Mittwoch, 31 Juli 2019 10:08

Neu errichtetes Heiligenhäuschen als Ort (interreligiöser) Begegnung in Buke

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Es ist ein spiritueller Ort des Innehaltens und Ausruhens, das Heiligenhäuschen, das „Am Springe" in Buke zu Ehren der Erzengel Michael und Gabriel errichtet worden. Finanziert und erbaut wurde es durch die Familie Michael und Gabriela Goeken, die sich durch ihre Namenspatrone nicht nur Schutz und Behütung ihrer Familie erbitten, sondern vielmehr ein Zeichen setzen möchten für das friedliche Miteinander von Menschen unterschiedlicher religiöser Herkünfte. In allen abrahamitischen Religionen, dem Judentum, dem Christum und dem Islam werden die Erzengel Michael und Gabriel besonders verehrt, was dem Heiligenhäuschen diese Symbolkraft für Integration und Zusammenleben verschiedener Religionen verleiht. Die Straße „Am Springe" kann dabei als Paradebeispiel dienen: „Menschen aus insgesamt acht verschiedenen Herkunftsländern leben dort zusammen", so Michael Goeken. Geschmückt wird das Häuschen seit Kurzem von einer Bank, die mithilfe der Heimatschecks durch das Land NRW finanziert werden konnte. Sie ist eine von insgesamt 4 Bänken im Ort, die Spaziergänger, Wanderer und alle vorbeikommenden Menschen einladen, Rast zu machen, Gelassenheit zu wagen und die (innere) Ruhe zu wahrzunehmen. „Nicht nur in Verbindung mit dem Heiligenhäuschen, aber dort ganz besonders, bekommt der Glaube einen Stellenwert im Alltag, für Jung und Alt, durch die Begegnung mit anderen Menschen oder mit mir selbst.", freuen sich die Initiatoren der Bank, Ortsheimatpfleger Udo Waldhoff und Hans-Josef Lübbemeier, über die Fertigstellung des Projekts. Die offizielle Einweihung des Häuschens fand bereits im Herbst vergangenen Jahres durch Pfarrer Georg Kersting statt.

Foto: hintere Reihe stehend von links: Barbara und Ferdinand Goeken, Udo Waldhoff -Untere Reihe sitzend von links: Tochter Maria und Vater Michael Goeken, Hans-Josef Lübbemeier

Foto: Christa Köhler

Gelesen 203 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 31 Juli 2019 10:12