Rudolf Koch

Rudolf Koch

"Friede sei Ihr Gedächtnis -Friede sei Ihr Vermächtnis".

An der Mariensäule bei der katholischen Pfarrkirche Altenbeken wurde der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht. Unter den Klängen des BSW Orchesters wurde ein Kranz niedergelegt und die örtlichen Vereine waren durch Fahnenabordnungen vertreten. Die Gedenkrede hielt der Bürgermeister.

Montag, 12 November 2018 00:00

Das Wetter am 10. November

Das Jahr 2018 war ein sonniges Jahr. Auch der November zeigt bis jetzt von der schönsten Seite, wie die Bilder des Heimatfreundes Winfried Marx zeigen.

 

Novemberpogrome 1938

Die Novemberpogrome 1938 – bezogen auf die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 auch (Reichs-)Kristallnacht oder Reichspogromnacht genannt – waren vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten Deutschen Reich. Dabei wurden vom 7. bis 13. November 1938 etwa 400 Menschen ermordet oder in den Suizid getrieben. Über 1.400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört.Ab dem 10. November wurden ungefähr 30.000 Juden in Konzentrationslagern inhaftiert, wo Hunderte ermordet wurden oder an den Haftfolgen starben. Die Pogrome markieren den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden seit 1933 zur systematischen Verfolgung, die knapp drei Jahre später in den Holocaust mündete.

In Altenbeken fand die so genannte Pogrom -Nacht später statt und zwar in der Nacht 13. 11. bis 14. 11. 38.

In der Gedenkdokumentation mit dem Titel: Die jüdischen Nachbarn - eine Erinnerung, die vom Ortsheimatpfleger Rudolf Koch und der Historikerin Margit Naarmann+ über die Altenbekener Juden herausgegeben wurde, steht über die Pogromnacht folgendes:

In dieser Nacht und am nächsten Tage brannten in den Altenbeken benachbarten Städten und Gemeinden die jüdischen Synagogen und Bethäuser. Nahezu kein jüdisches Haus, keine Wohnung waren von der Zerstörungswut verschont geblieben. Über das offiziell erlaubte Maß hinaus hatten kriminelle Vergehen stattgefunden. Zahlreiche jüdische Männer waren unter Misshandlungen verhaftet und in das Konzentrationslager Buchenwald verbracht worden. Sie kamen, gebrochen an Leib und Seele, zum Teil erst nach Monaten zurück mit der Auflage, schnellstens zu emigrieren.

Auf Anordnung der Gestapo mussten Bürgermeister und Landräte aufgrund eines umfassenden Fragenkatalogs über das Ausmaß des Pogroms und die „Stimmung in der Bevölkerung“ an die vorgesetzten Behörden Bericht erstatten.

 

Über Aktionen in Altenbeken berichtet der Amtsbürgermeister:

Der Amtsbürgermeister

des Amtes Altenbeken

als Ortspolizeibehörde Bad Lippspringe, den 17. November 1938

Betr.: Aktion gegen Juden am 10. November 1938

Vfg. V. 15.11.1938 – I C 30-5-I

 

Im Amt wohnt nur die Judenfamilie Ikenberg, die unbemittelt ist und kein Gewerbe betreibt.

In der Nacht vom Sonntag, den 13.11. zu Montag, den 14.11., also zu einer Zeit, wo die Aktion gegen die Juden schon abgeschlossen war - sind in der Wohnung der Familie Ikenberg etwa 10 Fensterscheiben zerschlagen und 2 Windladen beschädigt worden. Der angerichtete Schaden beträgt etwa 15 RM. Personen wurden nicht verletzt. Die Täter sind bisher nicht ermittelt.

Über die Aufnahme der Aktion in der Bevölkerung und über die Auswirkung auf die Stimmung der Bevölkerung ist hier nichts bekannt geworden.

 

An den Herrn Landrat gez. Füller In Paderborn

Am 2. Dezember 2005 wurde von Ortsheimatpfleger Rudolf Koch an den Rat ein Antrag eingebracht an der Stelle wo das jüdischen Haus Ikenberg stand, (siehe Foto des Hauses) eine Erinnerungstafel anzubringen oder einen Gedenkstein aufzustellen. Hier steht heute das Sparkassengebäude, es wurde deshalb vorher Rücksprache mit der Führung gehalten. Der Gemeinderat hat diesen Antrag am 22. Juni 2016 dann zugestimmt.

 


  
  
  
  
  
 
 
 

Montag, 29 Oktober 2018 00:00

St.Martin in Schwaney

Sonntag, 21 Oktober 2018 00:00

120jähriges Kirchenjubiläum in Schwaney

Samstag, 20 Oktober 2018 00:00

Das Wahrzeichen Altenbekens im Oktober

Ein sonniger Oktobermonat mit Blick auf den Viadukt. Foto: Heimatfreund Winfried Marx

Montag, 08 Oktober 2018 00:00

Zwei neue Ministranten in Schwaney

Am Sonntag, den 30. September 2018, wurden im Rahmen des Erntedankgottesdienstes zwei neue Messdiener in der Pfarrei St. Johannes Baptist Schwaney feierlich in ihr Amt eingeführt.

Die beiden neuen Ministranten Jarne Lamberg und Finn-Pepe Rustemeier wurden von Lea Bobe und Theresa Stein auf ihren wichtigen Dienst am Altar während der Gottesdienste, bei Prozessionen, bei Taufen, Brautmessen u.ä., vorbereitet.                                                                                                                                        

Die neuen Messdiener wurden der Gemeinde von Pastor Sebastian Schulz vorgestellt. Als Zeichen ihrer Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Messdiener wurde ihnen ein Kreuz, die Messdienerplakette, umgelegt.

Zugleich wurde während des Gottesdienstes Marco Lütkemeier, der im Laufe des vergangenen Jahres sein Amt als Ministrant beendet hatte, von Pastor

Schulz am Altar verabschiedet. Als Dankeschön für seine geleistete Arbeit für die Kirchengemeinde erhielt er als Dankeschön einen Büchergutschein und eine Urkunde. Gegenwärtig leisten 21 Jungen und Mädchen aktiv den wichtigen Dienst am Altar für unsere Gemeinde.

Die Bilder zeigen: von links: Pastor Schulz mit Jarne Lamberg und Finn-Pepe Rustemeier (im Anhang)

Das Gruppenfoto zeigt: Die anwesenden Messdiener/innen mit Pastor Schulz.

Text und Fotos: Frank Striewe - Ortsheimatpflegeteam

120 Jahre steht Schillers Kreuz im Dorfmittelpunkt an dieser Stelle. Im Laufe der Jahrzehnte wurde es natürlich immer wieder erneuert oder restauriert. Bis Anfang der 60er Jahre diente es als Stationsaltar bei der Fronleichnamsprozession , dann musste der Altar jedoch dem Autoverkehr weichen.

                        Das Bild zeigt das liebevoll gepflegte Kreuz in der Oktobersonne und ist ein Blickfang für die Bürgerinnen und Bürger Altenbekens sowie der Gäste der Eggegemeinde.

Das Bild wurde aufgenommen am 6. Oktober 2018 von Ortsheimatpfleger Rudolf Koch

Historische Ansichten aus Buke und sehr alte Vereinsbilder aus Altenbeken schmücken den Jahreskalender 2019, den jetzt die Heimatpfleger aus Buke Udo Waldhoff und der Altenbekener Heimatpfleger Rudolf Koch erstellt haben.

Das Titelblatt des Altenbekener Kalenders schmückt ein über 70 Jahre altes Bild der Musikkapelle mit ihren damaligen Dirigenten Georg Kersting, der 20 Jahre die Kapelle leitete. Ein 100 Jahre altes Bild zeigt den früheren Kriegerverein zusammen mit dem Erbauer des Gotteshauses Heinrich Bokel. Alte Bilder vom Mütterverein sowie vom Männerverein haben Seltenheitswert und die Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz aus den Anfangsjahren sind aufgeführt. Sportverein, Schützenverein, Eggegebirgsverein und Bilder vom Bahn Sozialwerk sind u. a. auch zu bewundern.

Den Buker Jahreskalender ist auf dem Deckblatt dem 40jährigen Todestag des früheren Bürgermeisters und langjährigen Schützenoberst Johannes Tofall gewidmet Selbstverständlich dürfen Vereinsjubiläen wie der Feuerwehr sowie Aufnahmen von Schützenfesten, Sternsingeraktionen sowie der Buker Husaren nicht fehlen. Seltenheitswert haben auch Fotos von den Brüdern Josef und Anton Köhling, die 1933 in die USA auswanderten und 1965 zum ersten Mal das Heimatdorf wieder besuchten.

Die Kalender sind in der örtlichen Buchhandlung Kuhfuß sowie im Buker Raiffeisen Markt und bei der Tankstelle Norbert Keuter für 13,50 Euro zu erwerben. Der Reinerlös kommt , wie in jedem Jahr, heimatlichen und kulturellen Zwecken zugute.

Das Bild zeigt die Heimatpfleger Udo Waldhoff (links) und Rudolf Koch (rechts). Im Hintergrund sehen wir das Dorf Buke mit der Kirche.

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