Rudolf Koch

Rudolf Koch

Historische Anmerkungen über den so genannten Todesstollen.

Es wurde zum 70. Jahrestag ein Erinnerungsstein aufgestellt.

 Als der erste Angriff auf den Viadukt im November 1944 erfolgt war und viele Arbeiter mit dem Wiederaufbau eingesetzt wurden, baute man in den Mühlenberg (heute Stapelsberg) einen u-förmigen Luftschutzstollen. Er wurde gebaut von Bergleuten der Zeche "Hibernia" aus Hamm unter Mithilfe von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern. Dieser hatte am 22. Februar 1945 einen Volltreffer erhalten und wie man später feststellte, hatte der Detonationspunkt der Tallboy Bombe mit seinem enormen Gewicht kurz über dem Stollenfirst gelegen und in unglücklicher Weise beide Eingänge verschüttet. Die Zahl der Eingeschlossenen gab in der Folgezeit zu vielen Vermutungen Anlass. Man war in Altenbeken der Ansicht, dass doch noch Menschen im Luftschutzstollen wären.Siehe auch Bericht über die Bombardierung in Ordner "Historie". Sogar überörtlich wurde diese Frage immer wieder diskutiert. Dazu gehörten der Volksbund der Kriegsgräberfürsorge, die örtlichen Tageszeitungen oder auch Angehörige von Menschen die im Raum Altenbeken als vermisst gemeldet waren. Diese wollten natürlich Gewissheit haben und schrieben immer wieder Briefe an die Verwaltungsbehörden. Sogar die holländische Regierung wandte sich in dieser Angelegenheit an die Bezirksregierung in Detmold. Auch die Paderborner Kreisverwaltung und der Kreistag musste sich damit befassen. Die Diskussion nahm immer weiter seinen Lauf. Hinzu kam, dass Einwohner des so genannten Unterdorfes herrenlose Koffer nach dem Angriff fanden, die nie abgeholt wurden. Man muss bedenken, dass viele Reisende der Eisenbahn wegen der Bombardierung des Bahnhofs um 13,30 Uhr in Altenbeken weilten und zu Fuß in Richtung Westen gingen. Die Altenbekener waren ratlos und man sprach nur noch von dem "Todesstollen"!! In vielen Tageszeitungen erschienen Berichte , die von 80 bis 100 Unbekannten erzählten, die noch hier ruhen sollten. Das "Große Grab der Unbekannten" oder "Wartesaal der Ewigkeit" nannten die Zeitungen den Altenbekener Luftschutzstollen am Viadukt.Auch ein Gedenkkreuz wurde an dieser Stelle errichtet, das von dem pensionierten Pfarrer Hermann Drewes gestiftet wurde. Der Altenbekener, der im Unterdorf geboren wurde und hier seinen Ruhestand verbrachte, wollte hiermit an die Kriegstoten erinnern.

Endlich bewilligte die Landesregierung in Düsseldorf den Betrag von 25.000 DM und am 19. August 1957 erteilte dann die Kreisverwaltung schließlich den Auftrag zur Freilegung des Stollens. Die Arbeiten, die von einer Spezialfirma durchgeführt wurden gestalteten sich sehr schwierig. Die durch die Bomben aufgelockerten und nachrutschenden Felsmassen bereiteten der Freilegungsfirma immer wieder Probleme. Als der Stollenmund gefunden wurde, ist dann im Tagebau weitergearbeitet worden. Hierfür wurden weitere 60.000 DM zur Verfügung gestellt. Auch die Altenbekener Schüler Gerhard Kurze und Siegmar Sczepan waren in den Ferien mit im Einsatz. (siehe Bilder aus dem Jahr 1957) Am 20. Dezember 1957 , bevor die letzten drei Meter Querstollen geöffnet waren, wurden wegen Arbeitssicherheit durch das Gewerbeaufsichtsamt verfügt, dass die Arbeiten im Januar 1958 fortgeführt werden. Nun kam es zu weiteren Diskussionen und mehreren Besprechungen von Behördenvertretern und einem Sachverständigen. Letzterer schloss jedoch auf Grund von Aussagen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Todesstollen verbliebene Toten aus. Sollte dieses doch der Fall sein, so wurde ausgeführt, dass menschliche Körper durch mechanische Einwirkung, Luft und aggressive Wässer inzwischen weitgehend verwest seien, so dass eine Identifizierung ohnehin nicht mehr möglich sei. Zur Fortführung der Arbeiten schlug man ein Spezialvortriebsverfahren vor, das mit erhöhten Kosten verbunden ist. Sachverständige rieten von einer Fortführung der Arbeiten ab und schlugen vor, den Baggereinschnitt dicht zu verfüllen. Am 15. April 1958 stand dann fest, dass die Arbeiten endgültig eingestellt worden waren und der Einschnitt am Mühlenberg - dem heutigen Stapelsberg - sollte mit einer Planierraupe eingeschoben werden. So geschah es dann auch - aber viele Altenbekener sahen dieses mit Skepsis, dass die Freilegungs - Arbeiten nicht abgeschlossen wurden. Der Name "Todesstollen war bei der Bevölkerung und darüber hinaus weiterhin in aller Munde. Das Kreuz, dass von dem Pfarrer i.R. Hermann Drewes hier aufgestellt worden war und bei den Baggerarbeiten entfernt werden musste, wurde nicht wieder aufgestellt. Auch dieses führte zu Diskussionen, besonders im Unterdorf von Altenbeken.

Im Jahre 1985 genau 40 Jahre später kam es wieder zu Diskussionen um den so genannten Todesstollen. Die jungen Holländer, die man im Krieg beim Viadukt zwangsverpflichtet hatte, besuchten nun als längst erwachsenen Männer Altenbeken. Sie berichteten, dass sie sechs Tage in der Woche am zerstörten Viadukt hätten arbeiten müssen und "wo viele Holländer gestorben sein sollen". Auch sie vermuteten noch Tote und deshalb wurde in den Medien ausgiebig über diesen Besuch, der von dem Holländer Herrn Joop Ruitenbeck organisiert worden war, berichtet. Eines aber ist wohl anzumerken, dass keine große Anzahl (80-100) Menschen hier begraben liegen. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass doch noch einzelne Personen sich in den nicht erforschten Stollenabschnitt aufgehalten haben und hier von den Felsmassen verschüttet worden sind.

Besonders der Landwirt und Müller Johannes Claes sen.+ , in dessen Wiese, nämlich in den Mühlenberg, die Stolleneingänge hineingetrieben wurden, wollte immer schon einen Gedenkstein oder ein Kreuz hier errichten. Nun nach 70 Jahren - am 22. Februar 2015 - dem Tag des Infernos - hat sein Sohn Johannes diesen Wunsch erfüllt. Zusammen mit Ortsheimatpfleger Rudolf Koch, der für die Beschriftung sorgte, wurde er nun auf seinem Grundstück oberhalb eines Stolleneingangs, hier für alle Bürger/Innen und Besucher sichtbar aufgestellt. Die Platte fertigte die heimische Schilderfirma Rene Engels.

Am 22. Februar 1945 – vor 70 Jahren - heulten die Luftschutzsirenen in Altenbeken mehrmals. Gegen 13,30 Uhr wurde ein Angriff auf den Bahnhof geflogen. 12 angreifende B – 26 Marauder Flugzeuge bombardierten den Westteil der Bahnhofsgebäudes. Weitere Zerstörungen wiesen auch die Gleisanlagen auf – schwere Dampflokomotiven waren von den Gleisen gerissen und ein Stellwerk war zusammengefallen. Auch in der Ortwaldstraße, Bahnhofstraße, Sagestraße, am Schwarzen Weg und Bokelweg waren mehrere Häuser eingestürzt oder schwer beschädigt. 10 Tote lagen unter den Trümmern und 100 Personen wurden verwundet. Als die Sirene um 15,09 Uhr Vorentwarnung gab, atmete man auf. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Um 15,36 Uhr gab es schon wieder Fliegeralarm. Die Altenbekener flüchteten wieder in die Keller und Eisenbahnunterführungen. Seit dem 10. Februar 1945 war auch der Viadukt, der bei den Angriffen am 26. und 29. November 1944 zerstört worden war, wieder notdürftig befahrbar. Doch kaum war der erste Zug wieder über das notdürftig geflickte Bauwerk gedampft, wuchs die Angst in der Bevölkerung vor einem erneuten Angriff. Die Alliierten hatten zu diesem Zeitpunkt längst einen erneuten Angriff geplant, der das Schicksal des Beke – Viaduktes nun endgültig besiegeln sollte – und so kamen sie dann auch.17 Lancaster – Bomber drehten am selben Tag ca. 16,00 Uhr von Westen her zum 2. Mal in das enge Beketal ein. Oberhalb der Bomber waren als Geleitschutz 59 Jagdflieger eingeteilt. Genau um 15,54 Uhr brach ein gewaltiges Inferno los, als die erste 5,443 Tonnen schwere Tallboy - Bombe auf das angeschlagene Bauwerk herabstürzte. In regelmäßigen Abständen folgten weitere und mit erdbebenähnlicher Wirkung wurde auch das gesamte Gelände ringsum zerwühlt. Völlig zerschlagen wurden mehrere Brückenbögen. Um 16,13 schlug die sechszehnte und letzte Riesenbombe am Viadukt ein. Nur eine Lancaster – Maschine konnte die Bombe nicht wie vorgesehen, über den Viadukt ausklinken und warf sie auf den östlichen Ausgang des Rehbergtunnels, den sie jedoch nicht traf. (Der Trichter ist heute noch zu sehen).

Die verheerende Wirkung dieser Spezialbomben verursachten aber nicht nur Sachschäden, sondern auch dieser Angriff forderte Menschenleben. Schon vor den früheren Angriffen hatte man damit begonnen, am Fuße der Brücke einen langen Luftschutzbunker in den Mühlenberg zu treiben. Dieser sollte vor allen den Arbeitern Schutz bieten, doch bei diesem Angriff wurde er zur tödlichen Falle. Die sich tief ins Erdreich bohrende Tallboy - Bombe mit ihrer gewaltigen Sprengkraft hielt der mit Eisenbahnschienen und Holz ausgebaute Grubenbau nicht stand. Der Stollenmund, der in einen 17 Meter hohen gewachsenen Fels getrieben war, wurde vollständig zertrümmert und mit meterhohen Geröllmassen überdeckt. Sofort ging man mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln daran den Eingang zum Stollen freizulegen. Mit Hacke und Schaufel kämpften viele Freiwillige mehrere Tage und Nächte lang verzweifelt gegen das immer wieder hereinbrechende Gestein. Erst 11 Tage später gelang es, einen der Hohlräume freizulegen, wo man 18 Tote bergen konnte, darunter sieben junge Flakhelfer und elf ukrainische Arbeiter. Ein schwerverletzter Bergmann aus Russland, der nach acht Tagen gefunden worden war, wurde sofort ins Krankenhaus überführt, wo er jedoch nach vier Tagen verstarb. Vorher berichtete er in allen Einzelheiten über das schlimme Schicksal der Eingeschlossenen, die bis zum Schluss auf ihre Rettung gehofft hatten, dann aber verhungert und verdurstet schließlich an Sauerstoffmangel gestorben waren. Er deute ferner an, dass noch mehr Menschen im Stollen verschüttet wären.

Die Opfer wurden auf dem Alten Friedhof beigesetzt, wo die ausländischen Arbeiter heute noch ruhen. Die Deutschen hat man nach Beendigung des Krieges in die Heimat überführt oder auf den Soldatenfriedhof in Böddecken umgebettet."Der Stollen am Stapelsweg trägt seit dieser Zeit den Namen "Todesstollen" und die Umgebung, wo diese Tragödie geschah, wird diesen Namen für alle Zeiten behalten, solange sich die Menschen an die grausamen Luftangriffe auf unser Heimatdorf erinnern", schreibt der frühere Ortsheimatpfleger Heinrich Neuhäuser + in sein Heimatbuch.

(siehe auch einen Bericht über den "Todesstollen" in Aktuelles !

Auch die Umgebung des Viaduktes bot ein Bild der Verwüstung – die Alte Kirche war nur noch eine Ruine. Die Bombentrichter hatte einen Durchmesser von 30 Meter und waren 10 Meter tief.In den Abendstunden meldete der britische Rundfunk:“ Bomber eines Spezialkommandos zerstörten heute die Eisenbahnbrücke in Altenbeken. Damit wurde eine der wichtigsten Nachschubstrecken zur deutschen Westfront lahmgelegt“!

Zwei über 100jährige gesunde Bäume wurden auf Beschluss des Rates in der Hüttenstraße gefällt. Laubfall und Schatten in unmittelbarer Nähe des Hauses wurde den Anliegern zuviel, so war das Argument. Nun hat der Bauhof der Gemeinde damit begonnen diese ortsbildprägenden Bäume zu beseitigen. Mit Hilfe einer Firma, die sich mit einem Teleskopkran und Greifsäge von der Krone bis zum Stamm Ast für Ast nach unten arbeitet. Sind alle Äste beseitigt, wird der astlose Baum abgesägt. Dieses ist auf den Bildern "geschossen".

Der Januar 2015 verabschiedet sich mit einer schönen Winterlandschaft. Was früher um diese Jahreszeit üblich war, ist in der heutigen Zeit eine Seltenheit geworden. Auch dieses ist einmal wert festgehalten zu werden.

Fotos: Winfried Marx

Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden und Ausdruck des Rassenwahns in der deutschen Geschichte. Am 27. Januar 2015 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee zum 70. Mal. Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im Jahr 2005 zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts. Der 27. Januar ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein "DenkTag": Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft. Konzentrationslager - für die braunen Machthaber dienten sie von Anfang an einem simplen Zweck: Hier wurden seit Anfang 1933 alle Andersdenkenden und Gegner des Regimes konzentriert: Kommunisten und Sozialdemokraten, Zeugen Jehovas, oppositionelle Priester und Pastoren, politisch unliebsame Juden, Sinti, Roma und Homosexuelle. Seit 1941 dienten Konzentrationslager der unfassbaren Vernichtung von Millionen Menschen. Die beste Versicherung gegen Völkerhass, Totalitarismus, Faschismus und Nationalsozialismus ist und bleibt die lebendige Erinnerung an und die aktive Auseinandersetzung mit der Geschichte.

Dienstag, 20 Januar 2015 00:00

Sturm im Eggewald

Sturm im Eggewald

Bei der Rehberghütte im Eggewald hat ein Sturm großen Schaden angerichtet. Ein Baum zerstörte die Wandertafel, die hier stand. Auch die historischen Aufzeichnungen und die Hinweistafel über die frühere optische Telegrafenstation wurden zerstört bezw. beschädigt. Prof. Hans Walter Wichert und Ortsheimatpfleger Rudolf Koch, welche sich um die Pflege dieser historischen Stätte in all den Jahren kümmerten, konnten nur noch die übrig gebliebenen Überreste in Gewahrsam bringen. Sie hoffen natürlich, dass alles wieder an dieser Stelle neu aufgebaut wird. Die Bilder zeigen das Ausmaß des Sturmschadens und wie es früher hier einmal aussah.

Samstag, 17 Januar 2015 00:00

Einwohnerzahlen 2015

Mittwoch, 14 Januar 2015 00:00

Als Altenbeken noch ein Eisenbahnerdorf war.

Dieses historische Eisenbahnerbild soll Erinnerungen wecken an die gute alte Zeit, als Altenbeken noch ein wichtiges Eisenbahndorf war. Ein großer Teil der Eisenbahnbediensteten musste noch Uniform im Dienst tragen.                        

So ist in alten Unterlagen und Aufzeichnungen zu lesen, dass allein auf dem Bahnhof im Jahre 1957 an Beamten, Angestellten und Arbeitern insgesamt 235 Bedienstete zu verzeichnen waren. Dann gab es noch die Dienststellen: Bahnmeisterei 65, Zugleitung 12, Güterabfertigung 60 und das Bahnbetriebswerk mit 205 Bediensteten. In Glanzzeiten wurden sogar über 600 Eisenbahner hier beschäftigt.. Weitere wurden von hier aus verwaltet. Tag und Nacht sah man Eisenbahner in Uniform auf unseren Straßen. Wie sagte man doch in Altenbeken: "Er muss zum Dienst".

Ab dem 1. Januar 1975 schlossen sich im Zuge der kommunalen Neugliederung die Dörfer Altenbeken, Buke und Schwaney zur neuen Großgemeinde Altenbeken zusammen. Bis zur Wahl eines neuen, ordentlichen Gemeindeparlamentes wurde der bisherige Amtsbürgermeister Menne vom Innenminister NRW zum Ratsbeauftragten und der ehemalige Amtsdirektor Driller zum Beauftragten des Gemeindedirektors der neuen Hauptgemeinde ernannt. Sie erhielten den Auftrag bis zur Wahl des neuen Gemeinderates, die im Mai stattfinden sollte, alle Aufgaben, die im allgemeinen der gewählte Rat zu erledigen hat, mit Hilfe eines 15köpfigen Beirates alleinverantwortlich zu lösen. Die Gemeinde zählte bei ihrer Gründung 6.355 Einwohner. Nach Vorstellungen der Reformplaner sollte die unterste Grenze zwar bei 8.000 liegen. Neuenbeken weigerte sich aber und wurde dann Paderborn zugeschlagen. Im Vorfeld konnte man auf großen Straßentransparenten im Nachbardorf lesen: " Neuenbeken sagt NEIN zu Altenbeken" Auch eine Umfrage hatte ergeben, dass sich 91,4 % für Paderborn ausgesprochen hatten. In einem feierlichen Akt wurde die Gebiets-Urkunde von den Bürgermeistern der Dörfer, zusammen mit dem Verwaltungschef Driller und des Beirates im Eggeblick Buke unterzeichnet.

Der 15köpfige Beirat ist natürlich neben Verwaltungsbeamten bei der Unterzeichnung mit dabei:

v.l.n.r. Alfons Kersting, Willi Ernst, Johannes Lütkemeier, Kurt Blaschke, Johannes Dohle, Anneliese Brockmeyer, Josef Bussmann, Ferdi Dreier (Verwaltung) Friedrich Klahold, Aloys Fieseler, Heinrich Bölte Josef Koch, Josef Henke.

sitzend: die Bürgermeister der vormals selbständigen Dörfer bei der Unterzeichnung: Josef Böddker, Schwaney, Johannes Tofall, Buke und Heinrich Menne, Altenbeken, sowie Friedrich Driller (Beauftragter Gemeindedirektor) ganz rechts: Klaus Tilly (Verwaltung)

Als vor 100 Jahren im Jahre 1914 der 1. Weltkrieg ausbrach, wurden in unsere Eisenbahnergemeinde natürlich strategisch wichtige Eisenbahnanlagen bewacht. Hierzu zählten der Viadukt und auch die Eisenbahnunterführung Hossengrund an der Strecke nach Kassel. Hiervon wurden sogar Bilder "geschossen". Man muss sich schon wundern, dass sich sogar Kinder aus Buke mit den Soldaten ablichten durften.

Repros: Rudolf Koch