Rudolf Koch

Rudolf Koch

Dienstag, 23 Juni 2020 11:49

Der Monat Juni

Freitag, 19 Juni 2020 17:42

Blick vom Eggeweg

So traurig wie es ist.....................viele Fichten mussten durch die Borkenkäferplage gefällt werden. Doch es gibt nun schöne Aussichten vom Eggeweg, wenn man von der Rehberghütte in Richtung Horn wandert. Verträumt sieht man unser Eggedorf Altenbeken im Tal mit dem Bahnhof und dem Viadukt. Der Heimat - und Wanderfreund Winfried Marx "schoss" dieses scöne Bild.

„Am 14. Juni 1940 in den Nachmittagsstunden wurde das Scholand – Ehrenmal von Mitgliedern des Altenbekener Eggegebirgsvereins aufgestellt. Es war eine  harte Arbeit , welche die Eggeleute geleistet haben. Gegen 22,00 Uhr stand das Ehrenmal.“  Mitglied Georg Möller aus der Hüttenstraße leistete die Maurerarbeiten, und der 2. Vorsitzende Martin Höxtermann sorgte für die Auffahrt der Steine und sonstigen Materialien. Sie haben hierfür keinerlei Entgelt genommen“ – soweit aus der Chronik der Altenbekener EGV Abteilung.

Wer war Franz Scholand, den man mit der Aufstellung dieser Sitzgruppe ehrte:

Er kam im Jahre 1884 als Lehrer nach Altenbeken und bekleidete in den vier Jahrzehnten, die er hier wirkte, sehr viele Ehrenämter. So übte er von 1923 bis 1932 das Amt des Ortschronisten aus. Umfangreiche heimatkundliche Kenntnisse erwarb er sich durch seine Forschungen. Er war Standesbeamter und Vorstandsvorsitzender der früheren Spar – und Darlehnskasse sowie Organist in der katholischen Pfarrkirche. Seine ganze Liebe galt aber der Natur und dem Eggegebirge.

So war er Mitbegründer des Eggegebirgsvereins und lange Jahre dessen Vorsitzender.

Als Franz Scholand 1922 in den Ruhestand trat, blieb er zunächst noch zehn Jahre in Altenbeken wohnen, bis er am 1. April 1933 auf ärztlichen Rat seinen Wohnsitz nach Paderborn verlegen musste. Hier starb er im Alter von 80 Jahren am 14. Oktober 1937.

Montag, 08 Juni 2020 09:52

Fronleichnam

Das Fronleichnamsfest, ist ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche, mit dem die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird. Die Bezeichnung Fronleichnam leitet sich vom mittelhochdeutschen vrône lîcham „des Herren Leib“ ab. In der Liturgie heißt das Fest Hochfest des Leibes und Blutes Christi. Fronleichnam wird am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest begangen (am 60. Tag nach dem Ostersonntag) und fällt somit frühestens auf den 21. Mai und spätestens auf den 24. Juni. Der Donnerstag als Festtermin steht in enger Verbindung zum Gründonnerstag und der damit verbundenen Einsetzung der Eucharistie durch Jesus Christus selbst beim letzten Abendmahl. Wegen des stillen Charakters der Karwoche erlaubt der Gründonnerstag keine prunkvolle Entfaltung der Festlichkeit. Aus diesem Grund wurde das Fest Fronleichnam bei seiner Einführung auf den Donnerstag der zweiten Woche nach Pfingsten gelegt. In Ländern, in denen Fronleichnam kein gesetzlicher Feiertag ist, kann das Hochfest auch am darauf folgenden Sonntag gefeiert werden.

Das Archivbild an der Kreuzigungsgruppe ist aus dem Jahre 2006. Foto: Rudolf Koch

Der Viadukt und etwa die Hälfte der Häuser in Altenbeken waren zerstört oder beschädigt – vor allem im Unterdorf!

116 Häuser mit 120 Wohnungen zu 15%

20 Häuser mit 28 Wohnungen zu 16 – 40%

12 Häuser mit 23 Wohnungen zu 41 – 60%

38 Häuser mit 51 Wohnungen über 60%

 Insgesamt waren 191 von 420 Häusern betroffen und 222 von 649 Wohnungen!

Die Presse berichtete über den fürchterlichen Angriff auf das Wahrzeichen Altenbekens, der am 22. Februar 1945 stattfand.............doch wie ging es nun weiter. Wie konnten die Reisenden weiterkommen?

Durch Altenbeken nimmt die Völkerwanderung nun zu. Züge von Paderborn endeten vorübergehend an einem provisorischen Bahnsteig vor dem Viadukt. Auf dem Bild erkennt man eine Treppe, die den Reisenden den Aufstieg erleichtern sollte. Diese Völkerwanderung durch Altenbeken vom Bahnhof kommend (auch er war stark beschädigt )  und die 120 Stufen den steilen Berg hinauf, ist noch vielen Reisenden in Erinnerung geblieben. Kinder des Dorfes ( auch der Schreiber dieser Zeilen) stellten für das Gepäck Handwagen zur Verfügung. Später übernahmen die Bauern mit Pferdegespannen diese Aufgabe. Da Geld nichts mehr wert war,  wurde deshalb mit Rauchwaren oder Wertsachen „bezahlt“. In dieser Zeit übernachteten hier oft bis zu 2000 Reisende auf dem Bahnhof und in Privathäusern, Scheunen und auf Heuböden. Als dann am 11. August 1945 das Hochwasser der Beke auch noch die Straßen überflutete, gestaltete sich der Umsteigverkehr noch schwieriger.  

Auf dem Bild erkennt man eine provisorische Treppe die den steilen Berg hinauf zum Einstieg in den Zug hinter den zerstörten Viadukt führte.Man kann sie zum Teil heute noch erkennen. Man kann man auch Eisenbahner erkennen, die hier ab Mai 1945 unter der Aufsicht der Amerikaner wieder Dienst verrichten mussten.

Freitag, 05 Juni 2020 14:06

Vor 50 Jahren Kirchenbrand in Altenbeken

In den Jahren 1969/70 wurden umfangreiche Arbeiten am Gotteshaus vorgenommen. Es wurden neue Schieferplatten auf dem Kirchendach verlegt, das Mauerwerk wurde ausgebessert. Innen wurde der Fußboden erneuert und isoliert, eine neue Heizung wurde eingebaut und Vieles mehr. Doch dann passierte ein großes Unglück: Am 4. Juni 1970 - also vor 50 Jahren - als die Arbeiten fast abgeschlossen waren, war gegen 11,30 Uhr am kleinen Turm ein Feuerkranz zu sehen. Eine Einwohnerin aus Altenbeken kam gerade bei der Kirche vorbei und lief schnell zum Pfarrhaus und rief den Pfarrer Wilhelm Sudhoff zu: "Herr Pfarrer die Kirche brennt". Dieser benachrichtigte sofort die Feuerwehr Altenbeken. Diese rückte sofort an aber in der Zwischenzeit  schlugen die Flammen schon hoch hinauf. Ein scharfer Ostwind schürte auch noch das Feuer, das sich sehr schnell über das  Kirchendach ausbreitete. Das gesamte Dach der Kirche , der Turm, die Turmuhr, die Glocken und die Orgel wurden ein Raub der Flammen. Zahlreiche Feuerwehren aus Altenbeken und Umgebung bemühten sich die Flammen zu bekämpfen und das nahe Pfarrhaus zu schützen. Sogar der Paderborner Kardinal wurde benachrichtigt und fuhr sofort nach Altenbeken. Beherzte Bürger und Bürgerinnen aus Altenbekener retteten wertvolle Geräte und brachten viele Ausstattungsgegenstände in Sicherheit. Lobenswert sei hier zu erwähnen, dass der Schützenverein und auch die Altenbekener Feuerwehrkameraden hier tatkräftig im Einsatz waren.

Es war nachher schlimm anzusehen, als man dann das Gotteshaus ohne Türme nach dem Brand ansehen musste. Doch wir Altenbekener gingen sofort nach dem Brand daran die Kirche wieder aufzubauen. Zimmerleute, Dachdecker und viele Handwerker waren eingesetzt und  es gelang deshalb schnell, Gewölbe und das Dach soweit herzurichten, dass am 2. Adventsonntag der 1. Gottesdienst inmitten der Gerüststangen wieder stattfinden konnte. Erst zu Ostern des kommenden Jahres war der Chor wieder frei und am Weißen Sonntag wieder in einem würdigen Zustand . Am 7. März 1971 wurden die neuen Glocken geweiht. Gegossen wurden sie am 11. September 1970 in Gentscher in Anwesenheit von Pfarrer Sudhoff und mehrere Bürger/innen aus Altenbeken Die neue Orgel wurde am 12. März 1972 eingeweiht. Sie stammt aus der Werkstatt des Orgelbaumeisters Anton Feith in Paderborn. Die Gesamtkosten der Brandkatastrophe beliefen sich auf ca, 1,5 Millionen DM. Zu bemerken sei noch, dass die Feuerversicherung erst im Jahre 1969 vom Generalvikariat gekündigt worden war.Die Neueinweihung des Gotteshauses nahm Weihbischof Dr. Rintelen vor.

Es wurden natürlich viele Fotos, Dias und auch Filmaufnahmen von diesen Kirchenbrand und auch vom Wiederaufbau erstellt. Zu erwähnen seien hier Kurt Blaschke, Zahnarzt Pöppelt, Hedwig Mikus, Familie Albrecht-Freitag, Ortsheimatpfleger Heinrich Neuheuser, Kirchenvorstand Altenbeken, Franz Fieseler, Rolf Ertmer, Bahnhofswirt Otto Klüter, Josef Bieling und Rudolf Koch. Diese sind  zum Teil im Gemeindearchiv Altenbeken einzusehen und sind u.a. digital im Computer des derzeitigen Gemeindeheimatpflegers Rudolf Koch gespeichert. Die einzelnen Bildmaterialien nach dessen Ursprung zu sortieren, kann nicht mehr genau ermittelt werden, da viele Bürgerinnen und Bürger, wie schon erwähnt, dieses Unglück fotografierten und filmten. Auch waren selbstverständlich Pressefotografen vor Ort.

Von der Brandkatastrophe wurde in diesen Tagen auch ein zehnminütiger Dokumentarfilm der Feuerwehr Altenbeken erstellt. Dort erinnern sich Zeitzeugen und schildern ihre Erlebnisse.

Zu sehen ist er auf der Homepage: www.feuerwehr-altenbeken.de.

Freitag, 22 Mai 2020 15:07

Frohe und gesunde Pfingsten

Donnerstag, 14 Mai 2020 14:17

Die liebliche Zeit

Sonntag, 10 Mai 2020 16:25

Was ist Heimat?

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