Rudolf Koch

Rudolf Koch

                     

150 Jahre !

Vivat Viadukt ..............

Unter diesem Motto feiert die Gemeinde Altenbeken in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro OWL die Eröffnung der Westfälischen Eisenbahn mit dem Wahrzeichen der Eisenbahnergemeinde – dem Bekeviadukt. Am 8. Juli 1851 legte man den Grundstein zu diesem gewaltigen Bauwerk von 482 Meter Länge und 35 Meter Höhe. Zwei Jahre später wurde er fertiggestellt, die erste Dampflok konnte ihn wenig später überqueren.. Der Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. ließ es sich nicht nehmen, dieses Wunderwerk der Architektur persönlich einzuweihen.

150 Jahre später wird der Viadukt nun erneut gefeiert.

Altenbeken bereitet dem Viadukt ein würdiges Jubiläum.

Vom 11. bis 21. Juli 2003 verwandelt sich die gesamte Ortschaft in einen großartigen Festplatz, auf dem Historie, Technik, Kultur und Sport, Kinder- und Familienprogramm und Volksfest geboten werden. Bis zu 100.000 Besucher werden erwartet und umfangreiche Medienpräsenz ist zugesagt zu Konzerten, Lokparade, Sternfahrt historischer Züge, historischer Inszenierung, Familientagen, Volkslauf und ... hier nur ein paar Kostproben:

Am Freitag, dem 11. Juli startet das Fest mit einer fulminanten Auftaktveranstaltung, bei der der Preußenkönig wie vor 150 Jahren anreist, um die neue Brücke zu eröffnen. Ihm wird großer Bahnhof bereitet, zu seinen Ehren findet eine Revue aus Konzert, Kleinkunst und historischer Inszenierung direkt unterm Viadukt statt, die vom WDR mitgeschnitten wird.

Samstag, der 12. Juli gehört den Familien und den Kindern, wenn das WDR 5-Kinderradio Lilipuz aus Altenbeken zum Thema „Eisenbahn“ sendet.

Einen ersten, wenn nicht sogar den, Höhepunkt finden die Feierlichkeiten, in dem großen Eisenbahnaktionstag am 13. Juli 2003. Sternfahrt historischer Züge, Dampflokparade, Ausstellungen, Modellbahnmarkt und mehr lassen einen Besucherstrom von, vorsichtig geschätzten, 30.000 Menschen allein an diesem Sonntag erwarten.

Am Freitag, dem 18. Juli 2003 treffen sich zwei Giganten Westfalens zu einem einmaligen und einzigartigen Stelldichein: Götz Alsmann, Deutschlands Entertainer Nr. 1, und der Altenbekener Eisenbahnviadukt! Alsmann gibt sein einziges Open-Air-Konzert des Jahres bei freiem Eintritt auf der Viaduktbühne!

Neben all dem gibt es ein Programm für Schulen, Ausstellungen, einen neuen Panoramawanderweg mit optimalem Blick auf den Viadukt, Volkslauf, historischen Handwerkermarkt in Buke und mehr.

Die Gemeinde Altenbeken möchte deshalb Interesse an “ Vivat Viadukt“ wecken und lädt alle Heimatfreunde ein, dieses Ereignis mit zufeiern.

Am 24 Juni 2017 fand in Bad Lippspringe die Mitgliederversammlung des Westfälischen Heimatbundes statt. Es wurde ein umfangreiches und attraktives Westfalentags-Programm im Kongresshaus geboten. Höhepunkte waren die Verleihung des Innovationspreises für Heimatvereine und eine moderierte Diskussionsrunde zu dem Thema: "Erneuerbare Energie versus Kulturlandschaft?". Am Nachmittag fanden dann u. a. mehrere Exkursionen statt.

Eine Gruppe besuchte Neuenbeken mit der romanischen Pfarrkirche und anschließend Altenbeken mit dem Eisenbahnviadukt und der Dampflokomotive am Eggemuseum.

Ein Teil der Gruppe ließ es sich nicht nehmen die Aussichtsplattform oberhalb der romantischen Eisenbahnbrücke zu erklimmen. Darüber freute sich besonders Gemeindeheimatpfleger Rudolf Koch (4.v.r.), der die Exkursion leitete.

Foto: Frauke Hoffschulte

Sonntag, 18 Juni 2017 00:00

Rettungswache feiert Jubiläum

25 Jahre ist die Rettungswache in Buke rund um die Uhr für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde im Einsatz.

Herzlichen Dank dafür und herzlichen Glückwunsch auch von der Heimatpflege.

Donnerstag, 15 Juni 2017 00:00

Schillers Kreuz

Mittwoch, 07 Juni 2017 00:00

Neue historische Ansichtskarten

Samstag, 13 Mai 2017 00:00

Neue Wege durch das Naturerbe.

In einem Kooperationsprojekt des Regionalforstamtes Hochstift und der Gemeinde Altenbeken entstanden sechs spannende Themen - Wanderwege, die nun in den ersten Maitagen 2017 eröffnet wurden.

Hierzu wurde eine Wandertafel am Forsthaus "Durbeke" aufgestellt und die Ausschilderung wurde vom Eggegebirgsverein Altenbeken übernommen.

Zur Historie:

Das Kriegerehrenmal auf dem alten Friedhof wurde am 1. August 1922 errichtet und am 6. August 1922 feierlich eingeweiht Es wurde von den Bildhauern Gebrüder Braun hergestellt und kostete in der damaligen Inflationszeit die stolze Summe von 90 000 Mark. In der Gemeindechronik wurde vermerkt: „Zur Deckung der Restschuld, die durch das Kriegerdenkmal entstanden ist, schenkte der Deutschamerikaner Hoeschen 14 Dollar - dieses sind 42 000 Mark“. Errichtet wurde das Ehrenmal für die 54 Altenbekener, die im Krieg 1914/18 gefallen sind. Ihre Namen sind auf der Ost - und Westseite eingemeißelt. Ferner erinnert es an die zwei gefallenen Soldaten des Krieges 1870/71, deren Namen auf der Rückseite eingemeißelt wurden.

Auf der Vorderseite lesen wir:

Deutscher entblösse Dein Haupt,

Du stehst an heiligem Orte,

Namen gemeisselt in Stein,

Verkünden gewaltige Worte.

Helden gefallen im Ringen,

um Deutschlands Ehre und Sein,

Nie wird Ihr Name verklingen

Geheiligt soll er uns sein. 1914 - 1918.

Auf der Rückseite ist wie folgt eingemeißelt:

Gebrüder Braun 1922

Ferner die Widmung:

Ihren gefallenen Mitbürgern,

die dankbare Gemeinde Altenbeken.

Viele Jahre wurde jedoch wenig zur Unterhaltung dieses Denkmals getan. Nach dem 2. Weltkrieg 1939/45 wurde es sogar als Zielscheibe von übermütiger Soldaten der Besatzungsmacht missbraucht, die hier ihre Schießübungen machten. Auch bei den Bombenangriffen erhielt es einige Splitter und den Rest besorgten die Bombeneinflüsse. Ende 1992 wurde das denkmalgeschützte Mahnmal auf Beschluss des Rates zum Preise von 10 000 DM restauriert. Nun wurde es in diesen Tagen (Mai 2017) wieder von Schmutz befreit und auch das Umfeld wurde gesäubert. In jedem Jahr zum Auftakt des Schützenfestes wird zum Gedenken der Toten von der Sankt Sebastian Schützenbruderschaft ein Kranz niedergelegt.

Dienstag, 09 Mai 2017 00:00

Firmung in Altenbeken.

Am Samstag, den 6. Mai 2017 spendete Weihbischof Berenbrinker in der Katholischen Pfarrkirche das Sakrament der Firmung. Dieses ist ein wichtiges Ereignis im christlichen Lebenskreis und wird meist im jugendlichen Alter gefeiert. In ihr übernimmt der Firmling das Taufversprechen, welches die Eltern bei der Taufe als Baby oder Kleinkind für ihn abgegeben haben. Mit dem Empfang dieses Initiationssakraments wird somit die Taufe vollendet und die Jugendlichen werden mit allen Rechten und Pflichten in die Gemeinschaft der Katholiken aufgenommen. Die Feier der Firmung kennzeichnet so in gewisser Weise auch den Übergang von der Kindheit zum Erwachsenenleben.

Das Bild zeigt die Firmlinge vor der Heiligkreuz-Kirche in Altenbeken mit Weihbischof Berenbrinker und Pfarrer Henneke.   Foto: Winfried Marx.

Ein historisches Kleinod, nämlich der über 80jährige Wasserbehälter am Sommerberg in der Eisenbahnergemeinde Altenbeken ist wieder auf Hochglanz gebracht. Hierüber freute sich besonders Ortsheimatpfleger Rudolf Koch, denn dieses Kulturdenkmal, welches vor ca. 20 Jahren von jugendlichen Arbeitslosen unter seiner Leitung restauriert wurde, musste dringend überholt werden. So erklärte sich der Maler Carsten Husemann und sein Mitarbeiter Astrit Dodaj bereit, diese Arbeiten unentgeltlich zu übernehmen. Der Ortsheimatpfleger hat das Umfeld hergerichtet, so dass es für Wanderer und Eisenbahnfreunde wieder ein Anziehungspunkt mit Blick auf den im Jahre 1864 erbauten Bahnhof geworden ist.

Das Bahnwasserwerk, welches im Jahr 1935 von der Deutschen Reichsbahn errichtet wurde, hatte die Aufgabe die Lokomotiven mit Kesselwasser zu versorgen, denn in der damaligen Dampflok – Ära waren täglich ca. 2 000 cbm Wasser nur für den Dampflokbetrieb erforderlich. Es wurden von hier aus die Stellwerke und Wohnhäuser an der Bahnstrecke in Richtung Paderborn versorgt. Auch der Bahnhof Neuenbeken und das Dorf selbst sind mit Wasser beliefert worden, dafür hat man längst des Viaduktes eine Wasserleitung angelegt. Das Innere des Hochbehälters ist in zwei Kammern aufgeteilt: 11,40 Meter Tiefe X 7,40 Breite und einer Höhe von 3,50 Meter = 600 Kubikmeter Fassungsvermögen.

Foto: Winfried Marx

Die Bahn wird im Zeitraum vom 05. Mai bis 14. Juni eine Weichenerneuerung auf knapp 5.000 Metern zwischen Altenbeken und Paderborn durchführen. Es werden Gleise, Schwellen und Schotter erneuert. Aufgrund dieser komplexen Arbeiten bleibt die Strecke in beide Richtungen für den Zugverkehr gesperrt. Dieses hat auch Auswirkungen auf den Verkehr unseres Eisenbahnknotens Altenbeken in andere Richtungen wie nach Herford, Hannover, Höxter, Kassel und Göttingen. Es wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Also - ist der Bahnhof Altenbeken in dieser Zeit hauptsächlich durch regen Busverkehr erreichbar.

Auch dieses sollte auf dieser Heimatseite einmal festgehalten werden!