Rudolf Koch

Rudolf Koch

Dienstag, 22 Januar 2019 10:23

Blutmond über Altenbeken.

Tausende Menschen in ganz Nordrhein-Westfalen sind ganz früh aufgestanden, um in der Nacht zu Montag den 21. Januar 2019 ein seltenes Naturphänomen zu bestaunen. Auch in Altenbeken war der Blutmond ganz klar zu erkennen, wie das Bild unseres Heimatfreundes Winfried Marx zeigt. Die Nacht war sternenklar und beste Bedingung für den "Mondgucker" am Montagmorgen um 6,00 Uhr.

Dienstag, 08 Januar 2019 15:34

Weihnachtsbäume werden abgeholt in Schwaney

Auch im Jahr 2019 engagieren sich die Jungschützen aus Schwaney karitativ und führen ihre jährliche Spendenaktion in Form einer Weihnachtsbaumsammlung durch. Bequem den nadelnden Weihnachtsbaum am 26. Januar einsammeln lassen, eine kleine Spende abgegeben und so für die Zukunft und Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in Schwaney eintreten. Der Erlös wird wieder in Gänze an örtliche Sozialeinrichtungen gespendet. Anmeldungen sind telefonisch

unter: 0152 24 655 791 sowie per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. 

 

Zum Beginn des neuen Jahres klingeln sie an den Haustüren auch in unserer Gemeinde Altenbeken. Dick eingepackt, die Kronen auf die Wollmützen gesteckt und den königlichen Umhang über die Winterjacke gehängt, sagen Caspar, Melchior und Balthasar ihr Sprüchlein auf. Sie verkünden den Menschen die Geburt Jesu und berichten von dem hellen Stern, dem sie gefolgt sind. Mit dem Segensspruch "Christus Mansionem Benedicat" (Christus segne dieses Haus) versehen sie jeden einzelnen Haushalt mit guten Wünschen und christlichem Schutz für das noch so junge Jahr. Gedankt wird den Kindern in Königsgestalt mit süßem Naschwerk und dem ein oder anderen Euro. Das Hauptanliegen der Sternsinger aber ist es, denen zu helfen, die es nicht so gut haben. So wie das Jesuskind, das nach der Bibel unter ärmsten Verhältnissen in einem Stall zur Welt kam.

Nun verlassen in diesen Tagen die Missionsschwestern vom Kostbaren Blut das Schwesternhaus in der Ortwaldstraße in Altenbeken. Am 26. November 2018 wurde durch Pastor Kinkel unter Beisein von Pfarrer Kersting nun die letzte Heilige Messe in ihrer Hauskapelle gefeiert. Der Pfarrer dankte den Schwestern Stefanis und  Franziska stellvertretend für alle Ordensfrauen, die in diesem Haus Dienst verrichtet haben. Sie werden in Altenbeken nun eine private Wohnung beziehen, was mit dem Schwesternhaus passiert ist noch nicht bekannt.

Doch nun zur Historie des Hauses:

Bereits im Jahre 1916 mitten im 1. Weltkrieg kamen Missionsschwestern von Neuenbeken nach Altenbeken. Sie arbeiteten im Kindergarten und in der Nähschule. Da sie kein eigenes Schwesternhaus hatten, kamen sie täglich von Neuenbeken zu ihren Einsatzort ins Jugendheim. Doch wenige Zeit später wurden diese Einrichtungen wegen Kriegs - und Nachkriegszeiten aufgegeben. Aber im Jahre 1929 ließen sich dann vier Schwestern vom Kostbaren Blut  im Hause des Rechnungsrate Meirich (Ortwaldstr.) als dauerhafter Konvent in Altenbeken nieder. Erste Oberin war Schwester Franka und die weitern Schwestern waren Alipia, als Krankenschwester, Ursulina als Leiterin der Nähschule,  und Blanda leitete den Kindergarten und Erharda arbeitet als Fürsorgerin.

Im Jahre 1936 ist dann auf Veranlassung das damaligen Pfarrers Franz Goller das Haus des Bauunternehmers Ferdinand Tegethoff für 26.000 Mark an der Ortwaldstraße als Niederlassung der Schwestern erworben worden. Während des 2. Weltkrieg wurde das Schwesternhaus häufig als rettende Insel von Flüchtlingen, Heimatvertriebenen Evakuierten und Heimatlosen aufgesucht, um ein warmes Essen zu erhalten. Außerdem betreuten die Schwestern in den Kriegsjahren die älteren Bürgerinnen und Bürger im Altersheim und auch in ihren Privatwohnungen. Auch als Caritasschwestern haben sie auf dem hiesigen Knotenbahnhof an Truppentransport - und Flüchtlingszügen aber auch besonders an Heimkehrertransporten große Dienste geleistet. Beim Bombenangriff, der eigentlich den Viadukt galt, am 22. Februar 1945 wurde das Schwesternhaus vollständig zerstört. Wie durch ein Wunder blieben alle 33 Personen, die im Keller Zuflucht gesucht hatten, unversehrt. Auch das Allerheiligste wurde gerettet, wie die Chronik ausdrücklich erwähnt. Der Wiederaufbau geschah unter großen Schwierigkeiten der Materialbeschaffung und der Finanzierung. Während des Jahres 1946 wurden die Schuttmassen weggeräumt und im August 1947 begann der Wiederaufbau. Das Provinzialat in Neuenbeken hatte mit Schwester Agnetis eine Bauschwester gestellt, welche sich in den Jahren 1947/48 tatkräftig für den Wiederaufbau einsetzte. Die Schwestern wohnten unterdessen im Lehrerwohngebäude in der Kreisstraße. Am 14. Oktober 1950 konnten die Schwestern ihr Heim wieder beziehen und die Hauskapelle wurde dann am 22. Dezember 1950 durch Prälat Rohde aus Paderborn feierlich eingeweiht.

In all den Jahren war das Schwesternhaus St. Anna ein Kristallisationspunkt des Glaubens, der als stilles Zeugnis in die Gemeinde leuchtete.

Montag, 17 Dezember 2018 17:33

Schöne Festtage & alles Gute in 2019

Auch in diesem Jahr lädt der Frauenchor taktvoll, verstärkt durch bewährte Männerstimmen, zur Einstimmung auf Weihnachten in die festlich geschmückte Schwaneyer Pfarrkirche ein. Die Besucher erwarten stimmungsvolle deutsche und internationale Weihnachtslieder vom festlichen „Ich steh an deiner Krippen hier“ bis zum beschwingten „Winter Wonderland“. Mitgestaltet wird der Abend vom Frauenchor „Sang und Klang“ aus Herbram sowie dem Solisten Pascal Höwing und dem Blockflötentrio „Trois basse majuan“. Neben den eigenen Liedern laden die Chöre bei traditionellen Weihnachtsliedern auch zum Mitsingen ein!
Der Eintritt ist frei

 

Pünktlich zum Weihnachtsfest wurde im Jahre 1928 - vor 90 Jahren - im früheren Herrenhaus der Eisenhütte ein Cafe mit Restauration eröffnet.Als 1607 in Altenbeken die Eisenindustrie ihren Anfang nahm und später ab 1649 Bernhard von Schildern aus Himmighausen eine Eisenhütte errichtete, wurde  hierzu später auch ein Herrenhaus gebaut, welches den Besitzern und Pächtern als Wohnung diente. Mit besonderer Genehmigung des Fürstbischofs wurde seinerzeit in diesem Haus sogar eine Kapelle eingerichtet. Als dann die Eisenhütte im Jahre 1926 ihre Tore für immer schloss, kaufte später der Bau - Meister Johannes Multhaupt einen Teil des Hüttenparks und das alte Herrenhaus. Er richtete dann zusammen mit seiner Frau Auguste im Jahre 1928 - also vor 90 Jahren - eine Pension mit Cafe ein. Viele Wanderer, die den Eggewald durchstreiften, und natürlich auch Altenbekener kehrten hier immer gerne ein. Die Konzession  auch Alkohol auszuschenken - also eine Gaststätte zu betreiben - wurde im Jahre 1936 erteilt. Viele ältere Altenbekener können sich noch gut an das Wirtsehepaar Auguste "Gustchen"  und Johannes Multhaupt erinnern. Da der Sohn Heinz 1944 als Pionier-Offizier im Kriege gefallen war, übernahm die Tochter Berta mit ihren Ehemann Hans Braukmann den elterlichen Betrieb. In diesen Jahren wurde das Haus  erheblich umgebaut und erweitert -  es hat aber immer noch den Charakter des früheren "Schilderschen" - Herrenhauses bewahrt! Ein wunderschöner Biergarten und gemütliche Wirtsräume laden zum Verweilen ein. Heute zum Jubiläumsjahr bewirtschaften die Geschwister Karl Heinz und Hildegard Braukmann  den Gastbetrieb und viele Gäste freuen sich auch weiterhin über die freundliche Bedienung an historischer Stätte.

   

Das Landgasthaus Friedental wurde vor 90 Jahren von der Familie Multhaupt im früheren Herrenhaus der Eisenhütte als Cafe eröffnet. Über dieses Haus lesen Sie  bitte unter Historie, hier sind auch mehrere Bilder aus der Vergangenheit zu sehen. Die Aufnahme zeigt eine Ansichtskarte aus der heutigen Zeit.

Die Chorgemeinschaft „Cäcilia“ Schwaney lädt zum Vorweihnachtlichen Konzert am 16. Dezember um 17 Uhr in die Pfarrkirche St. Johannes Baptist ein. Es wirken mit das Bundesschützen-Garde-Musikkorps Schwaney, Arte Musica, Kinder-/Eltern- Projektchor der KITA und Grundschule, an der Orgel Claudia Mertens, sowie die Chorgemeinschaft. Der Eintritt ist frei. Die Kollekte ist für das Kinderheim „Star of Hope“ in Juja, Kenia bestimmt.

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