Rudolf Koch

Rudolf Koch

Donnerstag, 19 Oktober 2017 00:00

Schießsport-Abteilung Schwaney

Dienstag, 10 Oktober 2017 00:00

Die Museumslok wurde vor 40 Jahren aufgestellt

Die Dampflokomotive am Museum wurde vor 40 Jahren am 14. Oktober 1977 aufgestellt. (siehe den Bericht unter Historie).

Zum Jubiläum hat Rudolf Koch eine 2. Auflage des Buches "Altenbekener Museumslokomotive" drucken lassen. Ferner hat er Ansichtskarten erstellt, die auch bei ihm oder in der Buchhandlung Kuhfuß erworben werden können.

Als die Restaurierungsarbeiten im Altenbekener Bahnbetriebswerk abgeschlossen waren, wurde eine Überführung zum jetzigen Standort organisiert. Ein direkter Transport war wegen der niedrigen Eisenbahnunterführungen nicht möglich. Sie musste deshalb erst per Schiene mit einer Elektrolok nach Paderborn Nord überführt werden, dieses geschah in den Morgenstunden des 14. Oktober 1977. Für das Personal des Ausbesserungswerkes war es das Ereignis des Jahres, als die Lokomotive an der Rampe eintraf und Lok und Tender auf einen Tieflader gezogen wurden.

Dann ging die "Reise" los und viele "Schaulustige" waren entlang der Route anzutreffen. Für die Lokomotive war es ein Triumphzug, als sie ihre letzte Fahrt unter den Viadukt nahm - war sie doch viele Kilometer auf der über 150 Jahren alten Beketalbrücke gefahren. Von Paderborn die Steigung hinauf, mit schwerer Last am Haken verbrauchte sie bei 1200 Tonnen Zuglast 2 - 3 Tonnen Kohle. Ja die Heizer mussten schon was leisten, aber heute hatte sie es besser, sie brauchte sich auf der Gebirgsstrecke nicht abquälen - heute wurde sie gefahren. Die 17 Kilometer auf zwei riesigen Tiefladern waren für die vielen Fotografen ein schönes Motiv. Gezogen von jeweils 400 PS starken Bundesbahnschleppern traten Lok und Tender den Weg auf der Straße über Benhausen und Neuenbeken nach Altenbeken an. Am Nachmittag, nach rund 90minütiger Fahrt, war das Ziel erreicht.

Hier wurde sie von einer großen Menschenmenge empfangen und unter den Klängen der Bundesbahn-Sozialwerk-Kapelle wurde sie auf die Schienen gezogen. Der Gemeinderat hatte sogar zu einen Umtrunk eingeladen - es wurde also richtig gefeiert.

Die Lokomotive wurde immer von der Initiative Museumslokomotive unter der Leitung von Ortsheimatpfleger Rudolf Koch gepflegt. Sie bestand zum größten Teil aus früheren Lokomotivführern, die noch in früheren Jahren "Dampfrösser" führten.

Im Jahre 2006 hat sich diese ehrenamtliche und fachkundige Vereinigung aufgelöst und die Lokomotive ist zur Zeit in einem schlechten Zustand. Die Freunde und pensionierten Lokomotivführer, die 30 Jahre diese Museumslokomotive gepflegt haben, wissen genau, welche Arbeiten verrichtet werden müssen, auch Material, wie Lampen, Schrifttafeln etc. sind noch vorhanden. Wie der Presse zu entnehmen war, wurde schon ein Gutachten erstellt, hier wurde mitgeteilt, dass der Tender mit einem Tieflader in das frühere Bahn-Betriebswerk überführt werden soll, um hier restauriert zu werden.

Vor kurzem feierte der Plattdeutsche Heimatkreis Schwaney sein Sommerfest im Pfarrheim Schwaney. Wieder waren zahlreiche Schwaneyer und viele auswärtige Gäste gekommen, welche unsere Vorsitzende Margret Bade recht herzlich begrüßte.

Auch in diesem Jahr begleitete uns unser Musiker Heinrich Haxter mit seinem Schifferklavier bei den zahlreichen Liedern, bei denen alle kräftig mitsangen. Bei den Vorträgen und Geschichten auf Plattdeutsch gab es viel zu lachen, es waren aber auch ernste, zum Nachdenken anregende Beiträge dabei.

Nachdem sich alle am Grillbuffet gestärkt hatten, spielten die Musikanten der Waschbrett-Combo aus Hövelhof auf. Deren Bandbreite reicht vom alten Schlager bis hin zu modernen Liedern, u. a. von DJ Ötzi. Das Publikum war begeistert und forderte Zugaben, welche auch gegeben wurden.

Über die gute alte Zeit wurden viele Geschichten erzählt und Gespräche geführt. Aber auch aktuelle Themen wurden diskutiert.

Die schönen Stunden vergingen viel zu schnell. Ein Tag, der uns allen sicher in schöner Erinnerung bleiben wird.

Der nächste Heimatabend findet am 25. Oktober 2017 um 19.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus statt.

Bericht und Fotos: Frank Striewe

Donnerstag, 21 September 2017 00:00

Altenbeken Gestern und Heute Teil 2

Auf 494 Seiten dokumentiert Ortsheimatpfleger Rudolf Koch Altenbeken nun in einen 2. Band wie sich Altenbeken im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. Nun sind weitere Straßen aufgeführt, die im ersten Buch keinen Platz mehr hatten. Wie sahen die Bahnhofstraße mit dem Schwarzen Weg, der Burgstraße und dem Gänseberg früher aus. Der Kirchweg, wo damals die Volksschule stand ist als Titelblatt ausgewählt worden. Die Bollerbornstraße , die ihren Namen von der historischen Quelle bekam und die Rehberg - und Ahornstraße, die auf der Höhe zur Egge führen. Auch Ortwald - und die Kuhlbornstraße, die früher über den Brand geführt wurde haben sich sehr verändert. Die Sagestraße mit dem Frankental werden nur noch Alteingesessene wieder erkennen. Hier war der 90jährige Ureinwohner Franz Fieseler sehr hilfreich. Natürlich sind auch wieder Bilder vom früheren Ortsheimatpfleger Heinrich Neuheuser gesammelt, die zum Teil vom ersten Fotografen in Altenbeken Johan Kriwett stammen, der um 1900 hier einen Laden betrieb. Auch Fotos hat der Drogist Kurt Blaschke hinterlassen. Viele - ca. 100 alteingesessene Altenbekener Familien wurden aufgesucht, auch dieses hat sich gelohnt - man musste sich wundern, wie viel Bildmaterial hier noch in den Schubladen lagerten.

Viele Fotos in diesem historischen Bildband sind über 100 Jahre alt und sind interessante Dokumente im Vergleich zu dem heutigen Aussehen der Häuser. Im Jahre 1911 bei der Einführung der Straßennamen standen in der Eggegemeinde 258 Gebäude.

 

Das Buch kann beim Ortsheimatpfleger und in der heimischen Buchhandlung Simone Kuhfuß erworben werden.

Sonntag, 17 September 2017 00:00

Kreuzerhöhung in Altenbeken

Ein Blick in die Geschichte:

Am 17. September feierte die katholische Kirchengemeinde HL. Kreuz Altenbeken das Fest Kreuzerhöhung. Nach einem feierlichen Festhochamt, dass musikalisch umrahmt wurde vom kath. Kirchenchor, gingen die Gläubigen in einer Prozession zur Alten Kirche. Ein wunderschöner Altar war vor dem Portal des alten Gotteshauses aufgebaut, wo Pfarrer Georg Kersting den sakramentalen Segen spendete. Nach alter Tradition verschönte das Bahnorchester Altenbeken die Kreuzprozession mit Musik.

Im Anschluss wurden der neue Kirchplatz und die Gedenktafeln der verstorbenen Priester aus der Gemeinde gesegnet. Danach fand dann ein Pfarrfest mit Frühschoppen und Imbiss statt. Ab 14,00 Uhr war auch das Pfarrcafe geöffnet. Der Erlös ist für die Restauration der Kirche bestimmt.

Doch nun Daten aus früheren Jahrhunderten bis heute:

Die Kreuzverehrung hat in Altenbeken von altersher eine große Bedeutung. Die erste urkundliche Erwähnung über Kreuzprozessionen stammen aus dem 17. Jahrhundert. Im Jahre 1654 wurden Musiker der Universität Münster nach Altenbeken entsandt, die gegen Bezahlung bei der Prozession spielten. Außerdem kamen fünf Patres nach Altenbeken, um den Pfarrer bei der Beichte und Kommunion zu unterstützen. Aus der Zahl der benötigten Geistlichen ist zu ersehen, dass die Wallfahrt zu dieser Zeit einen außergewöhnlichen Umfang angenommen hatte und wohl mehrere Tausend Gläubige zur Kreuzkapelle pilgerten. Es ist überliefert, dass im Jahre 1654 auch der Paderborner Fürstbischof von der Reck an der Altenbekener Kreuzwallfahrt teilnahm. Die Prozession ging von der Kreuzkapelle aus und führte rings um das Dorf. Die Teilnehmer aus Buke, Schwaney, Lippspringe, Marienloh, Neuenbeken und Paderborn kamen gewöhnlich in Prozessionszügen zu Fuß nach Altenbeken.

Dass diese Prozession in all den Jahrhunderten eine große Anziehungskraft innerhalb der Bevölkerung Altenbekens gehabt hat, bezeugt ein Eintrag in die Chronik. So wird im Jahre 1959 die Länge des Prozessionszuges wie folgt beschrieben: „ Als die Spitze des Zuges den Hof Struck an der Abzweigung der Straße nach Buke erreicht hatte, haben erst die letzten den Kirchweg bei Brockmeyer verlassen.“

Im Jahre 1981 wurde die Sakramentsprozession zum Fest Kreuzauffindung (im Mai) zum letzten Mal gegangen. Im darauffolgendem Jahr fiel sie wegen der Firmung aus und im Jahre 1983 wurde dieselbe ganz abgeschafft, da sie von Papst Johannes der XXXIII. bereits 1960 aus dem liturgischen Kalender gestrichen wurde.

Nun findet die Prozession immer am Sonntag vor oder nach dem offiziellen Termin 14. September (Fest Kreuzerhöhung), statt.

Samstag, 16 September 2017 00:00

In Schwaney wird gefeiert

Montag, 11 September 2017 00:00

Wasserfest in Schwaney.

Im Sommer 1965 war Schwaney von der verheerenden Heinrichsflut betroffen, wie auf dem Foto zu erkennen ist, doch vier Jahrzehnte später sind dann entsprechende Maßnahmen an Ellerbach, Rotenbach und Salenkruke realisiert worden. In den Hochwasserschutz wurden mehr als fünf Millionen Euro investiert und nunmehr können mehr als 15.000 Liter pro Sekunde schadlos durch den Ort abgeführt werden. Dass diese Maßnahme mehr als sinnvoll und notwendig war, haben die vielen Unwetter mit den sehr hohen Niederschlagsmengen den vergangenen Jahren gezeigt. Aus diesem Grund möchte die Vereinsgemeinschaft gemeinsam mit allen Beteiligten im Rahmen eines Wasserfestes die Hochwasserschutzmaßnahme in Schwaney einweihen. Die Feierlichkeiten finden am 16. September ab 11.30 Uhr auf dem Gemeindeplatz statt. Nach der offiziellen Einweihung durch den Landrat Müller steht ein gemütlicher Teil auf dem Programm. Die Vereinsgemeinschaft hat auch für die Kinder ein interessantes Angebot zusammengestellt, unter anderem Goldwaschen an der Eller.

Seit dem Jahre 1914 wirken die Schwestern vom "Kostbaren Blut" im Nachbardorf Neuenbeken. Zwei Jahre später - also vor über 100 Jahren - im Jahre 1916 eröffneten sie in Altenbeken einen Kindergarten. Der damaligen Pfarrer Franz Ewers hatte zuerst den großen Saal des Jugendheimes zur Verfügung gestellt und später den ehemaligen Turnraum im Untergeschoss, daneben wurde ein kleiner Spielgarten angelegt. Erste Leiterinnen waren Schwester Kleta und Schwester Blanda, die 80 bis 100 Kleinkinder betreuten.

Im März 1958 wurde mit dem Bau eines neuen Hauses begonnen, die Kosten betrugen 130.000 DM. Am 9. November 1958 ist es vom damaligen Pfarrer Wilhelm Sudhoff feierlich eröffnet worden. Doch Jahre später war auch dieses zu klein und am 16. September 1985 ist dann eine weitere vierte Gruppe in den unteren Räumen des Pfarrheimes eingerichtet. Vier Jahre später war die Kinderzahl wieder stark angestiegen, aus diesen Grund ist am 7. August 1989 ein zweites Provisorium in der Pfarrbücherei als 5. Gruppe geschaffen worden. Dieses konnte jedoch kein Dauerzustand sein, sodass man beschloss, zusätzlich den heutigen Kindergarten zu bauen.

Als Grundstück wählte man die Gärten der früheren Posthäuser an der Adenauerstraße, in einer Größe von 2374 Quadratmeter. Am 22. Januar 1991 wurde mit den Ausschachtungsarbeiten begonnen und am 1. September 1992 - also vor 25 Jahren - konnte der 3gruppige Kindergarten St. Helena bezogen werden. Es erfolgte die feierliche Einweihung und Schlüsselübergabe durch Architekt Willi Wiemers an Pfarrer Hubertus Wiedeking im Beisein vieler Ehrengäste. (siehe Bilder) Die Kosten beliefen sich auf ca. 1,1 Millionen DM.

Heute werden 65 Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren in 3 Gruppen betreut. Leiterin der Einrichtung ist Frau Sigrid Baedke, die gemeinsam z.Z. mit 11 Kolleginnen die Kinder ein Stück des Lebensweges begleitet, sie fördert und unterstützt.

                        Dieses Jubiläum soll nun am Sonntag, dem 03. September 2017 mit vielen Gästen begangen werden. Die Feier beginnt um 9,30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche Heilig Kreuz. Mit Spielen, Schminkecke, Getränken und Kleinigkeiten wird dann in der KITA mit den Kindern bis ca. 14,00 Uhr gefeiert.

Mittwoch, 16 August 2017 00:00

Der Sageborn feiert 50jähriges Jubiläum.

Das hätten sich die Erbauer des sogenannten Sageborns - nämlich die Schweizer Schützenbrüder - niemals träumen lassen, dass diese Quelle auf dem „Siep“ solch eine Berühmtheit erlangte. Durch das vorzügliche Wasser zieht der Sageborn viele „Wasserholer“ in das Sagebachtal. Vom Ruhrgebiet bis herüber zum Lipperland sind die Orchideenzüchter und Aquarianer mit ihren Kanistern anzutreffen, besonders aber die türkischen Bürger, denn sie bereiten hiermit ihren Kaffee und Tee zu. (so lautete ein Pressebericht)

Als 2013 die Sanierung des Rehbergtunnels erfolgte, spendet die Quelle ganz wenig köstliches Nass und "Wasserholer" sind kaum noch anzutreffen.

Historie:

Am 26. August 1967 wurde der Sageborn sogar mit kirchlichem Segen des damaligen Pfarrers Wilhelm Sudhoff eingeweiht. Die Steine der Quelleneinfassung wurden von einer alten abgebrochenen Mauer am Friedhof erworben und herangeschafft. Die beiden Poliere Johannes Plaß und Heinrich Vogt setzten sie und Ferdinand Bieling sorgte für die Bepflanzung der Brunnenumgebung. Das ganze Schützenbataillon – begleitet von vielen Bürgern – marschierte trotz strömenden Regen zum neuen „Sageborn“. Der damalige Hauptmann der Schweizer Schützenkompanie Heinrich Klahold übereignete die Quellenanlage der Gemeinde und so wurde den Schützen auch das Recht zuteil, einmal im Jahr hier ein Fest zu feiern.

Zum 50jährigen Jubiläum wird natürlich auch gefeiert: Beginnend am Freitag, dem 18. August 2017 um 18,00 Uhr mit einem Festgottesdienst im Festzelt, anschließend findet ein Kommersabend statt. Samstag ist ein großer Festball ab 20,00 Uhr und Sonntag ab 15,00 Uhr findet dann das traditionelle Kinderschützenfest statt.

 

Das Bild zeigt den früheren Hauptmann Heinrich Klahold+ bei der Einweihung vor 50 Jahren.

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