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Ein historischer Rückblick: Als im Jahre 1864 der Altenbekener Bahnhof in Betrieb genommen wurde, errichtete man für die Reisenden eine Bahnhofswirtschaft mit Wartesaal. Ein so genanntes „Fürstenzimmer für Hohen Besuch“ wurde auch eingerichtet. In der Ortschronik werden anfangs dann die „Restaurateure“ Johan Kniewel und Johan Halin genannt. Hier wird berichtet, dass auf dem hiesigen Bahnhof ein Personenwechsel stattgefunden habe. Der seit der Fertigstellung des Bahnhofs im Jahre 1864 erste Restaurateuer (Gastwirt) Johan Kniewel, ist am 1. März 1873 nach Soest…
Zur Historie: Am 6. Dezember 1948 fand zum ersten Mal die weit über die Grenzen Altenbekens bekannte Nikolausfeier statt. Über die Organisation dieser Feier lesen wir im Protokollbuch folgende Eintragung: (wörtliche Wiedergabe) „Auf der Sitzung am 23. November 1948 im Unterrichtsraum des Bahnhofs wurde beschlossen: Die Beschaffung von drei Zentner Weizen für die Spekulatien wird Johann Freitag übertragen zum Preis von dreißig Mark der Zentner. Das Mehl und die Zutaten werden dem Bäckermeister Cramer geliefert. Die Musik für den Zug…
Vor 75 Jahren am 14. Juli 1935 wurde die heutige evangelische Kirche feierlich eingeweiht. Spenden hatten des Neubau des Kirchenneubaues ermöglicht. Ortspfarrer Harre von Bad Driburg hielt damals die Festpredigt. Bei der Nachfeier im benachbarten Hotel Hoeschen betonte der katholische Pfarrer Goller das gute Verhältnis der beiden Konfessionen in Altenbeken. Vor 75 Jahren wurde die neue Kirche eingeweiht, nachdem ein Brand die alte Kirche bis auf die Mauern zerstörte hatte. Vermutlich war im Kamin der Brandherd, der die kleine Kirche…
Von: Ortsheimatpfleger Rudolf Koch Fotos: Kurt Blaschke sen. Das Hochkreuz am Westende des Wienackens wurde am 8. September 1969 aus Anlaß der 300jährigen Wiederkehr der Erneuerung der Kreuzkapelle und zur Erinnerung an die folgenschweren Luftangriffe im letzten Weltkrieg, bei der auch die Kapelle schwer beschädigt wurde , von den Schützen der Westkompanie aufgestellt. Die feierliche Einweihung durch Pfarrer Wilhelm Sudhoff fand am Samstag, dem 13. September 1969 unter Beteiligung von über 1000 Bürgerinnen und Bürgern Altenbekens statt. Pfarrer Wilhelm Sudhoff…
Auf Antrag der Heimatpfleger und des Beauftragten für Bodendenkmäler beschloss mit Datum vom 6. September 2007 der Hauptausschuss der Gemeinde Altenbeken das Wasserwerk Apuhl in die Denkmalliste aufzunehmen. Zuvor hatte das Amt für Denkmalpflege in Westfalen diesen Antrag befürwortet. Es führte hierzu aus, dass es sich hier um ein Baudenkmal im Sinne des § 2.1 DSchG NW handelt, an dessen Erhaltung und Nutzung ein öffentliches Interesse besteht. Der Denkmalumfang wird wie folgt beschrieben:„Es handelt sich hier um einen kubischen Baukörper…
von: Rudolf Koch, Ortsheimatpfleger Rechtzeitig zum Tag des Denkmals am Sonntag, dem 14. September 2008 wurde in Zusammenarbeit der Heimatpflege und Bodendenkmalpflege, Forstbetreuung und Gemeindeverwaltung Altenbeken eine Sichtschneise vom Turmstandort der Telegrafenstation Nr.33 der Preußischen optischen Telegrafenlinie am Rehberg in Altenbeken in Richtung zur Station Nr. 32 Oeynhausen (Kreis Höxter) geschaffen. Somit ist der Nachbartelegraf in Richtung Berlin zu sehen. Es lässt sich jetzt anschaulich erfahren, welche Leistung die Telegrafisten in der Zeit von 1833 bis 1849 erbringen mussten, die…
Ortsheimatpfleger Rudolf Koch blätterte im Protokollbuch des EGV und im Eggegebirgsboten. In der Jahreshauptversammlung der Altenbekener EGV Abteilung am 9. Februar 1941 wurde der Beschluss gefasst eine „der Natur angepasste Schutzhütte“ zu bauen. Schon am 22. Februar wurde mit Revierförster Josef Butter der vorgesehene Platz besichtigt. Es wurde eine "Einzahlungliste" angelegt und auch der Hauptvorstand bewilligte einen Betrag von 1000 Reichsmark. Im Eggegebirgsboten 19. Jahrgang Nr. 107 Dezember 1941 konnte dann über die Fertigstellung berichtet werden. (wörtliche Wiedergabe) „ Wanderhütte…
Ullner-Kreuz wurde neu eingeweiht Eggedenkmal wurde anlässlich des 200-jährigen Firmenjubiläums restauriert Wer über die Egge wandert, erblickt an der Stelle, wo der Europäische Fernwanderweg X1 E1 (Eggeweg) und der Kreiswanderweg Höxter-Nord, auch „Hildesheimer Weg“ genannt, sich kreuzen, ein Wegekreuz mit einer Sitzgruppe. Eine alte Überlieferung erzählt, dass hier zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges ein Köhler auf qualvolle Weise ermordet wurde. Um seine Schulden bezahlen zu können, habe er hier für die Altenbekener Eisenhütte Holzkohlen gebrannt. Eines Nachts hätte ihn eine…
Die im Bildstock am Friedhof in Schwaney bis April 2011 eingestellte Statue ist im Laufe der Jahre durch Witterungseinflüsse beschädigt worden. Bei der Statue handelt es sich um ein Bildnis der heiligen Katharina von Alexandrien. Die Attribute Krone, Palmwedel und Buch sind beiden Märtyrerinnen zuzuordnen. Das Schwert ist jedoch ein Attribut der heiligen Katharina. Palmzweig, Rad und Schwert sind Attribute des Martyriums, die Krone ein Zeichen des Sieges über das Fleisch sowohl im Martyrium als auch in der gottgeweihten Jungfräulichkeit.…
Dem Vorsitzenden der Königlichen Westfälischen Eisenbahndirektion Regierungs – und Baurat Ludwig Benjamin Henz ist es mit zu verdanken, dass die Streckenführung über Altenbeken gewählt wurde. Der preußische König schenkte ihm ein Gemälde, welches den Viadukt zeigt. Es schmückt heute das Konferenzzimmer des Rathauses. Er entstammte der Berner Waffen – und Messerschmiedefamilie Henz. Er wurde am 23.Mai 1798 in Magdeburg als Sohn des Waffen – und Messerschmiedes Ludwig Benjamin Henz geboren, der sich auf die Anfertigung chirurgischer Instrumente und orthopädischer Maschinen…
Wenn man über die Landstraße in Richtung Langeland zum Eggekamm wandert, sieht man kurz vor der Höhe noch deutlich die sichtbare Halde des Antoniusschachtes, die diese Straße durchschneidet. In diesem Revier findet man noch heute viele Schächte und Halden des alten Bergbaus, die zum Teil schon vor 1600 entstanden sind. Die Wälder rechts und links des Eggeweges führen den Natur-freund in die Geschichte dieser Region. Er erfährt von Bahn – und Tunnelbau, Kohlenmeiler und Erzschürfstellen. Viele Erdvertiefungen ( Pingen genannt)…