Rudolf Koch

Rudolf Koch

Dienstag, 23 Februar 2021 10:09

Erntedankumzug in Schwaney wird verschoben

Da die Corona-Pandemie es der KLJB z. Zt. unmöglich macht einen Erntedankumzug zu planen, hat sie sich entschlossen den Umzug ins Jahr 2022 zu verschieben.

   Der genaue Termin wir gerade mit anderen Vereinen, die ähnliche Probleme haben, abgesprochen.

(Archivbilder aus früheren Jahren von Rudolf Koch

Samstag, 20 Februar 2021 20:46

Bericht: Neue Westfälische 20. Februar

Auch manchen Bahnreisenden ist dieses wegen des zerstörten Viadukts beim Gang durch Altenbeken noch lange Jahre in Erinnerung geblieben.

" Ab Mittwoch, den 9. Februar 1946 setzte starker Regen ein, der bis zum 14. des Monats anhielt. Da das Regenwasser wegen starken Frost nicht in die Erde eindringen konnte, schwollen die Bäche im Beketal stark an ," so schreibt der damalige Chronist Dr. Heinrich Schulze in die Dorfchronik. Schulze weiter:" Die Beke überflutete die Brücke bei der Volksschule, so dass der Unterricht beendet werden musste, damit die Schulkinder unbeschadet nach Hause konnten."

Auch der Schreiber dieses Zeilen kann sich als damals 10jähriger Junge an dieses Hochwasser noch erinnern, denn im Bekebach neben der katholischen Volksschule hatten sich große Kiesmassen angesammelt, sodass der Bach durch die Kreisstraße floss. Die Schäden waren sehr groß und manche Häuser waren tagelang umflutet. Die Pflasterung der Kreisstraße und auch die Gehwege wurden durch die Fluten mitgerissen. Viele Lebensmittel - wie Kartoffeln und Eingemachtes,  die ja in dieser Zeit sehr knapp waren, sind durch das Wasser verdorben, da  es in die Keller eingedrungen war.

"In der Zeit kurz nach Beendigung des Krieges war dieses besonders schlimm", so schrieb auch der Chronist. In der Nähe des Eisenbahnviaduktes überquert hohes Wasser die Straße. Da der Viadukt noch nicht wieder befahrbar war, mussten die Reisenden in langen Reihen vom Bahnhof Altenbeken kommend, bereitgestellte Fuhrwerke der heimischen Bauern benutzen, um "Altenbeken West" zu erreichen damit sie dort in einen Zug einsteigen konnten. Manche Last musste  mühsam die 120 Stufen der Treppe, die hier notdürftig angelegt war, hinaufgeschleppt werden. "Dieses", so der Chronist weiter," wird wohl manchen Reisenden von Rhein und Ruhr noch lange in Erinnerung bleiben." Es war die größte Überschwemmung, die Altenbeken erlebt hat. Die Gemeinde zahlte für die Schäden damals 7.000 Reichsmark an die Anlieger der Beke. Am 14. Februar 1946 konnte das Unterdorf wieder betreten werden, so dass das ganze Ausmaß der Katastrophe zutage trat. Der Chronist schreibt dann den Schlusssatz in die Gemeindechronik:

"In diesem traurigen Nachkriegsjahr ist diese Überschwemmung für alle sehr tragisch, aber trotz dieser Naturgewalten werden wir mit Gottes Hilfe auch dieses meistern."

Montag, 01 Februar 2021 10:48

Das Lehmkuhlenkreuz wurde frei geschnitten

Das Lehmkuhlenkreuz, nahe der Westgrenze Altenbekens, steht an der Landstraße Richtung Neuenbeken. Am 12. Juli 1847 verunglückten hier in einer Lehmkuhle tödlich die beiden Altenbekener Johann Born, 22 Jahre, und August Maes, 20 Jahre. Sie hatten den Auftrag Lehm für einen Fach­werkbau zu graben und wurden bei dieser Arbeit von einstürzenden Lehmmassen lebendig begraben. Die Familien errichteten als Erinnerung an diesen schweren Unglücksfall Anfang des Jahres 1848 ein Kreuz an dieser Stelle mit folgender Inschrift:

„Den Tag und die Stunde weiß niemand,

wann der Menschensohn kommt

selbst den Engeln des Himmels ist er verborgen.

Im Jahre des Heils 12, Juli 1847 verunglückten hier die beiden hoff­nungsvollen Söhne:

Johann Born, 22 Jahre alt und August Maes, 20 Jahre alt.

Man bete ein Vaterunser für ihre Seelen.

33 Jahre später wurde das Kreuz erneuert und mit der alten Inschrift ver­sehen. Als auch dieses Kreuz morsch war, ließ man im Jahre 1924 das dritte Mahnmal, welches von dem Stellmacher Josef Drewes angefertigt wurde, an dieser Stelle errichten. Beim Ausbau der Landstraße Altenbeken – Neuenbeken wurden erhebliche Eingriffe in die Natur vorgenommen. Auch das Lehmkuhlenkreuz  und zwei alte Linden, die dieses Mahnmal beschatteten, mussten dem Autoverkehr weichen.

Nach Fertigstellung der Straßenbauarbeiten beschloss der Altenbekener Kirchenvorstand auf Anregung des damaligen Pfarrers Wilhelm Sudhoff ein neues Kreuz zu errichten. Das Fundament baute der Terazzomeister Friedrich Klahold, und der Landwirt Josef Driller besorgte das Eichenholz. Das Kreuz wurde dann von dem Zimmermann Franz Kurze angefertigt und die Kupferabdeckung arbeitete der Heizungsmeister  Bernhard Frei­enstein. Den Korpus, der von Studienrat Adalbert Kleiner, Peckelshein, aus Ton angefertigt wurde, stiftete die Firma Größchen.

Im Herbst 2000 wurde es auf Initiative des Ortsheimatpflegers von einer Gruppe Jugendlicher, die derzeit im Rahmen eines kreisweiten Beschäfti­gungsprogramms „Arbeiten und Lernen“ in Altenbeken beschäftigt sind, restauriert. Es wurde abgebaut, im Bauhof abgeschliffen sowie neu lackiert und an alter Stelle wieder aufgebaut. Nun wurde am Hang Strauch – und Buschwerk beseitigt, so dass dieses Kreuz, auch von dem eiligen Autofahrer an der stark befahrenden Kreisstraße wahrgenommen wird.  

Dienstag, 26 Januar 2021 17:45

Schöne Winterlandschaft im Eggetal.

Vom Eggeweg  "schoss" Heimatfreund Winfried Marx am Wochenende 24./25 Januar ein paar schöne Aufnahmen. Im Hintergrund das Wahrzeichen Altenbekens - der Eisenbahnviadukt. Er wurde erbaut ab 1851 und vom preußischen König Friedrich Wilhelm  IV. am 21. Juli 1853 feierlich eingeweiht. "Ich habe geglaubt, eine goldene Brücke vorzufinden, weil so schrecklich viele Taler verbraucht worden sind !" Dieser königliche Ausspruch hat dazu beigetragen, dass später im Altenbekener Wappen ein goldener Viadukt als Wahrzeichen aufgenommen wurde.

Sonntag, 17 Januar 2021 15:23

Nachkriesjahre ab 1946

Mittwoch, 13 Januar 2021 16:55

Sternsingeraktion 2021

Montag, 11 Januar 2021 15:45

Gemeinsam durch Corona

Gemeinsam durch die Krise

Die Verlängerung des Lockdowns und die soziale Isolation ist für fast alle Menschen anstrengend. Um für etwas Freunde, Abwechslung und Gemeinschaftsgefühl zu sorgen, haben sich die Mitarbeiter des Hauses der offenen Tür in Altenbeken, Waldemar Rebant, Katharina Korbella und Susanne Grenz, wieder etwas Neues einfallen lassen. Ab sofort hängt an der Bahnhofstraße in Höhe der evangelischen Kirche der Beginn einer „Hand-in-Hand-Papiermännchen-Girlande". In Falttechnik aus DIN-A4-Papier hergestellte Papierfiguren können dort zu einer gemeinsamen langen Girlande aufgehängt werden. Jeder ist eingeladen, bei der Aktion mitzumachen und die Girlande zu verlängern, teilt HoT-Leiterin Susanne Grenz mit. Einzelne oder auch mehrere bunt bemalte Papierfiguren können in einer Box am Eingang des HoT der evangelischen Kirchengemeinde abgegeben werden. Dann werden sie von den Mitarbeitern einlaminiert und wetterfest gemacht sowie ans Ende der bereits bestehenden Girlande gehängt. So soll dieses Symbol der Gemeinschaft Stück für Stück die Bahnhofstraße hinunter bis in den Ortskern und vielleicht auch noch weiter wachsen. „Gemeinsam durch die Krise" lautet das Motto der Mitmachaktion.

Montag, 11 Januar 2021 15:40

Altenbeken im Schnee

Am Samstag, den 16. Januar 2021 führt die Kolpingfamilie in Altenbeken und Buke die Tannenbaum - Sammlung durch. Die Marken können für 3,00 Euro an den Verkaufsstellen erworben werden. Die abgeschmückten Bäume mit der Marke gut sichtbar bis 8,00 Uhr an die Straße legen.

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