Historie

Vor 70 Jahren gründeten sangesfreudige Altenbekener den Kirchenchor der Heilig Kreuz Gemeinde. Dieses war natürlich Anlass diesen runden Geburtstag gebührend zu feiern. So schallten den zahlreichen Besuchern bereits festliche Orgelklänge entgegen, denn der leitende Kirchenmusiker des Pastoralen Raumes Egge-Vorland , Reinhold Ix aus Bad Lippspringe, oblag es, den Orgelpart zu übernehmen. Der trefflich vorbereitete Chor unter der Leitung von Meinolf Ludwig hatte die vierstimmige Festmesse von Mensink ausgewählt und zeigte sängerische Kompetenz. Festlichen Glanz erhielt der Gesang durch die Mitwirkung…
Hermann Aufenanger wurde am 7. Januar 1901 in Willegassen geboren. wo sein Vater als Lehrer tätig war. Er studierte später Theologie und wurde am 8. August 1926 in Paderborn zum Priester geweiht. Zuerst war er Vikar in Esbeck bei Lippstadt und von 1930 bis 1936 in Altenbeken, wo er sich besonders für die Jugendarbeit einsetzte. Nach weiteren Vikarstellen wurde er dann 1951 Pfarrer in Erkeln bei Brakel, doch 1953 musste er wegen Krankheit diese Stelle aufgeben und wurde Einsiedler. Viele…
Am 2. September 1946 kam ein Transport Heimatvertriebener , ca. 70 Personen, zumeist aus Riegersdorf (Schlesien) in Altenbeken an. Mit den wenigen Habseligkeiten wurden sie in dem teilweise zerbombten Saal des Hotels Hoeschen geleitet. Hier fand die Registrierung der Ankommenden und die Verteilung auf die noch vorhandenen unterbelegten Wohnhäuser statt. Es war natürlich, dass die Ankömmlinge von den jeweiligen Haus - oder Wohnungsinhabern nicht immer mit Freuden empfangen wurden. Wohltuend war, dass im Saal Hoeschen durch das Rote Kreuz und…
Heute ist das Eggedorf von Windgiganten umgeben. Wenn man heute über das Rühenfeld wandert, das sich oberhalb Altenbekens befindet, erblickt man zahlreiche Windräder. Der erste, der diesen Schritt wagte einen privaten Binnenland-Windpark zu bauen war Anton Driller, Inhaber eines Maschinenbaubetriebes in Altenbeken. Er hat als erster Privatinvestor den unternehmerischen Mut bewiesen, im Binnenland einen Windpark zu errichten. Der patente Praktiker, der den Konstrukteursberuf von der Pike auf erlernte, errichte schon im Jahre 1978 - also vor 40 Jahren - eine…
Kaltes Wetter und Schneetreiben herrschte beim Anstich in der Egge. ein Bericht von: Rudolf Koch, Ortsheimatpfleger Altenbeken Als die Deutsche Bahn AG die Strecke Paderborn - Altenbeken - Kassel ausbaute, wurde mit massiven Baumrodungen der Bau des Eggetunnels begonnen, dann begannen die Erdarbeiten und es waren von dem Verkehr der Baufahrzeuge besonders die Dörfer Asseln, Lichtenau und Scherfede betroffen. Die Querung der Egge war ein Teil der Ausbaustrecke, die bereits im Bundesverkehrswegeplan 1985 enthalten war und nach der deutschen Vereinigung…
Über die Historie dieses Hauses berichtet Ortheimatpfleger Rudolf Koch: Die Grundsteinlegung dieses Objektes fand am 29. Mai 1991 statt. (siehe Pastor Richard Pothmann mit der Urkunde im Anhang) Am 12. Januar 1992 - also vor 25 Jahren - wurde das evangelische Gemeindehaus nach knapp einjähriger Bauzeit seiner Bestimmung übergeben. Zahlreiche Gäste waren erschienen, nicht nur beim Dankgottesdienst, sondern auch bei der symbolischen Schlüsselübergabe durch den Architekten Gerhard Raabe und der dann folgenden Einweihungsfeier. (siehe Foto v.l.n.r. HoT Leiter Fred Behrens,…
Als die Restaurierungsarbeiten im Altenbekener Bahnbetriebswerk abgeschlossen waren, wurde eine Überführung zum jetzigen Standort organisiert. Ein direkter Transport war wegen der niedrigen Eisenbahnunterführungen nicht möglich. Sie musste deshalb erst per Schiene mit einer Lok nach Paderborn Nord überführt werden, dieses geschah in den Morgenstunden des 14. Oktober 1977. Für das Personal des Ausbesserungswerkes war es das Ereignis des Jahres, als die Lokomotive an der Rampe eintraf und Lok und Tender auf einen Tieflader gezogen wurden. Dann ging die "Reise" los…
Ein Blick in die Geschichte: Am 17. September feierte die katholische Kirchengemeinde HL. Kreuz Altenbeken das Fest Kreuzerhöhung. Nach einem feierlichen Festhochamt, dass musikalisch umrahmt wurde vom kath. Kirchenchor, gingen die Gläubigen in einer Prozession zur Alten Kirche. Ein wunderschöner Altar war vor dem Portal des alten Gotteshauses aufgebaut, wo Pfarrer Georg Kersting den sakramentalen Segen spendete. Nach alter Tradition verschönte das Bahnorchester Altenbeken die Kreuzprozession mit Musik. Im Anschluss wurden der neue Kirchplatz und die Gedenktafeln der verstorbenen Priester…
150 Jahre ! Vivat Viadukt .............. Unter diesem Motto feiert die Gemeinde Altenbeken in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro OWL die Eröffnung der Westfälischen Eisenbahn mit dem Wahrzeichen der Eisenbahnergemeinde – dem Bekeviadukt. Am 8. Juli 1851 legte man den Grundstein zu diesem gewaltigen Bauwerk von 482 Meter Länge und 35 Meter Höhe. Zwei Jahre später wurde er fertiggestellt, die erste Dampflok konnte ihn wenig später überqueren.. Der Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. ließ es sich nicht nehmen, dieses Wunderwerk der Architektur…
Zur Historie: Das Kriegerehrenmal auf dem alten Friedhof wurde am 1. August 1922 errichtet und am 6. August 1922 feierlich eingeweiht Es wurde von den Bildhauern Gebrüder Braun hergestellt und kostete in der damaligen Inflationszeit die stolze Summe von 90 000 Mark. In der Gemeindechronik wurde vermerkt: „Zur Deckung der Restschuld, die durch das Kriegerdenkmal entstanden ist, schenkte der Deutschamerikaner Hoeschen 14 Dollar - dieses sind 42 000 Mark“. Errichtet wurde das Ehrenmal für die 54 Altenbekener, die im Krieg…
Bahnwärterhäuschen standen am Schienenstrange Altenbeken-Warburg, die wie kleine, grün umrankte Waldpensionen anmuteten, vor denen in nächster Nähe die roten Rehe ästen und die Hasen ihre Männchen machten. Wärterhäuschen, deren Schranken sich nur heben, wenn gelegentlich ein schweres Holzfuhrwerk oder ein leichter Karren mit dürrem Reisig die Schienen kreuzten. Der Grenzposten der Direktion Wuppertal mit der Nummer 28 gehörte sicherlich nicht zu ihnen. Grenzposten sind eben immer besondere Posten, umwittert von Unruhe, Unrast und Gefahr. Und so war es auch mit…
Schon um 1800 wurde im Durbeketal von den Altenbekenern Kalk gebrannt. Besonders beim Bau der Eisenbahn und des heimischen Viaduktes war der Baukalk heiß begehrt. Man sieht also, dass dieses über 150 Jahre alte wuchtige Bauwerk Zeuge ist von der Güte des Altenbekener Kalkes. Der Unternehmer Johann Moritz baute am Bollaes zwei Schachtöfen für die Herstellung von Bau - und Düngekalk. Wenige Jahre später vergrößerte er seinen Betrieb durch den Bau von weiteren Kalköfen durch die Errichtung einer Ziegelei. Viele…
Seite 1 von 6