Vor 40 Jahren wurde Altenbeken Großgemeinde

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Ab dem 1. Januar 1975 schlossen sich im Zuge der kommunalen Neugliederung die Dörfer Altenbeken, Buke und Schwaney zur neuen Großgemeinde Altenbeken zusammen. Bis zur Wahl eines neuen, ordentlichen Gemeindeparlamentes wurde der bisherige Amtsbürgermeister Menne vom Innenminister NRW zum Ratsbeauftragten und der ehemalige Amtsdirektor Driller zum Beauftragten des Gemeindedirektors der neuen Hauptgemeinde ernannt. Sie erhielten den Auftrag bis zur Wahl des neuen Gemeinderates, die im Mai stattfinden sollte, alle Aufgaben, die im allgemeinen der gewählte Rat zu erledigen hat, mit Hilfe eines 15köpfigen Beirates alleinverantwortlich zu lösen. Die Gemeinde zählte bei ihrer Gründung 6.355 Einwohner. Nach Vorstellungen der Reformplaner sollte die unterste Grenze zwar bei 8.000 liegen. Neuenbeken weigerte sich aber und wurde dann Paderborn zugeschlagen. Im Vorfeld konnte man auf großen Straßentransparenten im Nachbardorf lesen: " Neuenbeken sagt NEIN zu Altenbeken" Auch eine Umfrage hatte ergeben, dass sich 91,4 % für Paderborn ausgesprochen hatten. In einem feierlichen Akt wurde die Gebiets-Urkunde von den Bürgermeistern der Dörfer, zusammen mit dem Verwaltungschef Driller und des Beirates im Eggeblick Buke unterzeichnet.

Der 15köpfige Beirat ist natürlich neben Verwaltungsbeamten bei der Unterzeichnung mit dabei:

v.l.n.r. Alfons Kersting, Willi Ernst, Johannes Lütkemeier, Kurt Blaschke, Johannes Dohle, Anneliese Brockmeyer, Josef Bussmann, Ferdi Dreier (Verwaltung) Friedrich Klahold, Aloys Fieseler, Heinrich Bölte Josef Koch, Josef Henke.

sitzend: die Bürgermeister der vormals selbständigen Dörfer bei der Unterzeichnung: Josef Böddker, Schwaney, Johannes Tofall, Buke und Heinrich Menne, Altenbeken, sowie Friedrich Driller (Beauftragter Gemeindedirektor) ganz rechts: Klaus Tilly (Verwaltung)

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