Donnerstag, 16 April 2020 15:23

Markuskreuz am Hillgenpöstken

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Das Markuskreuz an der Dorfstraße erstrahlt in neuen Glanz. Auf Initiative des Ortsheimatpflegers Udo Waldhoff wurde es jetzt von der Denkmalbehörde restauriert. Darüber freuen sich die Buker Bürgerinnen und Bürger und sagen DANKE !!

Der frühere Ortsheimatpfleger Heinrich Bölte berichtete in dem Buch: Bildstöcke, Wegekreuze und Denkmäler über dessen Historie.

Das Markuskreuz steht an der Dorfstraße - oben am Berg - wo der Feldweg vom Rühenfeld und Flachenfeld einmündet. Es steht im Schatten einer mächtigen Buche, die zu Napoleons Zeiten gepflanzt wurde Das gußeiserne Kreuz mit filigraner Verzierung mißt 1,50 x 0,60m, der Korpus ist 40 cm hoch. Das Kreuz ruht auf einem Sandsteinpostament 0,50 x 0.46 m und ist 0,60 m hoch. Dieser Werkstein ist mit Sandbruchstein untermauert. Dieser Bildstock, so in der Chronik benannt, wurde um die Mitte des 16. Jahrhunderts zum Dank an eine überstandene Epidemie errichtet ,hatte aber einen anderen Standort.Der heutige Standort an der Dorfstraße, (alte B 64) Abzweigung des Weges zur Feldflur, heißt im Volksmund „Hillgenpöstken“. Das hier stehende Kreuz wurde im Jahre 1924 neu errichtet. 1981 haben einige Schützenbrüder der Westkompanie eine Grundinstandsetzung durchgeführt. Neben der Restaurierung der Kreuzstation wurden vor dem Kreuz Platten verlegt, ein Blumenbeet angelegt und eine Bank aufgestellt. Pastor Josef Dalkmann hat dann die Station im Rahmen der Bittprozession, die alle drei Jahre zum Hillgenpöstken geht, neu eingesegnet.Im unteren Werkstein steht eingemeißelt „Hillgenpöstken „

Im Sockelstein:

                           „O Schmerzens Mutter -

                            Bitte für uns in der -

                            letzten Stunde.“

In der Muschel steht: „Heiliger Markus bitte für uns“.

 
Gelesen 262 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 16 April 2020 15:26