Rudolf Koch

Rudolf Koch

Mittwoch, 16 August 2017 00:00

Der Sageborn feiert 50jähriges Jubiläum.

Das hätten sich die Erbauer des sogenannten Sageborns - nämlich die Schweizer Schützenbrüder - niemals träumen lassen, dass diese Quelle auf dem „Siep“ solch eine Berühmtheit erlangte. Durch das vorzügliche Wasser zieht der Sageborn viele „Wasserholer“ in das Sagebachtal. Vom Ruhrgebiet bis herüber zum Lipperland sind die Orchideenzüchter und Aquarianer mit ihren Kanistern anzutreffen, besonders aber die türkischen Bürger, denn sie bereiten hiermit ihren Kaffee und Tee zu. (so lautete ein Pressebericht)

Als 2013 die Sanierung des Rehbergtunnels erfolgte, spendet die Quelle ganz wenig köstliches Nass und "Wasserholer" sind kaum noch anzutreffen.

Historie:

Am 26. August 1967 wurde der Sageborn sogar mit kirchlichem Segen des damaligen Pfarrers Wilhelm Sudhoff eingeweiht. Die Steine der Quelleneinfassung wurden von einer alten abgebrochenen Mauer am Friedhof erworben und herangeschafft. Die beiden Poliere Johannes Plaß und Heinrich Vogt setzten sie und Ferdinand Bieling sorgte für die Bepflanzung der Brunnenumgebung. Das ganze Schützenbataillon – begleitet von vielen Bürgern – marschierte trotz strömenden Regen zum neuen „Sageborn“. Der damalige Hauptmann der Schweizer Schützenkompanie Heinrich Klahold übereignete die Quellenanlage der Gemeinde und so wurde den Schützen auch das Recht zuteil, einmal im Jahr hier ein Fest zu feiern.

Zum 50jährigen Jubiläum wird natürlich auch gefeiert: Beginnend am Freitag, dem 18. August 2017 um 18,00 Uhr mit einem Festgottesdienst im Festzelt, anschließend findet ein Kommersabend statt. Samstag ist ein großer Festball ab 20,00 Uhr und Sonntag ab 15,00 Uhr findet dann das traditionelle Kinderschützenfest statt.

 

Das Bild zeigt den früheren Hauptmann Heinrich Klahold+ bei der Einweihung vor 50 Jahren.

Auf den Höhen des Rehberges sah man ca. vier Wochen große Steinbohrer im Einsatz.

Das Fachunternehmen Erdbohr aus Wesel hat über dem Rehbergtunnel an drei Stellen bis zu 94 Meter Tiefe Gesteinsproben entnommen. Hierzu waren 253.000 Liter Wasser erforderlich, das von der Firma Gerd Bannenberg aus Buke an den Ort und der Stelle geliefert wurde. Die Verfüllung der Bohrlöcher und die Verladung der Bohrproben auf Paletten zur Universität Würzburg wurden auch von dem Dienstleitungsunternehmen durchgeführt.

Warum werden diese Proben genommen?

In den nächsten Jahrzehnten plant man einen neuen Tunnel durch das Eggegebirge, so war zu erfahren, über weitere Details ist nichts bekannt.

Der heutige Rehbergtunnel ist 153 Jahre alt - gebaut 1861 bis 1864 und hat bald seine "Pflicht" erfüllt, so wurde berichtet. Von April 2013 bis September 2013 war er sogar für den Zugverkehr gesperrt, da er gründlich saniert werden musste. Im Zentrum dieser Arbeiten standen Gleiserneuerungen und Sicherheitstechniken, hierfür investierte die DB - AG 22 Millionen Euro.

Auch in früheren Jahrzehnten wurden immer wieder erhebliche Reparatur - und Trockenlegungsarbeiten durchgeführt. (siehe auch das Buch : Der Rehbergtunnel wurde 150 Jahre alt von Ortsheimatpfleger Rudolf Koch)

Bild zeigt: Der Bohr - Techniker Rainer Manten im Einsatz.

Fotos: Rudolf Koch

Viele Fragen musste Ortsheimatpfleger Rudolf Koch beantworten, denn ehemalige LehrerInnen aus dem Kreis Paderborn besuchten in diesen Tagen die Gemeinde Altenbeken. Die Eisenbahn war das Hauptthema und so durfte ein Besuch auf der Aussichtsplattform oberhalb des Viaduktes nicht fehlen. Natürlich wurden auch Fragen zur "eisernen" Vergangenheit des Ortes gestellt. So ging es dann zu den Höhen des Rehberges, wo die Bedeutung der Eisenindustrie erläutert wurde, die hier ihren Anfang nahm. Auch der optische Telegraf auf dem Rehberg über den von 1833 - 1849 königliche Depeschen von Berlin aus versandt wurden, fand große Beachtung.

Mit einem Vortrag und einer kleinen Bilderausstellung  über die Geschichte Altenbekens fand der Abschluss bei Kaffee und Kuchen in den Museumsstuben statt.

                        Foto: Winfried Marx.

 Seit über 50 Jahren pflegen die St. Dionysius Schützenbruderschaft Buke und die Maspernkompanie des Paderborner-Bürger-Schützenvereins 1831 freundschaftliche Verbindungen. Am Nachmittag des Schützenfestsonntags in Paderborn ließ es sich seine Exzellenz Erzbischof Hans-Josef Becker nicht nehmen, dem Buker Königspaar Katrin und Steven Walton auf dem Schützenplatz persönlich zu gratulieren. Als der Erzbischof hörte, dass Schützenkönigin Katrin im Kirchenvorstand der St. Dionysius Pfarrgemeinde Buke tätig ist, war es für ihn eine Selbstverständlichkeit persönliche Glückwünsche zu übermitteln. Darüber freute sich natürlich auch der 1. Brudermeister Udo Waldhoff, zugleich geschäftsführendes Vorstandsmitglied der St. Dionysius Pfarrgemeinde.

Donnerstag, 13 Juli 2017 00:00

Pastor Bernhard Henneke wurde 50.

Am Dienstag, den 11. Juli 2017 wurde der Altenbekener Pastor Bernhard Henneke 50 Jahre.

Zuerst wurde eine Dankmesse unter Mitwirkung des Kirchchores gefeiert. Anschließend fand auf dem Kirchplatz ein gemütliches Beisammensein statt. Anstelle von persönlichen Geschenken freute sich der Jubilar über eine Spende für die Projekte des "Unterstützerkreises Same/Tansania" . Wie auf dem Bild zu erkennen ist, klang der Abend im Beisein vieler Gratulanten bei einem kühlen Bier aus. Ein fröhliches Prost auf weitere gesunde Jahrzehnte in Altenbeken und auch an dieser Stelle : Herzlichen Glückwunsch.

Freitag, 30 Juni 2017 00:00

Viaduktfest 2017

                     

150 Jahre !

Vivat Viadukt ..............

Unter diesem Motto feiert die Gemeinde Altenbeken in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro OWL die Eröffnung der Westfälischen Eisenbahn mit dem Wahrzeichen der Eisenbahnergemeinde – dem Bekeviadukt. Am 8. Juli 1851 legte man den Grundstein zu diesem gewaltigen Bauwerk von 482 Meter Länge und 35 Meter Höhe. Zwei Jahre später wurde er fertiggestellt, die erste Dampflok konnte ihn wenig später überqueren.. Der Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. ließ es sich nicht nehmen, dieses Wunderwerk der Architektur persönlich einzuweihen.

150 Jahre später wird der Viadukt nun erneut gefeiert.

Altenbeken bereitet dem Viadukt ein würdiges Jubiläum.

Vom 11. bis 21. Juli 2003 verwandelt sich die gesamte Ortschaft in einen großartigen Festplatz, auf dem Historie, Technik, Kultur und Sport, Kinder- und Familienprogramm und Volksfest geboten werden. Bis zu 100.000 Besucher werden erwartet und umfangreiche Medienpräsenz ist zugesagt zu Konzerten, Lokparade, Sternfahrt historischer Züge, historischer Inszenierung, Familientagen, Volkslauf und ... hier nur ein paar Kostproben:

Am Freitag, dem 11. Juli startet das Fest mit einer fulminanten Auftaktveranstaltung, bei der der Preußenkönig wie vor 150 Jahren anreist, um die neue Brücke zu eröffnen. Ihm wird großer Bahnhof bereitet, zu seinen Ehren findet eine Revue aus Konzert, Kleinkunst und historischer Inszenierung direkt unterm Viadukt statt, die vom WDR mitgeschnitten wird.

Samstag, der 12. Juli gehört den Familien und den Kindern, wenn das WDR 5-Kinderradio Lilipuz aus Altenbeken zum Thema „Eisenbahn“ sendet.

Einen ersten, wenn nicht sogar den, Höhepunkt finden die Feierlichkeiten, in dem großen Eisenbahnaktionstag am 13. Juli 2003. Sternfahrt historischer Züge, Dampflokparade, Ausstellungen, Modellbahnmarkt und mehr lassen einen Besucherstrom von, vorsichtig geschätzten, 30.000 Menschen allein an diesem Sonntag erwarten.

Am Freitag, dem 18. Juli 2003 treffen sich zwei Giganten Westfalens zu einem einmaligen und einzigartigen Stelldichein: Götz Alsmann, Deutschlands Entertainer Nr. 1, und der Altenbekener Eisenbahnviadukt! Alsmann gibt sein einziges Open-Air-Konzert des Jahres bei freiem Eintritt auf der Viaduktbühne!

Neben all dem gibt es ein Programm für Schulen, Ausstellungen, einen neuen Panoramawanderweg mit optimalem Blick auf den Viadukt, Volkslauf, historischen Handwerkermarkt in Buke und mehr.

Die Gemeinde Altenbeken möchte deshalb Interesse an “ Vivat Viadukt“ wecken und lädt alle Heimatfreunde ein, dieses Ereignis mit zufeiern.

Am 24 Juni 2017 fand in Bad Lippspringe die Mitgliederversammlung des Westfälischen Heimatbundes statt. Es wurde ein umfangreiches und attraktives Westfalentags-Programm im Kongresshaus geboten. Höhepunkte waren die Verleihung des Innovationspreises für Heimatvereine und eine moderierte Diskussionsrunde zu dem Thema: "Erneuerbare Energie versus Kulturlandschaft?". Am Nachmittag fanden dann u. a. mehrere Exkursionen statt.

Eine Gruppe besuchte Neuenbeken mit der romanischen Pfarrkirche und anschließend Altenbeken mit dem Eisenbahnviadukt und der Dampflokomotive am Eggemuseum.

Ein Teil der Gruppe ließ es sich nicht nehmen die Aussichtsplattform oberhalb der romantischen Eisenbahnbrücke zu erklimmen. Darüber freute sich besonders Gemeindeheimatpfleger Rudolf Koch (4.v.r.), der die Exkursion leitete.

Foto: Frauke Hoffschulte

Sonntag, 18 Juni 2017 00:00

Rettungswache feiert Jubiläum

25 Jahre ist die Rettungswache in Buke rund um die Uhr für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde im Einsatz.

Herzlichen Dank dafür und herzlichen Glückwunsch auch von der Heimatpflege.

Donnerstag, 15 Juni 2017 00:00

Schillers Kreuz

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