Frank Striewe

Frank Striewe

Dienstag, 14 November 2017 00:00

Messdiener/Innen in Schwaney eingeführt

Am Sonntag, den 12. November 2017, wurden im Rahmen des Gottesdienstes zwei neue Messdiener/innen in  der Pfarrei St. Johannes Baptist Schwaney feierlich in ihr Amt eingeführt. 

Die beiden neuen Ministranten Moritz Beine und Franziska Driller wurden von Cara Beine und Theresa Stein auf ihren wichtigen Dienst am Altar während der Gottesdienste, bei Prozessionen, bei Taufen, Brautmessen u.ä., vorbereitet.

Die neuen Messdiener wurden der Gemeinde von Gemeindereferent Andre Hüsken  vorgestellt. Als Zeichen ihrer Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Messdiener wurde ihnen ein Kreuz, die Messdienerplakette, umgelegt. Zugleich wurden während des Gottesdienstes vier Messdiener, die im Laufe des vergangenen Jahres ihr Amt als Ministrant beendet hatten, von Andre Hüsken  am Altar verabschiedet. Als Dankeschön für ihre geleistete Arbeit für die Kirchengemeinde erhielten sie als Dankeschön einen Büchergutschein und eine Urkunde. Anschließend waren die Messdiener zu einem gemeinsamen Frühstück im Pfarrheim eingeladen. Gegenwärtig leisten 18 Jungen und Mädchen aktiv den wichtigen Dienst am Altar für unsere Gemeinde. 

von links: Cara Beine, Moritz Beine, Pfarrer Ludwig Kinkel, Theresa Stein, Franziska Driller und Gemeindereferent Andre Hüsken

Fotos: Frank Striewe

Am Sonntag, den 15. November 2015 wurden in der Pfarrei St. Johannes Baptist Schwaney zwei neue Messdienerinnen und zwei neue Messdiener von Pastor Frank Schäffer in ihr Amt eingeführt.

Zusammen mit den Kommunionkindern aus Buke und Schwaney zogen sie feierlich durch das Hauptportal in unsere gut besuchte Pfarrkirche ein. In den vergangenen Wochen waren sie auf ihre neue Aufgabe vorbereitet worden und versicherten, ihren Dienst als Ministranten bestmöglich auszuführen. Als Zeichen ihrer Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Messdiener legte ihnen Pastor Schäffer ein Kreuz um und stellte sie anschließend der Gemeinde vor. Zugleich wurden während des Gottesdienstes 5 Messdiener/innen, die im Laufe des vergangenen Jahres ihr Amt als Ministrant beendet hatten, von Pastor Schäffer am Altar verabschiedet. Für ihre geleistete Arbeit erhielten sie ein kleines Geschenk und eine Urkunde. Gegenwärtig leisten 23 Jungen und Mädchen den wichtigen Dienst am Altar für unsere Kirchengemeinde.

Die neuen Messdiener auf dem Gruppenbild in Gewändern: Franca Striewe, Inga Böddeker, Florian Koch, Hannes Stein und Pastor Frank Schäffer

Fotos: Ortsheimatpfleger Frank Striewe

Im Sommer 1965 - also vor 50 Jahren -  waren viele Gemeinden im Kreisgebiet Paderborn/ Büren von Hochwasser betroffen. Auch die damals eigenständige Gemeinde Schwaney blieb nicht verschont. Unser damaliger Heimatpfleger und Chronist Heinz Küting schrieb dazu in der Chronik: „Bis zum 15. Juli konnten für das erste Halbjahr höchsten drei Wochen warme und sonnige Witterung verzeichnet werden. Am Mittwoch gab es ein längeres, mittelschweres Gewitter mit schauerartigem Regen. Am Donnerstag folgte ein neues Gewitter mit heftigen Regenschauern. Am Freitagmorgen (16. Juli) kamen schwere Wolkenbrüche, die einige Stunden anhielten und alle Bäche des Dorfes im wahrsten Sinne des Wortes zu reißenden Flüssen werden ließen. Gegen Mittag glichen Teile des Dorfes einer großen Seenplatte. Der Bach, der hinter dem Hause Heinrich Rehermann (Homanns Nr. 10) fließt, trat weit über die Ufer, drückte die gurgelnden Wassermassen durch Garage, Stall und Deele des Hofes Chrisitian Rustemeyer (Schmittgers Nr. 21) sowie zwischen Maria Rustemeyer (Nr. 20) und Josef Niggemeier (Biuern Nr. 22) hindurch, sodaß die Flut bald einen halben Meter die Hauptstraße zwischen Rehermann und den Kumbach unter der Kirche überspülte. Die Dorfbrücke (Straßenbrücke am östlichen Dorfausgang) stürzte zur Hälfte ein und musste gesperrt werden. Alle Keller vom Pastorat (Nr. 24), Heinrich Lerch (Klaoken Nr. 122,), Kirche und Unterdorf standen voll Wasser. Beim Hause Lerch lief das Wasser bis in den Laden. Der Genossenschaft trieben über 100 Zentner Koks fort. Autos lagen fest in der schäumenden Flut, die sich bei Anton Drewes (Nr. 117) an der Post vorbei wälzte und hinter Johannes Striewe (Humbiägs Nr. 103) wieder in den vollen Bach lief. Im Unterdorfe herrschte akuter Notstand, insbesondere bei Johannes Koch (Priggers Nr. 70), der Mühle (Nr. 71) und auf dem Ükern. Viele mussten evakuiert werden. Die Feuerwehr, auch zeitweise die von Altenbeken, war den ganzen Tag und fast die ganze folgende Nacht im Einsatz. Auch von dem Rotenbach und dem oberen Broke polterte das Wasser, auf dem Balken, Bretter und Fässer schwammen und strebte über die überfluteten Ellerwiesen nach Dahl. Die Brücke bei Hermann Bölte (Giämen Nr. 87) im Altendieke stürzte ein. Alles im allen: Ein grausiges, unmenschliches und angsterregendes Bild, das seit Menschengedenken nicht mehr erlebt worden war. Aber trotzdem ging das Unwetter an Schwaney noch gnädig vorbei. Verheerender wirkte es sich in Paderborn, Neuhaus und einigen Orten des Kreises Büren, insbesondere in Etteln aus ...“ Auszug aus der Ortschronik.

In der Pfarrkirche St. Johannes Baptist Schwaney feierte der Plattdeutsche Heimatkreis im Rahmen des Deutschen Wandertages eine Andacht in Plattdeutscher Sprache. Die Andacht leitete Herr Pfarrer Bernhard Henneke. Zahlreiche Besucher aus Nah und Fern waren gekommen, um der Andacht beizuwohnen. Für die Besucher war ein Heft erstellt worden, in dem die Gebete und Lieder sowohl auf Plattdeutsch als auch in Hochdeutsch abgedruckt waren. So war es allen Teilnehmern möglich, der Andacht auch inhaltlich zu folgen.

Foto: Von links: Karl Stiewe, Marita Benstein, Pfarrer Bernhard Henneke, Margret Bade und Maria Schindler