Rudolf Koch

Rudolf Koch

Samstag, 08 September 2018 00:00

Erntedankfest in Schwaney

Alle drei Jahre wird in Schwaney das Erntedankfest mit einem Festumzug durch das Eggedorf gefeiert – am Sonntag, dem 30. September bereits zum 14 Mal. Der Festzug setzt sich um 14:30 Uhr am Kirchplatz in Bewegung und wird an der Volksbank kommentiert. Gezeigt werden altes Handwerk, Brauchtum und Feldarbeit.

Im Anschluss an den Umzug folgt das Erntedankfest auf dem Marktplatz. Die Besucher erwartet ein buntes Rahmenprogramm. Auch für die Unterhaltung der jüngeren Gäste ist gesorgt. Eröffnet wird das Erntedankfest am Sonntagmorgen um 10:30 Uhr mit dem Festhochamt, das von der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Schwaney gestaltet wird. Nach der Messe werden Minibrote verkauft. Der Erlös sowie ein Großteil der Einnahmen aus dem Erntedankfest fließen dem KLJB-Diözesanverband zu, der damit Projekte in Sambia und Tansania fördert.

Freitag, 07 September 2018 00:00

Heimatgebietstag

Dienstag, 21 August 2018 00:00

Wandertag in Detmold

Nun ist der 118. Deutsche Wandertag mit der Wimpelübergabe zu Ende. Am Festumzug nahmen mehr als 70 Wandervereine mit über 6000 Menschen durch die lippische Metropole Detmold teil. Selbstverständlich war auch der EGV vertreten mit den örtlichen Vereinen Altenbeken, Buke und Schwaney. Der nächste Wandertag findet im sauerländischen Schmallenberg statt.

Ida Kropff-Federath geb. Brünning wurde geboren am 10. Juni 1839 in Brakel und starb am

1. August 1918 - also vor 100 Jahren - in Olsberg.

Sie heiratete am 22. September 1863 den Besitzer der Olsberger Hütte Caspar Kropff, geb. am 16. Dezember 1835. Nach dem frühen Tod ihres Mannes am 14. Februar 1888 im Alter von 52 Jahren wurde sie Alleininhaberin der Olsberger Hütte und der Altenbekener Eisenwerke, sowie beträchtlichen Wald - und Grundbesitz.Im Jahre 1891 heiratete sic den Landrat des Kreises Brilon Hans Carl Federath. Er war geboren am 27. Oktober 1848 in Wehlau (Ostpreußen) Das Ehepaar wohnte in Olsberg, hatte aber in Altenbeken im Herrenhaus der Eisenhütte, dem heutigen Gasthaus Friedenstal - einen zweiten Wohnsitz. Hier verweilten sie oft für längere Zeit, wobei sie ein sehr gastliches Haus führten. Sowohl bei ihrer Belegschaft als auch bei der Altenbekener Bevölkerung waren die Federath wegen ihrer sozialen Einstellung sehr beliebt, denn viele Arme, Kranke und Waisen wurden von ihnen unterstützt.

Nach dem Tod ihres zweiten Mannes am 11. April 1914 bestimmte sie, dass ihr gesamtes Vermögen wohltätigen Zwecken zugeführt werden sollte und den Namen "Kropff-Federathsche -Stiftung" mit Sitz in Olsberg.

Diese besteht noch heute und betreibt dort u.a. ein Kinderheim. In Altenbeken gehörte hierzu der teilweise bewaldete 89 Ar große Mittelberg (Hüttenberg) gegenüber der Hüttenvilla. Damit die Stiftung auch wirklich der Altenbekener Bevölkerung zugute komme, wurde die Bedingung gestellt hier ein Krankenhaus zu bauen für unbemittelte Einwohner/Innen. Heute steht hier ein Senioren-Wohnheim, somit ist der Wunsch und die Bedingung der Stifterin in Erfüllung gegangen. In Altenbeken wurden auch Straßen nach ihnen benannt:

Federathweg und Caspar Kropffweg.

Zu ihren 100. Todestag wurde. an der Familiengrabstätte in Olsberg über das Leben, ihr soziales Engagement und das Wirken der "Gnädigen" Ida Kropff- Federath erinnert.

Ein Gebet wurde von Dechant Richard Steilmann gehalten und unter den Klängen der Blechbläser ein Kranz niederlegt.

Anschließend war eine Abschlussfeier im Historischen Gebäude, zu welcher der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung der Kropff-Federath'schen Stiftung geladen hatte.

Donnerstag, 19 Juli 2018 00:00

Partnerschaft Altenbeken - Betton 25 Jahre.

Seit 25 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Altenbeken und der französischen Stadt Betton. Nachdem die Vorgespräche in Frankreich unter Führung des damaligen stellv. Bürgermeister Rudolf Koch geführt worden waren, kam eine Delegation am 16. Juli 1993 an der Spitze der französische Bürgermeister Jean-Claude Heslot nach Altenbeken.

Am 17. Juli wurde dann im Museum in einem Festakt die Partnerschaftsurkunde von den Bürgermeistern Werner Niggemeier und Jan-Claude Heslot unterzeichnet

Er wohnte mit seiner Gattin im Hause Koch und selbstverständlich wurde im Garten die betronische Fahne gehisst. Gefeiert wurde an diesem Wochenende dieses Ereignis mehrfach, denn in Altenbeken war Schützenfest, und die französischen Gäste waren begeistert. Motor der Partnerschaft auf Altenbekener Seite war dann für viele Jahre Henriette Jost. Heute gibt es ein Partnerschaftskomitee mit Margret Wulf- Freitag, die im Oktober wieder mit einer Delegation in Betton weilt.

Sonntag, 24 Juni 2018 00:00

Schützenfest Altenbeken

Mittwoch, 20 Juni 2018 00:00

Die Währungsreform vor 70 Jahren.

Am 18. Juni 1948 geben die Militärregierungen der Westmächte über alle Rundfunksender bekannt, dass am Sonntag, dem 20. Juni 1948 die Durchführung der Währungsreform stattfindet. Von der Bank Deutscher Länder werden die in den USA gedruckten und in Frankfurt eingelagerten Banknoten verteilt. Zunächst können nur 40,00 D –Mark „Kopfgeld“ umgetauscht werden. Weitere 20,00 DM wurden dann im August ausgegeben. Löhne, Gehälter und Mieten werden 1:1, Sparguthaben 10:1 umgewertet.

Kühe geben plötzlich wieder Milch, Kartoffeln wachsen wieder. Es ist wie Zauberei in diesem Sommer des Jahres 1948:

Von einem Tag zum anderen füllen sich die Schaufenster der Geschäfte wieder mit Waren. Die Leute stehen davor und wundern sich – besonders auch über die hohen Preise. Sie schimpfen über die Warenhortung, auf die Schieber und ihre „krummen Geschäfte“.

Im Kölner Karneval entsteht das Lied:

„Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Pinkepinke, wer hat soviel Geld“.

Bei der Währungsumstellung werden über Nacht die kleinen Sparer ihres Vermögens beraubt. Die Hälfte des Geldes wird zudem auf ein Festgeldkonto blockiert, davon werden später noch einmal 70% gestrichen. Besitzer von Sachwerten gehören zu den Gewinnern der Reform. Die „Hamsterfahrten aufs Land“ sind vorbei. Der Schwarzhandel ist Vergangenheit.

In der Sowjetischen Besatzungszone erfolgte die Währungsreform am 23. Juni 1948. Da das neue Geld noch nicht gedruckt ist, werden die alten Reichsmarkscheine zunächst mit Coupons beklebt. Die Bürger erhalten 70,00 Mark sofort ausbezahlt. Hier verbessert sich der Lebensstandart jedoch nicht wesentlich, da die Zwangsbewirtschaftung beibehalten wird.

In den Westländern entfällt die Preisbildung und Bewirtschaftung – Ludwig Erhard setzt die Marktwirtschaft durch.

Hier sehen wir einen 50-DM-Schein der neuen, in den drei Westzonen und in Westberlin gültigen Währung.

Völlig unerwartet ist am Freitag, 8. Juni 2018, unser Vorstandsmitglied und Heimatgebietsleiter Paderborner und Corveyer Land Horst-Dieter Krus im Alter von 68 Jahren verstorben.

Der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) und die regionale Heimat- und Kulturpflege verlieren mit Horst-Dieter Krus einen vielfältig ehrenamtlich engagierten Akteur, fachlich versierten Ratgeber und Initiator zahlreicher Projekte in der Region, der aufgrund seiner zurückhaltenden, bescheidenen Art, seines wachen Blicks und kritischen Geistes weit über die Grenzen seines Heimatortes Bellersen hinaus geschätzt wurde. Mit seinem Wirken prägte er die Kulturregion Kreis Höxter mit. Besonders am Herzen lag ihm die Weiterentwicklung der Ortschaft Bellersen, welche sich heute unter dem Leitgedanken „Natur und Kultur auf dem Dorf" als Tourismus-Musterdorf des Landes NRW präsentiert.

Als ehemaliger Kreisarchivar hat Krus nach seinem Studium der Geografie und Anglistik an der Universität in Göttingen fast ein Vierteljahrhundert als Gedächtnis der Verwaltung und der Geschichte im Kreis Höxter fungiert. Zuvor arbeitete er an verschiedenen ortsgeschichtlichen Projekten. Nicht nur in seiner beruflichen Tätigkeit als Archivar, sondern auch als Heimatforscher, Ortsheimatpfleger und Mitglied der Kreisbewertungskommission „Unser Dorf hat Zukunft“ ist er vielen Bürgerinnen und Bürgern in der Region bekannt. Krus war seit 1991 Mitglied des Redaktionsteams für das „Jahrbuch Kreis Höxter“.

Die Abbenburg, wo Krus geboren wurde, hatte nachhaltigen Einfluss auf sein Wirken. Er beschäftigte sich intensiv mit den historischen Gegebenheiten im Kontext der Novelle „Die Judenbuche“ von Annette von Droste-Hülshoff und teilte seine Erkenntnisse in verschiedenen Veröffentlichungen mit.

Daneben publizierte er Werke wie „Gärten und Parks im Kreis Höxter“, „Flüsse, Bäche, Auen im Kulturland Kreis Höxter“ und „Schützenfest und Schützenwesen“ wie auch verschiedene Heimatbücher sowie diverse Fachbeiträge im Kreisjahrbuch. Ferner sind seine Heimatbriefe und sein Libretto zum Musikrezitat „Der Winkelhannes“ zu erwähnen. Das Spektrum seines publizistischen Wirkens ist breit.

Neben seinen ehrenamtlichen Aktivitäten für den Westfälischen Heimatbund war Horst-Dieter Krus Beiratsmitglied im Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalen und im Vorstand des Heimat- und Verkehrsvereins Bellersen, um nur zwei weitere Funktionen herauszugreifen. Horst-Dieter Krus wird eine schmerzhafte Lücke in der Kultur- und Heimatpflege Westfalens hinterlassen. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten.

Völlig unerwartet ist am Freitag, 8. Juni 2018, unser Vorstandsmitglied und Heimatgebietsleiter Paderborner und Corveyer Land Horst-Dieter Krus im Alter von 68 Jahren verstorben.

Der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) und die regionale Heimat- und Kulturpflege verlieren mit Horst-Dieter Krus einen vielfältig ehrenamtlich engagierten Akteur, fachlich versierten Ratgeber und Initiator zahlreicher Projekte in der Region, der aufgrund seiner zurückhaltenden, bescheidenen Art, seines wachen Blicks und kritischen Geistes weit über die Grenzen seines Heimatortes Bellersen hinaus geschätzt wurde. Mit seinem Wirken prägte er die Kulturregion Kreis Höxter mit. Besonders am Herzen lag ihm die Weiterentwicklung der Ortschaft Bellersen, welche sich heute unter dem Leitgedanken „Natur und Kultur auf dem Dorf" als Tourismus-Musterdorf des Landes NRW präsentiert.

Als ehemaliger Kreisarchivar hat Krus nach seinem Studium der Geografie und Anglistik an der Universität in Göttingen fast ein Vierteljahrhundert als Gedächtnis der Verwaltung und der Geschichte im Kreis Höxter fungiert. Zuvor arbeitete er an verschiedenen ortsgeschichtlichen Projekten. Nicht nur in seiner beruflichen Tätigkeit als Archivar, sondern auch als Heimatforscher, Ortsheimatpfleger und Mitglied der Kreisbewertungskommission „Unser Dorf hat Zukunft“ ist er vielen Bürgerinnen und Bürgern in der Region bekannt. Krus war seit 1991 Mitglied des Redaktionsteams für das „Jahrbuch Kreis Höxter“.

Die Abbenburg, wo Krus geboren wurde, hatte nachhaltigen Einfluss auf sein Wirken. Er beschäftigte sich intensiv mit den historischen Gegebenheiten im Kontext der Novelle „Die Judenbuche“ von Annette von Droste-Hülshoff und teilte seine Erkenntnisse in verschiedenen Veröffentlichungen mit.

Daneben publizierte er Werke wie „Gärten und Parks im Kreis Höxter“, „Flüsse, Bäche, Auen im Kulturland Kreis Höxter“ und „Schützenfest und Schützenwesen“ wie auch verschiedene Heimatbücher sowie diverse Fachbeiträge im Kreisjahrbuch. Ferner sind seine Heimatbriefe und sein Libretto zum Musikrezitat „Der Winkelhannes“ zu erwähnen. Das Spektrum seines publizistischen Wirkens ist breit.

Neben seinen ehrenamtlichen Aktivitäten für den Westfälischen Heimatbund war Horst-Dieter Krus Beiratsmitglied im Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalen und im Vorstand des Heimat- und Verkehrsvereins Bellersen, um nur zwei weitere Funktionen herauszugreifen. Horst-Dieter Krus wird eine schmerzhafte Lücke in der Kultur- und Heimatpflege Westfalens hinterlassen. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten.

Samstag, 02 Juni 2018 00:00

In Buke wird Schützenfest gedeiert