Das Kreuz am Hang beim Gasthof Friedenstal wurde vor 140 Jahren errichtet.

geschrieben von
Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Hinter dem Gasthaus „Friedenstal“ (Multhaupt/Braukmann), dem ehemaligen Herrenhaus der Pächter und Besitzer der Altenbekener Eisenhütte, steht am Hang ein gusseisernes Kreuz mit einen Corpus Es wurde 1880 - also vor 140 Jahren -  von dem Hüttenunternehmer Anton Hillebrand in seiner Eisenhütte gegossen. Seine Frau, die sehr religiös war, hat nach der Überlieferung vor diesen Kreuz ihr Morgengebet verrichtet.Seit nun im Jahre 1989 auf Veranlassung des damaligen Bürgermeisters Willi Ernst die so genannte Marienbrücke als Verlängerung der Ulrichstraße über den Apuhlbach errichtet und ein Wanderweg zum Brandholz ausgebaut wurde, kommt dieses  Mahnmal wieder besser zur Geltung. Im Jahre 1995 wurde es von Mitgliedern der Kolpingfamilie mit einem neuen Anstrich versehen und die Mitarbeiter des Bauhofes stützten den Hang mit einer neuen Trockenmauer ab. Doch auch in den folgenden Jahren wurde es immer wieder gepflegt und instand gehalten. Im Mai 2008 wurde es vom Malermeister Franz Lübbemeier unentgeltlich restauriert. Auch das Umfeld und der Steinsockel wurden von Heimatfreund Hellmut Niggemeier und Ortsheimatpfleger Rudolf Koch in einen guten Zustand versetzt.Als die Arbeiten beendet waren, wurde es vom damaligen Pfarrer der Altenbekener Katholischen Heilig Kreuz Kirche Werner Spancken neu eingeweiht und er betonte:

"Kreuze sollen dem Betrachter einen Sinn vermitteln und stellen ein Zeichen des Glaubens dar. Sie sollen uns Menschen ein Symbol unserer eigenen Begrenztheit sein, aber auch Hoffnung und Erlösung vermitteln."

Archivbild nach der Einweihung Mai 2008 v.l.n.r. Pfarrer Werner Spancken,  Malermeister Franz Lübbemeier. Ortsheimatpfleger Rudolf Koch

Gelesen 70 mal
Mehr in dieser Kategorie: « Aus Buker Chronik