Rudolf Koch

Rudolf Koch

120 Jahre steht Schillers Kreuz im Dorfmittelpunkt an dieser Stelle. Im Laufe der Jahrzehnte wurde es natürlich immer wieder erneuert oder restauriert. Bis Anfang der 60er Jahre diente es als Stationsaltar bei der Fronleichnamsprozession , dann musste der Altar jedoch dem Autoverkehr weichen.

                        Das Bild zeigt das liebevoll gepflegte Kreuz in der Oktobersonne und ist ein Blickfang für die Bürgerinnen und Bürger Altenbekens sowie der Gäste der Eggegemeinde.

Das Bild wurde aufgenommen am 6. Oktober 2018 von Ortsheimatpfleger Rudolf Koch

Historische Ansichten aus Buke und sehr alte Vereinsbilder aus Altenbeken schmücken den Jahreskalender 2019, den jetzt die Heimatpfleger aus Buke Udo Waldhoff und der Altenbekener Heimatpfleger Rudolf Koch erstellt haben.

Das Titelblatt des Altenbekener Kalenders schmückt ein über 70 Jahre altes Bild der Musikkapelle mit ihren damaligen Dirigenten Georg Kersting, der 20 Jahre die Kapelle leitete. Ein 100 Jahre altes Bild zeigt den früheren Kriegerverein zusammen mit dem Erbauer des Gotteshauses Heinrich Bokel. Alte Bilder vom Mütterverein sowie vom Männerverein haben Seltenheitswert und die Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz aus den Anfangsjahren sind aufgeführt. Sportverein, Schützenverein, Eggegebirgsverein und Bilder vom Bahn Sozialwerk sind u. a. auch zu bewundern.

Den Buker Jahreskalender ist auf dem Deckblatt dem 40jährigen Todestag des früheren Bürgermeisters und langjährigen Schützenoberst Johannes Tofall gewidmet Selbstverständlich dürfen Vereinsjubiläen wie der Feuerwehr sowie Aufnahmen von Schützenfesten, Sternsingeraktionen sowie der Buker Husaren nicht fehlen. Seltenheitswert haben auch Fotos von den Brüdern Josef und Anton Köhling, die 1933 in die USA auswanderten und 1965 zum ersten Mal das Heimatdorf wieder besuchten.

Die Kalender sind in der örtlichen Buchhandlung Kuhfuß sowie im Buker Raiffeisen Markt und bei der Tankstelle Norbert Keuter für 13,50 Euro zu erwerben. Der Reinerlös kommt , wie in jedem Jahr, heimatlichen und kulturellen Zwecken zugute.

Das Bild zeigt die Heimatpfleger Udo Waldhoff (links) und Rudolf Koch (rechts). Im Hintergrund sehen wir das Dorf Buke mit der Kirche.

Montag, 01 Oktober 2018 00:00

Kunstwerk in Schwaneyer Pfarrkirche

In der Schwaneyer Pfarrkirche kann man im Altarraum ein schön gestaltetes Kunstwerk bestaunen. Den Künstlerinnen gebührt alle Achtung für dieses liebevoll aufgebautes Projekt.

Montag, 01 Oktober 2018 00:00

Erntedankumzug in Schwaney

Alle drei Jahre findet in Schwaney ein Erntedank-Umzug statt. Auch in diesem Jahr hatten sich die "Schwanegger" viel Mühe gegeben.

Macht weiter so und haltet die Heimatpflege hoch, dieses wünscht sich Gemeindeheimatpfleger Rudolf Koch. Im Anhang sind ein paar Schnappschüsse zu bewundern.

Hans Werner Gorzolka ist neuer Heimatgebietsleiter für die Kreise Paderborn , Höxter und Coveyer Land. Er tritt damit die Nachfolge von Horst Dieter Krus an, der im Juni dieses Jahres verstorben ist.

Die Wahl fand am Samstag, den 22. September 2018 in der Nethehalle in Neuenheerse statt, in welcher der Heimatgebietstag stattfand.

Michael Pavlicic, Kreisheimatpfleger Paderborn, hatte seinen Amtskollegen aus dem Kreis Höxter für dieses Amt vorgeschlagen.

" Vor allem dem verstorbenen Horst Dieter Krus zuliebe nehme ich die Wahl an", so sagte der neue Heimatgebietsleiter.

Zuvor wurde in bewegten Worten das Wirken des Verstorbenen gewürdigt.

Sonntag, 16 September 2018 00:00

Kreuzerhöhung in Altenbeken

Am 16. September 2018 feierte die katholische Kirchengemeinde HL. Kreuz Altenbeken das Fest Kreuzerhöhung. Nach einem feierlichen Festhochamt, dass musikalisch umrahmt wurde vom kath. Kirchenchor, gingen die Gläubigen in einer Prozession zur Alten Kirche. Ein wunderschöner Altar war vor dem Portal des alten Gotteshauses aufgebaut, wo Pfarrer Bernhard Henneke den sakramentalen Segen spendete. Nach alter Tradition verschönte das Bahnorchester Altenbeken die Kreuzprozession mit Musik.

Doch nun Daten aus früheren Jahrhunderten bis heute:

Die Kreuzverehrung hat in Altenbeken von altersher eine große Bedeutung. Die erste urkundliche Erwähnung über Kreuzprozessionen stammen aus dem 17. Jahrhundert. Im Jahre 1654 wurden Musiker der Universität Münster nach Altenbeken entsandt, die gegen Bezahlung bei der Prozession spielten. Außerdem kamen fünf Patres nach Altenbeken, um den Pfarrer bei der Beichte und Kommunion zu unterstützen. Aus der Zahl der benötigten Geistlichen ist zu ersehen, dass die Wallfahrt zu dieser Zeit einen außergewöhnlichen Umfang angenommen hatte und wohl mehrere Tausend Gläubige zur Kreuzkapelle pilgerten. Es ist überliefert, dass im Jahre 1654 auch der Paderborner Fürstbischof von der Reck an der Altenbekener Kreuzwallfahrt teilnahm. Die Prozession ging von der Kreuzkapelle aus und führte rings um das Dorf. Die Teilnehmer aus Buke, Schwaney, Lippspringe, Marienloh, Neuenbeken und Paderborn kamen gewöhnlich in Prozessionszügen zu Fuß nach Altenbeken.

Dass diese Prozession in all den Jahrhunderten eine große Anziehungskraft innerhalb der Bevölkerung Altenbekens gehabt hat, bezeugt ein Eintrag in die Chronik. So wird im Jahre 1959 die Länge des Prozessionszuges wie folgt beschrieben: „ Als die Spitze des Zuges den Hof Struck an der Abzweigung der Straße nach Buke erreicht hatte, haben erst die letzten den Kirchweg bei Brockmeyer verlassen.“

Im Jahre 1981 wurde die Sakramentsprozession zum Fest Kreuzauffindung (im Mai) zum letzten Mal gegangen. Im darauffolgendem Jahr fiel sie wegen der Firmung aus und im Jahre 1983 wurde dieselbe ganz abgeschafft, da sie von Papst Johannes der XXXIII. bereits 1960 aus dem liturgischen Kalender gestrichen wurde.

Nun findet die Prozession immer am Sonntag vor oder nach dem offiziellen Termin 14. September (Fest Kreuzerhöhung), statt.

Samstag, 08 September 2018 00:00

Erntedankfest in Schwaney

Alle drei Jahre wird in Schwaney das Erntedankfest mit einem Festumzug durch das Eggedorf gefeiert – am Sonntag, dem 30. September bereits zum 14 Mal. Der Festzug setzt sich um 14:30 Uhr am Kirchplatz in Bewegung und wird an der Volksbank kommentiert. Gezeigt werden altes Handwerk, Brauchtum und Feldarbeit.

Im Anschluss an den Umzug folgt das Erntedankfest auf dem Marktplatz. Die Besucher erwartet ein buntes Rahmenprogramm. Auch für die Unterhaltung der jüngeren Gäste ist gesorgt. Eröffnet wird das Erntedankfest am Sonntagmorgen um 10:30 Uhr mit dem Festhochamt, das von der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Schwaney gestaltet wird. Nach der Messe werden Minibrote verkauft. Der Erlös sowie ein Großteil der Einnahmen aus dem Erntedankfest fließen dem KLJB-Diözesanverband zu, der damit Projekte in Sambia und Tansania fördert.

Samstag, 08 September 2018 00:00

Erntedankfest in Schwaney

Alle drei Jahre wird in Schwaney das Erntedankfest mit einem Festumzug durch das Eggedorf gefeiert – am Sonntag, dem 30. September bereits zum 14 Mal. Der Festzug setzt sich um 14:30 Uhr am Kirchplatz in Bewegung und wird an der Volksbank kommentiert. Gezeigt werden altes Handwerk, Brauchtum und Feldarbeit.

Im Anschluss an den Umzug folgt das Erntedankfest auf dem Marktplatz. Die Besucher erwartet ein buntes Rahmenprogramm. Auch für die Unterhaltung der jüngeren Gäste ist gesorgt. Eröffnet wird das Erntedankfest am Sonntagmorgen um 10:30 Uhr mit dem Festhochamt, das von der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Schwaney gestaltet wird. Nach der Messe werden Minibrote verkauft. Der Erlös sowie ein Großteil der Einnahmen aus dem Erntedankfest fließen dem KLJB-Diözesanverband zu, der damit Projekte in Sambia und Tansania fördert.

Ida Kropff-Federath geb. Brünning wurde geboren am 10. Juni 1839 in Brakel und starb am

1. August 1918 - also vor 100 Jahren - in Olsberg.

Sie heiratete am 22. September 1863 den Besitzer der Olsberger Hütte Caspar Kropff, geb. am 16. Dezember 1835. Nach dem frühen Tod ihres Mannes am 14. Februar 1888 im Alter von 52 Jahren wurde sie Alleininhaberin der Olsberger Hütte und der Altenbekener Eisenwerke, sowie beträchtlichen Wald - und Grundbesitz.Im Jahre 1891 heiratete sic den Landrat des Kreises Brilon Hans Carl Federath. Er war geboren am 27. Oktober 1848 in Wehlau (Ostpreußen) Das Ehepaar wohnte in Olsberg, hatte aber in Altenbeken im Herrenhaus der Eisenhütte, dem heutigen Gasthaus Friedenstal - einen zweiten Wohnsitz. Hier verweilten sie oft für längere Zeit, wobei sie ein sehr gastliches Haus führten. Sowohl bei ihrer Belegschaft als auch bei der Altenbekener Bevölkerung waren die Federath wegen ihrer sozialen Einstellung sehr beliebt, denn viele Arme, Kranke und Waisen wurden von ihnen unterstützt.

Nach dem Tod ihres zweiten Mannes am 11. April 1914 bestimmte sie, dass ihr gesamtes Vermögen wohltätigen Zwecken zugeführt werden sollte und den Namen "Kropff-Federathsche -Stiftung" mit Sitz in Olsberg.

Diese besteht noch heute und betreibt dort u.a. ein Kinderheim. In Altenbeken gehörte hierzu der teilweise bewaldete 89 Ar große Mittelberg (Hüttenberg) gegenüber der Hüttenvilla. Damit die Stiftung auch wirklich der Altenbekener Bevölkerung zugute komme, wurde die Bedingung gestellt hier ein Krankenhaus zu bauen für unbemittelte Einwohner/Innen. Heute steht hier ein Senioren-Wohnheim, somit ist der Wunsch und die Bedingung der Stifterin in Erfüllung gegangen. In Altenbeken wurden auch Straßen nach ihnen benannt:

Federathweg und Caspar Kropffweg.

Zu ihren 100. Todestag wurde. an der Familiengrabstätte in Olsberg über das Leben, ihr soziales Engagement und das Wirken der "Gnädigen" Ida Kropff- Federath erinnert.

Ein Gebet wurde von Dechant Richard Steilmann gehalten und unter den Klängen der Blechbläser ein Kranz niederlegt.

Anschließend war eine Abschlussfeier im Historischen Gebäude, zu welcher der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung der Kropff-Federath'schen Stiftung geladen hatte.

Donnerstag, 19 Juli 2018 00:00

Partnerschaft Altenbeken - Betton 25 Jahre.

Seit 25 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Altenbeken und der französischen Stadt Betton. Nachdem die Vorgespräche in Frankreich unter Führung des damaligen stellv. Bürgermeister Rudolf Koch geführt worden waren, kam eine Delegation am 16. Juli 1993 an der Spitze der französische Bürgermeister Jean-Claude Heslot nach Altenbeken.

Am 17. Juli wurde dann im Museum in einem Festakt die Partnerschaftsurkunde von den Bürgermeistern Werner Niggemeier und Jan-Claude Heslot unterzeichnet

Er wohnte mit seiner Gattin im Hause Koch und selbstverständlich wurde im Garten die betronische Fahne gehisst. Gefeiert wurde an diesem Wochenende dieses Ereignis mehrfach, denn in Altenbeken war Schützenfest, und die französischen Gäste waren begeistert. Motor der Partnerschaft auf Altenbekener Seite war dann für viele Jahre Henriette Jost. Heute gibt es ein Organisationsteam, das die Fahrten zwei mal im Jahr von und nach Betton organisiert und betreut.

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