Rudolf Koch

Rudolf Koch

Viele Fragen musste Ortsheimatpfleger Rudolf Koch beantworten, denn ehemalige LehrerInnen aus dem Kreis Paderborn besuchten in diesen Tagen die Gemeinde Altenbeken. Die Eisenbahn war das Hauptthema und so durfte ein Besuch auf der Aussichtsplattform oberhalb des Viaduktes nicht fehlen. Natürlich wurden auch Fragen zur "eisernen" Vergangenheit des Ortes gestellt. So ging es dann zu den Höhen des Rehberges, wo die Bedeutung der Eisenindustrie erläutert wurde, die hier ihren Anfang nahm. Auch der optische Telegraf auf dem Rehberg über den von 1833 - 1849 königliche Depeschen von Berlin aus versandt wurden, fand große Beachtung.

Mit einem Vortrag und einer kleinen Bilderausstellung  über die Geschichte Altenbekens fand der Abschluss bei Kaffee und Kuchen in den Museumsstuben statt.

                        Foto: Winfried Marx.

Donnerstag, 13 Juli 2017 00:00

Pastor Bernhard Henneke wurde 50.

Am Dienstag, den 11. Juli 2017 wurde der Altenbekener Pastor Bernhard Henneke 50 Jahre.

Zuerst wurde eine Dankmesse unter Mitwirkung des Kirchchores gefeiert. Anschließend fand auf dem Kirchplatz ein gemütliches Beisammensein statt. Anstelle von persönlichen Geschenken freute sich der Jubilar über eine Spende für die Projekte des "Unterstützerkreises Same/Tansania" . Wie auf dem Bild zu erkennen ist, klang der Abend im Beisein vieler Gratulanten bei einem kühlen Bier aus. Ein fröhliches Prost auf weitere gesunde Jahrzehnte in Altenbeken und auch an dieser Stelle : Herzlichen Glückwunsch.

Freitag, 30 Juni 2017 00:00

Viaduktfest 2017

                     

150 Jahre !

Vivat Viadukt ..............

Unter diesem Motto feiert die Gemeinde Altenbeken in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro OWL die Eröffnung der Westfälischen Eisenbahn mit dem Wahrzeichen der Eisenbahnergemeinde – dem Bekeviadukt. Am 8. Juli 1851 legte man den Grundstein zu diesem gewaltigen Bauwerk von 482 Meter Länge und 35 Meter Höhe. Zwei Jahre später wurde er fertiggestellt, die erste Dampflok konnte ihn wenig später überqueren.. Der Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. ließ es sich nicht nehmen, dieses Wunderwerk der Architektur persönlich einzuweihen.

150 Jahre später wird der Viadukt nun erneut gefeiert.

Altenbeken bereitet dem Viadukt ein würdiges Jubiläum.

Vom 11. bis 21. Juli 2003 verwandelt sich die gesamte Ortschaft in einen großartigen Festplatz, auf dem Historie, Technik, Kultur und Sport, Kinder- und Familienprogramm und Volksfest geboten werden. Bis zu 100.000 Besucher werden erwartet und umfangreiche Medienpräsenz ist zugesagt zu Konzerten, Lokparade, Sternfahrt historischer Züge, historischer Inszenierung, Familientagen, Volkslauf und ... hier nur ein paar Kostproben:

Am Freitag, dem 11. Juli startet das Fest mit einer fulminanten Auftaktveranstaltung, bei der der Preußenkönig wie vor 150 Jahren anreist, um die neue Brücke zu eröffnen. Ihm wird großer Bahnhof bereitet, zu seinen Ehren findet eine Revue aus Konzert, Kleinkunst und historischer Inszenierung direkt unterm Viadukt statt, die vom WDR mitgeschnitten wird.

Samstag, der 12. Juli gehört den Familien und den Kindern, wenn das WDR 5-Kinderradio Lilipuz aus Altenbeken zum Thema „Eisenbahn“ sendet.

Einen ersten, wenn nicht sogar den, Höhepunkt finden die Feierlichkeiten, in dem großen Eisenbahnaktionstag am 13. Juli 2003. Sternfahrt historischer Züge, Dampflokparade, Ausstellungen, Modellbahnmarkt und mehr lassen einen Besucherstrom von, vorsichtig geschätzten, 30.000 Menschen allein an diesem Sonntag erwarten.

Am Freitag, dem 18. Juli 2003 treffen sich zwei Giganten Westfalens zu einem einmaligen und einzigartigen Stelldichein: Götz Alsmann, Deutschlands Entertainer Nr. 1, und der Altenbekener Eisenbahnviadukt! Alsmann gibt sein einziges Open-Air-Konzert des Jahres bei freiem Eintritt auf der Viaduktbühne!

Neben all dem gibt es ein Programm für Schulen, Ausstellungen, einen neuen Panoramawanderweg mit optimalem Blick auf den Viadukt, Volkslauf, historischen Handwerkermarkt in Buke und mehr.

Die Gemeinde Altenbeken möchte deshalb Interesse an “ Vivat Viadukt“ wecken und lädt alle Heimatfreunde ein, dieses Ereignis mit zufeiern.

Am 24 Juni 2017 fand in Bad Lippspringe die Mitgliederversammlung des Westfälischen Heimatbundes statt. Es wurde ein umfangreiches und attraktives Westfalentags-Programm im Kongresshaus geboten. Höhepunkte waren die Verleihung des Innovationspreises für Heimatvereine und eine moderierte Diskussionsrunde zu dem Thema: "Erneuerbare Energie versus Kulturlandschaft?". Am Nachmittag fanden dann u. a. mehrere Exkursionen statt.

Eine Gruppe besuchte Neuenbeken mit der romanischen Pfarrkirche und anschließend Altenbeken mit dem Eisenbahnviadukt und der Dampflokomotive am Eggemuseum.

Ein Teil der Gruppe ließ es sich nicht nehmen die Aussichtsplattform oberhalb der romantischen Eisenbahnbrücke zu erklimmen. Darüber freute sich besonders Gemeindeheimatpfleger Rudolf Koch (4.v.r.), der die Exkursion leitete.

Foto: Frauke Hoffschulte

Sonntag, 18 Juni 2017 00:00

Rettungswache feiert Jubiläum

25 Jahre ist die Rettungswache in Buke rund um die Uhr für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde im Einsatz.

Herzlichen Dank dafür und herzlichen Glückwunsch auch von der Heimatpflege.

Donnerstag, 15 Juni 2017 00:00

Schillers Kreuz

Mittwoch, 07 Juni 2017 00:00

Neue historische Ansichtskarten

Samstag, 13 Mai 2017 00:00

Neue Wege durch das Naturerbe.

In einem Kooperationsprojekt des Regionalforstamtes Hochstift und der Gemeinde Altenbeken entstanden sechs spannende Themen - Wanderwege, die nun in den ersten Maitagen 2017 eröffnet wurden.

Hierzu wurde eine Wandertafel am Forsthaus "Durbeke" aufgestellt und die Ausschilderung wurde vom Eggegebirgsverein Altenbeken übernommen.

Zur Historie:

Das Kriegerehrenmal auf dem alten Friedhof wurde am 1. August 1922 errichtet und am 6. August 1922 feierlich eingeweiht Es wurde von den Bildhauern Gebrüder Braun hergestellt und kostete in der damaligen Inflationszeit die stolze Summe von 90 000 Mark. In der Gemeindechronik wurde vermerkt: „Zur Deckung der Restschuld, die durch das Kriegerdenkmal entstanden ist, schenkte der Deutschamerikaner Hoeschen 14 Dollar - dieses sind 42 000 Mark“. Errichtet wurde das Ehrenmal für die 54 Altenbekener, die im Krieg 1914/18 gefallen sind. Ihre Namen sind auf der Ost - und Westseite eingemeißelt. Ferner erinnert es an die zwei gefallenen Soldaten des Krieges 1870/71, deren Namen auf der Rückseite eingemeißelt wurden.

Auf der Vorderseite lesen wir:

Deutscher entblösse Dein Haupt,

Du stehst an heiligem Orte,

Namen gemeisselt in Stein,

Verkünden gewaltige Worte.

Helden gefallen im Ringen,

um Deutschlands Ehre und Sein,

Nie wird Ihr Name verklingen

Geheiligt soll er uns sein. 1914 - 1918.

Auf der Rückseite ist wie folgt eingemeißelt:

Gebrüder Braun 1922

Ferner die Widmung:

Ihren gefallenen Mitbürgern,

die dankbare Gemeinde Altenbeken.

Viele Jahre wurde jedoch wenig zur Unterhaltung dieses Denkmals getan. Nach dem 2. Weltkrieg 1939/45 wurde es sogar als Zielscheibe von übermütiger Soldaten der Besatzungsmacht missbraucht, die hier ihre Schießübungen machten. Auch bei den Bombenangriffen erhielt es einige Splitter und den Rest besorgten die Bombeneinflüsse. Ende 1992 wurde das denkmalgeschützte Mahnmal auf Beschluss des Rates zum Preise von 10 000 DM restauriert. Nun wurde es in diesen Tagen (Mai 2017) wieder von Schmutz befreit und auch das Umfeld wurde gesäubert. In jedem Jahr zum Auftakt des Schützenfestes wird zum Gedenken der Toten von der Sankt Sebastian Schützenbruderschaft ein Kranz niedergelegt.

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