Rudolf Koch

Rudolf Koch

Der Januar 2015 verabschiedet sich mit einer schönen Winterlandschaft. Was früher um diese Jahreszeit üblich war, ist in der heutigen Zeit eine Seltenheit geworden. Auch dieses ist einmal wert festgehalten zu werden.

Fotos: Winfried Marx

Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden und Ausdruck des Rassenwahns in der deutschen Geschichte. Am 27. Januar 2015 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee zum 70. Mal. Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im Jahr 2005 zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts. Der 27. Januar ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein "DenkTag": Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft. Konzentrationslager - für die braunen Machthaber dienten sie von Anfang an einem simplen Zweck: Hier wurden seit Anfang 1933 alle Andersdenkenden und Gegner des Regimes konzentriert: Kommunisten und Sozialdemokraten, Zeugen Jehovas, oppositionelle Priester und Pastoren, politisch unliebsame Juden, Sinti, Roma und Homosexuelle. Seit 1941 dienten Konzentrationslager der unfassbaren Vernichtung von Millionen Menschen. Die beste Versicherung gegen Völkerhass, Totalitarismus, Faschismus und Nationalsozialismus ist und bleibt die lebendige Erinnerung an und die aktive Auseinandersetzung mit der Geschichte.

Dienstag, 20 Januar 2015 00:00

Sturm im Eggewald

Sturm im Eggewald

Bei der Rehberghütte im Eggewald hat ein Sturm großen Schaden angerichtet. Ein Baum zerstörte die Wandertafel, die hier stand. Auch die historischen Aufzeichnungen und die Hinweistafel über die frühere optische Telegrafenstation wurden zerstört bezw. beschädigt. Prof. Hans Walter Wichert und Ortsheimatpfleger Rudolf Koch, welche sich um die Pflege dieser historischen Stätte in all den Jahren kümmerten, konnten nur noch die übrig gebliebenen Überreste in Gewahrsam bringen. Sie hoffen natürlich, dass alles wieder an dieser Stelle neu aufgebaut wird. Die Bilder zeigen das Ausmaß des Sturmschadens und wie es früher hier einmal aussah.

Samstag, 17 Januar 2015 00:00

Einwohnerzahlen 2015

Mittwoch, 14 Januar 2015 00:00

Als Altenbeken noch ein Eisenbahnerdorf war.

Dieses historische Eisenbahnerbild soll Erinnerungen wecken an die gute alte Zeit, als Altenbeken noch ein wichtiges Eisenbahndorf war. Ein großer Teil der Eisenbahnbediensteten musste noch Uniform im Dienst tragen.                        

So ist in alten Unterlagen und Aufzeichnungen zu lesen, dass allein auf dem Bahnhof im Jahre 1957 an Beamten, Angestellten und Arbeitern insgesamt 235 Bedienstete zu verzeichnen waren. Dann gab es noch die Dienststellen: Bahnmeisterei 65, Zugleitung 12, Güterabfertigung 60 und das Bahnbetriebswerk mit 205 Bediensteten. In Glanzzeiten wurden sogar über 600 Eisenbahner hier beschäftigt.. Weitere wurden von hier aus verwaltet. Tag und Nacht sah man Eisenbahner in Uniform auf unseren Straßen. Wie sagte man doch in Altenbeken: "Er muss zum Dienst".

Ab dem 1. Januar 1975 schlossen sich im Zuge der kommunalen Neugliederung die Dörfer Altenbeken, Buke und Schwaney zur neuen Großgemeinde Altenbeken zusammen. Bis zur Wahl eines neuen, ordentlichen Gemeindeparlamentes wurde der bisherige Amtsbürgermeister Menne vom Innenminister NRW zum Ratsbeauftragten und der ehemalige Amtsdirektor Driller zum Beauftragten des Gemeindedirektors der neuen Hauptgemeinde ernannt. Sie erhielten den Auftrag bis zur Wahl des neuen Gemeinderates, die im Mai stattfinden sollte, alle Aufgaben, die im allgemeinen der gewählte Rat zu erledigen hat, mit Hilfe eines 15köpfigen Beirates alleinverantwortlich zu lösen. Die Gemeinde zählte bei ihrer Gründung 6.355 Einwohner. Nach Vorstellungen der Reformplaner sollte die unterste Grenze zwar bei 8.000 liegen. Neuenbeken weigerte sich aber und wurde dann Paderborn zugeschlagen. Im Vorfeld konnte man auf großen Straßentransparenten im Nachbardorf lesen: " Neuenbeken sagt NEIN zu Altenbeken" Auch eine Umfrage hatte ergeben, dass sich 91,4 % für Paderborn ausgesprochen hatten. In einem feierlichen Akt wurde die Gebiets-Urkunde von den Bürgermeistern der Dörfer, zusammen mit dem Verwaltungschef Driller und des Beirates im Eggeblick Buke unterzeichnet.

Der 15köpfige Beirat ist natürlich neben Verwaltungsbeamten bei der Unterzeichnung mit dabei:

v.l.n.r. Alfons Kersting, Willi Ernst, Johannes Lütkemeier, Kurt Blaschke, Johannes Dohle, Anneliese Brockmeyer, Josef Bussmann, Ferdi Dreier (Verwaltung) Friedrich Klahold, Aloys Fieseler, Heinrich Bölte Josef Koch, Josef Henke.

sitzend: die Bürgermeister der vormals selbständigen Dörfer bei der Unterzeichnung: Josef Böddker, Schwaney, Johannes Tofall, Buke und Heinrich Menne, Altenbeken, sowie Friedrich Driller (Beauftragter Gemeindedirektor) ganz rechts: Klaus Tilly (Verwaltung)

Als vor 100 Jahren im Jahre 1914 der 1. Weltkrieg ausbrach, wurden in unsere Eisenbahnergemeinde natürlich strategisch wichtige Eisenbahnanlagen bewacht. Hierzu zählten der Viadukt und auch die Eisenbahnunterführung Hossengrund an der Strecke nach Kassel. Hiervon wurden sogar Bilder "geschossen". Man muss sich schon wundern, dass sich sogar Kinder aus Buke mit den Soldaten ablichten durften.

Repros: Rudolf Koch

Samstag, 03 Januar 2015 00:00

Sternsinger auch in Altenbeken unterwegs.

Auch in diesem Jahr waren die Sternsinger unterwegs, um den Segen Gottes für das neue Jahr zu bringen. Mit den Spenden, welche sie sammeln, wird Kindern in rund 1.800 Projekten weltweit geholfen.

Über 100 Eisenbahnerfreunde waren zwischen Weihnachten und Neujahr in unsere Eisenbahnergemeinde gekommen, um eine Dampflokomotive zu bestaunen, die einen Personenzug über das Altenbekener Wahrzeichen - den Viadukt - beförderte. Auch Hobbyfotograf Winfried Marx war natürlich zur Stelle.

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