Udo Waldhoff

Udo Waldhoff

Samstag, 04 Juli 2020 14:53

Buker Schützen gedenken der Toten

 Am eigentlichen Schützenfestsonntag, nach der Hl. Messe, legte der Vorstand der St. Dionysius Schützenbruderschaft Buke zum Gedenken an die Kriegstoten der beiden Weltkriege sowie für die Verstorbenen der Bruderschaft und für die Opfer des Corona-Virus am Ehrenmal einen Kranz nieder. Dazu spielte Florian Gräf von den Buker Husaren das Lied vom guten Kameraden. Zuvor sprach Präses Pastor Bernhard Henneke mahnende und beeindruckende Worte zum Motto des Schützenfestes 2020 „Schützen – für einen respektvollen Umgang miteinander und mit der Umwelt“ an die Kirchbesucher. Nachmittags wurden vom Schützenvorstand den diesjährigen Thronjubilaren zuhause Blumensträuße und Urkunden überreicht. Alles in allem ein schöner, aber denkwürdiger Schützenfestsonntag.

Alle weiteren geplanten Aktivitäten der Schützenbruderschaft werden den aktuellen coronabedingten Entwicklungen angepasst.

Die gesamte Buker Vereinswelt wird die aktuelle Situation im Auge behalten und dementsprechend Feierlichkeiten/ Zusammenkünfte organisieren. Das Jahr birgt ja noch ein paar Tage Zeit und die Hoffnung auf Normalität stirbt bekanntlich zuletzt.

Fotos:

Martin Bölte

Freitag, 03 Juli 2020 18:03

Ein "Buker Junge" erinnert sich

Auch in diesem Jahr wieder eine super Aktion, gerade vor dem Hintergrund der nicht stattfindenden Schützenfeste wegen der Corona Pandemie. Viele fleißige Helferinnen und Helfer des „Puppen-Aufbau-Teams“ um Christina Bannenberg haben im Kreuzungsbereich Driburger Straße/Schwaneyer Straße wiederum eine Schützen Strohpuppe aufgestellt. Ein klares Statement in Corona-Zeiten zum Schützenfest, welches die Buker mit vielen Gästen aus nah und fern gerne vom 20. bis 22. Juni gefeiert hätten.
Fazit: „Ohne Schützenfest ist alles doof“!
Foto: Hans-Josef Lübbemeier

Samstag, 13 Juni 2020 09:25

Kreuz- Betrachtungsspaziergang in Buke

Die Bürgerinnen und Bürger der Pfarrgemeinde Buke und Nachbargemeinden waren am Fronleichnamstag zu einem privaten Kreuzbetrachtungsspaziergang zur Station Kirche, Station Hühnerfeld und zum Kreuz Tofall an der oberen Dorfstraße eingeladen. Die Prozessionen wurden zum Schutz vor einer Infektion abgesagt. Ein herzliches Dankeschön geht an Katrin Walton, Anni Tofall und Cordula Wiethaup-Meilwes, die die Kreuze geschmückt haben.

Fotos: Elisabeth Bannenberg


Buke. Auf Initiative von Ortsheimatpfleger Udo Waldhoff und mit tatkräftiger Unterstützung des Ortschronisten Hans Norbert Keuter und Franz-Josef Bannenberg der St. Dionysius Schützenbruderschaft Buke, wurden jetzt an drei markanten und historischen Plätzen Infotafeln aufgestellt, um an frühere historische Gegebenheiten des letzten Jahrhunderts zu erinnern. Eine Infotafel ziert den heutigen zentralen Dorfmittelpunkt. Im Jahre 1981 wurde, nach Abriss des Hauses „Salmen", der komplette Dorfplatz nach den Plänen von Bernhard Hoischen, ehemaliger Tambourmajor der Buker Husaren, neu aufgestellt und ein Fachwerk am Dorfplatz errichtet.Das Fachwerk wurde nach Plänen des ehemaligen Vorsitzenden der 8. Husaren Buke und späteren Schützenoberst Josef Tofall von der Buker Tischlerei Anton Leniger erstellt.

Eine weitere Informationstafel wurde in der heutigen Freizeitanlage „Am Springe", in der Nähe eines Gedenksteins, aufgestellt, wo früher in unmittelbarer Nähe das Haus „Striewe", später Haus „Klenke" gestanden hat. Sie soll an eine furchtbare Katastrophe zum Ende des zweiten Weltkrieges erinnern. Der damalige Ortschronist, Lehrer Karl Schaffmeister und der damalige Pfarrer Friedrich Sarrazin berichteten in der Chronik Folgendes: „Am Sonntag, dem 26. November 1944 um die Mittagszeit nach dem Hochamt, sind in der Nähe der Bahnlinie Altenbeken/ Kassel 14 Personen durch Bombenabwürfe ums Leben gekommen."

Die dritte Infotafel wurde an Bukes ältester historischer Stätte „Der Eichborn" aufgestellt. Mit dem Wort „Eichborn" ist im dörflichen Sprachgebrauch – neben dem so genannten Quellsprung – auch ein 150 Meter langer alter Hohlweg gemeint. Nach Überlieferung war dieser der erste Weg im über 1000-jährigen Egge- und Kirchdorf Buke. Bis in das 19. Jahrhundert hinein wurde dieser Weg von den Ackerbauern befahren, um Wasser für das Vieh zu schöpfen und zur Feldarbeit zu kommen.

Im Jahr 2001/2002 wurde die alte Wasserstelle „Eichborn" im historischen Kern des Dorfes im Rahmen einer Dorferneuerungsmaßnahme reaktiviert. In diesem Zusammenhang wurde in beispielhafter Eigenleistung im Jahre 2002 eine Mariengrotte errichtet, unter der Leitung des damaligen Ortsheimatpflegers Heinrich Bölte. Die Pflege des Eichborns und der Mariengrotte liegt bei den verantwortlichen Schützenbrüdern der Westkompanie.

Ermöglicht wurde das Aufstellen der drei Infotafeln durch die finanzielle Unterstützung des Landes NRW in Form eines „Heimatschecks" und durch Arbeiten in Eigenleistung.

Personen auf dem Foto v.l.: Udo Waldhoff, Hans Norbert Keuter und Franz-Josef Bannenberg

Fotos: Hans-Josef Lübbemeier

Der Vorstand des Eggegebirgsvereins, Abt. Buke hat im Wonnemonat Mai an bekannten Wanderwegen in der Gemarkung Buke in unverwechselbarer Natur sechs Ruhebänke für Wanderer und Spaziergänger aufgestellt.
Finanziert wurden die Bänke durch einen „Heimatscheck“ des Landes NRW.
Über die Aufstellung der Ruhebänke zu einer gemütlichen Rast freuen sich sicherlich viele Naturfreunde aus nah und fern.

Unter tatkräftiger Federführung des Hauptmanns Franz-Josef Bannenberg der Westkompanie und der Mithilfe „seines“ Oberst Hans Norbert Keuter wurde der historisch bedeutsame Eichborn incl. der Mariengrotte grundlegend gesäubert.
Mit dem Hochdruckreiniger wurden die Natursteine von Moos befreit, der Weg sauber geharkt, die Wildkräuter gemäht und das Herbstlaub entfernt.
Jetzt lädt der Eichborn bei frischem Grün wieder zum verweilen ein.
Dafür bedanken sich die „Buker“ ganz herzlich!!

Donnerstag, 16 April 2020 15:23

Markuskreuz am Hillgenpöstken

Das Markuskreuz an der Dorfstraße erstrahlt in neuen Glanz. Auf Initiative des Ortsheimatpflegers Udo Waldhoff wurde es jetzt von der Denkmalbehörde restauriert. Darüber freuen sich die Buker Bürgerinnen und Bürger und sagen DANKE !!

Der frühere Ortsheimatpfleger Heinrich Bölte berichtete in dem Buch: Bildstöcke, Wegekreuze und Denkmäler über dessen Historie.

Das Markuskreuz steht an der Dorfstraße - oben am Berg - wo der Feldweg vom Rühenfeld und Flachenfeld einmündet. Es steht im Schatten einer mächtigen Buche, die zu Napoleons Zeiten gepflanzt wurde Das gußeiserne Kreuz mit filigraner Verzierung mißt 1,50 x 0,60m, der Korpus ist 40 cm hoch. Das Kreuz ruht auf einem Sandsteinpostament 0,50 x 0.46 m und ist 0,60 m hoch. Dieser Werkstein ist mit Sandbruchstein untermauert. Dieser Bildstock, so in der Chronik benannt, wurde um die Mitte des 16. Jahrhunderts zum Dank an eine überstandene Epidemie errichtet ,hatte aber einen anderen Standort.Der heutige Standort an der Dorfstraße, (alte B 64) Abzweigung des Weges zur Feldflur, heißt im Volksmund „Hillgenpöstken“. Das hier stehende Kreuz wurde im Jahre 1924 neu errichtet. 1981 haben einige Schützenbrüder der Westkompanie eine Grundinstandsetzung durchgeführt. Neben der Restaurierung der Kreuzstation wurden vor dem Kreuz Platten verlegt, ein Blumenbeet angelegt und eine Bank aufgestellt. Pastor Josef Dalkmann hat dann die Station im Rahmen der Bittprozession, die alle drei Jahre zum Hillgenpöstken geht, neu eingesegnet.Im unteren Werkstein steht eingemeißelt „Hillgenpöstken „

Im Sockelstein:

                           „O Schmerzens Mutter -

                            Bitte für uns in der -

                            letzten Stunde.“

In der Muschel steht: „Heiliger Markus bitte für uns“.

 
Samstag, 11 April 2020 08:40

Es gibt auch noch Vereinsnachrichten

  1. Generalversammlung des RGZV Buke und Umgebung

 Die diesjährige Generalversammlung, noch vor Ausbruch der Corona-Pandemie, wurde wieder von zahlreichen Mitgliedern besucht. Der Vorsitzende Konrad Dommes hielt zunächst einen kurzen Rückblick über die Vereinsaktivitäten im vergangen Zuchtjahr. So wurden in den monatlichen Versammlungen verschiedene Themen rund um die Rassegeflügelzucht behandelt. Auch fand wieder eine Studienfahrt statt, und zwar zum Zoo nach Hannover. Die Buker Züchter nahmen an verschiedenen Ausstellungen teil und erzielten dabei sehr gute Ergebnisse. Höhepunkt war natürlich die Rassegeflügelausstellung im Saal Bendfeld. Hier zeigten die heimischen Züchter ihre besten Tiere. Der Verein hat 56 Mitglieder, davon 4 Jugendliche.

Auch in 2020 wird es wieder regelmäßige Züchterschulungen geben. Geplant ist ein Tagesausflug zum Tierpark Olderdissen in Bielefeld, sowie eine gemeinsame Wanderung. Die Geflügelausstellung findet am 14. und 15. November 2020 in Buke statt.

Bei den turnusmäßigen Wahlen wurden folgende Vorstandsmitglieder jeweils einstimmig in ihrem Amt bestätigt:

  1. Schriftführer: Frank Köhler
  2. Vorsitzender: Michael Bendfeld
  3. Kassierer: Anton Kanne

Kreisverbandsvorsitzender Klaus Dornieden verlieh anschließend die „Silberne Bundesnadel“ des Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter an fünf besonders verdiente und langjährige Vereinsmitglieder.

 Foto von links: Michael Bendfeld, Frank Köhler, Klaus Dornieden, Johannes Sendermann, Heinrich Bußmann, Werner Drewes, Frank Striewe und Konrad Dommes

 Während am 8. Mai 1945 in Deutschland die bedingungslose Kapitulation erfolgte, endete mit dem Einmarsch der Amerikaner am 4. April 1945 für die Menschen in unserer Region der 2. Weltkrieg. Amerikanische Einheiten auf dem Weg von der Rhein-Überquerung bis zur Elbe erreichten an diesem besagten Tag das Eggegebirge. Während es nach den Überlieferungen der Ortschronisten in Schwaney und anderen Orten noch Widerstand gab, zeugten weiße Bettlaken, die aus den Fenstern der Buker Bürger hingen, für ein friedliches Signal. Von Westen kommend, hatten sich US-Einheiten der 83. Inf. Division dem Ort Buke genähert und sofort Kontrolle übernommen. Während der Amerikaner in der Gastwirtschaft Bendfeld zu Buke sein Meldebüro einrichtete, wurde, unmittelbar zuvor, vor dem Hause Potthast noch ein deutscher Soldat erschossen. Von Januar bis März 1945 hatte es fast täglich Fliegeralarm gegeben und so wurde in ungewisser Erwartung, wie es wohl weitergeht, am 1. April 1945 der Schulunterricht gänzlich eingestellt. Grollender Geschützdonner Ende März und Anfang April 1945 störte den österlichen Frieden und hinter vorgehaltener Hand war vom nahen Einzug der Amerikaner die Rede. Man hoffe, dass die in den Dörfern noch einquartierten SS-Einheiten weiter zogen, damit es zu keinem Widerstand und sinnlosen Kämpfen mehr kam. Und so kam es auch. Kurz vor dem Einmarsch der Amerikaner, zogen die SS-Einheiten über den Eggegebirgskamm weiter.

Langsam, aber sicher, kehrte wieder Ruhe im Ort Buke ein, denn die Menschen hatten einen furchtbaren Krieg erlebt, der von September 1939 bis Mai 1945 Millionen Menschen den Tod brachte.

Auf einen Flugblatt wurden alle Ortschaften auch die Buker Bürgerinnen und Bürger informiert, wie sie sich beim Einmarsch der amerikanischen Truppen zu verhalten hatten. (siehe oben)

Seite 1 von 8