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Historie

Das Jahr 1946 in Deutschland und in Altenbeken. von: Rudolf Koch, Ortsheimatpfleger Zur Zeit wird viel diskutiert über Flüchtlinge, die nach Europa und vor allen Dingen nach Deutschland kommen. Auch das Paderborner Land und unsere Gemeinde Altenbeken sind natürlich gefordert. Doch dieses ist alles schon einmal da gewesen - besonders nach dem Krieg, als viele Menschen aus den Ostgebieten vertrieben wurden. Ungeachtet ihres Schicksals wurden sie zuerst Flüchtlinge genannt. Einer von ihnen - der spätere Schriftführer des Bundes der Heimatvertriebenen…
Das Bergdorf Buke, dessen urkundlichen Erwähnung aus dem Jahre 1231 stammt, kann auf eine bewegte Geschichte zurück blicken. Die ersten Ansiedlungen waren im Schutze der großen Bodensenkung vor dem Eggegebirge mit seinen am Westhange gelegenen ausgedehnten Buchenwaldungen. Daher war auch die älteste Bezeichnung von Buke: "To den Buken" (bei den Buchen). Auch die alte Heerstraße führte mitten durch das Dorf und somit hatte Buke mit allerlei ungebetenen "Gästen" zu kämpfen. Als das Hochstift Paderborn von den Franzosen besetzt wurde, und…
" Ab Mittwoch, den 9. Februar 1946 setzte starker Regen ein, der bis zum 14. des Monats anhielt. Da das Regenwasser wegen starken Frost nicht in die Erde eindringen konnte, schwollen die Bäche im Beketal stark an ," so schreibt der damalige Chronist Dr. Heinrich Schulze in die Dorfchronik. Schulze weiter:" Die Beke überflutete die Brücke bei der Volksschule, so dass der Unterricht beendet werden musste, damit die Schulkinder unbeschadet nach Hause konnten." Auch der Schreiber dieses Zeilen kann sich…
Im Zuge der Neuordnung der Verwaltung des Königreiches Preußen wurde im Jahre 1830 die Oberförsterei vom Wilhelmsberg bei Neuhaus in die Domaine Durbeke nach Altenbeken verlegt. Erster Chef in Durbeke war von 1830 bis 1833 der Oberförster Schilling. Es folgten dann die Oberförster Erdmann (1833 – 1839), Brüggemann (1839 – 1845), Rintelen (1845 – 1865), Wellenberg (1865 – 1868), und Schliekmann (1868 – 1874). Am 1. Juli 1874 kam dann der Königliche Oberförster Wilhelm Huber in das idyllisch gelegene Forsthaus…
Für die Bewachung der hiesigen Bahnanlagen in Altenbeken, besonders des Viaduktes und des Tunnels im 1. Weltkrieg, wurden 220 Soldaten vom Landwehr-Infanterieregiment aus Münster in Privathäusern einquartiert. Die Soldaten waren Tag und Nacht im Einsatz. Auch die Eisenbahnunterführungen wurden bewacht, wie hier am Hossengrund zu erkennen ist. Eine schöne Aufnahme zeigt die Soldaten mit einer großen Kinderschar vor der Eisenbahnbrücke. (siehe Bild)
Hier ein paar Fakten aus dem Jahre 1940. Auf Veranlassung des Ortsbürgermeisters wurde die Ortschronik dem Rektor Alfred Orlinski übertragen, da der frühere Chronist Lehrer Poschmann nach Schlagenthin (Westpreußen) versetzt wurde. Die Einwohnerzahl in Altenbeken ist als Folge des Krieges von 2 705 im Vorjahr auf 2 588 zurückgegangen, während die Zahl der Haushalte von 624 auf 637 anstieg. Das Standesamt verzeichnete für 1940 insgesamt 62 Geburten (29 männliche und 33 weibliche), 33 Sterbefälle, (20 männliche und 13 weibliche) 17…
Das waren noch Zeiten vor 70 Jahren, als der 2. Weltkrieg endlich beendet war. Autos gab es kaum und Kraftstoff war auch kaum zu bekommen. Ein interessantes Bild aus der Nachkriegszeit zeigt, wie man sich in der damaligen Zeit vor 70 Jahren - zu helfen wusste. Ja - heute löst so ein Foto ein leichtes Schmunzeln aus. Auch in Altenbeken waren diese Bilder anzutreffen.
Ein historisches Bild aus dem Nachlass von Sigmar Scepan zeigt seine Mutter in der Buchhandlung auf dem Altenbekener Bahnhof, die von Herrn Schraven betrieben wurde.
Eine Geschichte zum Nachdenken ... aus der guten alten Zeit. Wenn man alte Akten in Stadt – oder Gemeindearchiven sichtet, dann stößt man unwillkürlich auch auf Vorgänge, die aus heutiger Sicht skurril erscheinen. Zum Beispiel die Akte des Amtes Lippspringe: Trunkenbolde betreffend ............. So liest man dann mit Datum vom 15. Januar 1897, dass auf Vorladung bei der Amtsverwaltung in Lippspringe der Mauerer XY erschien, der eine dem Trunke ergebene Person sei und „dieserhalb“ ernstlich ermahnt wurde. Weiter heißt es…
Vielfältige Spuren hat der 2. Weltkrieg - auch in der Altenbekener Natur - hinterlassen. Wo in einem 85 Meter langen U-förmigen Luftschutzstollen bei Bombenangriffen auf den Bekeviadukt Schutz gesucht wurde, fühlen sich inzwischen mehrere Feldermausarten sehr wohl, dass der Bunker zu den besonderen Schutzgebieten Europas zählt. Er ist zum Naturschutzgebiet "Egge Nord" eingestuft, welches 3100 Hektar umfasst. Nur wenige Altenbekener kennen diesen Stollen, dessen Zutritt in Kriegszeiten verboten war. In der Nähe war eine Flugabwehr mit Flakgeschützen stationiert und viele…
Im Sommer 1965 - also vor 50 Jahren - waren viele Gemeinden im Kreisgebiet Paderborn/ Büren von Hochwasser betroffen. Auch die damals eigenständige Gemeinde Schwaney blieb nicht verschont. Unser damaliger Heimatpfleger und Chronist Heinz Küting schrieb dazu in der Chronik: „Bis zum 15. Juli konnten für das erste Halbjahr höchsten drei Wochen warme und sonnige Witterung verzeichnet werden. Am Mittwoch gab es ein längeres, mittelschweres Gewitter mit schauerartigem Regen. Am Donnerstag folgte ein neues Gewitter mit heftigen Regenschauern. Am Freitagmorgen…
Am 23. Juni 1915 - also vor 100 Jahren - starb der 1. Pfarrer der HL. Kreuz Gemeinde Altenbeken Heinrich Bokel. Sein Geburtsort ist Eikeloh - heute ein Ortsteil von Erwitte im Kreis Soest - ein Dorf mit ca. 500 Einwohnern. Am 31. Dezember 1845 wurde er hier als Sohn einer Bauernfamilie geboren. Nach dem Besuch der heimischen Grundschule ging er anschließend zum Gymnasium nach Rietberg und zum Theodonarianum Paderborn. Dann studierte er in Paderborn und Münster Theologie. Am 21.…
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