Der Scholandstein am Eggeweg wurde vor 80 Jahren aufgestellt.

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„Am 14. Juni 1940 in den Nachmittagsstunden wurde das Scholand – Ehrenmal von Mitgliedern des Altenbekener Eggegebirgsvereins aufgestellt. Es war eine  harte Arbeit , welche die Eggeleute geleistet haben. Gegen 22,00 Uhr stand das Ehrenmal.“  Mitglied Georg Möller aus der Hüttenstraße leistete die Maurerarbeiten, und der 2. Vorsitzende Martin Höxtermann sorgte für die Auffahrt der Steine und sonstigen Materialien. Sie haben hierfür keinerlei Entgelt genommen“ – soweit aus der Chronik der Altenbekener EGV Abteilung.

Wer war Franz Scholand, den man mit der Aufstellung dieser Sitzgruppe ehrte:

Er kam im Jahre 1884 als Lehrer nach Altenbeken und bekleidete in den vier Jahrzehnten, die er hier wirkte, sehr viele Ehrenämter. So übte er von 1923 bis 1932 das Amt des Ortschronisten aus. Umfangreiche heimatkundliche Kenntnisse erwarb er sich durch seine Forschungen. Er war Standesbeamter und Vorstandsvorsitzender der früheren Spar – und Darlehnskasse sowie Organist in der katholischen Pfarrkirche. Seine ganze Liebe galt aber der Natur und dem Eggegebirge.

So war er Mitbegründer des Eggegebirgsvereins und lange Jahre dessen Vorsitzender.

Als Franz Scholand 1922 in den Ruhestand trat, blieb er zunächst noch zehn Jahre in Altenbeken wohnen, bis er am 1. April 1933 auf ärztlichen Rat seinen Wohnsitz nach Paderborn verlegen musste. Hier starb er im Alter von 80 Jahren am 14. Oktober 1937.

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