Historie

Strahlende Kinderaugen empfingen am 06. Dezember 1953 den Nikolaus im „Saal Bendfeld". Die hiesige Schützenbruderschaft erfreute die Kinder des Ortes mit einer wohlgelungenen Nikolausfeier. Der heilige Bischof, der zuerst in Schwaney die Kinder besuchte und von der Schwaneyer Musikkapelle nach Buke geleitet wurde, war überrascht, als er die Schar Buker Kinder am Ortsrand von Buke mit teils selbst gebastelten Fackeln sah. Die Kinder stimmten frohe Weisen zu Ehren des Hohen Gastes an. Der Bürgermeister und Schützenoberst von Buke, Johannes Tofall,…
Seit dem Jahre 1914 wirken die Schwestern vom "Kostbaren Blut" im Nachbardorf Neuenbeken. Zwei Jahre später - also vor 100 Jahren - im Jahre 1916 eröffneten sie in Altenbeken einen Kindergarten. Der damaligen Pfarrer Franz Ewers hatte zuerst den großen Saal des Jugendheimes zur Verfügung gestellt und später den ehemaligen Turnraum im Untergeschoss, daneben wurde ein kleiner Spielgarten angelegt. Da kein eigenes Schwesternhaus vorhanden war, kamen sie täglich von Neuenbeken zu ihrer Einsatzstelle ins Jugendheim. Erst im Jahre 1929 ließen…
Die jüdische Familie Ikenberg wohnte viele Jahre in Altenbeken. Doch dann kam ein Schreiben von der Geheimen Staatspolizei, dass am 13. Dezember 1941 tausend Juden „evakuiert“ werden sollen. „Die zur Abschiebung bestimmten Juden sind am 10. Dezember 1941 in ihren Wohnungen abzuholen und bis 16,00 Uhr nach Bielefeld zum Kyffhäuser am Kesselbrink (Großer Saal“) zu überführen. Die Transporte sind mit der Eisenbahn durchzuführen. Bargeld, Wertgegenstände sind einzuziehen. Die Judenwohnungen sind zu versiegeln.“- soweit einen Ausschnitt aus dem Schreiben der Geheimen…
Dieses Haus gehörte in früheren Jahren zur Frankschen Eisenhütte und diente als Lagerhaus. Im Jahre 1935 kaufte der Unternehmer Willi Walecki das Grundstück mit dem Altbau und nutzte es als Wohnhaus. In einen Nebengebäude errichte er eine "Lackfabrik". Diese musste aber wegen starker Geruchsbelästigung später geschlossen werden. Als die Familie dann nach Paderborn verzog, vermietete er dieses Haus und es wurde hier im Jahre 1959 ein offizielles Kneip - und Kurheim eingerichtet. 1964 kaufte dann eine Frau Reinel die Immobilie…
Zur Geschichte des Museums: Das Altenbekener Egge – Museum wurde am 5. Juni 1976 mit viel Prominenz u. a. Heinrich Pohlmeier MdL, Landrat Köhler, Oberkreisdirektor Henke feierlich eingeweiht. „ Das hier ist kein Museum für Heizungsfachleute, was man angesichts der vielen Ofenplatten und Öfen vermuten könnte, sondern ein Museum, welches das Alltagsleben der Vergangenheit und auch des geistigen Lebens vergegenwärtigen soll. Ausgangspunkt war die Eisengewinnung und die Eisenverarbeitung“, so der damalige Geschäftsführer der Vereinigung Westfälischer Museen Dr. Siegfried Kesselmeier. Bis…
Der Viadukt in Altenbeken ist wieder befahrbar. Vor 70 Jahren - am 1. Mai 1946 - konnte der in den Kriegsjahren zerstörte Viadukt wieder befahren werden. Somit hatte die „Völkerwanderung“ durch Altenbeken ihr Ende gefunden. Nach Kriegsende genoss der Wiederaufbau des Beke – Viadukts höchste Priorität. Züge aus Paderborn endeten vorrübergehend an einem provisorischen Bahnsteig vor der Brücke. Die 120 Stufen zu diesem Bahnsteig und der beschwerliche Fußweg durch das Bekedorf zum Bahnhof wird noch manchen Reisenden lange Jahre im…
Bergbau und Eisenverhüttung reicht im Altenbekener Raum weit zurück. Ein kleiner Rückblick von : Ortsheimatpfleger Rudolf koch Im Raum Altenbeken reichen der Abbau von Eisenerz und die Verarbeitung von Roheisen weit zurück. Ja - bis in das Mittelalter hinein, geben zahlreiche Schlacke- und Abraumhalden - die so genanten Pingen - Zeugnis aus der damaligen Zeit. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1392. Einen Eisengehalt von 25 - 36 % hatte das abgebaute Erz und es verfügte auch aufgrund…
Das Jahr 1946 in Deutschland und in Altenbeken. von: Rudolf Koch, Ortsheimatpfleger Zur Zeit wird viel diskutiert über Flüchtlinge, die nach Europa und vor allen Dingen nach Deutschland kommen. Auch das Paderborner Land und unsere Gemeinde Altenbeken sind natürlich gefordert. Doch dieses ist alles schon einmal da gewesen - besonders nach dem Krieg, als viele Menschen aus den Ostgebieten vertrieben wurden. Ungeachtet ihres Schicksals wurden sie zuerst Flüchtlinge genannt. Einer von ihnen - der spätere Schriftführer des Bundes der Heimatvertriebenen…
Das Bergdorf Buke, dessen urkundlichen Erwähnung aus dem Jahre 1231 stammt, kann auf eine bewegte Geschichte zurück blicken. Die ersten Ansiedlungen waren im Schutze der großen Bodensenkung vor dem Eggegebirge mit seinen am Westhange gelegenen ausgedehnten Buchenwaldungen. Daher war auch die älteste Bezeichnung von Buke: "To den Buken" (bei den Buchen). Auch die alte Heerstraße führte mitten durch das Dorf und somit hatte Buke mit allerlei ungebetenen "Gästen" zu kämpfen. Als das Hochstift Paderborn von den Franzosen besetzt wurde, und…
" Ab Mittwoch, den 9. Februar 1946 setzte starker Regen ein, der bis zum 14. des Monats anhielt. Da das Regenwasser wegen starken Frost nicht in die Erde eindringen konnte, schwollen die Bäche im Beketal stark an ," so schreibt der damalige Chronist Dr. Heinrich Schulze in die Dorfchronik. Schulze weiter:" Die Beke überflutete die Brücke bei der Volksschule, so dass der Unterricht beendet werden musste, damit die Schulkinder unbeschadet nach Hause konnten." Auch der Schreiber dieses Zeilen kann sich…