Historie

Novemberpogrome 1938 Die Novemberpogrome 1938 – bezogen auf die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 auch (Reichs-)Kristallnacht oder Reichspogromnacht genannt – waren vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten Deutschen Reich. Dabei wurden vom 7. bis 13. November 1938 etwa 400 Menschen ermordet oder in den Suizid getrieben. Über 1.400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört.Ab dem 10. November wurden ungefähr 30.000 Juden in Konzentrationslagern inhaftiert,…
Ida Kropff-Federath geb. Brünning wurde geboren am 10. Juni 1839 in Brakel und starb am 1. August 1918 - also vor 100 Jahren - in Olsberg. Sie heiratete am 22. September 1863 den Besitzer der Olsberger Hütte Caspar Kropff, geb. am 16. Dezember 1835. Nach dem frühen Tod ihres Mannes am 14. Februar 1888 im Alter von 52 Jahren wurde sie Alleininhaberin der Olsberger Hütte und der Altenbekener Eisenwerke, sowie beträchtlichen Wald - und Grundbesitz.Im Jahre 1891 heiratete sic den…
Seit 25 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Altenbeken und der französischen Stadt Betton. Nachdem die Vorgespräche in Frankreich unter Führung des damaligen stellv. Bürgermeister Rudolf Koch geführt worden waren, kam eine Delegation am 16. Juli 1993 an der Spitze der französische Bürgermeister Jean-Claude Heslot nach Altenbeken. Am 17. Juli wurde dann im Museum in einem Festakt die Partnerschaftsurkunde von den Bürgermeistern Werner Niggemeier und Jan-Claude Heslot unterzeichnet Er wohnte mit seiner Gattin im Hause Koch und selbstverständlich wurde im Garten…
Am 18. Juni 1948 geben die Militärregierungen der Westmächte über alle Rundfunksender bekannt, dass am Sonntag, dem 20. Juni 1948 die Durchführung der Währungsreform stattfindet. Von der Bank Deutscher Länder werden die in den USA gedruckten und in Frankfurt eingelagerten Banknoten verteilt. Zunächst können nur 40,00 D –Mark „Kopfgeld“ umgetauscht werden. Weitere 20,00 DM wurden dann im August ausgegeben. Löhne, Gehälter und Mieten werden 1:1, Sparguthaben 10:1 umgewertet. Kühe geben plötzlich wieder Milch, Kartoffeln wachsen wieder. Es ist wie Zauberei…
Vor 60 Jahren wurde sie dem Verkehr übergeben und die Einweihung fand am 30. Mai 1958 statt. Wegen Überlastung der Nord – Südstrecken u.a. zwischen Hannover – Eichenberg kam es zu erheblichen Engpässen im Zugverkehr. Es wurde deshalb eine Entlastung für die Strecke gesucht und man entschied sich, die Züge vermehrt in Richtung Kassel über Altenbeken zu leiten. Sehr umständlich erwies sich jedoch, dass die Züge im Bahnhof Altenbeken die Fahrtrichtung ändern mussten (Kopfmachen). Dieser umständliche Betriebsablauf veranlasste die DB…
Vor 70 Jahren gründeten sangesfreudige Altenbekener den Kirchenchor der Heilig Kreuz Gemeinde. Dieses war natürlich Anlass diesen runden Geburtstag gebührend zu feiern. So schallten den zahlreichen Besuchern bereits festliche Orgelklänge entgegen, denn der leitende Kirchenmusiker des Pastoralen Raumes Egge-Vorland , Reinhold Ix aus Bad Lippspringe, oblag es, den Orgelpart zu übernehmen. Der trefflich vorbereitete Chor unter der Leitung von Meinolf Ludwig hatte die vierstimmige Festmesse von Mensink ausgewählt und zeigte sängerische Kompetenz. Festlichen Glanz erhielt der Gesang durch die Mitwirkung…
Hermann Aufenanger wurde am 7. Januar 1901 in Willegassen geboren. wo sein Vater als Lehrer tätig war. Er studierte später Theologie und wurde am 8. August 1926 in Paderborn zum Priester geweiht. Zuerst war er Vikar in Esbeck bei Lippstadt und von 1930 bis 1936 in Altenbeken, wo er sich besonders für die Jugendarbeit einsetzte. Nach weiteren Vikarstellen wurde er dann 1951 Pfarrer in Erkeln bei Brakel, doch 1953 musste er wegen Krankheit diese Stelle aufgeben und wurde Einsiedler. Viele…
Am 2. September 1946 kam ein Transport Heimatvertriebener , ca. 70 Personen, zumeist aus Riegersdorf (Schlesien) in Altenbeken an. Mit den wenigen Habseligkeiten wurden sie in dem teilweise zerbombten Saal des Hotels Hoeschen geleitet. Hier fand die Registrierung der Ankommenden und die Verteilung auf die noch vorhandenen unterbelegten Wohnhäuser statt. Es war natürlich, dass die Ankömmlinge von den jeweiligen Haus - oder Wohnungsinhabern nicht immer mit Freuden empfangen wurden. Wohltuend war, dass im Saal Hoeschen durch das Rote Kreuz und…
Heute ist das Eggedorf von Windgiganten umgeben. Wenn man heute über das Rühenfeld wandert, das sich oberhalb Altenbekens befindet, erblickt man zahlreiche Windräder. Der erste, der diesen Schritt wagte einen privaten Binnenland-Windpark zu bauen war Anton Driller, Inhaber eines Maschinenbaubetriebes in Altenbeken. Er hat als erster Privatinvestor den unternehmerischen Mut bewiesen, im Binnenland einen Windpark zu errichten. Der patente Praktiker, der den Konstrukteursberuf von der Pike auf erlernte, errichte schon im Jahre 1978 - also vor 40 Jahren - eine…
Kaltes Wetter und Schneetreiben herrschte beim Anstich in der Egge. ein Bericht von: Rudolf Koch, Ortsheimatpfleger Altenbeken Als die Deutsche Bahn AG die Strecke Paderborn - Altenbeken - Kassel ausbaute, wurde mit massiven Baumrodungen der Bau des Eggetunnels begonnen, dann begannen die Erdarbeiten und es waren von dem Verkehr der Baufahrzeuge besonders die Dörfer Asseln, Lichtenau und Scherfede betroffen. Die Querung der Egge war ein Teil der Ausbaustrecke, die bereits im Bundesverkehrswegeplan 1985 enthalten war und nach der deutschen Vereinigung…
Über die Historie dieses Hauses berichtet Ortheimatpfleger Rudolf Koch: Die Grundsteinlegung dieses Objektes fand am 29. Mai 1991 statt. (siehe Pastor Richard Pothmann mit der Urkunde im Anhang) Am 12. Januar 1992 - also vor 25 Jahren - wurde das evangelische Gemeindehaus nach knapp einjähriger Bauzeit seiner Bestimmung übergeben. Zahlreiche Gäste waren erschienen, nicht nur beim Dankgottesdienst, sondern auch bei der symbolischen Schlüsselübergabe durch den Architekten Gerhard Raabe und der dann folgenden Einweihungsfeier. (siehe Foto v.l.n.r. HoT Leiter Fred Behrens,…
Als die Restaurierungsarbeiten im Altenbekener Bahnbetriebswerk abgeschlossen waren, wurde eine Überführung zum jetzigen Standort organisiert. Ein direkter Transport war wegen der niedrigen Eisenbahnunterführungen nicht möglich. Sie musste deshalb erst per Schiene mit einer Lok nach Paderborn Nord überführt werden, dieses geschah in den Morgenstunden des 14. Oktober 1977. Für das Personal des Ausbesserungswerkes war es das Ereignis des Jahres, als die Lokomotive an der Rampe eintraf und Lok und Tender auf einen Tieflader gezogen wurden. Dann ging die "Reise" los…
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