40. Todestag von Johannes Tofall Buke

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Buke. Heute vor 40 Jahren, am 1. Juli 1979, starb der langjährige Bürgermeister des Eggedorfes Buke und legendäre Schützenoberst der St. Dionysius Schützenbruderschaft im 80. Lebensjahr.

Über viele Jahrzehnte hat sich der allseits beliebte und hochgeschätzte Kommunalpolitiker, der für jedermann da war und für alle Sorgen und Nöte seiner Mitbürger stets ein offenes Ohr hatte, für die positive Entwicklung seines Heimatortes Buke und darüber hinaus eingesetzt. Am 2. Februar 1900 wurde Johannes Tofall in Buke geboren. Schon früh widmete sich der Landwirt und Jäger aus Passion der Kommunalpolitik. Mit kurzer Unterbrechung war er 40 Jahre lang Bürgermeister des kleinen Eggedorfes. Nach Kriegsende rief ihn das Vertrauen seiner Mitbürger in das Amt des Bürgermeisters, das er bis zur Gebietsreform 1975 durch Bildung der neuen Großgemeinde Altenbeken ausübte. Ab 1975, bis zum Tode, war er Ortsvorsteher seines Heimatdorfes. Neben diesem Amt als Bürgermeister gab es Zeiten, in denen er noch Amtsbürgermeister von Altenbeken und Mitglied des Kreistages Paderborn war. Seine Verdienste beim Aufbau der Hauptschule Egge, der Schießanlage im Dunetal, wie auch bei der Egge sind allgemein anerkannt. Ferner hat Johannes Tofall dafür gesorgt, dass in Buke ein Industriegebiet entstand, wodurch zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen wurden. Der sichtbare Lohn für seine aufopfernde Tätigkeit war die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes im Jahre 1974.

Trotz aller seiner beruflichen und ehrenamtlichen Verpflichtungen fand Johannes Tofall immer noch Zeit für seine geliebte Jagd. Auch das Schützenwesen lag ihm ganz besonders am Herzen. 30 Jahre lang war er Oberst der St. Dionysius Schützenbruderschaft Buke. Die Anerkennung seiner Verdienste im Schützenwesen fand sichtbaren Ausdruck durch die Verleihung des Hohen Bruderschaftsordens und des St. Sebastianus Ehrenkreuzes durch den Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Die grüne Uniform war sein Ehrenkleid.

Die gesamte Gemeinde, insbesondere aber die Schützenbruderschaft, haben Johannes Tofall viel zu verdanken. „Es wäre jetzt an der Zeit, bei nächster Gelegenheit eine Straße im Ortsbereich von Buke nach Johannes Tofall zu benennen.", so der 1. Brudermeister und Ortsheimatpfleger Udo Waldhoff.

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