Historie

Am 22. Februar 1945 – vor 70 Jahren - heulten die Luftschutzsirenen in Altenbeken mehrmals. Gegen 13,30 Uhr wurde ein Angriff auf den Bahnhof geflogen. 12 angreifende B – 26 Marauder Flugzeuge bombardierten den Westteil der Bahnhofsgebäudes. Weitere Zerstörungen wiesen auch die Gleisanlagen auf – schwere Dampflokomotiven waren von den Gleisen gerissen und ein Stellwerk war zusammengefallen. Auch in der Ortwaldstraße, Bahnhofstraße, Sagestraße, am Schwarzen Weg und Bokelweg waren mehrere Häuser eingestürzt oder schwer beschädigt. 10 Tote lagen unter den…
Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden und Ausdruck des Rassenwahns in der deutschen Geschichte. Am 27. Januar 2015 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee zum 70. Mal. Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im Jahr 2005 zum Internationalen Tag des Gedenkens an die…
Dieses historische Eisenbahnerbild soll Erinnerungen wecken an die gute alte Zeit, als Altenbeken noch ein wichtiges Eisenbahndorf war. Ein großer Teil der Eisenbahnbediensteten musste noch Uniform im Dienst tragen. So ist in alten Unterlagen und Aufzeichnungen zu lesen, dass allein auf dem Bahnhof im Jahre 1957 an Beamten, Angestellten und Arbeitern insgesamt 235 Bedienstete zu verzeichnen waren. Dann gab es noch die Dienststellen: Bahnmeisterei 65, Zugleitung 12, Güterabfertigung 60 und das Bahnbetriebswerk mit 205 Bediensteten. In Glanzzeiten wurden sogar über…
Ab dem 1. Januar 1975 schlossen sich im Zuge der kommunalen Neugliederung die Dörfer Altenbeken, Buke und Schwaney zur neuen Großgemeinde Altenbeken zusammen. Bis zur Wahl eines neuen, ordentlichen Gemeindeparlamentes wurde der bisherige Amtsbürgermeister Menne vom Innenminister NRW zum Ratsbeauftragten und der ehemalige Amtsdirektor Driller zum Beauftragten des Gemeindedirektors der neuen Hauptgemeinde ernannt. Sie erhielten den Auftrag bis zur Wahl des neuen Gemeinderates, die im Mai stattfinden sollte, alle Aufgaben, die im allgemeinen der gewählte Rat zu erledigen hat, mit…
Als vor 100 Jahren im Jahre 1914 der 1. Weltkrieg ausbrach, wurden in unsere Eisenbahnergemeinde natürlich strategisch wichtige Eisenbahnanlagen bewacht. Hierzu zählten der Viadukt und auch die Eisenbahnunterführung Hossengrund an der Strecke nach Kassel. Hiervon wurden sogar Bilder "geschossen". Man muss sich schon wundern, dass sich sogar Kinder aus Buke mit den Soldaten ablichten durften. Repros: Rudolf Koch
Bei Beginn des 2. Weltkrieges wurde wieder, wie schon im Kriege 1914/18, eine scharfe Bewachung dieses strategisch wichtigen Bauwerks angeordnet. Zu den Wachtposten wurden später Abwehrgeschütze, deren Zahl sich bis auf 30 Rohre steigerte zum Schutze aufgestellt. Als dann die Welle der Luftangriffe auf die Eisenbahnanlagen übergriff, wussten auch die Bewohner des Beketales, dass auch für ihr stolzes Wahrzeichen bald die schwere Stunde kommen würde. So kam sie dann auch : An einem Sonntag, dem 26. November 1944 kurz nach…
Über die Historie des Hauses schrieb Heinrich Neuheuser+ in seinem Buch: "Geschichte der Gemeinde Altenbeken": Er war bei der Deutschen Post beschäftigt und bewirtschafte auch noch eine kleine Landwirtschaft. Das Vermögen erbte dann die Tochter Maria, die mit Werner Klahold verheiratet ist. Diese vermietete nach dem Tod der Eltern das Haus und das Ehepaar baute sich am Winterberg ein eigenes Haus. Dann erbte der Sohn Meinolf das Haus an Adenauerstraße, der es im September 2014 abreißen ließ. (Ergänzung: Rudolf Koch)
Wo des Dorfes Häuser enden wo die hohe Brücke steht zwischen moosbewachs’nen Wänden sich im Bach ein Mühlrad dreht. Wo der Sonne Strahlen sinken hinter Wäldern geh’n zur Ruh ihre letzten Grüße winken einem alten Kirchlein zu. Zwar vermisst man Raum und Größe stolze Dome Pracht und Zier. Baumesschatten deckt die Blöße dieses kleinen Kirchleins hier. Still und traut, so recht zum Beten alle Unrast liegt so fern. Generationen flehten hier zu ihrem Gott und Herrn. Auf der Straße rauscht…
Im Raum Altenbeken reichen der Abbau von Eisenerz und die Verarbeitung von Roheisen weit zurück. Ja - bis in das Mittelalter hinein, geben zahlreiche Schlacke- und Abraumhalden - die so genanten Pingen - Zeugnis aus der damaligen Zeit. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1392. Einen Eisengehalt von 25 - 36 % hatte das abgebaute Erz und es verfügte auch aufgrund des hohen Kalkgehaltes über günstige Eigenschaften bei der Verhüttung. Dieses im Tagebau gewonnene Eisenerz wurde direkt vor…
Es war das 2. Mal, dass dieses wichtige Bauwerk eine Vollsperrung erfahren musste. Die erste war im Jahre 1905, als nach einem Wassereinbruch ein Stück Gewölbe herunter stürzte und einen Personenzug zum Entgleisen brachte. Es dauerte ein Jahr, bis der Tunnel wieder befahrbar war. Durch den Rehbergtunnel fahren täglich ca. 120 Züge mit 4.500 Reisenden, sowie zusätzlich in der Regel ca. 50 bis 60 Güterzüge. In den sechs Monaten wurde der Oberbau (Schienen und Schwellen) erneuert und das Schotterbett vollständig…
Arm wie das Dorf - war auch sein Kirchlein, das inmitten des stillen Friedhofes am Berghange stand. Hart vorbei führte der alte Postweg, der sich heute noch recht deutlich verfolgen lässt und hier einst als schlechteste Strecke auf der Reiseroute Paderborn-Bad Driburg galt. Wohl wegen seiner Armut hat dieses Gotteshaus eine Reihe von Jahrhunderten überdauert, harte Zeiten mit Fehden, Glaubenswirren und Kriegen. Werte oder Schätze barg es nicht. Mit dem Pastor Hermann Tylen wurde Buke schon 1510 als Pfarrdorf erwähnt.…