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Pfarrkirche St. Johannes Baptist Schwaney

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Der dunkelste Tag in der neueren Schwaneyer Geschichte ist sicherlich der 7. Mai 1895 als ein verheerender Großbrand innerhalb weniger Stunden einen Großteil des Dorfes in Schutt und Asche legte. Dieser Brand zerstörte auch die alte Kirche und das Pfarrhaus. Schon am 26.10.1898 konnte die neue Kirche durch den Paderborner Weihbischof Dr. Augustinus Gockel geweiht werden.

Bei der Kirche handelt es sich um eine große neugotische Basilika aus Sandsteinquadern. Architekt des Kirchenbaus war Lambert Freiherr von Fisenne, der auch die Kirche in Korbach geplant hat. Der Innenraum der Kirche ist 40 m lang und 20 m breit. Das Mittelschiff hat eine Höhe von 14 m. Ausgestattet ist die Kirche mit 3 neugotischen Altären: dem Hochaltar, dem Marien- und dem Kreuzaltar. Besonders hinweisen muss man auf die wunderschönen Fenster in den Seitenschiffen, die die 7 Seligpreisungen darstellen. Das Gewölbe ist von einer hellen, ruhigen Farbgebung; farbliche Akzente werden durch rote, blaue und grüne Muster gesetzt.

Die Kirche wurde 1988 außen und 1999 innen renoviert. In den letzten Jahren konnten dank großzügiger Spenden eine Figur der Mutter Anna aufgearbeitet werden, die jetzt am rechten Seiteneingang hängt. Ein neues Vortragekreuz mit 2 passenden Leuchtern und aufgearbeitete Figuren der hl. Katharina und des hl. Franziskus Xaverius fanden ihren Platz am Chorraum.

(Die Zeichnung erstellte Stefan Moock, der hier auch seine Hochzeit feierte)

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