Rudolf Koch

Rudolf Koch

Die Ortsheimatpflegerinnen und –pfleger vor der St. Michaelskirche in Kirchborchen, Bürgermeister Reiner Allerdissen (links), stellvertretender Landrat Vincenz Heggen (erste Reihe, 4. von rechts) und Kreisheimatpfleger Michael Pavlicic (erste Reihe, 5. von rechts) (Foto: Romana Papenkordt, Kreis Paderborn)

In zwei kleinen Nebentälern der unteren Alme und nur durch einen Bergrücken getrennt, liegen die Dörfer Nordborchen und Kirchborchen. In Kirchborchen trafen sich jüngst auf Einladung von Kreisheimatpfleger Michael Pavlicic rund 40 Heimatpflegerinnen und Heimatpfleger und Ortschronistinnen und -chronisten. Jedes Jahr im Frühjahr und Herbst tauschen sie sich aus und stellen sich gegenseitig ihre Heimatorte vor.
Borchens Bürgermeister Reiner Allerdissen und der stellvertretende Landrat Vinzenz Heggen betonten bei der Eröffnung, dass es wichtig sei, sich kontinuierlich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Nur so sei es möglich, einen klaren Blick auf die Zukunft zu bekommen. Sie bedankten sich bei allen Heimatpflegern und allen Ortschronisten für ihre Arbeit. Ortsheimatpfleger Konrad Lüke stellte den Anwesenden die Geschichte des Ortes vor. Kirchborchen habe seinen Namen der Kirche in seinem Zentrum zu verdanken. Für die umliegenden Orte wie Nordborchen, Alfen und den Gutsbezirk Hamborn war der Ortstteil einst kirchlicher Mittelpunkt und somit wurde der Name „Kirchborchen“ schon früh im Zusammenhang mit dem Dorf gebraucht. Davor trug der Ortsteil den Namen Südborchen - seiner südlichen Lage nach.Lüke führte die Gruppe zunächst durch die örtliche Kirche. 1015 ließ Bischof Meinwerk dort bereits eine Holzkirche errichten, die er dem Abdinghofkloster übergab. 1043 ließ Abt Wolfgang diese durch ein steinernes Gotteshaus ersetzen, das Bischof Rotho noch im selben Jahr dem heiligen St. Gallus weihte. Um 1200 entstand schließlich daraus die heutige romanische Kirche, die dem heiligen Michael geweiht wurde und seither den Namen St. Michael trägt. Willi Schmitz zeigte den Anwesenden anschließend das örtliche Heimatmuseum. Die Teilnehmer erlebten dort eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit mit vielen interessanten Museumsstücken. Diese zeigen unter anderem das Leben in den Haushalten in Kirchborchen um 1900. Die Heimatpfleger bestaunten außerdem alte Bilder des Dorfes, eine alte Schmiede, eine Schusterwerkstatt und eine ehemalige Schmiede.
Bei der anschließenden Tagung erfuhren die Ortsheimatpfleger und Ortschronisten Neues aus dem Bereich der allgemeinen Heimatpflege. Michael Pavlicic berichtete über derzeit aktuelle Themen, u.a. auch über die neue EU-Datenschutzverordnung.
Diese alljährlichen Tagungen dienen dazu, Wissen auszutauschen und Probleme und Anregungen zu besprechen.

Sonntag, 06 Mai 2018 00:00

Schützenfest Schwaney

Vor 70 Jahren gründeten sangesfreudige Altenbekener den Kirchenchor der Heilig Kreuz Gemeinde. Dieses war natürlich Anlass diesen runden Geburtstag gebührend zu feiern.

So schallten den zahlreichen Besuchern bereits festliche Orgelklänge entgegen, denn der leitende Kirchenmusiker des Pastoralen Raumes Egge-Vorland , Reinhold Ix aus Bad Lippspringe, oblag es, den Orgelpart zu übernehmen. Der trefflich vorbereitete Chor unter der Leitung von Meinolf Ludwig hatte die vierstimmige Festmesse von Mensink ausgewählt und zeigte sängerische Kompetenz. Festlichen Glanz erhielt der Gesang durch die Mitwirkung eines homogen agierenden Bläserquartetts des heimischen Blasorchesters. Pfarrer Georg Kersting hatte die Leitung der Messfeier übernommen und wies in seiner Predigt auf die Bedeutung des Gesanges in der Eucharistiefeier hin.

Zum anschließenden Empfang im Pfarrheim konnte vie Vorsitzende Ursula Knipping zahlreiche Ehrengäste begrüßen.

Foto: Alfons Struck

Dienstag, 01 Mai 2018 00:00

Der Mai ist gekommen...........

Hermann Aufenanger wurde am 7. Januar 1901 in Willegassen geboren. wo sein Vater als Lehrer tätig war. Er studierte später Theologie und wurde am 8. August 1926 in Paderborn zum Priester geweiht. Zuerst war er Vikar in Esbeck bei Lippstadt und von 1930 bis 1936 in Altenbeken, wo er sich besonders für die Jugendarbeit einsetzte. Nach weiteren Vikarstellen wurde er dann 1951 Pfarrer in Erkeln bei Brakel, doch 1953 musste er wegen Krankheit diese Stelle aufgeben und wurde Einsiedler.

Viele Altenbekener kennen ihn noch, als er als Einsiedlerpfarrer in einer Klause wohnte. Ferner leben in Altenbeken noch mehrere Verwandte auch mit den Namen Aufenanger und Bekannte, deshalb soll er auf dieser Heimatseite veröffentlicht werden. Eine ausführliche Dokumentation über Bruder Hermann, wie er genannt wurde - ist in der Osterausgabe 2018 der Heimatzeitschrift die warte von Hermann Josef Sander aus Beverungen zu lesen.

Am 2. September 1946 kam ein Transport Heimatvertriebener , ca. 70 Personen, zumeist aus Riegersdorf (Schlesien) in Altenbeken an. Mit den wenigen Habseligkeiten wurden sie in dem teilweise zerbombten Saal des Hotels Hoeschen geleitet. Hier fand die Registrierung der Ankommenden und die Verteilung auf die noch vorhandenen unterbelegten Wohnhäuser statt. Es war natürlich, dass die Ankömmlinge von den jeweiligen Haus - oder   Wohnungsinhabern nicht immer mit Freuden empfangen wurden. Wohltuend war, dass im Saal Hoeschen durch das Rote Kreuz und der Caritas eine kräftige Haferflockensuppe ausgegeben wurde. Dieses, so schrieb der Chronist, wird uns stets in Erinnerung bleiben.

Über die Einzelschicksale zu berichten, würde den Rahmen dieser Aufzeichnungen sprengen, doch im Laufe der Jahre wurde ihnen Altenbeken zur neuen Heimat, obschon viele ihre Hoffnung auf Rückkehr mit in`s Grab nahmen. Nach Kommunalwahlen im Jahre 1948 hatten nun auch Ostvertriebene Sitz und Stimme in den Gemeinde - und Stadträten. In Paderborn wurde der frühere Breslauer Gustav Zogol Stadtrat und kurz darauf entstand in Paderborn der Verein: "Interessenvereinsgemeinschaft der Ostvertriebenen".

Auch in den Gemeinden des Kreisgebietes kam es zur Gründung von Ortsverbänden.

In Altenbeken wurde im Mai 1948 auf Veranlassung des Kreisvorsitzenden der Interessengemeinschaft der Ostvertriebenen (IdO) Herrn Fabianek und seinem Kreisgeschäftsführers Herrn Scarabis in der Gaststätte Westfälischer Hof der Ortsverband Altenbeken gegründet. Als erster Vorsitzender wurde Herr Rektor Georg Kürschner (Bild) gewählt. Schriftführer wurde Herr Lehrer Wygasch und Kassierer Herr Mescheder.

Von den im Beruf stehenden Mitgliedern erwartete man einen Monatsbeitrag von 50 Pfennig, Rentner und Witwen errichteten 30 Pfennig. Zum Aufbau und Erhaltung einer arbeitsfähigen Kreisgeschäftsstelle sollten die Ortsverbände 70% ihrer Einnahmen an den Kreis abführen.

Diese Interessengemeinschaft der Ostvertriebenen bemühte sich bei den Behörden durch Rücksprache und schriftliche Eingaben bestehende Schwierigkeiten , besonders in Angelegenheiten des Wohnraumes so gut es ging zu helfen. Dabei war Frau Wygasch als Schreibmaschinenkraft behilflich und wertvoll. Sehr oft saß der Vorstand mit ihr in der Zweizimmerwohnung in der ersten Etage des Alten Schulgebäudes bis in die späten Nachtstunden zusammen, um die Eingaben der Bittsteller abgabereif zu fertigen. Die Arbeit im Ortsverband, welcher inzwischen in "Bund der Vertriebenen eV" umbenannt wurde, ging weiter. Viele gut besuchte Veranstaltungen, Busfahrten, usw. wurden getätigt aber das Hauptaugenmerk richtete sich selbstverständlich auf die Pflege ostdeutschen Kulturgutes. Auch hierin sei dem Herrn Kürschner ein Denkmal gesetzt, denn als Leiter der Katholischen Volksschule in Altenbeken brachte er seinen Schülern die Bedeutung des Ostens im Unterricht bei.

Nun wurde diese Interessengemeinschaft, die nur noch aus sechs Mitgliedern bestand, nach langen Jahrzehnten am 29. November 2012 aufgelöst. Letzter Vorsitzender (siehe Bild rechts) war seit 2003 Joseph Lammers.

Am 2. September 1946 kam ein Transport Heimatvertriebener , ca. 70 Personen, zumeist aus Riegersdorf (Schlesien) in Altenbeken an. Mit den wenigen Habseligkeiten wurden sie in dem teilweise zerbombten Saal des Hotels Hoeschen geleitet. Hier fand die Registrierung der Ankommenden und die Verteilung auf die noch vorhandenen unterbelegten Wohnhäuser statt. Es war natürlich, dass die Ankömmlinge von den jeweiligen Haus - oder   Wohnungsinhabern nicht immer mit Freuden empfangen wurden. Wohltuend war, dass im Saal Hoeschen durch das Rote Kreuz und der Caritas eine kräftige Haferflockensuppe ausgegeben wurde. Dieses, so schrieb der Chronist, wird uns stets in Erinnerung bleiben.

Über die Einzelschicksale zu berichten, würde den Rahmen dieser Aufzeichnungen sprengen, doch im Laufe der Jahre wurde ihnen Altenbeken zur neuen Heimat, obschon viele ihre Hoffnung auf Rückkehr mit in`s Grab nahmen. Nach Kommunalwahlen im Jahre 1948 hatten nun auch Ostvertriebene Sitz und Stimme in den Gemeinde - und Stadträten. In Paderborn wurde der frühere Breslauer Gustav Zogol Stadtrat und kurz darauf entstand in Paderborn der Verein: "Interessenvereinsgemeinschaft der Ostvertriebenen".

Auch in den Gemeinden des Kreisgebietes kam es zur Gründung von Ortsverbänden.

In Altenbeken wurde im Mai 1948 auf Veranlassung des Kreisvorsitzenden der Interessengemeinschaft der Ostvertriebenen (IdO) Herrn Fabianek und seinem Kreisgeschäftsführers Herrn Scarabis in der Gaststätte Westfälischer Hof der Ortsverband Altenbeken gegründet. Als erster Vorsitzender wurde Herr Rektor Georg Kürschner (Bild) gewählt. Schriftführer wurde Herr Lehrer Wygasch und Kassierer Herr Mescheder.

Von den im Beruf stehenden Mitgliedern erwartete man einen Monatsbeitrag von 50 Pfennig, Rentner und Witwen errichteten 30 Pfennig. Zum Aufbau und Erhaltung einer arbeitsfähigen Kreisgeschäftsstelle sollten die Ortsverbände 70% ihrer Einnahmen an den Kreis abführen.

Diese Interessengemeinschaft der Ostvertriebenen bemühte sich bei den Behörden durch Rücksprache und schriftliche Eingaben bestehende Schwierigkeiten , besonders in Angelegenheiten des Wohnraumes so gut es ging zu helfen. Dabei war Frau Wygasch als Schreibmaschinenkraft behilflich und wertvoll. Sehr oft saß der Vorstand mit ihr in der Zweizimmerwohnung in der ersten Etage des Alten Schulgebäudes bis in die späten Nachtstunden zusammen, um die Eingaben der Bittsteller abgabereif zu fertigen. Die Arbeit im Ortsverband, welcher inzwischen in "Bund der Vertriebenen eV" umbenannt wurde, ging weiter. Viele gut besuchte Veranstaltungen, Busfahrten, usw. wurden getätigt aber das Hauptaugenmerk richtete sich selbstverständlich auf die Pflege ostdeutschen Kulturgutes. Auch hierin sei dem Herrn Kürschner ein Denkmal gesetzt, denn als Leiter der Katholischen Volksschule in Altenbeken brachte er seinen Schülern die Bedeutung des Ostens im Unterricht bei.

Nun wurde diese Interessengemeinschaft, die nur noch aus sechs Mitgliedern bestand, nach langen Jahrzehnten am 29. November 2012 aufgelöst. Letzter Vorsitzender (siehe Bild rechts) war seit 2003 Joseph Lammers.

Weit über 1000 Eisenbahnfans hatten sich an diesem Wochenende ( 14. u. 15. April 2018 ) in der Altenbekener Eggelandhalle eingefunden, nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus europäischen Ländern. Es war die weltgrößte Ausstellung der "Z-Freunde International e. V., die es weltweit gibt, die hier sich ausschließlich der Modelleisenbahnen der Spur Z Maßstab 1: 220 widmet. Es wurden große und kleine Anlagen, Module, und Dioramen gezeigt und viele Bastler und Spezialisten aus vielen Ländern zeigten selbstgebaute Einzelstücke. Es waren große und kleine Hersteller der Spur Z vertreten, wie auch Händler, die hier Neu - und auch Gebrauchtwaren anboten.

Dieses war eine große und gelungene Veranstaltung in der Eisenbahnergemeinde Altenbeken, dessen Ursprung auf die Eisenbahnfreunde Michael Bahls aus Blomberg und Gunnar Häbever aus Potsdam zurück zu führen ist.

Sie findet seit 2010 alle zwei Jahre statt und ist eine gute Werbung für Altenbeken und die Eisenbahn, denn auch die Museumslokomotive am Eggemuseum war das Ziel vieler Gäste aus nah und fern.

 Das Bild zeigt Michael Bals mit Frau Maxi an seinem Stand in der Eggelandhalle.

Weit über 1000 Eisenbahnfans hatten sich an diesem Wochenende ( 14. u. 15. April 2018 ) in der Altenbekener Eggelandhalle eingefunden, nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus europäischen Ländern. Es war die weltgrößte Ausstellung der "Z-Freunde International e. V., die es weltweit gibt, die hier sich ausschließlich der Modelleisenbahnen der Spur Z Maßstab 1: 220 widmet. Es wurden große und kleine Anlagen, Module, und Dioramen gezeigt und viele Bastler und Spezialisten aus vielen Ländern zeigten selbstgebaute Einzelstücke. Es waren große und kleine Hersteller der Spur Z vertreten, wie auch Händler, die hier Neu - und auch Gebrauchtwaren anboten.

Dieses war eine große und gelungene Veranstaltung in der Eisenbahnergemeinde Altenbeken, dessen Ursprung auf die Eisenbahnfreunde Michael Bahls aus Blomberg und Gunnar Häbever aus Potsdam zurück zu führen ist.

Sie findet seit 2010 alle zwei Jahre statt und ist eine gute Werbung für Altenbeken und die Eisenbahn, denn auch die Museumslokomotive am Eggemuseum war das Ziel vieler Gäste aus nah und fern.

 Das Bild zeigt Michael Bals mit Frau Maxi an seinem Stand in der Eggelandhalle.

Freitag, 13 April 2018 00:00

Maibaum Schwaney

Wie in jedem Jahr, wird auch in diesem Jahr am 1. Mai der   Löschzug Schwaney den Maibaum/Vereinsbaum auf dem Gemeindeplatz aufrichten.   Dazu sind alle Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde und Umgebung herzlich   eingeladen. Los geht es um 14:00 Uhr auf dem Gemeindeplatz in Schwaney.   Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen im letzten Jahr, wird es auch   dieses Jahr im Vorfeld eine Oldtimertreckerausfahrt geben. Beginn der  Ausfahrt wird voraussichtlich gegen 12.45 Uhr sein. Nach Rückkehr werden die   Oldtimertrecker auf dem Gemeindeplatz zur Schau gestellt. Weiter gibt es ein   abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Groß und Klein. Wie immer ist für das   leibliche Wohl mit frisch gezapften und gegrillten sowie Kaffee und Kuchen am   Nachmittag natürlich bestens gesorgt. Wir freuen uns auf einen gemütlichen   Nachmittag bei hoffentlich guten Wetter.