen, ein Wegekreuz mit einer Sitzgruppe. Eine alte Überlieferung erzählt, dass hier zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges ein Köhler auf qualvolle Weise ermordet wurde. Um seine Schulden bezahlen zu können, habe er hier für die Altenbekener Eisenhütte Holzkohlen gebrannt. Eines Nachts hätte ihn eine…
Mit einem feierlichen Pontifikalamt wurde das 100-jährige Jubiläum der HL. Kreuz Kirche gefeiert. Es wurde zelebriert von Weihbischof Paul Consbruch. Beim anschließenden Empfang im Pfarrheim konnte viele Ehrengäste begrüßt werden. So auch noch lebende Geistliche, die in der HL. Kreuz Kirche Altenbeken ihre Primiz feiern konnten. Auch die aus Altenbeken stammende Ordenfrau Christhild Neuheuser und der frühere Vikar Franz Seidel, sowie Pfarrer i. R. Hubertus Wiedeking waren gekommen. Ortsheimatpfleger Rudolf Koch überreichte im Auftrag der Familie Albrecht zum Geburtstag wertvolle…
Auf Antrag der Heimatpfleger und des Beauftragten für Bodendenkmäler beschloss mit Datum vom 6. September 2007 der Hauptausschuss der Gemeinde Altenbeken das Wasserwerk Apuhl in die Denkmalliste aufzunehmen. Zuvor hatte das Amt für Denkmalpflege in Westfalen diesen Antrag befürwortet. Es führte hierzu aus, dass es sich hier um ein Baudenkmal im Sinne des § 2.1 DSchG NW handelt, an dessen Erhaltung und Nutzung ein öffentliches Interesse besteht. Der Denkmalumfang wird wie folgt beschrieben:„Es handelt sich hier um einen kubischen Baukörper…
Am 31. Juli 2005 gedachten, trotz strömenden Regens, etwa 200 Bürgerinnen und Bürger der Gewalttat auf Klusweide, bei dem fünf Menschen am 20. Juli 1945 ihr Leben verloren. Klusweide bleibe ein Ort der Besinnung, Trauer und Erinnerung, mahnte Forstdirektor Franz Lödige in seiner Begrüßungsrede. „ Wir alle müssen dafür eintreten, dass Unrecht, Krieg und Mord nicht mehr in unseren Lebensraum gelangen können,“ so der Forstdirektor. Pfarrer Thomas Wulf erinnerte an die Opfer von Gewalt und Krieg vor 60 Jahren. „…
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