Rudolf Koch

Rudolf Koch

Kaltes Wetter und Schneetreiben herrschte beim Anstich in der Egge.

ein Bericht von: Rudolf Koch, Ortsheimatpfleger Altenbeken

Als die Deutsche Bahn AG die Strecke Paderborn - Altenbeken - Kassel ausbaute, wurde mit massiven Baumrodungen der Bau des Eggetunnels begonnen, dann begannen die Erdarbeiten und es waren von dem Verkehr der Baufahrzeuge besonders die Dörfer Asseln, Lichtenau und Scherfede betroffen. Die Querung der Egge war ein Teil der Ausbaustrecke, die bereits im Bundesverkehrswegeplan 1985 enthalten war und nach der deutschen Vereinigung im Jahre 1989 hatten die Ost - Westverbindungen im gesamten Deutschen Schienennetz an Bedeutung gewonnen. Die Planungen warfen eine ganze Reihe Problemzonen auf, denn die Strecke durchschneidet die zusammenhängenden Waldgebiete der Egge, tangiert ein landschaftsorientiertes Erholungsgebiet und verläuft in der Nähe des lokal bedeutsamen Biotops „Glasewasser“ und der Wasserschutzzonen II und III eines Wasserwerks. Im Zuge der Planungen wurde die Tunnelstrecke von zunächst 550 Meter auf 2 880 Meter verlängert und hierdurch wurde in vielen Bereichen die Natur geschont.

Am 28. Januar 1998 - also vor 20 Jahren - wurde bei Schneetreiben und kalten Wetter im Staatsforst Neuenheerse der Tunnel im Beisein von vielen Bürgerinnen und Bürgern, sowie der Lokalprominenz angeschlagen. Mit drei Hornsignalen wurde die erste Sprengung angekündigt. Dann ruhte die ganze Aufmerksamkeit auf den Sprengmeister Jürgen Jendel, der die ersten Sprengladungen im Fels der Egge zündete. Zuvor hatte Tunnelpatin Margarita Stempel den Arbeitern einen guten Verlauf gewünscht und die beiden Geistlichen Hermann Josef Sander und Christoph Röthemeier hatten auf der Baustelle einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert, in dessen Verlauf auch zwei Barbara - Figuren gesegnet wurden. Eine von ihnen hat ihren Platz dauerhaft im neuen Tunnelbauwerk gefunden. Die maximale Breite des Tunnels beträgt 12,73 Meter, die Maximalhöhe 10 Meter. und die Teuftiefe beträgt an der höchsten Stelle 58 Meter. Bei den Planungen für diesen Neubauabschnitt „Eggequerung“ hat die Deutsche Bahn AG besonders die Belange des Natur - und Umweltschutzes berücksichtigt. In den Einschnitten südlich des Tunnels wurden Stützmauerwerke angeordnet, um die Inanspruchnahme ökologisch besonders wertvoller Flächen zu reduzieren.

Die Bilder im Anhang zeigen:  

Am 28.Februar 1998 wurde im Staatsforst Neuenheerse der Tunnel angeschlagen. Das Bild zeigt die erste Sprengung im Fels der Egge

Es wurde ein Gottesdienst abgehalten und die Babara Figuren gesegnet.

Im Bild auch der damalige Bürgermeister Müller und Landrat Wansleben.

Viele Gäste waren gekommen trotz Schneetreiben.

Fotos: Rudolf Koch

Am Sonntag, 14. Januar um 16.00 Uhr trafen sich achtzehn leidenschaftliche Buker Skatfreunde zu einem Skatturnier im Pfarrheim.

Martin Rüther, Franz-Josef Bannenberg und Johannes Bölte von der Bruderschaft hatten das Preisskatturnier bestens organisiert und vorbereitet. Begleitet wurde das Turnier von Oberst Hans Norbert Keuter und dem 1. Brudermeister Udo Waldhoff.

Den Gesamtsieg sicherte sich Horst Lendeckel (siehe Bild) aus Altenbeken, ein guter Freund der Bruderschaft, vor dem zweit Platzierten Hubert Rasche, die sich über einen lecker gefüllten Präsentkorb freuen konnten. Den dritten Platz belegte Franz-Josef Mertens. An dem Turnier konnten nur Vereinsmitglieder, oder aber auch gute Freunde und Gönner der Bruderschaft, teilnehmen. Bei Bockwurst mit Brot und kühlen Getränken ließ man den Tag bei guten Gesprächen gemütlich ausklingen.

Fotos: Martin Bölte

Montag, 15 Januar 2018 00:00

Hausabriss in der Ortwaldstraße

Samstag, 06 Januar 2018 00:00

Sternsingeraktion 2018

Pünktlich am 6. Januar 2018 kamen auch in Altenbeken die Sternsinger und brachten den Segen in die Häuser unserer Gemeinde. Sie wünschten Gottes Segen zum neuen Jahr und schrieben nach alten Brauch den Segensspruch an die Tür: 20*C+M+B+18 (Christus Mansionem Bendicat - Christus segne dieses Haus). Die Spenden bei dieser Aktion mit dem Namen : "Segen bringen, Segen sein" sind in diesem Jahr bestimmt für Kinderarbeit in Indien und weltweit. Es sollen ferner auch Kinderhilfsprojekte in Afrika, Asien, Lateinamerika, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.

                        Herzliches Dankeschön den fleißigen Sternsingern.

Freitag, 05 Januar 2018 00:00

KAB Altenbeken lädt ein

Nun verabschiedete sich das Jahr 2017 und das Neue Jahr wird auch in Altenbeken im Schatten des Viaduktes mit Böllerschüssen und Raketen begrüßt.

                        Dieses Foto "schoss" der Hobby Fotograf Winfried Marx

Dienstag, 19 Dezember 2017 00:00

Frohe Weihnachten und ein gesundes Jahr 2018

Auch in diesem Jahr konnten die Altenbekener Kinder den heiligen Nikolaus begrüßen.

Pünktlich um 17,13 Uhr traf er mit der Euro - Bahn auf dem Altenbekener Bahnhof ein.

Am 6. Dezember 1948 fand zum ersten Mal die weit über die Grenzen Altenbekens bekannte Nikolausfeier statt. Viele Kinder hatten sich mit brennenden Fackeln auf dem Bahnhofsvorplatz versammelt und ganz Altenbeken war auf den Beinen. Die Musik spielte das Nikolauslied und die Kinder sangen alle mit......“. Der Gedanke, in Zeiten der Not und Entbehrungen den Kindern eine Freude zu machen, hat mit dieser Feier ihren Ursprung bis heute erhalten..      

Foto: Rudolf Koch