Historie

Über die Historie des Hauses schrieb Heinrich Neuheuser+ in seinem Buch: "Geschichte der Gemeinde Altenbeken": Er war bei der Deutschen Post beschäftigt und bewirtschafte auch noch eine kleine Landwirtschaft. Das Vermögen erbte dann die Tochter Maria, die mit Werner Klahold verheiratet ist. Diese vermietete nach dem Tod der Eltern das Haus und das Ehepaar baute sich am Winterberg ein eigenes Haus. Dann erbte der Sohn Meinolf das Haus an Adenauerstraße, der es im September 2014 abreißen ließ. (Ergänzung: Rudolf Koch)
Wo des Dorfes Häuser enden wo die hohe Brücke steht zwischen moosbewachs’nen Wänden sich im Bach ein Mühlrad dreht. Wo der Sonne Strahlen sinken hinter Wäldern geh’n zur Ruh ihre letzten Grüße winken einem alten Kirchlein zu. Zwar vermisst man Raum und Größe stolze Dome Pracht und Zier. Baumesschatten deckt die Blöße dieses kleinen Kirchleins hier. Still und traut, so recht zum Beten alle Unrast liegt so fern. Generationen flehten hier zu ihrem Gott und Herrn. Auf der Straße rauscht…
Im Raum Altenbeken reichen der Abbau von Eisenerz und die Verarbeitung von Roheisen weit zurück. Ja - bis in das Mittelalter hinein, geben zahlreiche Schlacke- und Abraumhalden - die so genanten Pingen - Zeugnis aus der damaligen Zeit. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1392. Einen Eisengehalt von 25 - 36 % hatte das abgebaute Erz und es verfügte auch aufgrund des hohen Kalkgehaltes über günstige Eigenschaften bei der Verhüttung. Dieses im Tagebau gewonnene Eisenerz wurde direkt vor…
Es war das 2. Mal, dass dieses wichtige Bauwerk eine Vollsperrung erfahren musste. Die erste war im Jahre 1905, als nach einem Wassereinbruch ein Stück Gewölbe herunter stürzte und einen Personenzug zum Entgleisen brachte. Es dauerte ein Jahr, bis der Tunnel wieder befahrbar war. Durch den Rehbergtunnel fahren täglich ca. 120 Züge mit 4.500 Reisenden, sowie zusätzlich in der Regel ca. 50 bis 60 Güterzüge. In den sechs Monaten wurde der Oberbau (Schienen und Schwellen) erneuert und das Schotterbett vollständig…
Arm wie das Dorf - war auch sein Kirchlein, das inmitten des stillen Friedhofes am Berghange stand. Hart vorbei führte der alte Postweg, der sich heute noch recht deutlich verfolgen lässt und hier einst als schlechteste Strecke auf der Reiseroute Paderborn-Bad Driburg galt. Wohl wegen seiner Armut hat dieses Gotteshaus eine Reihe von Jahrhunderten überdauert, harte Zeiten mit Fehden, Glaubenswirren und Kriegen. Werte oder Schätze barg es nicht. Mit dem Pastor Hermann Tylen wurde Buke schon 1510 als Pfarrdorf erwähnt.…
Im 19. Jahrhundert waren alle Staaten in Deutschland bestrebt, viele Eisenbahnverbindungen zu schaffen. So auch das Königreich Hannover, welches zwar schon westwärts über Minden zum Ruhrgebiet und nach Köln sowie nordwärts nach Hamburg und ostwärts über Braunschweig und Magdeburg nach Berlin angeschlossen war. Ferner ging eine Strecke über Göttingen nach Kassel und Frankfurt. Nur der Südwestzipfel des Königreiches über die alte Rattenfängerstadt Hameln, Bad Pyrmont in Richtung Altenbeken mit Anschluss an die Preußisch Westfälische Staatsbahn musste noch das neue Verkehrsmittel…
Die Vereinten Nationen haben im Jahr 2005 den 27. Januar offiziell zum internationalen Holocaust – Gedenktag erklärt. In Deutschland wird dieser Gedenktag bereits seit 1996 am Jahrestag der Befeiung des Konzentrationslagers Auschwitz 1945 durch die Rote Armee begangen. Auschwitz steht als das größte Vernichtungslager der Nazis symbolhaft für den Völkermord und für die Millionen Menschen, die durch das Nazi – Regime entrechtet, verfolgt, gequält oder ermordet wurden. Der Bundestag begeht den Tag jährlich im Rahmen einer Gedenkveranstaltung. In diesem Jahr…
Das erste Bahnhofsgebäude aus heimischen Sandstein wurde mit der Fertigstellung des Rehbergtunnels im Jahre 1864 fertiggestellt. Dieses Empfangsgebäude wurde unter Denkmalschutz gestellt und wird auch noch von verschiedenen Bahnbediensteten,der Bahnhofsmission, etc. genutzt. Im Jahre 1898 ließ die preußische Staatsbahn neben dem Empfangsgebäude, optisch dazu passende Neubauten errichten, um weitere Räumlichkeiten für das Dienstpersonal zu schaffen. Auch die Post war in früheren Jahren dort unterbracht. Es waren eine Kantine mit Küche eingerichtet sowie Büros, Unterrichts – und Sozialräume . Nachdem im…
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