Rudolf Koch

Rudolf Koch

Am 6. Mai 2019 wurde zum 250. Jubiläum des Ulrichkreuzes in den Räumen des Seniorenheim Altenbekens eine Jubiläumsveranstaltung abgehalten. Das Kreuz befindet sich auf dem Grundstück des Heimes und wurde hier vor 250 Jahren errichtet. Pfarrer Bernhard Henneke segnete das Kreuz und hielt zusammen mit den Heimbewohnern und Gästen eine Andacht:. Besonders ging er auf die Bedeutung von Kreuzen in Altenbeken ein, denn auch die alte Kreuzkirche am Anfang des Dorfes wurde vor 350 Jahren errichtet. Ortsheimatpfleger Rudolf Koch hielt einen Vortrag über dessen Historie und führte aus, dass dieses gusseiserne Kreuz im Jahre 1769 hier am Berghang vor dem Eingang der ehemaligen Altenbekener Eisenhütte von dem Pächter der Hüttenwerke Ludwig Joseph Ulrich hier aufgestellt wurde. Das Kreuz und der Korpus wurden im damaligen Eisenwerk gegossen. Die Bergarbeiter, verrichteten vor diesem Kreuz ihr Morgengebet, ehe sie den Weg zur Egge antraten und in die Erzschächte hinab stiegen. Erst im Jahre 1972 brach der schwere Corpus infolge der starken Rostbildung an den Nagelstellen ab. Die umfangreichen Schweiß - und Restaurationsarbeiten, sowie die Befestigung des Corpus an das drei Meter hohe Eisenkreuz wurden von Schützen der Bollerbornkompanie vorgenommen, sie sorgten für die weitere Pflege dieses geschichtsträchtigen Mahnmals.Als dann im Jahre 1983 mit dem Bau des Seniorenzentrum am Hüttenberg begonnen wurde, hat man das Kreuz abgebaut und nach Beendigung der Bauarbeiten an den heutigen Standort aufgestellt.Seit dieser Zeit wird es von den Betreibern des Senioren - Zentrums dem „Reichsbund der Freien Schwestern“ gepflegt und instand gehalten.

Samstag, 04 Mai 2019 09:00

Eine Bank am Tunnelstein

Einem der bedeutendsten Bauwerke der Eisenbahnergemeinde Altenbeken wurde ein Erinnerungsstein mit einer Bronzeplatte gewidmet, der am Sonntagnachmittag , dem 8. August 2004 feierlich enthüllt und geweiht wurde. Der Viadukt ist zwar das Wahrzeichen Altenbekens – weitaus wichtiger für die Bedeutung Altenbekens ist aber der 1640 Meter lange Rehbergtunnel, denn dadurch wurde Altenbeken ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt.

In seiner Ansprache erinnerte Ortsheimatpfleger Rudolf Koch vor ca. 300 Gästen und Wanderern des EGV an den Bau und an die bewegte Geschichte dieses Bauwerkes. „Der Rehbergtunnel ist der Eisenbahn mit ca. 15 Millionen Mark Erhaltungsaufwand immer sehr teuer, der Gemeinde aber als Voraussetzung zum Knotenpunkt sehr wichtig gewesen.“ Wie Koch weiterhin ausführte waren die „ Arbeiten am 11. Juni 1864 beendet und die erste Lokomotive konnte am 24. Juni 1864 den Tunnel passieren.“ Die Kosten der einzelnen Gewerke sind fein säuberlich von dem damaligen Bahnbaurat Simon aufgezeichnet worden. Die Gesamtkostenkosten sind hier mit 788.872 Talern angegeben. Pfarrer Hubertus Wiedeking  schilderte vor der Segnung des Steines die Überlieferung der Heiligen Barbara, dessen Bildnis auf dem Stein angebracht ist und von Ortsheimatpfleger  gespendet wurde. Sie sei die Schutzpatronin der Bergleute, die diesen Tunnel bauten.  Die Segnung gelte daher vor allen Dingen den Menschen, die den Tunnel tagtäglich benutzten und diejenigen, die ihn erhalten. „ Damit dieses Bauwerk auch in Zukunft nicht Ort tragischer Unfälle werde, besonders angesichts der Gefahren, die auch im Bahnverkehr lauern“, so der Pfarrer. Die Feier wurde umrahmt vom Bahn – Orchester - Altenbeken, dem Eisenbahn-Männergesang-Verein Altenbeken und den Altenbekener Jagdhornbläsern. Nun wurde vom Ortsheimatpfleger eine Bank hier aufgestellt, da viele Wanderer/Innen hier den so genannten Viaduktweg erwandern und von hier aus einen Blick auf das Tunnelportal genießen. Foto: Gerd Jacobsmeyer

Mittwoch, 01 Mai 2019 09:17

Der Mai ist gekommen.............

Montag, 29 April 2019 10:09

Telegraf auf der Egge

Zur Erinnerung an die optische Telegrafenstation wurde am Standort auf dem Rehberg auf Initiative des Ortsheimatpfleger Rudolf Koch ein Erinnerungsstein aufgestellt Dieser wurde am 27. September 1992 zusammen mit der Abteilung des Altenbekener Eggegebirgsvereins Altenbeken eingeweiht. Der Standort wurde durch Nachgrabung genau ermittelt. Dieses wurde mit dem Beauftragten für Bodendenkmäler Prof. Hans Walter Wichert und Ortsheimatpfleger Rudolf Koch durchgeführt. Mauern, Ziegelreste und vor allem Reste von Solling – Dachsteinen wurden als Indiz für den Standort angesehen, der vorher mit Hilfe von Kantasterkarten sowie einer Karte des Forsteinrichtungswerkes aus dem Jahre 1833/34 im Forstamt Hochstift abgeklärt worden war. Heute liegt das Telegrafengrundstück am Rande eines Schutzgebietes, in dem Hohlwegbündel  und Bergbau - Pingen als Bodendenkmäler enthalten sind. Die Grundmauern  des Telegrafenhauses sollten allerdings durch Erweiterung des Schutzgebietes als Bodendenkmal mit erfasst werden. Um hierzu einen Beitrag zu leisten ist auf dem Rehberg in Altenbeken zusätzlich zu dem Erinnerungsstein später Hinweisschilder mit der Geschichte des Standortes aufgestellt worden. Zusätzlich weist ein von der Landstraße Altenbeken – Langeland sichtbares Schild auf den technikhistorischen  Punkt am Rehberg hin. Es lässt sich jetzt anschaulich erfahren, welche Leistung die Telegrafisten in der Zeit von 1833 bis 1849 erbringen mussten, die je Minute einmal die jeweilige Nachbarstation durch ein Fernrohr zu beobachten hatten. Auch die "Telegrafen-Bank" , die leider durchgefault war, wurde jetzt ersetzt und lädt zum Verweilen ein.

Der Sommer 2018 war sehr lang, sehr trocken und sehr heiß: gute Bedingungen für Borkenkäfer, die viele Bäume und ganze Waldflächen angegriffen und ihnen zugesetzt haben. Gerade reine Fichtenwälder haben schlechte Chancen gegen die kleinen Käfer. Monokulturen begünstigen einen starken Befall sogar. Die Käfer legen ihre Brut- und Fraßgänge unter der Rinde der Bäume an und beschädigen den sogenannten Bast. Dieser ist eine lebensnotwendige Leitungsbahn für in Wasser gelöste Nährstoffe innerhalb der Bäume. Wird dieses Gewebe stark beschädigt, sind die Bäume nicht mehr lebensfähig und sterben ab. Das macht die Borkenkäfer für die Forstwirtschaft zu unbeliebten Waldbewohnern.  Bei einer Wanderung über den Eggeweg sieht man viele geschädigte Fichten.

Freitag, 26 April 2019 17:49

Am Schwarzen Kreuz neue Sitzgruppe.

Wer über die Egge wandert, erblickt an der Stelle, wo der Europäische Fernwanderweg X1 E1 (Eggeweg) und der Kreiswanderweg Höxter – Nord auch „Hildesheimer Weg“ genannt sich kreuzen ein Wegekreuz mit einer Sitzgruppe.

Eine alte Überlieferung erzählt, dass hier zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges ein Köhler auf qualvolle Weise ermordet wurde. Um seine Schulden bezahlen zu können, habe er hier für die Altenbekener Eisenhütte Holzkohlen gebrannt. Eines Nachts hätte ihn eine Gruppe hessischer Marodeure überfallen, ausgeplündert, auf Holzscheite in Kreuzform aufgespießt und in einen rauchenden Meiler gestellt. Einige Tage später sollen Waldarbeiter den Köhler als „Schwarzes Kreuz“ verkohlt vorgefunden haben. Fromme Leute errichteten damals ein Holzkreuz, welches im Laufe der Jahre vermoderte. Es gibt dem Waldrevier seit dieser Zeit auch den Namen Schwarzes Kreuz.

Der Eggegebirgsverein (Abteilung Paderborn) hat auf Vorschlag ihres Vorsitzenden Gustaff Ullner beschlossen, an dieser Stelle ein gusseisernes Kreuz zu errichten. Doch am 2. August 1921 starb der Eggefreund. So hat es sich dann die EGV- Abteilung Paderborn zur Aufgabe gemacht, dem Wunsch des Verstorbenen nachzukommen und das Kreuz seinem Gedenken zu widmen. Der Sockel wurde von dem Bildhauer Spalthoff hergerichtet und mit einer Widmung an Gustaff Ullner versehen. Die Baufirma Konrad Immig hat das Kreuz am 24.8.1922 kostenlos aufgestellt. Am 17.9.1922 wurde es unter großer Beteiligung der Vereinsmitglieder und vieler Gäste eingeweiht.

Auf Initiative des Altenbekeners Ortsheimatpflegers Rudolf Koch hat die Firma Ullner u Ullner Paderborn im Zuge ihres 200jährigen Firmenjubiläums im Jahre 2006 dieses Kreuz  gründlich restaurieren lassen. War doch Gustaff Ullner ein früherer Mitinhaber dieser Großhandelsfirma. Auch eine Sitzgruppe wurde seinerzeit hier aufgestellt, die nun erneuert wurde und zum Verweilen einlädt, wie auf dem Bild zu erkennen ist. (Foto: Gerd Jacobsmeyer)

Freitag, 26 April 2019 16:32

Maifest in Altenbeken

Freitag, 19 April 2019 09:30

Frohe Ostern

Samstag, 13 April 2019 11:07

Karwoche

Samstag, 13 April 2019 10:55

Die Karwoche

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