Bereits seit 25 Jahren ist Rudolf Koch ehrenamtlich als Ortsheimatpfleger seiner Eggegemeinde Altenbeken tätig. In der Ratssitzung vom 19. April 1989 war er seinerzeit vom Gemeinderat zum Heimatpfleger und Chronisten gewählt worden. Am 05. Mai 1989 wurde Rudolf Koch vom damaligen Kreisheimatpfleger Hans Kohlenberg zum Ortsheimatpfleger Altenbekens ernannt. Kurz darauf wurde er auch zum Gemeindeheimatpfleger gewählt. Seit Februar 1995 ist Rudolf Koch auch stellvertretender Kreisheimatpfleger.
Sein Berufsweg führte Rudolf Koch zur Eisenbahn, wo er bis zu seiner Pensionierung als Lockbetriebsinspektor tätig war. 1975 wurde er erstmals in den Rat der Gemeinde Altenbeken gewählt, dem er ohne Unterbrechung bis zur Kommunalwahl 2004 angehörte. Seit Beginn seiner kommunalpolitischen Tätigkeit gehörte er dem Bau- und Umweltausschuss an, davon zehn Jahre als Vorsitzender.
Von 1989 bis 2004 war Koch stellvertretender Bürgermeister. In dieser Eigenschaft führte er auch die erste offizielle Delegation in die französische Partnerstadt Betton.
Im Archiv des Hobbyfotografen lagern mehrere tausend Fotos, die er nutzt, um die Ereignisse seiner Heimat zu dokumentieren. Viele heimatkundliche Beiträge, veröffentlicht in verschiedenen Publikationen, stammen aus seiner Feder. Dazu kamen Bilderausstellungen über historische Begebenheiten. Bis Ende 2002 führte Rudolf Koch über 14 Jahre eine umfangreiche Ortschronik in drei Bänden. Mehrere Fest– und Jubiläumsschriften und heimatkundliche Bücher hat er verfasst oder er beteiligte sich als Mitautor. Zu den Themen gehören die Geschichte der SPD in Altenbeken, 100 Jahre Bankgeschichte der Volksbank Altenbeken, Altenbeken, Buke, Schwaney in „Alten Ansichten“, die Geschichte der Juden in Altenbeken während der Naziherrschaft, 250 Jahre Bürgerschützenverein Altenbeken, Bildstöcke, Wegekreuze und Denkmäler in Altenbeken, die Altenbekener Museumslokomotive 044-389, Straßennamen in Altenbeken, Buke und Schwaney, sowie „Der Rehbergtunnel wird 150 Jahre alt“.
Unübersehbar sind auch die von ihm oder auf seine Initiative in der Gemeinde aufgestellten Mahnmale, Gedenk- und Erinnerungssteine wie zuletzt im Jahre 2004 beim 140. Tunneljubiläum und 2007 ein Gedenkstein für die ermordeten jüdischen Mitbürger/Innen in der Dorfmitte. Sein Augenmerk gilt aber auch der Unterhaltung und Restaurierung von Kulturdenkmälern wie dem Bahnwasserwerk am Sommerberg, der früheren optischen Telegrafenstation auf dem Rehberg sowie der Bildstöcke und Wegekreuze. Auch die Pflege der Dampflokomotive am Eggemuseum der Baureihe 044, an deren Kauf er als damaliger Schriftführer der Gewerkschaft der Lokführer (GdL) maßgeblich beteiligt war, liegt ihm sehr am Herzen. Über 25 Jahre seiner Freizeit hat er mit seinen Kollegen geopfert, dieses Kulturdenkmal der Nachwelt zu erhalten. Rudolf Koch ist Mitglied in fast allen Vereinen, seine besondere Liebe gehört dem Schützenverein. Während seiner 60jährigen Mitgliedschaft hat er mehrmals Prinzenwürden errungen. Bereits 1954 war er Jungschützenkönig und 1963 war er Schützenkönig. Für seine Verdienste erhielt er das silberne Verdienstkreuz und im Jahr 2000 den Hohen Bruderschaftsorden.
Im vergangenen Jahr erhielt Rudolf Koch eine besondere Ehre. Er wurde vom Landrat Manfred Müller für sein langjähriges herausragendes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.



 

Am Schützenplatz und an der Info - Tafel am Dorfplatz wurden jetzt, natürlich mit tatkräftiger Unterstützung von fleißigen Mitbürgern, wie Anton Bannenberg, Bernhard Bannenberg, Franz und Michael Bendfeld ehrenamtliche Arbeiten durchgeführt.

 


“Und so soll es zukünftig in Buke weitergehen, die Dorfbewohner werden mit einbezogen bei den notwendigen Arbeiten“, so der Ortsheimatpfleger Udo Waldhoff.

 

Nach rd. zehnjähriger Überlegungs- und Planungszeit konnten jetzt in Buke die noch fehlenden Namen der Kriegstoten des letzten Weltkriegs auf einer von der Fa. Steven aus Büren-Weine angefertigten Bronzetafel am Ehrenmal auf dem Buker Kirchplatz angebracht werden.
Die Arbeiten wurden von Ortsheimatpfleger Udo Waldhoff, Ortschronist Hans Norbert Keuter und Norbert Steven ehrenamtlich ausgeführt. (siehe Foto)
Die Kosten von 850 Euro wurden von der Heimat – und Vereinsgemeinschaft übernommen.
Die Namen der Kriegstoten aus Buke:
Anton Bussmann, Bernhard Leniger und Paul Merten.

Ortsheimatpfleger Rudolf Koch hat zum 150 Jährigen Jubiläum des Rehbergtunnels ein Buch über dessen Historie heraus gegeben.

„Das Jahr 1864 war ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte Altenbekens. Vor 150 Jahren wurde der 1632 Meter lange Tunnel durch den Rehberg gebaut und dadurch wurde Altenbeken im Laufe der Jahrzehnte ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt,“ so Ortsheimatpfleger Rudolf Koch.
Aus diesem Anlass hat er ein Buch herausgegeben, welches die Geschichte dieses wichtigen Bauwerks widerspiegelt.
Das Buch ist in DIN A 4 Format gedruckt und hat 323 Seiten.
Das farbig gedruckte Werk ist ab sofort bei der heimischen Buchhandlung Simone Kuhfuß und beim Ortsheimatpfleger Rudolf Koch zum Preis von 32,80 Euro zu erwerben.
Das erste Exemplar wurde jetzt dem Bahnhofs – Manager Herrn Martin Nowosad vor dem historischen Stationsgebäude auf dem Bahnhof überreicht.
„ Hoffen wir dass dieses denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude auch weiterhin eine Visitenkarte für das Eisenbahnerdorf Altenbeken bleibt,“ so die Bitte an den Bahnmanager Nowosad aus Bielefeld.

Buke hat einen neuen Ortsheimatpfleger und Schwaney hat einen neuen Ortschronisten.
Am Anfang des neuen Jahres trafen sich in Richts Deele (Buke) die Heimatfreunde aus Buke und Schwaney.
Im Mittelpunkt stand die Einführung des neuen Buker Ortsheimatpflegers Udo Waldhoff, und des neuen Ortschronisten Hans Josef Knoke aus Schwaney , die mit Wirkung vom 1. Januar 2014 diese Ehrenämter bekleiden.

Udo Waldhoff, langjähriger Geschäftsführer der Raiffeisen – Westfalen – Mitte, der sich im verdienten Vorruhestand befindet, tritt die Nachfolge von Hans Dieter Bertelt an. Er ist ein Heimatfreund mit Leib und Seele und in vielen Vereinen und Institutionen seines Heimatortes tätig.
Er ist seit vielen Jahren 1. Brudermeister der St. Dionysius Schützenbruderschaft sowie im Beirat des Fördervereins der Buker Husaren und Ehrenmitglied dieses Musikvereins. Ferner Mitglied im Eggegebirgsverein und Sportverein Buke. In der Dionysius Pfarrei Buke ist er seit über 25 Jahren stellv. Vorsitzender der Kirchenvorstandes. Überregional ist Udo Waldhoff Schöffe beim Landgericht Paderborn. Sein Anliegen ist es, die Buker Dorfgemeinschaft in die Pflege und den Unterhalt der kulturellen Güter und Denkmäler einzubinden.

Hans Josef Knoke, ist auch seinem Heimatdorf Schwaney eng verbunden.
Der Projekt – Manager EDV war von 1969 –2003 aktives Mitglied im Garde Musikkorps Schwaney und hier mehrere Jahre im Vorstand tätig - dabei über 20 Jahre als erster Schriftführer. Die Erstellung der Vereinschronik, die zum 100. Jubiläum im Jahre 2001 erstellt wurde, lag in seinen Händen und im Jahre 2005 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Die seit der Gründung des Fördervereins,erscheinende Gardezeitung entsteht auch aus seiner Hand als verantwortlicher Radakteur. Als Mitbegründer dieses Fördervereins bekleidete er auch das Amt als 2. Vorsitzender.
Er ist Mitglied der St. Sebastian – Schützenbruderschaft und hier ein besonders aktiver Sportschütze der Schießabteilung und ist innerhalb des Vorstandes als Medienbeauftragter tätig.
Viele Hobbys – besonders die Fotografie, Film/ Foto – Filmdesign sind für seine zukünftige Chronistenarbeit von großem Nutzen. Er wandert gerne und ist deshalb auch Mitglied der EGV Abteilung Schwaney.
Seinem Vorgänger Karl Heinz Heinemann, der aus persönlichen Gründen das Amt nicht mehr ausüben konnte, und das seit Mitte des Jahres 2013 von Ludwig Schenk kommissarisch weitergeführt worden ist, wurde Dank ausgesprochen.
Auch der scheidende Ortsheimatpfleger aus Buke Hans Dieter Bertelt erhielt Anerkennung und Dank.
So freute sich auch Gemeindeheimatpfleger Rudolf Koch, dass diese Ehrenämter wieder besetzt sind und wünschte sich eine gute Zusammenarbeit, die für diese ehrenamtliche Arbeit sehr wichtig ist.

(Das Bild zeigt: v.l.n.r.
vorn = Udo Waldhoff, Rudolf Koch, Hans Jofef Knoke,
2. Reihe = Hans Dieter Bertelt, Karl Heinz Heinemann,
hintere Reihe = Ludwig Schenk, Norbert Keuter, Frank Striewe)

Foto: Gerd Fornefeld, Kulturwart

Gemeindeheimatpfleger Rudolf Koch aus Altenbeken wurde vom Kreis Paderborn durch Landrat Manfred Müller für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

So gratulierten dem Heimatpfleger neben Landrat Müller, dem Heimatgebietsleiter Horst Dieter Krus, Kreisheimatpfleger Michael Pavilcic auch seine Heimatfreunde aus der Großgemeinde Altenbeken Heinrich Bölte und Hans Norbert Keuter aus Buke, Frank Striewe und Ludwig Schenk aus Schwaney, sowie der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft Ortsvorsteher Elmar Rode.

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