Samstag, 27 April 2019 17:29

Borkenkäfer schädigen Fichten im Eggewald

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Der Sommer 2018 war sehr lang, sehr trocken und sehr heiß: gute Bedingungen für Borkenkäfer, die viele Bäume und ganze Waldflächen angegriffen und ihnen zugesetzt haben. Gerade reine Fichtenwälder haben schlechte Chancen gegen die kleinen Käfer. Monokulturen begünstigen einen starken Befall sogar. Die Käfer legen ihre Brut- und Fraßgänge unter der Rinde der Bäume an und beschädigen den sogenannten Bast. Dieser ist eine lebensnotwendige Leitungsbahn für in Wasser gelöste Nährstoffe innerhalb der Bäume. Wird dieses Gewebe stark beschädigt, sind die Bäume nicht mehr lebensfähig und sterben ab. Das macht die Borkenkäfer für die Forstwirtschaft zu unbeliebten Waldbewohnern.  Bei einer Wanderung über den Eggeweg sieht man viele geschädigte Fichten.

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