Rudolf Koch

Rudolf Koch

Dienstag, 01 Mai 2018 00:00

Der Mai ist gekommen...........

Hermann Aufenanger wurde am 7. Januar 1901 in Willegassen geboren. wo sein Vater als Lehrer tätig war. Er studierte später Theologie und wurde am 8. August 1926 in Paderborn zum Priester geweiht. Zuerst war er Vikar in Esbeck bei Lippstadt und von 1930 bis 1936 in Altenbeken, wo er sich besonders für die Jugendarbeit einsetzte. Nach weiteren Vikarstellen wurde er dann 1951 Pfarrer in Erkeln bei Brakel, doch 1953 musste er wegen Krankheit diese Stelle aufgeben und wurde Einsiedler.

Viele Altenbekener kennen ihn noch, als er als Einsiedlerpfarrer in einer Klause wohnte. Ferner leben in Altenbeken noch mehrere Verwandte auch mit den Namen Aufenanger und Bekannte, deshalb soll er auf dieser Heimatseite veröffentlicht werden. Eine ausführliche Dokumentation über Bruder Hermann, wie er genannt wurde - ist in der Osterausgabe 2018 der Heimatzeitschrift die warte von Hermann Josef Sander aus Beverungen zu lesen.

Am 2. September 1946 kam ein Transport Heimatvertriebener , ca. 70 Personen, zumeist aus Riegersdorf (Schlesien) in Altenbeken an. Mit den wenigen Habseligkeiten wurden sie in dem teilweise zerbombten Saal des Hotels Hoeschen geleitet. Hier fand die Registrierung der Ankommenden und die Verteilung auf die noch vorhandenen unterbelegten Wohnhäuser statt. Es war natürlich, dass die Ankömmlinge von den jeweiligen Haus - oder   Wohnungsinhabern nicht immer mit Freuden empfangen wurden. Wohltuend war, dass im Saal Hoeschen durch das Rote Kreuz und der Caritas eine kräftige Haferflockensuppe ausgegeben wurde. Dieses, so schrieb der Chronist, wird uns stets in Erinnerung bleiben.

Über die Einzelschicksale zu berichten, würde den Rahmen dieser Aufzeichnungen sprengen, doch im Laufe der Jahre wurde ihnen Altenbeken zur neuen Heimat, obschon viele ihre Hoffnung auf Rückkehr mit in`s Grab nahmen. Nach Kommunalwahlen im Jahre 1948 hatten nun auch Ostvertriebene Sitz und Stimme in den Gemeinde - und Stadträten. In Paderborn wurde der frühere Breslauer Gustav Zogol Stadtrat und kurz darauf entstand in Paderborn der Verein: "Interessenvereinsgemeinschaft der Ostvertriebenen".

Auch in den Gemeinden des Kreisgebietes kam es zur Gründung von Ortsverbänden.

In Altenbeken wurde im Mai 1948 auf Veranlassung des Kreisvorsitzenden der Interessengemeinschaft der Ostvertriebenen (IdO) Herrn Fabianek und seinem Kreisgeschäftsführers Herrn Scarabis in der Gaststätte Westfälischer Hof der Ortsverband Altenbeken gegründet. Als erster Vorsitzender wurde Herr Rektor Georg Kürschner (Bild) gewählt. Schriftführer wurde Herr Lehrer Wygasch und Kassierer Herr Mescheder.

Von den im Beruf stehenden Mitgliedern erwartete man einen Monatsbeitrag von 50 Pfennig, Rentner und Witwen errichteten 30 Pfennig. Zum Aufbau und Erhaltung einer arbeitsfähigen Kreisgeschäftsstelle sollten die Ortsverbände 70% ihrer Einnahmen an den Kreis abführen.

Diese Interessengemeinschaft der Ostvertriebenen bemühte sich bei den Behörden durch Rücksprache und schriftliche Eingaben bestehende Schwierigkeiten , besonders in Angelegenheiten des Wohnraumes so gut es ging zu helfen. Dabei war Frau Wygasch als Schreibmaschinenkraft behilflich und wertvoll. Sehr oft saß der Vorstand mit ihr in der Zweizimmerwohnung in der ersten Etage des Alten Schulgebäudes bis in die späten Nachtstunden zusammen, um die Eingaben der Bittsteller abgabereif zu fertigen. Die Arbeit im Ortsverband, welcher inzwischen in "Bund der Vertriebenen eV" umbenannt wurde, ging weiter. Viele gut besuchte Veranstaltungen, Busfahrten, usw. wurden getätigt aber das Hauptaugenmerk richtete sich selbstverständlich auf die Pflege ostdeutschen Kulturgutes. Auch hierin sei dem Herrn Kürschner ein Denkmal gesetzt, denn als Leiter der Katholischen Volksschule in Altenbeken brachte er seinen Schülern die Bedeutung des Ostens im Unterricht bei.

Nun wurde diese Interessengemeinschaft, die nur noch aus sechs Mitgliedern bestand, nach langen Jahrzehnten am 29. November 2012 aufgelöst. Letzter Vorsitzender (siehe Bild rechts) war seit 2003 Joseph Lammers.

Am 2. September 1946 kam ein Transport Heimatvertriebener , ca. 70 Personen, zumeist aus Riegersdorf (Schlesien) in Altenbeken an. Mit den wenigen Habseligkeiten wurden sie in dem teilweise zerbombten Saal des Hotels Hoeschen geleitet. Hier fand die Registrierung der Ankommenden und die Verteilung auf die noch vorhandenen unterbelegten Wohnhäuser statt. Es war natürlich, dass die Ankömmlinge von den jeweiligen Haus - oder   Wohnungsinhabern nicht immer mit Freuden empfangen wurden. Wohltuend war, dass im Saal Hoeschen durch das Rote Kreuz und der Caritas eine kräftige Haferflockensuppe ausgegeben wurde. Dieses, so schrieb der Chronist, wird uns stets in Erinnerung bleiben.

Über die Einzelschicksale zu berichten, würde den Rahmen dieser Aufzeichnungen sprengen, doch im Laufe der Jahre wurde ihnen Altenbeken zur neuen Heimat, obschon viele ihre Hoffnung auf Rückkehr mit in`s Grab nahmen. Nach Kommunalwahlen im Jahre 1948 hatten nun auch Ostvertriebene Sitz und Stimme in den Gemeinde - und Stadträten. In Paderborn wurde der frühere Breslauer Gustav Zogol Stadtrat und kurz darauf entstand in Paderborn der Verein: "Interessenvereinsgemeinschaft der Ostvertriebenen".

Auch in den Gemeinden des Kreisgebietes kam es zur Gründung von Ortsverbänden.

In Altenbeken wurde im Mai 1948 auf Veranlassung des Kreisvorsitzenden der Interessengemeinschaft der Ostvertriebenen (IdO) Herrn Fabianek und seinem Kreisgeschäftsführers Herrn Scarabis in der Gaststätte Westfälischer Hof der Ortsverband Altenbeken gegründet. Als erster Vorsitzender wurde Herr Rektor Georg Kürschner (Bild) gewählt. Schriftführer wurde Herr Lehrer Wygasch und Kassierer Herr Mescheder.

Von den im Beruf stehenden Mitgliedern erwartete man einen Monatsbeitrag von 50 Pfennig, Rentner und Witwen errichteten 30 Pfennig. Zum Aufbau und Erhaltung einer arbeitsfähigen Kreisgeschäftsstelle sollten die Ortsverbände 70% ihrer Einnahmen an den Kreis abführen.

Diese Interessengemeinschaft der Ostvertriebenen bemühte sich bei den Behörden durch Rücksprache und schriftliche Eingaben bestehende Schwierigkeiten , besonders in Angelegenheiten des Wohnraumes so gut es ging zu helfen. Dabei war Frau Wygasch als Schreibmaschinenkraft behilflich und wertvoll. Sehr oft saß der Vorstand mit ihr in der Zweizimmerwohnung in der ersten Etage des Alten Schulgebäudes bis in die späten Nachtstunden zusammen, um die Eingaben der Bittsteller abgabereif zu fertigen. Die Arbeit im Ortsverband, welcher inzwischen in "Bund der Vertriebenen eV" umbenannt wurde, ging weiter. Viele gut besuchte Veranstaltungen, Busfahrten, usw. wurden getätigt aber das Hauptaugenmerk richtete sich selbstverständlich auf die Pflege ostdeutschen Kulturgutes. Auch hierin sei dem Herrn Kürschner ein Denkmal gesetzt, denn als Leiter der Katholischen Volksschule in Altenbeken brachte er seinen Schülern die Bedeutung des Ostens im Unterricht bei.

Nun wurde diese Interessengemeinschaft, die nur noch aus sechs Mitgliedern bestand, nach langen Jahrzehnten am 29. November 2012 aufgelöst. Letzter Vorsitzender (siehe Bild rechts) war seit 2003 Joseph Lammers.

Weit über 1000 Eisenbahnfans hatten sich an diesem Wochenende ( 14. u. 15. April 2018 ) in der Altenbekener Eggelandhalle eingefunden, nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus europäischen Ländern. Es war die weltgrößte Ausstellung der "Z-Freunde International e. V., die es weltweit gibt, die hier sich ausschließlich der Modelleisenbahnen der Spur Z Maßstab 1: 220 widmet. Es wurden große und kleine Anlagen, Module, und Dioramen gezeigt und viele Bastler und Spezialisten aus vielen Ländern zeigten selbstgebaute Einzelstücke. Es waren große und kleine Hersteller der Spur Z vertreten, wie auch Händler, die hier Neu - und auch Gebrauchtwaren anboten.

Dieses war eine große und gelungene Veranstaltung in der Eisenbahnergemeinde Altenbeken, dessen Ursprung auf die Eisenbahnfreunde Michael Bahls aus Blomberg und Gunnar Häbever aus Potsdam zurück zu führen ist.

Sie findet seit 2010 alle zwei Jahre statt und ist eine gute Werbung für Altenbeken und die Eisenbahn, denn auch die Museumslokomotive am Eggemuseum war das Ziel vieler Gäste aus nah und fern.

 Das Bild zeigt Michael Bals mit Frau Maxi an seinem Stand in der Eggelandhalle.

Weit über 1000 Eisenbahnfans hatten sich an diesem Wochenende ( 14. u. 15. April 2018 ) in der Altenbekener Eggelandhalle eingefunden, nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus europäischen Ländern. Es war die weltgrößte Ausstellung der "Z-Freunde International e. V., die es weltweit gibt, die hier sich ausschließlich der Modelleisenbahnen der Spur Z Maßstab 1: 220 widmet. Es wurden große und kleine Anlagen, Module, und Dioramen gezeigt und viele Bastler und Spezialisten aus vielen Ländern zeigten selbstgebaute Einzelstücke. Es waren große und kleine Hersteller der Spur Z vertreten, wie auch Händler, die hier Neu - und auch Gebrauchtwaren anboten.

Dieses war eine große und gelungene Veranstaltung in der Eisenbahnergemeinde Altenbeken, dessen Ursprung auf die Eisenbahnfreunde Michael Bahls aus Blomberg und Gunnar Häbever aus Potsdam zurück zu führen ist.

Sie findet seit 2010 alle zwei Jahre statt und ist eine gute Werbung für Altenbeken und die Eisenbahn, denn auch die Museumslokomotive am Eggemuseum war das Ziel vieler Gäste aus nah und fern.

 Das Bild zeigt Michael Bals mit Frau Maxi an seinem Stand in der Eggelandhalle.

Freitag, 13 April 2018 00:00

Maibaum Schwaney

Wie in jedem Jahr, wird auch in diesem Jahr am 1. Mai der   Löschzug Schwaney den Maibaum/Vereinsbaum auf dem Gemeindeplatz aufrichten.   Dazu sind alle Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde und Umgebung herzlich   eingeladen. Los geht es um 14:00 Uhr auf dem Gemeindeplatz in Schwaney.   Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen im letzten Jahr, wird es auch   dieses Jahr im Vorfeld eine Oldtimertreckerausfahrt geben. Beginn der  Ausfahrt wird voraussichtlich gegen 12.45 Uhr sein. Nach Rückkehr werden die   Oldtimertrecker auf dem Gemeindeplatz zur Schau gestellt. Weiter gibt es ein   abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Groß und Klein. Wie immer ist für das   leibliche Wohl mit frisch gezapften und gegrillten sowie Kaffee und Kuchen am   Nachmittag natürlich bestens gesorgt. Wir freuen uns auf einen gemütlichen   Nachmittag bei hoffentlich guten Wetter.
Donnerstag, 05 April 2018 00:00

Bahnarzt Dr. Theissen für Lebenswerk geehrt

Sein Name ist wie kaum ein zweiter mit den Wallfahrten zum Marienheiligtum in Lourdes verknüpft: Dr.Wolfgang Theissen. Am Montag, 26. März, hat ihn die erste Bürgermeisterin der Stadt Lourdes, Josette Bourdeu, für sein Lebenswerk geehrt. Am Rande der diesjährigen Malteser Wallfahrt überreichte sie ihm die goldene Ehrenmedaille der Stadt.

Wolfgang Theissen gehört zu den Gründern der Lourdeswallfahrten aus dem Erzbistum Paderborn. Im Jahr 1981 war das, als der Familienbund erstmals eine Lourdesfahrt organisierte. Damals gab es bislang keine Möglichkeit für Menschen mit Behinderungen und schweren Krankheiten, mit qualifizierter medizinischer Begleitung nach Lourdes zu pilgern. Dr. Theissen, von 1972 bis 1986 wohnhaft in Altenbeken und von Beruf Arzt bei der Deutschen Bahn, war überzeugt: „Wir müssen einen Krankenpilgerzug etablieren, bei dem genügend Ärzte und Pflegekräfte mitfahren.“

Seither hat sich Wolfgang Theissen dieser Idee verschrieben, war bei 37 Pilgerfahrten aus dem Erzbistum Paderborn dabei – und hat alleine bei diesen Fahrten rund 30.000 Pilger auf ihrem Weg zur Gottesmutter begleitet. Nur einmal, 2015, konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht mit dabei sein. Dazu kommen fünf Wallfahrten aus dem Bistum Würzburg und dutzende Treffen im Marienheiligtum, bei denen es um organisatorische Fragen ging. So kommen über 100 Reisen nach Lourdes zusammen.

Sichtlich gerührt war Wolfgang Theissen, der, nach dem goldenen Caritaskreuz des Bistums Würzburg und dem Bundesverdienstkreuz, nun eine weitere verdiente Würdigung seines rein ehrenamtlichen Engagements erfuhr.

Das Bild zeigt:

Gratulanten mit dem Geehrten: (v.l.) Wallfahrtsleiter Thomas Ohm, Pfarrer Klaus Holzamer, Walter und Manfred Müller, Dimitri Wagner, Msgr. Prof. Dr. Schallenberg, Eric Wagner, Philippe Hernalsteen, Weihbischof Hubert Berenbrinker, Dr. Gerhard Markus, Dr. Wolfgang Theissen, Albert Bosserhoff, Josette Bourdeu, Alain Abadie, Michael Dreier, Stephan Graf von Spee, Aline Gräfin von Spee, Bernard Wagner.

Foto: Viron

Heute ist das Eggedorf von Windgiganten umgeben.

Wenn man heute über das Rühenfeld wandert, das sich oberhalb Altenbekens befindet, erblickt man zahlreiche Windräder. Der erste, der diesen Schritt wagte einen privaten Binnenland-Windpark zu bauen war Anton Driller, Inhaber eines Maschinenbaubetriebes in Altenbeken. Er hat als erster Privatinvestor den unternehmerischen Mut bewiesen, im Binnenland einen Windpark zu errichten.

Der patente Praktiker, der den Konstrukteursberuf von der Pike auf erlernte, errichte schon im Jahre 1978 - also vor 40 Jahren - eine Brümmer-Windkraftanlage, um damit seine Werkhalle zu beheizen - sie war also nicht netzgekoppelt. Seitdem hat der Wind den Maschinen- und Fahrzeugbauer nicht mehr losgelassen.

10 Jahre später, plante Anton Driller weitere Windräder in Altenbeken aufzustellen. Hierzu schien ihm das Rühenfeld gut zu eignen und er stellte hier einen Windmessmast auf. Das Ergebnis sprach für sich, denn in eine Höhe von zehn Metern wehte der Wind mit eine Geschwindigkeit von durchschnittlich fünf Meter pro Sekunde.

Daraufhin errichtete auch die Pesag ( Paderborner Elektrizitäts- und Straßenbahn AG ) am 16. Oktober 1990 hier ein Windrad zu Testzwecken.

Mit dem Wissen, welcher Wind auf dem Hügel bläst, besuchte Driller dann im Herbst 1991 die Windmesse in Husum, die in jenem Jahr zum zweiten Mal stattfand. Beim Nordex-Stand war er mehr als begeistert. und er entschied sich zum Kauf von vier 150- kW-Anlagen vom dänischen Hersteller. Die beiden Besitzer des Grundstücks auf dem Plateau konnte er auch schnell von seiner Idee begeistern und für einen Preis von monatlich 2,50 Mark pro Quadratmeter überließen sie ihm ihren Teil vom Rühenfeld für 35 Jahre. So standen ein halbes Jahr später vier Nordex N 27 mit 36 Meter hohen Gittermasten und 27 Meter großen Rotoren auf dem Rühenfeld in Altenbeken/Buke. (siehe Bilder im Anhang)

Am 29. Mai 1992 konnte mit einem großen Fest der erste privat betriebenen Windpark imBinnenland offiziellin Betrieb genommen werden.

Der damalige Landrat Joseph Köhler äußerte die Hoffnung, die beispielhafte Tat von Anton Driller möge Schule machen und setzte mit einen Knopfdruck zusammen mit Anton Driller die Windräder in Bewegung. (siehe Bilder im Anhang)

Mittwoch, 28 März 2018 00:00

Frohe Ostern