Rudolf Koch

Rudolf Koch

Samstag, 16 September 2017 00:00

In Schwaney wird gefeiert

Montag, 11 September 2017 00:00

Wasserfest in Schwaney.

Im Sommer 1965 war Schwaney von der verheerenden Heinrichsflut betroffen, wie auf dem Foto zu erkennen ist, doch vier Jahrzehnte später sind dann entsprechende Maßnahmen an Ellerbach, Rotenbach und Salenkruke realisiert worden. In den Hochwasserschutz wurden mehr als fünf Millionen Euro investiert und nunmehr können mehr als 15.000 Liter pro Sekunde schadlos durch den Ort abgeführt werden. Dass diese Maßnahme mehr als sinnvoll und notwendig war, haben die vielen Unwetter mit den sehr hohen Niederschlagsmengen den vergangenen Jahren gezeigt. Aus diesem Grund möchte die Vereinsgemeinschaft gemeinsam mit allen Beteiligten im Rahmen eines Wasserfestes die Hochwasserschutzmaßnahme in Schwaney einweihen. Die Feierlichkeiten finden am 16. September ab 11.30 Uhr auf dem Gemeindeplatz statt. Nach der offiziellen Einweihung durch den Landrat Müller steht ein gemütlicher Teil auf dem Programm. Die Vereinsgemeinschaft hat auch für die Kinder ein interessantes Angebot zusammengestellt, unter anderem Goldwaschen an der Eller.

Seit dem Jahre 1914 wirken die Schwestern vom "Kostbaren Blut" im Nachbardorf Neuenbeken. Zwei Jahre später - also vor über 100 Jahren - im Jahre 1916 eröffneten sie in Altenbeken einen Kindergarten. Der damaligen Pfarrer Franz Ewers hatte zuerst den großen Saal des Jugendheimes zur Verfügung gestellt und später den ehemaligen Turnraum im Untergeschoss, daneben wurde ein kleiner Spielgarten angelegt. Erste Leiterinnen waren Schwester Kleta und Schwester Blanda, die 80 bis 100 Kleinkinder betreuten.

Im März 1958 wurde mit dem Bau eines neuen Hauses begonnen, die Kosten betrugen 130.000 DM. Am 9. November 1958 ist es vom damaligen Pfarrer Wilhelm Sudhoff feierlich eröffnet worden. Doch Jahre später war auch dieses zu klein und am 16. September 1985 ist dann eine weitere vierte Gruppe in den unteren Räumen des Pfarrheimes eingerichtet. Vier Jahre später war die Kinderzahl wieder stark angestiegen, aus diesen Grund ist am 7. August 1989 ein zweites Provisorium in der Pfarrbücherei als 5. Gruppe geschaffen worden. Dieses konnte jedoch kein Dauerzustand sein, sodass man beschloss, zusätzlich den heutigen Kindergarten zu bauen.

Als Grundstück wählte man die Gärten der früheren Posthäuser an der Adenauerstraße, in einer Größe von 2374 Quadratmeter. Am 22. Januar 1991 wurde mit den Ausschachtungsarbeiten begonnen und am 1. September 1992 - also vor 25 Jahren - konnte der 3gruppige Kindergarten St. Helena bezogen werden. Es erfolgte die feierliche Einweihung und Schlüsselübergabe durch Architekt Willi Wiemers an Pfarrer Hubertus Wiedeking im Beisein vieler Ehrengäste. (siehe Bilder) Die Kosten beliefen sich auf ca. 1,1 Millionen DM.

Heute werden 65 Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren in 3 Gruppen betreut. Leiterin der Einrichtung ist Frau Sigrid Baedke, die gemeinsam z.Z. mit 11 Kolleginnen die Kinder ein Stück des Lebensweges begleitet, sie fördert und unterstützt.

                        Dieses Jubiläum soll nun am Sonntag, dem 03. September 2017 mit vielen Gästen begangen werden. Die Feier beginnt um 9,30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche Heilig Kreuz. Mit Spielen, Schminkecke, Getränken und Kleinigkeiten wird dann in der KITA mit den Kindern bis ca. 14,00 Uhr gefeiert.

Mittwoch, 16 August 2017 00:00

Der Sageborn feiert 50jähriges Jubiläum.

Das hätten sich die Erbauer des sogenannten Sageborns - nämlich die Schweizer Schützenbrüder - niemals träumen lassen, dass diese Quelle auf dem „Siep“ solch eine Berühmtheit erlangte. Durch das vorzügliche Wasser zieht der Sageborn viele „Wasserholer“ in das Sagebachtal. Vom Ruhrgebiet bis herüber zum Lipperland sind die Orchideenzüchter und Aquarianer mit ihren Kanistern anzutreffen, besonders aber die türkischen Bürger, denn sie bereiten hiermit ihren Kaffee und Tee zu. (so lautete ein Pressebericht)

Als 2013 die Sanierung des Rehbergtunnels erfolgte, spendet die Quelle ganz wenig köstliches Nass und "Wasserholer" sind kaum noch anzutreffen.

Historie:

Am 26. August 1967 wurde der Sageborn sogar mit kirchlichem Segen des damaligen Pfarrers Wilhelm Sudhoff eingeweiht. Die Steine der Quelleneinfassung wurden von einer alten abgebrochenen Mauer am Friedhof erworben und herangeschafft. Die beiden Poliere Johannes Plaß und Heinrich Vogt setzten sie und Ferdinand Bieling sorgte für die Bepflanzung der Brunnenumgebung. Das ganze Schützenbataillon – begleitet von vielen Bürgern – marschierte trotz strömenden Regen zum neuen „Sageborn“. Der damalige Hauptmann der Schweizer Schützenkompanie Heinrich Klahold übereignete die Quellenanlage der Gemeinde und so wurde den Schützen auch das Recht zuteil, einmal im Jahr hier ein Fest zu feiern.

Zum 50jährigen Jubiläum wird natürlich auch gefeiert: Beginnend am Freitag, dem 18. August 2017 um 18,00 Uhr mit einem Festgottesdienst im Festzelt, anschließend findet ein Kommersabend statt. Samstag ist ein großer Festball ab 20,00 Uhr und Sonntag ab 15,00 Uhr findet dann das traditionelle Kinderschützenfest statt.

 

Das Bild zeigt den früheren Hauptmann Heinrich Klahold+ bei der Einweihung vor 50 Jahren.

Auf den Höhen des Rehberges sah man ca. vier Wochen große Steinbohrer im Einsatz.

Das Fachunternehmen Erdbohr aus Wesel hat über dem Rehbergtunnel an drei Stellen bis zu 94 Meter Tiefe Gesteinsproben entnommen. Hierzu waren 253.000 Liter Wasser erforderlich, das von der Firma Gerd Bannenberg aus Buke an den Ort und der Stelle geliefert wurde. Die Verfüllung der Bohrlöcher und die Verladung der Bohrproben auf Paletten zur Universität Würzburg wurden auch von dem Dienstleitungsunternehmen durchgeführt.

Warum werden diese Proben genommen?

In den nächsten Jahrzehnten plant man einen neuen Tunnel durch das Eggegebirge, so war zu erfahren, über weitere Details ist nichts bekannt.

Der heutige Rehbergtunnel ist 153 Jahre alt - gebaut 1861 bis 1864 und hat bald seine "Pflicht" erfüllt, so wurde berichtet. Von April 2013 bis September 2013 war er sogar für den Zugverkehr gesperrt, da er gründlich saniert werden musste. Im Zentrum dieser Arbeiten standen Gleiserneuerungen und Sicherheitstechniken, hierfür investierte die DB - AG 22 Millionen Euro.

Auch in früheren Jahrzehnten wurden immer wieder erhebliche Reparatur - und Trockenlegungsarbeiten durchgeführt. (siehe auch das Buch : Der Rehbergtunnel wurde 150 Jahre alt von Ortsheimatpfleger Rudolf Koch)

Bild zeigt: Der Bohr - Techniker Rainer Manten im Einsatz.

Fotos: Rudolf Koch

Viele Fragen musste Ortsheimatpfleger Rudolf Koch beantworten, denn ehemalige LehrerInnen aus dem Kreis Paderborn besuchten in diesen Tagen die Gemeinde Altenbeken. Die Eisenbahn war das Hauptthema und so durfte ein Besuch auf der Aussichtsplattform oberhalb des Viaduktes nicht fehlen. Natürlich wurden auch Fragen zur "eisernen" Vergangenheit des Ortes gestellt. So ging es dann zu den Höhen des Rehberges, wo die Bedeutung der Eisenindustrie erläutert wurde, die hier ihren Anfang nahm. Auch der optische Telegraf auf dem Rehberg über den von 1833 - 1849 königliche Depeschen von Berlin aus versandt wurden, fand große Beachtung.

Mit einem Vortrag und einer kleinen Bilderausstellung  über die Geschichte Altenbekens fand der Abschluss bei Kaffee und Kuchen in den Museumsstuben statt.

                        Foto: Winfried Marx.

Donnerstag, 13 Juli 2017 00:00

Pastor Bernhard Henneke wurde 50.

Am Dienstag, den 11. Juli 2017 wurde der Altenbekener Pastor Bernhard Henneke 50 Jahre.

Zuerst wurde eine Dankmesse unter Mitwirkung des Kirchchores gefeiert. Anschließend fand auf dem Kirchplatz ein gemütliches Beisammensein statt. Anstelle von persönlichen Geschenken freute sich der Jubilar über eine Spende für die Projekte des "Unterstützerkreises Same/Tansania" . Wie auf dem Bild zu erkennen ist, klang der Abend im Beisein vieler Gratulanten bei einem kühlen Bier aus. Ein fröhliches Prost auf weitere gesunde Jahrzehnte in Altenbeken und auch an dieser Stelle : Herzlichen Glückwunsch.

Freitag, 30 Juni 2017 00:00

Viaduktfest 2017

                     

150 Jahre !

Vivat Viadukt ..............

Unter diesem Motto feiert die Gemeinde Altenbeken in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro OWL die Eröffnung der Westfälischen Eisenbahn mit dem Wahrzeichen der Eisenbahnergemeinde – dem Bekeviadukt. Am 8. Juli 1851 legte man den Grundstein zu diesem gewaltigen Bauwerk von 482 Meter Länge und 35 Meter Höhe. Zwei Jahre später wurde er fertiggestellt, die erste Dampflok konnte ihn wenig später überqueren.. Der Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. ließ es sich nicht nehmen, dieses Wunderwerk der Architektur persönlich einzuweihen.

150 Jahre später wird der Viadukt nun erneut gefeiert.

Altenbeken bereitet dem Viadukt ein würdiges Jubiläum.

Vom 11. bis 21. Juli 2003 verwandelt sich die gesamte Ortschaft in einen großartigen Festplatz, auf dem Historie, Technik, Kultur und Sport, Kinder- und Familienprogramm und Volksfest geboten werden. Bis zu 100.000 Besucher werden erwartet und umfangreiche Medienpräsenz ist zugesagt zu Konzerten, Lokparade, Sternfahrt historischer Züge, historischer Inszenierung, Familientagen, Volkslauf und ... hier nur ein paar Kostproben:

Am Freitag, dem 11. Juli startet das Fest mit einer fulminanten Auftaktveranstaltung, bei der der Preußenkönig wie vor 150 Jahren anreist, um die neue Brücke zu eröffnen. Ihm wird großer Bahnhof bereitet, zu seinen Ehren findet eine Revue aus Konzert, Kleinkunst und historischer Inszenierung direkt unterm Viadukt statt, die vom WDR mitgeschnitten wird.

Samstag, der 12. Juli gehört den Familien und den Kindern, wenn das WDR 5-Kinderradio Lilipuz aus Altenbeken zum Thema „Eisenbahn“ sendet.

Einen ersten, wenn nicht sogar den, Höhepunkt finden die Feierlichkeiten, in dem großen Eisenbahnaktionstag am 13. Juli 2003. Sternfahrt historischer Züge, Dampflokparade, Ausstellungen, Modellbahnmarkt und mehr lassen einen Besucherstrom von, vorsichtig geschätzten, 30.000 Menschen allein an diesem Sonntag erwarten.

Am Freitag, dem 18. Juli 2003 treffen sich zwei Giganten Westfalens zu einem einmaligen und einzigartigen Stelldichein: Götz Alsmann, Deutschlands Entertainer Nr. 1, und der Altenbekener Eisenbahnviadukt! Alsmann gibt sein einziges Open-Air-Konzert des Jahres bei freiem Eintritt auf der Viaduktbühne!

Neben all dem gibt es ein Programm für Schulen, Ausstellungen, einen neuen Panoramawanderweg mit optimalem Blick auf den Viadukt, Volkslauf, historischen Handwerkermarkt in Buke und mehr.

Die Gemeinde Altenbeken möchte deshalb Interesse an “ Vivat Viadukt“ wecken und lädt alle Heimatfreunde ein, dieses Ereignis mit zufeiern.

Am 24 Juni 2017 fand in Bad Lippspringe die Mitgliederversammlung des Westfälischen Heimatbundes statt. Es wurde ein umfangreiches und attraktives Westfalentags-Programm im Kongresshaus geboten. Höhepunkte waren die Verleihung des Innovationspreises für Heimatvereine und eine moderierte Diskussionsrunde zu dem Thema: "Erneuerbare Energie versus Kulturlandschaft?". Am Nachmittag fanden dann u. a. mehrere Exkursionen statt.

Eine Gruppe besuchte Neuenbeken mit der romanischen Pfarrkirche und anschließend Altenbeken mit dem Eisenbahnviadukt und der Dampflokomotive am Eggemuseum.

Ein Teil der Gruppe ließ es sich nicht nehmen die Aussichtsplattform oberhalb der romantischen Eisenbahnbrücke zu erklimmen. Darüber freute sich besonders Gemeindeheimatpfleger Rudolf Koch (4.v.r.), der die Exkursion leitete.

Foto: Frauke Hoffschulte