Rudolf Koch

Rudolf Koch

Donnerstag, 20 Mai 2021 17:19

Frohe Pfingsten - bleiben Sie gesund

Nun ist der Scholandstein wieder mit einer neuen Tischplatte versehen, welche durch einen umgestürzten Baum zerstört wurde. (siehe auch an anderer Stelle auf diesen Heimatseiten) Der langjährige frühere Wanderwart Ulrich Böger von der EGV Abteilung Altenbeken hat sich in kurzer Zeit bemüht, dass an diesem im Jahre 1941 aufgestellten Kleinod von Wanderern wieder Rast eingelegt werden kann. Den passenden Stein spendete der Landwirt und Heimatfreund Johannes Claes.  In seiner Wiese lagern unter dem Viadukt viele Eggesandsteine, die von diesem Brückenbauwerk stammen. Beim Angriff im 2. Weltkrieg sind hier mehrere nicht wieder verbaut worden Den beiden Heimatfreunden für ihr Engagement herzlichen Dank  War doch Franz Scholand Mitbegründer des Eggegebirgsverein und lange Jahre dessen Vorsitzender.

Freitag, 30 April 2021 18:07

Der Mai ist gekommen.............

Freitag, 30 April 2021 17:32

Bank auf dem Rehberg

Nun wurde in diesen Tagen die Ruhebank auf dem Rehberg beim Viadukt-Wanderweg ausgewechselt. Diese Arbeiten wurden von Ulrich Klahold und Rudolf Koch ausgeführt. Viele Wanderer/innen freuten sich, denn von hier hat man einen schönen Blick auf das Eisenbahndorf Altenbeken. Im Hintergrund der Viadukt und der Bahnhof, sowie das frühere Bahnbetriebswerk. Hier waren viele Lokomotivführer, Lokschlosser und Betriebsarbeiter beschäftigt. Es wird nun vom Geschäftsführer Ludger Gutwein betrieben, der hier mehrere Historische Lokomotiven im früheren Lokschuppen stationiert hat.

 

Das Bild zeigt die Bank mit einer Tafel, die den Viadukt - Wanderweg beschreibt. Ferner kann man hier den Wanderpass kennzeichnen

 

Sonntag, 25 April 2021 10:50

Scholandstein am Eggeweg beschädigt

In den Apriltagen 2021 ist der Scholandstein, der am Eggeweg im Jahre 1940 - also vor über 80 Jahren - vom EGV  aufgestellt wurde, von einen umgestürzten Baum beschädigt worden. Die Platte des Tisches ist zerbrochen und muss nun wieder repariert werden. Dieses soll von sachkundigen  Mitgliedern der Altenbekener Abteilung des Eggebirgsvereins erfolgen. Vielen Dank an die treuen Mitglieder auch von der Heimatpflege.  (Foto: Winfried Marx)

Montag, 12 April 2021 17:43

April - April

Ein knusperiges Brot aus Natursauerteig mit einem frisch gebrauten naturtrüben Bier wollen die Schwaneyer Back- und Braufreunde jetzt aus eigenem Getreide herstellen und genießen.
Sehr spontan hat sich Biobauer Franz-Josef Driller bereit erklärt hierfür Flächen zur Verfügung zu stellen. Es war zwar schon Saatgut für die biolandzertifizierte Fläche bestellt aber dieses konnte noch mit andere Flächen getauscht werden. Die Fläche in Altenbeken mit der Flurstückbezeichnung „Drei Linden“ ist jetzt mit Braugerste und Sommerroggen eingesät.

Donnerstag, 08 April 2021 17:32

Vor 100 Jahren "Amt Altenbeken".

Vor 100 Jahren "Amt Altenbeken".

Eine Kuriosität, die viele Jahrzehnte die Gemüter der Altenbekener Bürgerinnen und Bürger erhitzte war, dass sich der Verwaltungsamtssitz des „Amtes Altenbeken“ in Bad Lippspringe befand. Als Anfang des 18. Jahrhunderts das Amt  Lippspringe gegründet wurde, gehörten hierzu die Gemeinden: Benhausen, Marienloh, Neuenbeken, Buke, Schwaney und Altenbeken. Am 28. Januar 1921 schied Lippspringe als selbständige Stadt aus dem Amtsverbund aus und die übrigen Gemeinden bildeten das Amt Altenbeken.Amtsbürgermeister – also Verwaltungschef – war seinerzeit (bis 1939) Amtmann Peter Hachmann. Da Altenbeken die Räumlichkeiten fehlten und auch von der Amtsverwaltung keinerlei Anstrengungen unternommen wurden, blieb der Amtssitz in Lippspringe. Mehrere Vorstöße der Altenbekener Gemeindevertretung das Amt in den Eggeort zu bekommen, scheiterten. Auch während der Nazizeit wurden mehrere Eingaben und Anträge unternommen, durch den Weltkrieg blieb es dann aber dabei. Erst nach dem Zusammenbruch (1945) ging man endlich resoluter daran, den Amtssitz nach Altenbeken zu verlegen. In einer Sitzung vom 28. Dezember 1946 hatte Amtsbürgermeister Claes die Mitglieder der Amtsvertretung eingeladen und es wurde mit 13 Stimmen dafür und 4 Neinstimmen der Verlegung nach Altenbeken zugestimmt. In der gleichen Sitzung wurde als neuer Amtsdirektor Dr. Josef Rose gewählt.Dieser löste Amtsdirektor Peter Hachmann ab, der im 3. Reich pensioniert wurde, und dann von der Militärregierung wieder eingesetzt wurde, obschon er schon das 70. Lebensjahr erreicht hatte. Dem neuen Amtdirektor wurde die Bedingung gestellt auch seinen Wohnsitz in Altenbeken zu nehmen und einer Amtsverlegung mit allen Mitteln zu unterstützen. Es wurde ferner eine Arbeitsgemeinschaft der politischen Parteien, kurz  ARGE genannt, gebildet, dessen Ziel es war, den Beschluss der Amtsvertretung auf höherer politischer Ebene zu vertreten.

Die Bemühungen waren Anfang 1947 erfolgreich !!

Es wurden ab Anfang des Jahres energische Schritte unternommen - die Bezirksregierung Minden wurde konsultiert und  am 13. April waren die Spitzen der Verwaltung Regierungspräsident Heinrich Drake aus Minden, Oberkreisdirektor Wilhelm Gerbaulet aus Paderborn, sowie der Landrat Josef Büssemeier gekommen, um sich an Ort und Stelle von den Anliegen der Altenbekener ein Bild zu machen – und es klappte. Der Regierungspräsident entschied, dass einer Verlegung des Amtssitzes nach Altenbeken nichts mehr im Wege stehe. Drake sagte wörtlich: (laut Niederschrift Gemeindeangestellter Leifeld)  

„Nachdem der Kampf nun 27 Jahre gedauert hat, freut es mich, dass ich der Gemeinde endlich zu ihrem Recht verhelfen kann. Ich sehe die Nöte ein und kann mit diesem Beschluss eine rege Arbeit in ihre Hände legen“.

Nach dieser Zusage musste schnellstens gehandelt werden ! Von dem damaligen Kreistagsmitglied und Vorsitzenden der örtlichen SPD - Bernhard Wittmann, der als Initiator der Aktion erwähnt werden muss, wurden sechs Lastkraftwagen und die dazu gehörigen Hilfskräfte organisiert, und in aller Eile – man konnte ja nie wissen – wurde das „Amt“ nach Altenbeken geholt. Bediensteten waren von dem Umzug völlig überrascht. Die Akten wurden auf Wagen verladen,  Schreibtische und Aktenschränke ebenso und die Straße vor der Amtsverwaltung war total blockiert von Lastkraftwagen und Bauernfuhrwerken. „In Altenbeken fanden wir ein Chaos vor“ so ein früherer Verwaltungsbeamter, „ die Akten waren ohne vorher gebündelt zu sein, auf der Kegelbahn des „Westfälischen Hofes“ in Altenbeken abgeladen und wir hatten monatelang zu tun, die Sache wieder in den Griff zu bekommen“. Die Verwaltung selbst wurde zunächst in einer Etage des Hotels untergebracht, bis dann die frühere „Alte Schule“  notdürftig für die Verwaltungsarbeit umgebaut wurde.          

So hatte ein jahrzehnte langer Kampf endlich zum Erfolg geführt – Altenbeken war Amtssitz!! Am 4. Juli 1952 wurde dann ein eigenes Gebäude - das heutige Rathaus - einweiht und bezogen.

 

Nun wurde von den Feuerwehrkameraden unter Leitung von Löschzugführer Sebastian Kaiser ein Erinnerungsstein (rechts im Bild) auf den Platz, wo in früheren Jahren das erste Spritzenhaus stand, aufgestellt. Dieser Findling, der von Ortsheimatpfleger Rudolf Koch mit einer Tafel versehen wurde, ist von Hubertus Struck gestiftet worden.

Diese Hinweistafel weist auf die Historie dieses Ortes hin !

Ein schöner Blickfang auch für die Besucher/Innen Altenbekens.

Das Umfeld soll in Kürze renaturiert werden. Vielen Dank an den Bürgermeister Möllers, der diese ehrenamtliche Arbeit unterstützte.

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