Historie

Bahnwärterhäuschen standen am Schienenstrange Altenbeken-Warburg, die wie kleine, grün umrankte Waldpensionen anmuteten, vor denen in nächster Nähe die roten Rehe ästen und die Hasen ihre Männchen machten. Wärterhäuschen, deren Schranken sich nur heben, wenn gelegentlich ein schweres Holzfuhrwerk oder ein leichter Karren mit dürrem Reisig die Schienen kreuzten. Der Grenzposten der Direktion Wuppertal mit der Nummer 28 gehörte sicherlich nicht zu ihnen. Grenzposten sind eben immer besondere Posten, umwittert von Unruhe, Unrast und Gefahr. Und so war es auch mit…
Schon um 1800 wurde im Durbeketal von den Altenbekenern Kalk gebrannt. Besonders beim Bau der Eisenbahn und des heimischen Viaduktes war der Baukalk heiß begehrt. Man sieht also, dass dieses über 150 Jahre alte wuchtige Bauwerk Zeuge ist von der Güte des Altenbekener Kalkes. Der Unternehmer Johann Moritz baute am Bollaes zwei Schachtöfen für die Herstellung von Bau - und Düngekalk. Wenige Jahre später vergrößerte er seinen Betrieb durch den Bau von weiteren Kalköfen durch die Errichtung einer Ziegelei. Viele…
Das Jahr 1947 brachte uns noch nicht den lang ersehnten Frieden. Die beiden Konferenzen in Moskau und London, die im Laufe des Jahres stattfanden, verliefen ergebnislos. Die Not im deutschen Volke wurde immer größer. Die Bewohner der Städte waren gezwungen, auf dem Lande zu hamstern. Sie brachten Schuhe, Anzugstoffe, Nägel und ähnliche Sachen mit und erhielten dafür Korn, Kartoffeln, Mehl und Fett. Im Laufe des Sommers wurde die Wildschweinplage - auch in Buke - immer größer. Da die Bucheckern und…
Eine Kuriosität, die viele Jahrzehnte die Gemüter der Altenbekener Bürgerinnen und Bürger erhitzte war, dass sich der Verwaltungsamtssitz des „Amtes Altenbeken“ in Bad Lippspringe befand. Als Anfang des 18. Jahrhunderts das Amt Lippspringe gegründet wurde, gehörten hierzu die Gemeinden: Benhausen, Marienloh, Neuenbeken, Buke, Schwaney und Altenbeken. Am 28. Januar 1921 schied Lippspringe als selbständige Stadt aus dem Amtsverbund aus und die übrigen Gemeinden bildeten das Amt Altenbeken. Amtsbürgermeister – also Verwaltungschef – war seinerzeit (bis 1939) Amtmann Peter Hachmann. Da…
Vor 10 Jahren - im Oktober 2007 - zog der Orkan Kyrill durch unsere Eggewälder und eine halbe Millionen Bäume knickten um. Eine Woche lang war der Wald für Spaziergänger geschlossen. Der Buker Ortschronist Hans Norbert Keuter hielt diese Naturkatastrophe in Bildern fest. Siehe auch im Anhang.
Eine gute Fahrt über den Altenbekener Viadukt und in das Jahr 2017 wünschen wir allen Heimatfreunden/innen, die diese Seite besuchen.
Wie kam es dazu? Ab Mai 1976 zum Fahrplanwechsel ging die Ära der Dampflokomotiven zuende. Für die Altenbekener Eisenbahner war dieses schon ein trauriges Ereignis. Im früheren Bahnbetriebswerk Ottbergen wurden dann die Lokomotiven von den Lokschlossern in Teile zerlegt und verschrottet. Als der frühere Bürgermeister Anton Finke bei der Einweihung einer Freizeitanlage im Driburger Grund anregte für die Kinder auch eine Lok aufzustellen, schlug der Maschinenfabrikant Anton Driller vor, eine ausgemusterte Dampflok zu erwerben und stellte sofort 10.000 DM zur…
Strahlende Kinderaugen empfingen am 06. Dezember 1953 den Nikolaus im „Saal Bendfeld". Die hiesige Schützenbruderschaft erfreute die Kinder des Ortes mit einer wohlgelungenen Nikolausfeier. Der heilige Bischof, der zuerst in Schwaney die Kinder besuchte und von der Schwaneyer Musikkapelle nach Buke geleitet wurde, war überrascht, als er die Schar Buker Kinder am Ortsrand von Buke mit teils selbst gebastelten Fackeln sah. Die Kinder stimmten frohe Weisen zu Ehren des Hohen Gastes an. Der Bürgermeister und Schützenoberst von Buke, Johannes Tofall,…
Seit dem Jahre 1914 wirken die Schwestern vom "Kostbaren Blut" im Nachbardorf Neuenbeken. Zwei Jahre später - also vor 100 Jahren - im Jahre 1916 eröffneten sie in Altenbeken einen Kindergarten. Der damaligen Pfarrer Franz Ewers hatte zuerst den großen Saal des Jugendheimes zur Verfügung gestellt und später den ehemaligen Turnraum im Untergeschoss, daneben wurde ein kleiner Spielgarten angelegt. Da kein eigenes Schwesternhaus vorhanden war, kamen sie täglich von Neuenbeken zu ihrer Einsatzstelle ins Jugendheim. Erst im Jahre 1929 ließen…
Die jüdische Familie Ikenberg wohnte viele Jahre in Altenbeken. Doch dann kam ein Schreiben von der Geheimen Staatspolizei, dass am 13. Dezember 1941 tausend Juden „evakuiert“ werden sollen. „Die zur Abschiebung bestimmten Juden sind am 10. Dezember 1941 in ihren Wohnungen abzuholen und bis 16,00 Uhr nach Bielefeld zum Kyffhäuser am Kesselbrink (Großer Saal“) zu überführen. Die Transporte sind mit der Eisenbahn durchzuführen. Bargeld, Wertgegenstände sind einzuziehen. Die Judenwohnungen sind zu versiegeln.“- soweit einen Ausschnitt aus dem Schreiben der Geheimen…
Dieses Haus gehörte in früheren Jahren zur Frankschen Eisenhütte und diente als Lagerhaus. Im Jahre 1935 kaufte der Unternehmer Willi Walecki das Grundstück mit dem Altbau und nutzte es als Wohnhaus. In einen Nebengebäude errichte er eine "Lackfabrik". Diese musste aber wegen starker Geruchsbelästigung später geschlossen werden. Als die Familie dann nach Paderborn verzog, vermietete er dieses Haus und es wurde hier im Jahre 1959 ein offizielles Kneip - und Kurheim eingerichtet. 1964 kaufte dann eine Frau Reinel die Immobilie…
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