Rudolf Koch

Rudolf Koch

 

Drei Ortsteile in einem Sixpack.

Freut euch auf drei unterschiedliche Biere aus den Ortsteilen in einem Sixpack vereint. (3 Liter)

Aus Schwaney ein Dunkles, aus Buke ein Landbier, aus Altenbeken ein Pils.

Sobald Corona es erlaubt werden die Biere auf der Brauanlage der Braufreunde Schwaney gebraut.

Am 6. März 1941 wurde die Dampflok 44-389 von der Firma Henschel & Sohn - Kassel an die damalige Reichsbahn ausgeliefert. Sie feierte also ihren 80. Geburtstag. Aus diesem Anlass wurde nun von Ortsheimatpfleger Rudolf Koch an den Bürgermeister Matthias Möllers das Betriebsbuch ausgehändigt in dem diese Daten festgehalten wurden.Hier traf man sich bei der "Geburtstags - Lokomotive" , die zur Zeit von der Diplom Restauratorin Dorothee Brück und Mitarbeitern restauriert wird.

Wie kam die Dampfmaschine überhaupt in die Eisenbahngemeinde?

Ab Mai 1976 zum Fahrplanwechsel ging die Ära der Dampflokomotiven zu Ende. Für die Altenbekener Eisenbahner war dieses schon ein trauriges Ereignis. Im früheren Bahnbetriebswerk Ottbergen wurden dann die Lokomotiven von den Lokschlossern in Teile zerlegt und verschrottet. Es kam der Wunsch auf eine dieser Giganten als Denkmal in Altenbeken aufzustellen. In einem Brief an das frühere Zentralamt in Minden mit Datum vom 26. Oktober 1976 erkundigte sich der 1. Vorsitzende der GDL Franz Wolf und sein Schriftführer Rudolf Koch u. a. über die Kosten.

"Seit mehreren Generationen haben Lokführer des BW Altenbekens (Lokbetriebswerk) auf der Baureihe 44 Dienst verrichtet, die jetzt in der letzten Fahrplanperiode endgültig im Bereich Altenbeken - Ottbergen außer Dienst gestellt worden ist.  Die Altenbekener Lokomotivführer hängen derartig an dieser typischen Baureihe, dass sie eine solche Lok sichtbar für Jeden aufstellen möchten. Es sind schon 10.000 DM vorhanden. (Spende von Fabrikant Anton Driller)................Selbstverständlich haben sich bereits Lokomotivführer bereit erklärt, in Freischichten die Lok aus Ottbergen zu holen und hier für ihre Pflege Sorge zu tragen."

Mit Datum vom 8. November 1976 schrieb das Zentralamt der Deutschen Bundesbahn zurück, dass sie gerne bereit wären den Erwerb einer ausgemusterten Dampflokmotive zu ermöglichen und das der Kaufpreis 14.800 DM zuzüglich 11% Mehrwertsteuer betragen würde. wörtlich dann weiter:

"Dieser äußerst kalkulierte Preis basiert auf den reinen Schrottwert. Die Tatsache, dass sie als Eisenbahner mit dem Kauf der Lok eine dauernde Erinnerung an die Dampflokära in Altenbeken schaffen wollen, wurde bei der Preisermittelung entsprechend berücksichtigt".

In dem Schreiben wurde weiterhin mitgeteilt sich eine Lok in Ottbergen reservieren zu lassen. Die Kosten für den Transport von Ottbergen nach Altenbeken könnte entfallen, da die Überführung von den Lokführern geschehen könnte.

Am 1. Dezember 1976 wurde dann die Vertragsurkunde und die Rechnung über Anzahlung zugeschickt. Der Schriftführer Rudolf Koch führte dann ein Gespräch mit der damaligen noch selbständigen Volksbank unter Leitung von Werner Klahold. Hier waren im Vorstand natürlich mehrere Eisenbahner, so auch der Vorsitzende Ferdinand Küting (selbst Lokomotivführer)  Sie spendete dann den symbolischen Kaufpreis von 16.300 DM und somit war Kauf die Materialkosten der Restauration, sowie die Überführung an diesen Standort gesichert. Der Kaufvertrag und sonstige Schreiben besonders aber auch die Überweisungsabschnitte der Geldbeträge wurden vom GDL Schriftführer aufbewahrt und geben Zeugnis vom Kauf der heutigen Museumslokomotive: 44- 389.

Die Lok wurde dann im Bahnbetriebswerk unter Leitung von Ferdinand Heinekamp restauriert, vorher wurde sie dann per Vertrag der Gemeinde übertragen. In den nachfolgenden Jahrzehnten bis 2005 wurde sie dann von der "Initiative Museumslokomotivr", die aus früheren Mitarbeitern des Bahnbetriebwerkes Altenbeken bestand, unter der Leitung von Heimatpfleger Rudolf Koch liebevoll gepflegt.

Aus Altersgründen wurden diese Arbeiten aufgegeben. Für technische Fragen und Gutachten steht die "Initiative Museumslokomotive" aber weiterhin zur Verfügung.

"Die Restaurierungsarbeiten sind im vollen Gange. Hauptsächlich geht es darum, den Rost zu entfernen und die historische Substanz zu erhalten", so erläutert Restauratorin Brück.

Darüber freut sich der Bürgermeister. " Die Museumslok gehört als Wahrzeichen zu Altenbeken , wie der Viadukt", betont er.

Das Bild zeigt v.l.n.r. : Bürgermeister Matthias Möllers , Diplom - Restauratorin Dorothee Brück und Ortsheimatpfleger Rudolf Koch mit den Betriebsbuch der Dampflok

Donnerstag, 04 März 2021 17:38

Der Monat März ist da

Mittwoch, 03 März 2021 17:57

Der Frühling kommt

Dienstag, 23 Februar 2021 10:09

Erntedankumzug in Schwaney wird verschoben

Da die Corona-Pandemie es der KLJB z. Zt. unmöglich macht einen Erntedankumzug zu planen, hat sie sich entschlossen den Umzug ins Jahr 2022 zu verschieben.

   Der genaue Termin wir gerade mit anderen Vereinen, die ähnliche Probleme haben, abgesprochen.

(Archivbilder aus früheren Jahren von Rudolf Koch

Samstag, 20 Februar 2021 20:46

Bericht: Neue Westfälische 20. Februar

Auch manchen Bahnreisenden ist dieses wegen des zerstörten Viadukts beim Gang durch Altenbeken noch lange Jahre in Erinnerung geblieben.

" Ab Mittwoch, den 9. Februar 1946 setzte starker Regen ein, der bis zum 14. des Monats anhielt. Da das Regenwasser wegen starken Frost nicht in die Erde eindringen konnte, schwollen die Bäche im Beketal stark an ," so schreibt der damalige Chronist Dr. Heinrich Schulze in die Dorfchronik. Schulze weiter:" Die Beke überflutete die Brücke bei der Volksschule, so dass der Unterricht beendet werden musste, damit die Schulkinder unbeschadet nach Hause konnten."

Auch der Schreiber dieses Zeilen kann sich als damals 10jähriger Junge an dieses Hochwasser noch erinnern, denn im Bekebach neben der katholischen Volksschule hatten sich große Kiesmassen angesammelt, sodass der Bach durch die Kreisstraße floss. Die Schäden waren sehr groß und manche Häuser waren tagelang umflutet. Die Pflasterung der Kreisstraße und auch die Gehwege wurden durch die Fluten mitgerissen. Viele Lebensmittel - wie Kartoffeln und Eingemachtes,  die ja in dieser Zeit sehr knapp waren, sind durch das Wasser verdorben, da  es in die Keller eingedrungen war.

"In der Zeit kurz nach Beendigung des Krieges war dieses besonders schlimm", so schrieb auch der Chronist. In der Nähe des Eisenbahnviaduktes überquert hohes Wasser die Straße. Da der Viadukt noch nicht wieder befahrbar war, mussten die Reisenden in langen Reihen vom Bahnhof Altenbeken kommend, bereitgestellte Fuhrwerke der heimischen Bauern benutzen, um "Altenbeken West" zu erreichen damit sie dort in einen Zug einsteigen konnten. Manche Last musste  mühsam die 120 Stufen der Treppe, die hier notdürftig angelegt war, hinaufgeschleppt werden. "Dieses", so der Chronist weiter," wird wohl manchen Reisenden von Rhein und Ruhr noch lange in Erinnerung bleiben." Es war die größte Überschwemmung, die Altenbeken erlebt hat. Die Gemeinde zahlte für die Schäden damals 7.000 Reichsmark an die Anlieger der Beke. Am 14. Februar 1946 konnte das Unterdorf wieder betreten werden, so dass das ganze Ausmaß der Katastrophe zutage trat. Der Chronist schreibt dann den Schlusssatz in die Gemeindechronik:

"In diesem traurigen Nachkriegsjahr ist diese Überschwemmung für alle sehr tragisch, aber trotz dieser Naturgewalten werden wir mit Gottes Hilfe auch dieses meistern."

Montag, 01 Februar 2021 10:48

Das Lehmkuhlenkreuz wurde frei geschnitten

Das Lehmkuhlenkreuz, nahe der Westgrenze Altenbekens, steht an der Landstraße Richtung Neuenbeken. Am 12. Juli 1847 verunglückten hier in einer Lehmkuhle tödlich die beiden Altenbekener Johann Born, 22 Jahre, und August Maes, 20 Jahre. Sie hatten den Auftrag Lehm für einen Fach­werkbau zu graben und wurden bei dieser Arbeit von einstürzenden Lehmmassen lebendig begraben. Die Familien errichteten als Erinnerung an diesen schweren Unglücksfall Anfang des Jahres 1848 ein Kreuz an dieser Stelle mit folgender Inschrift:

„Den Tag und die Stunde weiß niemand,

wann der Menschensohn kommt

selbst den Engeln des Himmels ist er verborgen.

Im Jahre des Heils 12, Juli 1847 verunglückten hier die beiden hoff­nungsvollen Söhne:

Johann Born, 22 Jahre alt und August Maes, 20 Jahre alt.

Man bete ein Vaterunser für ihre Seelen.

33 Jahre später wurde das Kreuz erneuert und mit der alten Inschrift ver­sehen. Als auch dieses Kreuz morsch war, ließ man im Jahre 1924 das dritte Mahnmal, welches von dem Stellmacher Josef Drewes angefertigt wurde, an dieser Stelle errichten. Beim Ausbau der Landstraße Altenbeken – Neuenbeken wurden erhebliche Eingriffe in die Natur vorgenommen. Auch das Lehmkuhlenkreuz  und zwei alte Linden, die dieses Mahnmal beschatteten, mussten dem Autoverkehr weichen.

Nach Fertigstellung der Straßenbauarbeiten beschloss der Altenbekener Kirchenvorstand auf Anregung des damaligen Pfarrers Wilhelm Sudhoff ein neues Kreuz zu errichten. Das Fundament baute der Terazzomeister Friedrich Klahold, und der Landwirt Josef Driller besorgte das Eichenholz. Das Kreuz wurde dann von dem Zimmermann Franz Kurze angefertigt und die Kupferabdeckung arbeitete der Heizungsmeister  Bernhard Frei­enstein. Den Korpus, der von Studienrat Adalbert Kleiner, Peckelshein, aus Ton angefertigt wurde, stiftete die Firma Größchen.

Im Herbst 2000 wurde es auf Initiative des Ortsheimatpflegers von einer Gruppe Jugendlicher, die derzeit im Rahmen eines kreisweiten Beschäfti­gungsprogramms „Arbeiten und Lernen“ in Altenbeken beschäftigt sind, restauriert. Es wurde abgebaut, im Bauhof abgeschliffen sowie neu lackiert und an alter Stelle wieder aufgebaut. Nun wurde am Hang Strauch – und Buschwerk beseitigt, so dass dieses Kreuz, auch von dem eiligen Autofahrer an der stark befahrenden Kreisstraße wahrgenommen wird.  

Dienstag, 26 Januar 2021 17:45

Schöne Winterlandschaft im Eggetal.

Vom Eggeweg  "schoss" Heimatfreund Winfried Marx am Wochenende 24./25 Januar ein paar schöne Aufnahmen. Im Hintergrund das Wahrzeichen Altenbekens - der Eisenbahnviadukt. Er wurde erbaut ab 1851 und vom preußischen König Friedrich Wilhelm  IV. am 21. Juli 1853 feierlich eingeweiht. "Ich habe geglaubt, eine goldene Brücke vorzufinden, weil so schrecklich viele Taler verbraucht worden sind !" Dieser königliche Ausspruch hat dazu beigetragen, dass später im Altenbekener Wappen ein goldener Viadukt als Wahrzeichen aufgenommen wurde.

Sonntag, 17 Januar 2021 15:23

Nachkriegsjahre ab 1946

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