Historie

Zur Geschichte des Museums: Das Altenbekener Egge – Museum wurde am 5. Juni 1976 mit viel Prominenz u. a. Heinrich Pohlmeier MdL, Landrat Köhler, Oberkreisdirektor Henke feierlich eingeweiht. „ Das hier ist kein Museum für Heizungsfachleute, was man angesichts der vielen Ofenplatten und Öfen vermuten könnte, sondern ein Museum, welches das Alltagsleben der Vergangenheit und auch des geistigen Lebens vergegenwärtigen soll. Ausgangspunkt war die Eisengewinnung und die Eisenverarbeitung“, so der damalige Geschäftsführer der Vereinigung Westfälischer Museen Dr. Siegfried Kesselmeier. Bis…
Der Viadukt in Altenbeken ist wieder befahrbar. Vor 70 Jahren - am 1. Mai 1946 - konnte der in den Kriegsjahren zerstörte Viadukt wieder befahren werden. Somit hatte die „Völkerwanderung“ durch Altenbeken ihr Ende gefunden. Nach Kriegsende genoss der Wiederaufbau des Beke – Viadukts höchste Priorität. Züge aus Paderborn endeten vorrübergehend an einem provisorischen Bahnsteig vor der Brücke. Die 120 Stufen zu diesem Bahnsteig und der beschwerliche Fußweg durch das Bekedorf zum Bahnhof wird noch manchen Reisenden lange Jahre im…
Bergbau und Eisenverhüttung reicht im Altenbekener Raum weit zurück. Ein kleiner Rückblick von : Ortsheimatpfleger Rudolf koch Im Raum Altenbeken reichen der Abbau von Eisenerz und die Verarbeitung von Roheisen weit zurück. Ja - bis in das Mittelalter hinein, geben zahlreiche Schlacke- und Abraumhalden - die so genanten Pingen - Zeugnis aus der damaligen Zeit. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1392. Einen Eisengehalt von 25 - 36 % hatte das abgebaute Erz und es verfügte auch aufgrund…
Das Jahr 1946 in Deutschland und in Altenbeken. von: Rudolf Koch, Ortsheimatpfleger Zur Zeit wird viel diskutiert über Flüchtlinge, die nach Europa und vor allen Dingen nach Deutschland kommen. Auch das Paderborner Land und unsere Gemeinde Altenbeken sind natürlich gefordert. Doch dieses ist alles schon einmal da gewesen - besonders nach dem Krieg, als viele Menschen aus den Ostgebieten vertrieben wurden. Ungeachtet ihres Schicksals wurden sie zuerst Flüchtlinge genannt. Einer von ihnen - der spätere Schriftführer des Bundes der Heimatvertriebenen…
Das Bergdorf Buke, dessen urkundlichen Erwähnung aus dem Jahre 1231 stammt, kann auf eine bewegte Geschichte zurück blicken. Die ersten Ansiedlungen waren im Schutze der großen Bodensenkung vor dem Eggegebirge mit seinen am Westhange gelegenen ausgedehnten Buchenwaldungen. Daher war auch die älteste Bezeichnung von Buke: "To den Buken" (bei den Buchen). Auch die alte Heerstraße führte mitten durch das Dorf und somit hatte Buke mit allerlei ungebetenen "Gästen" zu kämpfen. Als das Hochstift Paderborn von den Franzosen besetzt wurde, und…
" Ab Mittwoch, den 9. Februar 1946 setzte starker Regen ein, der bis zum 14. des Monats anhielt. Da das Regenwasser wegen starken Frost nicht in die Erde eindringen konnte, schwollen die Bäche im Beketal stark an ," so schreibt der damalige Chronist Dr. Heinrich Schulze in die Dorfchronik. Schulze weiter:" Die Beke überflutete die Brücke bei der Volksschule, so dass der Unterricht beendet werden musste, damit die Schulkinder unbeschadet nach Hause konnten." Auch der Schreiber dieses Zeilen kann sich…
Im Zuge der Neuordnung der Verwaltung des Königreiches Preußen wurde im Jahre 1830 die Oberförsterei vom Wilhelmsberg bei Neuhaus in die Domaine Durbeke nach Altenbeken verlegt. Erster Chef in Durbeke war von 1830 bis 1833 der Oberförster Schilling. Es folgten dann die Oberförster Erdmann (1833 – 1839), Brüggemann (1839 – 1845), Rintelen (1845 – 1865), Wellenberg (1865 – 1868), und Schliekmann (1868 – 1874). Am 1. Juli 1874 kam dann der Königliche Oberförster Wilhelm Huber in das idyllisch gelegene Forsthaus…
Für die Bewachung der hiesigen Bahnanlagen in Altenbeken, besonders des Viaduktes und des Tunnels im 1. Weltkrieg, wurden 220 Soldaten vom Landwehr-Infanterieregiment aus Münster in Privathäusern einquartiert. Die Soldaten waren Tag und Nacht im Einsatz. Auch die Eisenbahnunterführungen wurden bewacht, wie hier am Hossengrund zu erkennen ist. Eine schöne Aufnahme zeigt die Soldaten mit einer großen Kinderschar vor der Eisenbahnbrücke. (siehe Bild)
Hier ein paar Fakten aus dem Jahre 1940. Auf Veranlassung des Ortsbürgermeisters wurde die Ortschronik dem Rektor Alfred Orlinski übertragen, da der frühere Chronist Lehrer Poschmann nach Schlagenthin (Westpreußen) versetzt wurde. Die Einwohnerzahl in Altenbeken ist als Folge des Krieges von 2 705 im Vorjahr auf 2 588 zurückgegangen, während die Zahl der Haushalte von 624 auf 637 anstieg. Das Standesamt verzeichnete für 1940 insgesamt 62 Geburten (29 männliche und 33 weibliche), 33 Sterbefälle, (20 männliche und 13 weibliche) 17…
Das waren noch Zeiten vor 70 Jahren, als der 2. Weltkrieg endlich beendet war. Autos gab es kaum und Kraftstoff war auch kaum zu bekommen. Ein interessantes Bild aus der Nachkriegszeit zeigt, wie man sich in der damaligen Zeit vor 70 Jahren - zu helfen wusste. Ja - heute löst so ein Foto ein leichtes Schmunzeln aus. Auch in Altenbeken waren diese Bilder anzutreffen.
Ein historisches Bild aus dem Nachlass von Sigmar Scepan zeigt seine Mutter in der Buchhandlung auf dem Altenbekener Bahnhof, die von Herrn Schraven betrieben wurde.