Rudolf Koch

Rudolf Koch

Donnerstag, 07 November 2019 16:55

Reichspogromnacht

Reichspogromnacht - 9./10. November1938

Foto: Brand Synagoge in Paderborn.

Vor 81 Jahren, am 9. auf den 10. November 1938, brannten die Synagogen. Sie brannten im gesamten Deutschen Reich. Sie brannten in Österreich und in der Tschechoslowakei.

Der 9. November ist der Tag, an dem organisierte Schlägertrupps jüdische Geschäfte und Gotteshäuser in Brand setzten. Es ist der Tag, an dem tausende Juden misshandelt, verhaftet oder getötet wurden. Spätestens an diesem Tag konnte jeder in Deutschland sehen, dass Antisemitismus und Rassismus bis hin zum Mord staatsoffiziell geworden waren.

Diese Nacht war das offizielle Signal zum größten Völkermord in Europa.

Donnerstag, 07 November 2019 16:35

Jungschützen Schwaney

Donnerstag, 31 Oktober 2019 10:11

Allerseelen

Donnerstag, 31 Oktober 2019 10:05

Der Monat November

Unser Heimatdorf Altenbeken hat sich im Laufe der Jahrzehnte rasch und grundlegend verändert. Manche jahrhundertealte, traditionsreiche Hofstätten und Fachwerkbauten fielen dem Bagger zum Opfer und auch neue Baugebiete veränderten das Ortsbild. Früher weideten hier noch Kühe und Kälber auf grüner Wiese und nun sind hier neue Häuser entstanden. Besonders auf Ansichtskarten kann man einen geschichtlichen Überblick erkennen. Die ersten Ansichtskarten entstanden in der Zeit von 1865 bis 1872 und im Jahre 1885 durften, mit offizieller Genehmigung der Kaiserlichen Reichspost, von privater Seite Ansichtskarten hergestellt und mit der Post verschickt werden. Viele Leute reisten gerne, besonders mit der Eisenbahn und dazu gehörte es auch Ansichtskarten zu schreiben und gleich vom Bahnhof aus zu verschicken. So auch beim "Umsteigen" in Altenbeken, darum sind auch viele Ansichtskarten mit Eisenbahnmotiven ausgestattet. Selbstverständlich konnte man diese Karten auch hier erwerben, denn es war auf dem Bahnhof ein Kiosk eingerichtet. Man kann sich kaum heute in der digitalen Zeit vorstellen, dass die Herstellung von Ansichtskarten eine ungeahnte Blütezeit erfuhren. Die Anschriftenseite war in den Anfangsjahren nur für die Empfängeradresse bestimmt und durfte weiter nicht beschrieben werden. Auf der Bildseite war mehr oder weniger Platz für persönliche Mitteilungen, wie auf verschiedenen Karten zu erkennen ist. Es war auch schon vorgedruckt zum Beispiel: " Gruß aus....". Verschiedene Postkarten sind also laut Poststempel vor 150 Jahren abgeschickt worden - ja die Eisenbahn hat in Altenbeken auch eine solch lange Vergangenheit Um 1905 wurde dann von der Post gestattet die Anschriftenseite zur Beschriftung  frei zugegeben. Einen lieben Verwandten oder Bekannten einen Postkartengruß zu übersenden ist nahezu so alt, wie die Post selbst. Ein solcher Gruß gleicht einen aufgeschlagenen Buch, das uns die ländliche Lebenswelt vorstellt. Alte Ansichtskarten spiegeln ein Stück Geschichte mit der Entwicklung Altenbekens wieder. Es sind wertvolle Beweise aus vergangenen Jahrzehnten und für nachfolgende Generationen unschätzbare Werte.So konnten natürlich auch im Ort Altenbeken in all den Jahrzehnten Ansichtskarten gekauft werden. Zu erinnern sei hier an den Laden Johann Kriwett in der Unteren Sage, der auch viele Fotos "schoss". Da gab es noch keine farbigen Fotos, sondern die Bilder wurden noch in der Dunkelkammer (schwarz/weiß) entwickelt. Man erwarb auch Ansichtskarten im Schreibwarenladen Johannes Claes - später Manfred Hormes, sowie in der  Drogerie Kurt Blaschke. Dieser Familie gebührt an dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön, denn viele Motive stammen von den Drogisten und Hobbyfotografen Kurt Blaschke Senior und seiner Gattin, sowie deren Sohn Kurt. Wie anfangs schon erwähnt, sieht man auf vielen Ansichtskarten Motive der Eisenbahn und unseres Dorfes. Auch besonders die katholische Kirche hat sehr viele Karten drucken lassen, hier sieht man wie sich auch das Gotteshaus ab der Fertigstellung im Jahre 1905 Innen und Außen verändert hat. Heimatgeschichte spiegeln auch Karten von der Gastronomie wieder, die an manch schöne Stunde bei einen Glas Bier erinnern. Die Gemeinde selbst lässt Karten drucken, welche besonders Eisenbahnfreunde beim Viaduktfest, das  alle zwei Jahre seit  dem 150. Jubiläum unseres Wahrzeichens im Jahre 2003  gefeiert wird, erwerben können. Neuere Ansichtskarten , sowie das Buch: Ansichtskarten Früher &Heute sind von mir als Ortsheimatpfleger entworfen worden, die in der Buchhandlung Simone Kuhfuß "bewundert" und gekauft werden können. 

.     Historische Aufnahmen und Federstrichzeichnungen aus ihren Orten haben Altenbekens Ortsheimatpfleger Rudolf Koch und Bukes Ortsheimatpfleger Udo Waldhoff wieder für einen Jahreskalender für das kommende Jahr 2020 zusammengestellt.

Der Altenbekener Jahreskalender zeigt Federstrichzeichnungen aus vergangener Zeit von  Persönlichkeiten wie Adalbert Schmitz, Edmund Schmolke und Stefan Moock. Der Altenbekener Kalender, der nun schon seit 15 Jahren präsentiert wird, zeigt als Titelblatt die Alte Kirche, die in diesem Jahr ihr 350jähriges Jubiläum feiern konnte. Es klappert die Ölmühle am Viadukt, die Spar-und Darlehnskasse um 1924, die ev. Kirche, sowie alte Bauernhäuser und Fachwerkbauten sind u. a. zu bewundern. Ein Ortsbild von Buke aus jüngerer Zeit mit einer historischen Ansichtskarte aus den 60er Jahren zieren das Deckblatt des Buker Heimatkalender. Weitere Aufnahmen des Kalenders spiegeln u.a.  das Dorf- und Vereinsleben  in früherer und neuerer Zeit wieder.Entsprechend der Jahreszeiten können Betrachter alte Aufnahmen der Karnevalsfeiern, der Kinderkommunion, des Schützenfestes, der Husaren Aktivitäten, des EGV´s und des Erntedanks finden.  Die Aufnahmen hat Ortsheimatpfleger Udo Waldhoff aus dem reichhaltigen Archiv von Ortschronist Hans Norbert Keuter und Buker Familien aufgenommen, um der Buker Bevölkerung deutlich zu machen, wie sich das Leben im Dorf und die bauliche Entwicklung in den letzten fast hundert Jahren verändert haben.Die historischen Jahreskalender sind bei den Heimatpflegern, in der Tankstelle AVIA Schwaney, bei Goeken backen im Combi Markt Buke, im Raiffeisen-Markt in Buke und in der Buchhandlung Kuhfuß In Altenbeken für  13,50 Euro zu erwerben.

Der Reinerlös ist wie immer für heimatliche Projekte und Pflegemaßnahmen bestimmt.

 

Das Bild zeigt: v.l. Udo Waldhoff u. Rudolf Koch vor dem Husaren - Denkmal in Buke.

Foto: Norbert Keuter

Mittwoch, 16 Oktober 2019 09:43

Einladung Bürger & Vereine in Buke

Dienstag, 01 Oktober 2019 17:26

Oktober-Gedicht

In dem Buch "Im Wandel des Jahres" , das von dem Ortsheimatpfleger und Ehrenbürger Schwaney Heinz Küting im Jahre 1980 herausgegeben wurde, findet man viele Gedichte.Hier eine kleine Kostprobe!

Montag, 23 September 2019 14:35

Das Kreuz am Heuweg steht hier 100 Jahre

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