Historie

Am 4. April 1945 wurde Altenbeken von amerikanischen Soldaten eingenommen. Durch die unsinnige Verteidigungshaltung junger SS-Soldaten mussten drei Zivilpersonen ihr Leben lassen. Die Altenbekener Bevölkerung sehnte das Ende des Krieges herbei – hatte sie doch als wichtigen Eisenbahnknotenpunkt in den letzten Monaten des Krieges sehr leiden müssen. Der Viadukt, der Bahnhof und viele Wohnhäuser waren durch Bomben zerstört. Noch am 30. März 1945 um 17:20 Uhr erlebte Altenbeken – durch zwei Jagdbomber – seinen letzten und sechsten Angriff. Die Altenbekener…
Es ist nun 25 Jahre her, dass die Lilienhahn - Quelle neben der Schützenhalle im Driburger Grund von den Schützen der Bollerborn - Kompanie eingefasst wurde. Ein Findling mit Hinweisschild, das von Schützenbruder Eduard Klahold gestiftet wurde, erinnert an die Quelle, die im Eggewald entspringt. Das Bild zeigt die Einweihungsfeier mit dem damaligen Hauptmann Alfred Hüsken +(3.v.r.) mit seinen Vorstandskollegen. Rechts im Bild der Stifter Eduard Klahold. Das Egge - Wasser wird von vielen "Wasserholern" sehr geschätzt und es herrscht…
Der Viadukt und etwa die Hälfte der Häuser in Altenbeken war zerstört oder beschädigt – vor allem im Unterdorf! 116 Häuser mit 120 Wohnungen zu 15% 20 Häuser mit 28 Wohnungen zu 16 – 40% 12 Häuser mit 23 Wohnungen zu 41 – 60% 38 Häuser mit 51 Wohnungen über 60% Insgesamt waren 191 von 420 Häusern betroffen und 222 von 649 Wohnungen! Durch Altenbeken nimmt die Völkerwanderung nun zu. Züge von Paderborn endeten vorübergehend an einem provisorischen Bahnsteig vor…
Ein Zeitzeuge der damaligen Zeit war auch der Werkmeister beim Bahnbetriebswerk Altenbeken, Anton Niggemeier, der spätere Ortsheimatpfleger in Altenbeken. Er hat die Angriffe miterlebt und niedergeschrieben: Wörtliche Wiedergabe: Ein schwarzer Tag in der Geschichte Altenbekens.“ All zu leicht werden im wechselnden Geschehen unserer Tage die Drangsale und Nöte jener Zeit vergessen, als in den letzten Kriegsmonaten der Bombenkrieg über unsere engere Heimat hinweg raste. Manche Schreckenstage sind jedoch unauslöschlich in das Gedächtnis unserer Generation eingetragen. Ein solcher Tag war für…
Am 22. Februar 1945 – vor 70 Jahren - heulten die Luftschutzsirenen in Altenbeken mehrmals. Gegen 13,30 Uhr wurde ein Angriff auf den Bahnhof geflogen. 12 angreifende B – 26 Marauder Flugzeuge bombardierten den Westteil der Bahnhofsgebäudes. Weitere Zerstörungen wiesen auch die Gleisanlagen auf – schwere Dampflokomotiven waren von den Gleisen gerissen und ein Stellwerk war zusammengefallen. Auch in der Ortwaldstraße, Bahnhofstraße, Sagestraße, am Schwarzen Weg und Bokelweg waren mehrere Häuser eingestürzt oder schwer beschädigt. 10 Tote lagen unter den…
Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden und Ausdruck des Rassenwahns in der deutschen Geschichte. Am 27. Januar 2015 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee zum 70. Mal. Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im Jahr 2005 zum Internationalen Tag des Gedenkens an die…
Dieses historische Eisenbahnerbild soll Erinnerungen wecken an die gute alte Zeit, als Altenbeken noch ein wichtiges Eisenbahndorf war. Ein großer Teil der Eisenbahnbediensteten musste noch Uniform im Dienst tragen. So ist in alten Unterlagen und Aufzeichnungen zu lesen, dass allein auf dem Bahnhof im Jahre 1957 an Beamten, Angestellten und Arbeitern insgesamt 235 Bedienstete zu verzeichnen waren. Dann gab es noch die Dienststellen: Bahnmeisterei 65, Zugleitung 12, Güterabfertigung 60 und das Bahnbetriebswerk mit 205 Bediensteten. In Glanzzeiten wurden sogar über…
Ab dem 1. Januar 1975 schlossen sich im Zuge der kommunalen Neugliederung die Dörfer Altenbeken, Buke und Schwaney zur neuen Großgemeinde Altenbeken zusammen. Bis zur Wahl eines neuen, ordentlichen Gemeindeparlamentes wurde der bisherige Amtsbürgermeister Menne vom Innenminister NRW zum Ratsbeauftragten und der ehemalige Amtsdirektor Driller zum Beauftragten des Gemeindedirektors der neuen Hauptgemeinde ernannt. Sie erhielten den Auftrag bis zur Wahl des neuen Gemeinderates, die im Mai stattfinden sollte, alle Aufgaben, die im allgemeinen der gewählte Rat zu erledigen hat, mit…
Als vor 100 Jahren im Jahre 1914 der 1. Weltkrieg ausbrach, wurden in unsere Eisenbahnergemeinde natürlich strategisch wichtige Eisenbahnanlagen bewacht. Hierzu zählten der Viadukt und auch die Eisenbahnunterführung Hossengrund an der Strecke nach Kassel. Hiervon wurden sogar Bilder "geschossen". Man muss sich schon wundern, dass sich sogar Kinder aus Buke mit den Soldaten ablichten durften. Repros: Rudolf Koch
Bei Beginn des 2. Weltkrieges wurde wieder, wie schon im Kriege 1914/18, eine scharfe Bewachung dieses strategisch wichtigen Bauwerks angeordnet. Zu den Wachtposten wurden später Abwehrgeschütze, deren Zahl sich bis auf 30 Rohre steigerte zum Schutze aufgestellt. Als dann die Welle der Luftangriffe auf die Eisenbahnanlagen übergriff, wussten auch die Bewohner des Beketales, dass auch für ihr stolzes Wahrzeichen bald die schwere Stunde kommen würde. So kam sie dann auch : An einem Sonntag, dem 26. November 1944 kurz nach…
Über die Historie des Hauses schrieb Heinrich Neuheuser+ in seinem Buch: "Geschichte der Gemeinde Altenbeken": Er war bei der Deutschen Post beschäftigt und bewirtschafte auch noch eine kleine Landwirtschaft. Das Vermögen erbte dann die Tochter Maria, die mit Werner Klahold verheiratet ist. Diese vermietete nach dem Tod der Eltern das Haus und das Ehepaar baute sich am Winterberg ein eigenes Haus. Dann erbte der Sohn Meinolf das Haus an Adenauerstraße, der es im September 2014 abreißen ließ. (Ergänzung: Rudolf Koch)