Rudolf Koch

Rudolf Koch

Mittwoch, 28 März 2018 00:00

Frohe Ostern

Dienstag, 27 März 2018 00:00

Flurreinigung in Schwaney

Auch in diesem Jahr findet wieder die bereits   traditionelle Flurreinigung am Freitag, den 06. April statt. Der Treffpunkt ist um 16.00 Uhr an der   Schützenhalle.  Nach getaner Arbeit sind alle Helfer und Helferinnen zu   einer gemütlichen Zusammenkunft eingeladen. Ansprechpartner und Organisator   ist Hermann Striewe, Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft.  (Tel. 7197)

Am Palmsonntag wird des Einzugs Jesu Christi in Jerusalem gedacht. Zum Zeichen seines Königtums jubelte das Volk ihm zu und streute dem nach Jerusalem Kommenden Palmzweige. Palmen wurden vielerorten als heilige Bäume verehrt, waren etwa in Delos dem Apollon heilig. Im Mittelmeerraum galten sie von alters her als Sinnbild des Lebens und des Sieges, in Israel insbesondere auch das Symbol für die Unabhängigkeit und den siegreichen König daher stellte der so gestaltete Einzug in Jerusalem auch für die Römer eine besondere Provokation dar. Der Esel wiederum war ein Sinnbild des gewaltlosen Friedenskönigs und der Bescheidenheit. Der Ursprung der christlichen Palmsonntagsfeier geht wohl auf die Liturgie von Jerusalem zurück, wo man die einzelnen Ereignisse des Leidensweges Jesu in eigenen Feiern und Riten nachbildete. In der lateinischen Kirche war die liturgische Feier von Palmweihe und Palmprozession am Palmsonntag seit der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts allgemein üblich. Die Palmweihe gehörte früher, bevor sie in vielen Gegenden auf den Palmsonntag verlegt wurde, zu den heidnischen Ostergebräuchen. Die geweihten Zweige sollten nicht nur das Haus bis zur nächsten Erneuerung vor Blitz und Feuersgefahr schützen, sondern sie wurden auch mit den Schalen der Ostereier und den Kohlen der Osterfeuer in den Ecken der Felder eingesteckt oder vergraben, um diese fruchtbar zu machen.

Das Bild zeigt Pastor Henneke beim Segnen der Palmzweige vor der katholischen Pfarrkirche

Freitag, 23 März 2018 00:00

Die Karwoche beginnt

Altenbeken - Pfarrheim

Samstag, 10 März 2018 00:00

KAB Altenbeken lädt ein

Text und Fotos: Ulrich Schadomsky

Vogelschießen findet 2018 an der Eggelandhalle statt

Wichtige personelle Entscheidungen hatten die Mitglieder der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Altenbeken auf ihrer diesjährigen Generalversammlung zu treffen. Bereits im Vorfeld hatte Markus Thiele angekündigt, sich nach 17 Vorstandsjahren – davon fünf als Oberst – nicht erneut zur Wahl zu stellen. Mit Ehrenhauptmann Gregor Rudolphi stellte sich ein erfahrener Schütze der geheimen Abstimmung, in der sich die zahlreich anwesenden Mitglieder mehrheitlich für ihn aussprachen. Der neugewählte Chef von ca. 900 Schützen dankte für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und versprach den Grünröcken, die gegen seine Kandidatur votiert hatten, sie in den nächsten Jahren vom Gegenteil zu überzeugen. Für Andreas Wiemers, der in den letzten drei Jahren das Amt des 2. Kassierers ausgeübt hatte, für eine weitere Wahlperiode jedoch nicht mehr zur Verfügung stand, konnte aus den Reihen der Anwesenden kein Nachfolger gefunden werden. Einstimmige Ergebnisse brachten hingegen die Wahlen zum Oberfähnrich und Fahnenoffizier. Hier wurden die Amtsinhaber Bernhard Fitz und Jürgen Dunsche für ihre Bereitschaft, erneut für drei Jahre zu kandidieren, mit Beifall bedacht.

Auch in den Kompanieversammlungen hatten sich zwei Wochen zuvor wichtige Personalentscheidungen ergeben. So zogen sich Anton Göllner, nach 30 Vorstandsjahren, davon zuletzt 13 Jahre als Hauptmann der Schweizer Kompanie und Manfred Thiele, der zunächst Unteroffizier und Oberleutnant in der Markkompanie war und seit 2012 als Hauptmann die Geschicke geführt hatte, aus der aktiven Vorstandstätigkeit zurück. Sie wurden auf einstimmigen Beschluss zu Ehrenhauptleuten ernannt. Auf Bataillonsebene wurden Dirk Avenarius zum Ehrenplatzmajor und der „alte“ Oberst Markus Thiele zum Ehrenoberst ernannt. Alle vier Geehrten erhielten aus den Händen von Oberst Gregor Rudolphi ihre Ernennungsurkunden und die entsprechenden Schulterstücke.

Das Bild zeigt:

Wiedergewählte Vorstandsmitglieder und neue Ehrentitelträger der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Altenbeken (v.l. vorne): Ehrenhauptmann Anton Göllner, Ehrenoberst Markus Thiele, Ehrenhauptmann Manfred Thiele, Ehrenplatzmajor Dirk Avenarius, Oberst Gregor Rudolphi, Oberfähnrich Bernhard Fritz und Fahnenoffizier Jürgen Dunsche. Im Hintergrund die Fahnenoffiziere Hans-Jürgen Schwanitz und Peter Eilert.

Samstag, 20 Januar 2018 00:00

50 Jahre Frauenkarneval in Schwaney

Die katholische Frauengemeinschaft Schwaney (KFD) lädt am 2. Februar 2018 zur großen Jubiläumskarnevals-Veranstaltung für alle närrischen Frauen aus nah und fern herzlich ein.

Die Ursprünge des Frauenkarnevals entstanden in den 60er Jahren, indem bei den jährlich am 2. Februar stattfindenden Lichtmessfeiern kleine Sketsche zur Unterhaltung aufgeführt wurden. 

Ab dem Jahr 1968 wurden daraus dann die ersten eigenständigen Frauenkarnevals-Veranstaltungen, die anfänglich noch in kleiner geselliger Runde in der Gaststätte Krumbach und im Pfarrheim stattfanden. Ab Anfang der 70er Jahre zog es die Frauen dann in die Schützenhalle, wo es bis heute jährlich heißt:

Schwaney – Hellau / Frauenkarneval – Hellau / KFD - Hellau! 

Karten sind im Vorverkauf beim Markant Markt Rüther und beim Schwaneyer Backhaus Grautstück sowie auch an der Abendkasse erhältlich.

Kaltes Wetter und Schneetreiben herrschte beim Anstich in der Egge.

ein Bericht von: Rudolf Koch, Ortsheimatpfleger Altenbeken

Als die Deutsche Bahn AG die Strecke Paderborn - Altenbeken - Kassel ausbaute, wurde mit massiven Baumrodungen der Bau des Eggetunnels begonnen, dann begannen die Erdarbeiten und es waren von dem Verkehr der Baufahrzeuge besonders die Dörfer Asseln, Lichtenau und Scherfede betroffen. Die Querung der Egge war ein Teil der Ausbaustrecke, die bereits im Bundesverkehrswegeplan 1985 enthalten war und nach der deutschen Vereinigung im Jahre 1989 hatten die Ost - Westverbindungen im gesamten Deutschen Schienennetz an Bedeutung gewonnen. Die Planungen warfen eine ganze Reihe Problemzonen auf, denn die Strecke durchschneidet die zusammenhängenden Waldgebiete der Egge, tangiert ein landschaftsorientiertes Erholungsgebiet und verläuft in der Nähe des lokal bedeutsamen Biotops „Glasewasser“ und der Wasserschutzzonen II und III eines Wasserwerks. Im Zuge der Planungen wurde die Tunnelstrecke von zunächst 550 Meter auf 2 880 Meter verlängert und hierdurch wurde in vielen Bereichen die Natur geschont.

Am 28. Januar 1998 - also vor 20 Jahren - wurde bei Schneetreiben und kalten Wetter im Staatsforst Neuenheerse der Tunnel im Beisein von vielen Bürgerinnen und Bürgern, sowie der Lokalprominenz angeschlagen. Mit drei Hornsignalen wurde die erste Sprengung angekündigt. Dann ruhte die ganze Aufmerksamkeit auf den Sprengmeister Jürgen Jendel, der die ersten Sprengladungen im Fels der Egge zündete. Zuvor hatte Tunnelpatin Margarita Stempel den Arbeitern einen guten Verlauf gewünscht und die beiden Geistlichen Hermann Josef Sander und Christoph Röthemeier hatten auf der Baustelle einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert, in dessen Verlauf auch zwei Barbara - Figuren gesegnet wurden. Eine von ihnen hat ihren Platz dauerhaft im neuen Tunnelbauwerk gefunden. Die maximale Breite des Tunnels beträgt 12,73 Meter, die Maximalhöhe 10 Meter. und die Teuftiefe beträgt an der höchsten Stelle 58 Meter. Bei den Planungen für diesen Neubauabschnitt „Eggequerung“ hat die Deutsche Bahn AG besonders die Belange des Natur - und Umweltschutzes berücksichtigt. In den Einschnitten südlich des Tunnels wurden Stützmauerwerke angeordnet, um die Inanspruchnahme ökologisch besonders wertvoller Flächen zu reduzieren.

Die Bilder im Anhang zeigen:  

Am 28.Februar 1998 wurde im Staatsforst Neuenheerse der Tunnel angeschlagen. Das Bild zeigt die erste Sprengung im Fels der Egge

Es wurde ein Gottesdienst abgehalten und die Babara Figuren gesegnet.

Im Bild auch der damalige Bürgermeister Müller und Landrat Wansleben.

Viele Gäste waren gekommen trotz Schneetreiben.

Fotos: Rudolf Koch

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