Rudolf Koch

Rudolf Koch

Am 22.Februar 2020 gedachten viele Bürgerinnen und Bürger der Toten des Bombenangriff vor 75 Jahren. Beim Gedenkstein am Stapelsberg, wo sich ein Eingang zum Luftschutzstollen befand, wurden mehrere Blumengestecke aufgestellt und Kerzen angezündet. Auch aus Nordhausen (Thüringen) war ein Ehepaar augereist, um ihrer Mutter und Geschwister zu gedenken. Diese sind beim Luftangriff ums Leben gekommen und ruhen auf dem Alten Friedhof. Hier sind auch ukrainische Arbeiter beigesetzt, die im Bunker ihr Leben lassen mussten. "Nie wieder Krieg", so steht auf der Tafel am Viadukt geschrieben.

 

An diesem Tag heulten die Luftschutzsirenen mehrmals.

Es wurden zwei Angriffe auf Altenbeken geflogen.

Spezialbomben zerstörten den Viadukt. Viele Opfer waren zu beklagen.

Am 22. Februar 1945 – vor 75 Jahren - heulten die Luftschutzsirenen in Altenbeken mehrmals. Gegen 13,30 Uhr  wurde ein Angriff auf den Bahnhof geflogen. 12  angreifende

B – 26 Marauder Flugzeuge bombardierten den Westteil der Bahnhofsgebäudes. Weitere Zerstörungen wiesen auch die Gleisanlagen auf – schwere Dampflokomotiven waren von den Gleisen gerissen und ein Stellwerk war zusammengefallen. Auch in der Ortwaldstraße, Bahnhofstraße, Sagestraße, am Schwarzen Weg und Bokelweg waren mehrere Häuser eingestürzt oder schwer beschädigt. 10 Tote lagen unter den Trümmern und 100 Personen wurden verwundet. Als die Sirene um 15,09 Uhr Vorentwarnung gab, atmete man auf.

Doch es sollte noch schlimmer kommen. Um 15,36 Uhr gab es schon wieder Fliegeralarm. Die Altenbekener flüchteten wieder in die Keller und Eisenbahnunterführungen.

Seit dem 10. Februar 1945 war auch der Viadukt, der bei den Angriffen am 26. und 29. November 1944 zerstört worden war, wieder notdürftig befahrbar. Doch kaum war der erste Zug wieder über das notdürftig geflickte Bauwerk gedampft, wuchs die Angst in der Bevölkerung vor einem erneuten Angriff. Die Alliierten hatten zu diesem Zeitpunkt längst einen erneuten Angriff geplant, der das Schicksal des Beke – Viaduktes nun endgültig besiegeln sollte – und so kamen sie dann auch.

17 Lancaster – Bomber drehten am selben Tag ca. 16,00 Uhr von Westen her zum 2. Mal in das enge Beketal ein. Oberhalb der Bomber waren als Geleitschutz 59 Jagdflieger eingeteilt. Genau um 15,54 Uhr  brach ein gewaltiges Inferno los, als die erste 5,443 Tonnen schwere Tallboy - Bombe auf das angeschlagene Bauwerk herabstürzte. In regelmäßigen Abständen folgten weitere und mit erdbebenähnlicher Wirkung wurde auch das gesamte Gelände ringsum zerwühlt. Völlig zerschlagen wurden mehrere Brückenbögen.  Um 16,13 schlug die sechszehnte und letzte Riesenbombe am Viadukt ein.

Nur eine Lancaster – Maschine konnte die Bombe nicht wie vorgesehen, über den Viadukt ausklinken und warf sie auf den östlichen Ausgang des Rehbergtunnels, den sie jedoch nicht traf. (Der Trichter ist heute noch zu sehen).

Die verheerende Wirkung dieser Spezialbomben verursachten aber nicht nur Sachschäden, sondern auch dieser Angriff forderte Menschenleben. Schon vor den früheren Angriffen hatte man damit begonnen, am Fuße der Brücke einen langen Luftschutzbunker in den Mühlenberg zu treiben. Dieser sollte vor allen den Arbeitern Schutz bieten, doch bei diesem Angriff wurde er zur tödlichen Falle. Die sich tief ins Erdreich bohrende Tallboy - Bombe mit ihrer gewaltigen Sprengkraft hielt der mit Eisenbahnschienen und Holz ausgebaute Grubenbau nicht stand. Der Stollenmund, der in einen 17 Meter hohen gewachsenen Fels getrieben war,  wurde vollständig zertrümmert und mit meterhohen Geröllmassen überdeckt. Sofort ging man mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln daran den Eingang zum Stollen freizulegen. Mit Hacke und Schaufel kämpften viele Freiwillige mehrere Tage und Nächte lang verzweifelt gegen das immer wieder hereinbrechende Gestein. Erst 11 Tage später gelang es, einen der Hohlräume freizulegen, wo man 18 Tote bergen konnte, darunter sieben junge Flakhelfer und elf ukrainische Arbeiter. Ein schwerverletzter  Bergmann aus Russland, der nach acht Tagen gefunden worden  war, wurde sofort ins Krankenhaus überführt, wo er jedoch nach vier Tagen verstarb.

Vorher berichtete er in allen Einzelheiten über das schlimme Schicksal der Eingeschlossenen, die bis zum Schluss auf ihre Rettung gehofft hatten, dann aber verhungert und verdurstet schließlich an Sauerstoffmangel gestorben waren. Er deute ferner an, dass noch mehr Menschen im Stollen verschüttet wären.

Die Opfer wurden auf dem Alten Friedhof beigesetzt, wo die ausländischen Arbeiter heute noch ruhen. Die Deutschen hat man nach Beendigung des Krieges in die Heimat überführt oder auf den Soldatenfriedhof in Böddecken umgebettet.

"Der Stollen am Stapelsweg trägt seit dieser Zeit den Namen "Todesstollen" und die Umgebung, wo diese Tragödie geschah, wird diesen Namen für alle Zeiten behalten, solange sich die Menschen an die grausamen Luftangriffe auf unser Heimatdorf erinnern", schreibt der frühere Ortsheimatpfleger Heinrich Neuhäuser +  in sein Heimatbuch.

Auch die Umgebung des Viaduktes bot ein Bild der Verwüstung – die Alte Kirche war nur noch eine Ruine. Die Bombentrichter hatte einen Durchmesser von 30 Meter und waren 10 Meter tief.

In den Abendstunden meldete der britische Rundfunk:“ Bomber eines Spezialkommandos zerstörten heute die Eisenbahnbrücke in Altenbeken. Damit wurde eine der wichtigsten Nachschubstrecken zur deutschen Westfront lahmgelegt“!

 

 

 

 
   

 

 

 

 

 

Donnerstag, 20 Februar 2020 14:28

Vor 75 Jahren in Altenbeken.

Der 22.Februar 1945 war für Altenbeken ein Schicksalstag. An diesem Tag heulten die Luftschutzsirenen in Altenbeken mehrmals.

Es wurden zwei Angriffe auf Altenbeken geflogen. Spezialbomben zerstörten den Viadukt, viele Opfer waren zu beklagen.

Auch der Schreiber dieser Zeilen kann sich noch gut an diese schimme Zeit vor 75 Jahren erinnern. Ausführlicher Bericht über diesen schlimmen Schicksalstag unter Historie.

 

Montag, 17 Februar 2020 10:05

Karneval im Bollerborn

Gründung und Entwicklung in all den Jahrzehnten. ( zum Teil aus verschiedenen Festschriften entnommen)

Schon im Jahre 1899 hatten sich die Bürgerinnen und Bürger am Fuße der Egge Gedanken darüber gemacht einen Eggegebirgsverein zu gründen. Am 6. Dezember des gleichen Jahres verschickte der Besitzer der Hotels "Teutoburger Hof" Ferdinand Daum einen Brief an die Altenbekener sich in eine Gründungsliste einzutragen. Als sich dann 73 Personen durch ihre Unterschriften  für dieses Vorhaben interessierten, wurde am 4. Februar 1900 eine Versammlung im Saal seines Hotels abgehalten und unter der Leitung  des Bahnassistenten Herrn Anton Moock wurde der Verein ins Leben gerufen. Der erste Vorstand bestand aus folgenden Personen:

Vorsitzender wurde Ferdinand Daum, Besitzer des Teutoburger Hofes, Vertreter des Vorsitzenden der Bauunternehmer Heinrich Wittmann, Schriftführer Lehrer Johannes Altrogge, Kassenführer Hauptlehrer Franz Scholand. Als Beisitzer wählte die Versammlung den Oberförster Steuber, sowie die Förster Thönies und Ludwig.

Es musste natürlich auch der Statuten - Entwurf beraten werden, der dann auch mit wenigen Änderungen beschlossen wurde.

Hier wurde sogar festgelegt, dass sich der Verein auch den Fremdenverkehr im Gebiet des Eggegebirges widmen soll. Hier sei es wichtig durch die Erstellung von Wegweisern, Aufstellung von Ruhebänken und Anlegen von Fußwegen und Rastplätzen Urlaubsgäste nach Altenbeken zu holen.

Schon bald nach der Gründung wurden dann gemeinsame Wanderungen in den Eggewäldern unternommen. Hier konnte man die "Schönheiten der Natur und der heimatlichen Fluren genießen", so steht es in den Jahresberichten. Der hiesige Lehrer Franz Scholand, der zu dieser Zeit auch das Amt des Ortsheimatpflegers ausübte, konnte auch viel über den Erzbergbau, der in heimischen Wäldern noch ausgeübt wurde, berichten.

Man sieht also, dass Heimatliebe bei Wanderungen, sowie auch Heimatabende in den Gründerjahren mit an erster Stelle standen. Auch in den folgenden Jahren hat der Eggegebirgsverein viele Aktivitäten gezeigt. Alles hier aufzuführen, kann in den

Jahresberichten nachgelesen werden, darum hier nur noch einige Daten:

1929 schufen Eggefreunde aus Altenbeken den Rastplatz am "Schwarzen Kreuz", welches bereits 1921 zu Ehren des Paderborner Eggefreundes Gustav Ullner hier aufgestellt worden war.

1936 wurde von der EGV Abteilung der Bedastein errichtet, der an den Eggepater Dr. Beda Kleinschmidt erinnert.

1940 schuf die EGV Abteilung zu Ehren des damaligen Heimatpfleger, Franz Scholand den Rastplatz "Scholandstein".

1941 erbauten EGV Wanderer die Schutzhütte am Rehberg.

1967 erfolgte der Bau Schutzhütte am Knochen und

1971 dann die Schutzhütte am Schwarzen Kreuz.

1980 wurde an der Max -u. Moritz Quelle im Driburger Grund ein Stein aufgestellt.

1992 wurde ein Erinnerungsstein in der Nähe der Rehberghütte errichtet. Er erinnert an die Telegrafenstation, die an dieser Stelle von 1834 - 1849 gestanden hat.

2000 wurde zum 100jährigen Vereinsjubiläum der EGV Abteilung ein Jubiläumsstein am Eggeweg aufgestellt.

2004 wurde am Panoramaweg V3 ein Jubiläumsstein oberhalb des Rehbergtunnels eingeweiht.

Mehrere Ruhebänke wurden im Laufe der Jahrzehnte errichtet, sowie Wanderwege ausgebaut und erneuert.

Der Verein hat zur Zeit 224 Mitglieder.

Die Vorsitzenden seit der Vereinsgründung;

1900 - 1903           Ferdinand Daum

1903 - 1921           Franz Scholand

1921 - 1922           Postsekretär Schäfers

1922 - 1926           Oberpostmeister Halbfas                                 

1926 - 1928           Bauinspektor Studt

1928 - 1932           Postmeister Winter

1932 - 1938            Lehrer Dissen

1938 - 1940            Lehrer Poschmann

1940 - 1961            Zahnarzt Dr. Schulze

1961 - 1965            Dr. Josef Rose

1965 - 1967            Josef Ridder

1967 - 1974           Martin Höxtermann

1974 - 1980             Heinrich Koch                                              

1980 -   2002            Heinz Altmiks

2002 -   ......             Manfred Schnelle

 

Dienstag, 04 Februar 2020 15:09

EGV Altenbeken wurde vor 120 Jahren gegründet

Schon im Jahre 1899 hatten sich die Bürgerinnen und Bürger am Fuße der Egge Gedanken darüber gemacht einen Eggegebirgsverein zu gründen. Am 6. Dezember des gleichen Jahres verschickte der Besitzer der Hotels "Teutoburger Hof" Ferdinand Daum einen Brief an die Altenbekener sich in eine Gründungsliste einzutragen. Als sich dann 73 Personen durch ihre Unterschriften  für dieses Vorhaben interessierten, wurde am 4. Februar 1900  - also vor 120 Jahren - eine Versammlung im Saal seines Hotels abgehalten und unter der Leitung  des Bahnassistenten Herrn Anton Moock wurde der Verein ins Leben gerufen.

Über die weitere Geschichte des Wandervereins in Kürze unter "Historie".

Vier Königspaare und ihre Hofstaate sorgten für den Blickfang des Abends

 

Wunderschöne Königin- und Hofdamenkleider soweit das Auge reichte, sorgten für den Blickfang des Abends. Zahlreiche Gäste aus befreundeten Bruderschaften waren mit ihren Königs- und Hofstaatpaaren der Einladung der Altenbekener Königin Jacqueline Harlach gefolgt, um mit ihr am Samstag, den 01. Februar den Königinball zu feiern. Bereits kurz vor 20.00 Uhr füllte sich die Eggelandhalle mit Schützen und Nichtschützen, um in diesem Jahr den Königin­ball live mitzuerleben. Der Einmarsch des Königspaares Jörg-Dieter und Jacqueline Harlach mit ihrem Hof­staat sowie der Königspaare aus den befreundeten Bruder­schaften bildete den ersten Höhe­punkt des Abends. Musikalisch begleitet von den Garde Gre­nadieren und den Königin Kürassieren wurde der Königinball mit dem Ehrentanz eröff­net.

Den Majestäten aus Kempen Ralf und Nicole Ratajczak, aus Schwaney Dirk Drewes und Sandra Striewe (v.l.) sowie aus Buke Rita Blumenschein-Hartmann und Martin Hartmann (v.r.) überreichte die Altenbeke­ner Königin Jacqueline Harlach (3.v.r.) im Beisein ihres Königs Jörg-Dieter Harlach als Danke­schön einen Blumen­strauß.

Den Vertretern des Bataillons, der Kompanien, der Musikzüge und der Sportschützen übergab sie anschließend ein Bild des Schützenfestes 2019.

Mit Karin Beckmann, Elke Rudolphi, Martina Wibbe, Carolin Klahold, Tina Möller, Johanna Gockel, Natalie-Joyce Mersch, Petra Stupeler, Waltraud Rothhaus, Ute Potthast, Regine Thiele, Stefanie Schnelle-Biere, Marietheres Stupeler, Julia Busse, Ulrike Michalowitz und Michelle Kattner ver­schö­nerten insgesamt 16 ehemaligen Königinnen und mit Roswita Göllner eine der beiden Kaiserinnen der Altenbekener Bruderschaft mit ihrer Anwesenheit diesen Abend. Köni­gin Jacqueline Harlach überreichte Ihnen als Geschenk jeweils eine Rose.

Die Partyband „Sunlight Garden“, die schon seit Jahren auf dem Altenbekener Königinball aufspielt und mit ein Garant für den Erfolg der Veranstaltung ist, sorgte bis in die frühen Morgenstunden für die richtige Partystimmung und eine volle Tanzfläche.

Ulrich Schadomsky

Wichtige Entscheidungen hatten die Mitglieder der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Altenbeken auf ihrer diesjährigen Generalversammlung zu treffen. Von besonderer Bedeutung war hier sicherlich die Entscheidung über eine Beitragserhöhung. Stetig steigende Ausgaben bei leider nicht gleichzeitig steigenden Einnahmen haben den Vorstand dazu bewogen, diese sicherlich nicht gerade populäre, aber leider erforderliche Maßnahme der Mitgliederversammlung vorzuschlagen. Zuvor hatte der 1. Kassierer Dr. Christian Beckmann in seinem Kassenbericht 2019 bereits auf die prekäre Finanzsituation insbesondere für die Zukunft hingewiesen, sollte keine Beitragserhöhung beschlossen werden. In der Abstimmung sprachen sich die 186 anwesenden Mitglieder dann auch bei sieben Enthaltungen einstimmig für die Beitragsanpassung aus. Damit beträgt der Schützenbeitrag ab 2020 nun 35 €. Der ermäßigte Schützenbeitrag erhöht sich folglich auf 30 €. Schnell und fast ausschließlich einstimmig konnten anschließend die Vorstandsposten im Bataillon besetzt werden. Sowohl Bataillonsschriftführer Ulrich Schadomsky, Zeremonienmeister Wigbert Meyer, Platzmajor Jörg Tegethoff, Adjutant Detlef Meyer und Fahnenoffizier Peter Eilert wurden in ihren Ämtern bestätigt. Lediglich Bataillons-schießmeister Werner Höltje stellte sich nach 13 Vorstandsjahren nicht erneut für eine Kandidatur zur Verfügung. Da aus der Versammlung jedoch kein Nachfolger gefunden werden konnte, erklärte sich Werner Höltje bereit, diese Aufgabe zunächst kommissarisch weiter auszuüben. Bereits im Vorfeld hatte er erklärt, die für dieses Jahr vorgesehene Errichtung eines neuen Vogelschießstandes an der Eggelandhalle bis zur Fertigstellung zu betreuen. Hierfür sprach ihm Oberst Gregor Rudolphi seinen Dank aus. Die Suche nach einem Nachfolger für Werner Höltje gestaltet sich allein schon deshalb schwierig, da der Kandidat über einen Schießleiterausweis des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften verfügen muss.

Donnerstag, 23 Januar 2020 17:15

Feuerwehrnachwuchs Altenbeken ausgezeichnet

Nach mehrwöchiger Vorbereitung traten die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Altenbeken zur Abnahme der Jugendflammen Stufe 1 und 2 am Gerätehaus in Buke an. Für die Stufe 1 mussten die 10 Jungen unter anderem verschiedene Knoten beherrschen, die Krankentrage vorbereiten und einen C-Schlauch korrekt auswerfen können. Jugendbetreuer Johannes Claes, der älteste aktive Feuerwehrmann der Altenbekener Wehr, ließ es sich auch dieses Jahr nicht nehmen, die jüngsten Kameraden entsprechend vorzubereiten. „Die Arbeit mit den begeisterten, jungen Leuten macht auch mir immer viel Spaß“ verriet Claes nach der Prüfung. Jugendwartin Alexandra Brandt konnte den Kandidaten denn auch einen hervorragenden Ausbildungsstand bescheinigen und die begehrten Abzeichen verleihen. Die Anforderungen an die Stufe 2 waren schon schwieriger: Die Jugendlichen mussten hier für einen improvisierten Wasserwerfer aufbauen sowie eine Unfallstelle korrekt absichern können. Das Setzen eines Standrohres erwies sich als ebenso anspruchsvoll wie die Kenntnis über die Gerätschaften des Löschfahrzeuges – „das war echt ein Hammer“, so Marina, das derzeit leider einzige Mädchen der Altenbekener Jugendwehr. Unter den kritischen Blickendes stellvertretenden Kreisjugendwartes Jürgen Kersting aus Delbrück meisterten sie sowie ihre sechs Kameraden auch diese Aufgaben erfolgreich und bekamen von ihm die Abzeichen an die Uniform geheftet.

Bei der Jugendfeuerwehr mitmachen können interessierte Mädchen und Jungen im Alter von10 bis 17 Jahren.

Nun ist das Chorjahr 2019 mit einen gut besuchten Weihnachtskonzert zu Ende gegangen und im neuen Jahr 2020 beginnt der Frauenchor taktvoll mit neuen Proben. Wir treffen uns jeden Donnerstag um 20,00 Uhr im HOT Schwaney und über "Verstärkung" freut sich der Chor.

 

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