Udo Waldhoff

Udo Waldhoff

Für die alte historische Schützenfahne der St. Dionysius Schützenbruderschaft Buke aus dem Jahr 1949 gibt es einen neuen Platz in einer neu angeschafften Vitrine.

Die Schützenfahne wurde nach dem 2. Weltkrieg angeschafft, da die erste Fahne der Bruderschaft in den Wirren des Krieges verloren gegangen war. Sie wird jetzt nur noch am ersten Schützenfesttag eines jeden Jahres zu den Umzügen getragen. Im Jahr 2014 wurde sie noch einmal aufwendig restauriert.  Und nach Empfehlung von Experten soll eine Fahne zur Lagerung nicht aufgerollt werden, sondern sie soll hängend aufbewahrt werden. Somit wurde jetzt eine extra dafür angefertigte Vitrine angeschafft. Im Jahr 1992 ist von einer Paramentenwerkstatt eine neue Schützenfahne mit der Abbildung des Hl. Dionysius gefertigt worden, sie dient seither bei den verschiedensten Anlässen als Symbol des christlichen Glaubens der Bruderschaft und die Verbundenheit zum Heimatdorf Buke.

„Eine Schützenfahne ist das höchste Gut einer Bruderschaft und sie zu pflegen und zu erhalten ist allerhöchste Schützenpflicht.

Sie steht aber auch für Zusammengehörigkeit und kameradschaftlichen Gemeinschaftssinn. Sie ist auch ein Symbol der Ehrfurcht. Dies wird durch das Neigen und Senken der Fahne zu bestimmten Momenten und Anlässen deutlich gemacht. Diese Ehrfurcht wird bezeugt gegenüber Gott und den Menschen, etwa bei der Wandlung und beim Segen in der hl. Messe oder beim Begräbnis eines Schützenbruders. Aber auch bei vielen freudigen Anlässen ist unsere Schützenfahne von unseren Fähnrichen im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte getragen worden, Ja, sie hat uns begleitet bei Freud und Leid des Alltags, bei Wind und Wetter“, so 1. Brudermeister Udo Waldhoff.

 Die jetzige Schützenfahne aus dem Jahr 1992 wird vom Fähnrich Johannes Sendermann getragen, der mittlerweile bereits fast 30 Jahre das Amt eines Fähnrichs bekleidet.

 Die Anschaffung der neuen Vitrine wurde ermöglicht durch finanzielle Unterstützung des Landes NRW in Form eines Heimatschecks und durch Unterstützung der Firma Westfalen Weser Netz.

 Bildzeile: ( v.l. )  Oberst Hans Norbert Keuter, 1. Brudermeister Udo Waldhoff, Fähnrich Johannes Sendermann

 Foto: Elisabeth Bannenberg

Samstag, 09 Oktober 2021 18:00

Ehrenamtspreis in Buke vergeben

Der Verein „Bürger und Vereine für Buke e.V.“ hat im Rahmen seiner Mitgliederversammlung den Buker Ehrenamtspreis an Elisabeth Kanne verliehen, sie ist der dritte Preisträger in der Eggegemeinde. Der 1. Vorsitzende Udo Waldhoff hielt hierzu die Laudatio: „Seit frühester Jugend stellt sich Elisabeth Kanne ehrenamtlich und uneigennützig in den Dienst unserer Dorfgemeinschaft. Als ausgebildete Floristin stellt sie immer wieder ihr handwerkliches Geschick unter Beweis“. Der Blumenschmuck in der Kirche oder im Festzelt bei den verschiedensten Veranstaltungen, aber auch die Pastorengräber und das Ehrenmal, all dies und vieles mehr wurde über Jahrzehnte von ihr gepflegt und kreativ verschönert.
Auch insbesondere in der kfd, also in der Buker Frauengemeinschaft, waren und sind ihre exzellenten floristischen Fähigkeiten stets gefragt. Aber auch ihre jahrelange Nachbarschaftshilfe und ihre Aktivitäten bei den Buker Landfrauen, Elisabeth Kanne hat sich immer ehrenamtlich mit eingebracht. „Ihr Engagement war stets uneigennützig, Elisabeth ist die gute Seele unseres Dorfes“, so Udo Waldhoff weiter.
Stellvertretend für die vielen ehrenamtlich engagierten Bürger in Buke wurde sie nun mit dem Buker Ehrenamtspreis ausgezeichnet.
Fotozeile (v.l.)
Udo Waldhoff, 1. Vorsitzender
Elisabeth Kanne
Manuela Runte, 2. Vorsitzende

Foto: Martin Bölte

Montag, 04 Oktober 2021 15:28

Erntedankfest in Buke

Für Besucherinnen und Besucher der Pfarrkirche St. Dionysius Buke ist es immer wieder eine Augenweide, am ersten Sonntag im Oktober zum Erntedankfest den geschmückten Altarraum zu bewundern. Katrin Walton vom Kirchenvorstand hat mit Unterstützung von Manuela Runte den Altarraum mit Gemüse, Kartoffeln, Früchten und sonstigen Ernteprodukten geschmückt. Mit dem Schmücken der Kirche soll dem Herrgott für die Ernte und die vielfältigen Gaben der Schöpfung gedankt werden.
Das Erntedankfest soll auch zu einem bewussteren Umgang mit der Natur und unserer Umwelt und deren natürlichen Ressourcen erinnern.
Über das schmücken der Kirche zum Erntedankfest waren die Kirchenbesucher sehr erfreut und danken den beiden Damen ganz herzlich.

Ortsheimatpfleger präsentieren Jahreskalender für 2022
Die Heimatpfleger aus Altenbeken und Buke, Rudolf Koch und Udo Waldhoff, geben auch für das kommende Jahr 2022 einen Heimatkalender heraus. Für Altenbeken ist es das 18. Exemplar und für Buke das siebte.
Der Altenbekener Heimatpfleger Rudolf Koch hat in seinem Kalender Wegekreuze, Gedenksteine, Erinnerungsmahnmale, die in längst vergangener Zeit in der Gemeinde errichtet wurden, abgebildet. Sie geben Zeugnis ab, von der Frömmigkeit und Gottverbundenheit der Vorfahren. Die große Zahl der Gedenkstätten in Altenbeken werden zum größten Teil von dem 86-jährigen Rudolf Koch noch selbst gepflegt.
Der Heimatpfleger von Buke, Udo Waldhoff, hat aus dem reichhaltigen Archiv von Ortschronist Hans Norbert Keuter, dessen Bilder überwiegend vom ehemaligen Buker Hobbyfotografen Josef Leniger stammen, sowie von Buker Familien, zusammengestellt.
Die Bilder zeigen u.a. Vereinsaktivitäten, kirchliches und gesellschaftliches Dorfleben aus früherer Zeit, die Motive sind jeweils der Jahreszeit angepasst. Eine Aufnahme zeigt, wie Mitglieder der Buker Spinnstube Herrn Weihbischof Paul Nordhues im Jahr 1998 eine Spende für das Prälat-Braeckling-Haus überreichen, sowie der Besuch des Erzbischofs Johannes Joachim Degenhardt anlässlich eines Missions-Basars der kfd im Jahr 1991 im Saal Bendfeld. „Viele Buker freuen sich, wenn sie auf einem Bild aus vergangener Zeit, Familienangehörige wieder erkennen“, so Waldhoff. Die Nachfrage nach den Jahreskalendern ist dementsprechend hoch. Unter den Käufern seien mittlerweile viele Sammler, die den Kalender seit vielen Jahren aufbewahren, so Rudolf Koch. Zudem ein passendes Geschenk zu vielen Anlässen, wie z.B. zum bevorstehenden Weihnachtsfest.
Die Historischen Kalender sind bei den Heimatpflegern, in der Buchhandlung Kuhfuß in Altenbeken und bei Goeken backen im Combi-Markt Buke für 12,50 Euro zu erwerben. Der Erlös aus dem Verkauf beider Kalender ist wie immer für heimatliche Aufgaben und Projekte bestimmt.
Fotozeile: Udo Waldhoff (links) und Rudolf Koch mit ihren selbst gestalteten Kalendern. Im Hintergrund das Buker Fachwerk auf dem Dorfplatz zur 750-Jahr-Feier aus dem Jahr 1981.

Foto: Christa Waldhoff

Samstag, 11 September 2021 15:07

Jahreshauptversammlung Buker Schützen

Jahreshauptversammlung Buker Schützen

Mit über 90 Schützen konnte Oberst Hans Norbert Keuter eine erfreulich hohe Zahl an Teilnehmern der durchaus besonderen Jahreshauptversammlung 2021 begrüßen, fand diese doch erstmals in Uniform und ausnahmsweise im Festzelt des Vereins „Bürger und Vereine für Buke e.V.“ auf dem Schützenplatz statt. Die Berichte des Obersts, des Schriftführers, des Schießmeisters und des Jungschützenmeisters zum Schützenjahr 2020 waren geprägt durch die Einschränkungen der Corona - Pandemie, wodurch die Aktivitäten der Bruderschaft fast ganz zum Erliegen gekommen sind. Kassierer Jörg Runte konnte in seinem Finanzbericht den Mitgliedern darlegen, dass die Bruderschaft diese schwierige Zeit zumindest finanziell gut überstanden hat. Mit Unterstützung öffentlicher Förderprogramme des Landes NRW konnten sogar einige Investitionen getätigt werden, wie einen neuen Infokasten und neue Ruhebänke am Schützenplatz. Nach erfolgter Kassenprüfung am 31. August 2021 trug Kassenprüfer Jan Bußmann den einwandfreien Kassenprüfungsbericht vor. Dem Antrag auf Entlastung des Vorstandes wurde einstimmig stattgegeben. Bei den anschließenden Wahlen wurden 1. Brudermeister Udo Waldhoff und Fähnrich Johannes Sendermann mit den Fahnenoffizieren Peter Kaufmann und Steven Walton einstimmig in ihren Ämtern für weitere drei Jahre bestätigt. Für Jürgen Höxter, der sein Amt als Platzmajor nach 9 Jahren zur Verfügung gestellt hatte, wurde Magnus Kanne ebenfalls einstimmig gewählt. Die Nachfolge von Hans-Josef Lübbemeier als Major, der bereits im Vorfeld nach mehr als 21 Jahren Vorstandsarbeit seinen Rückzug angekündigt hatte, wurde in einer Stichwahl ermittelt, bei der sich Jürgen Neumann durchsetzen konnte. In das neu geschaffene Amt des Medienbeauftragen wurde Nils Kunzemann einstimmig gewählt. Brudermeister Udo Waldhoff hat die Versammlung genutzt, um einen vom Buker Schützenbruder Norbert Kass gefertigten Oberststern als äußeres Zeichen des verantwortungsvollen Amtes an die Uniform von Oberst Hans-Norbert Keuter zu heften. Zudem soll er die hohen Ideale der Bruderschaft von „Glaube, Sitte und Heimat“ hervorheben. Dieser Stern dient in Zukunft der besonderen Kennzeichnung des Obersts und löst die bisher verwendeten Fangschnüre ab. Den 8. Husaren Buke, die die Jahreshauptversammlung musikalisch begleiteten, wurde als Zeichen der langjährigen freundschaftlichen Verbundenheit ein hochwertiges Fahnenband mit der Aufschrift: „50 Jahre Husarentradition in Buke. In Freundschaft St. Dionysius Schützenbruderschaft Buke“ durch den Oberst und dem 1. Brudermeister an den 1. Vorsitzenden Sven Scharnhorst und seinen Stellvertreter Johannes Bannenberg überreicht. Es erinnert an die Anschaffung der traditionsreichen Uniformen des 8. Husarenregiments durch den Musikzug, die erstmals beim Buker Schützenfest im Jahr 1971, also vor genau 50 Jahren vorgestellt und getragen wurden. Einen breiten Raum nahmen dann Ehrungen und Auszeichnungen verdienter und langjähriger Schützenbrüder ein. Fast schon traditionell, so der 1. Brudermeister, gab es für einen langgedienten, treuen und immer hilfsbereiten Schützenbruder einen Präsentkorb. In diesem Jahr hat ihn Schützenbruder Heinrich Bußmann überreicht bekommen. Thomas Gockel wurde insbesondere für seine langjährige Unterstützung der Schießgruppe bei allen Veranstaltungen, die in der Eggelandhalle Altenbeken ausgetragen werden, mit dem Vereinsinternen Batallionsverdienstorden ausgezeichnet. Mit Bernd Bannenberg erhielt ein stets einsatzbereiter Schützenbruder aus den Händen von Brudermeister Udo Waldhoff das Silberne Verdienstkreuz verliehen. Seit 2017 ist er als Fahnenoffizier der 2. Fahne im Vorstand aktiv und unterstützt regelmäßig das Team der ersten Fahne bei Ausmärschen und anderen Gelegenheiten. Sein technisches Geschick und handwerkliches Können kommt der Bruderschaft bei vielen Arbeitseinsätzen zugute. Bereits 2015 wurde er mit dem Batallionsverdienstorden ausgezeichnet und erhielt 2019 den Kompanieorden der Ostkompanie. Höhepunkt der Auszeichnungen an diesem Abend war die Verleihung des Hohen Bruderschaftsordens an Steven Walton durch Bezirksbundesmeister David Steffens vom Bezirksverband Paderborn Land. Seit 2001 Mitglied der Bruderschaft, bekleidete Steven Walton von 2004 – 2007 das Amt des Jungschützenmeisters, bevor er 2012 das Amt des Fahnenoffiziers der ersten Fahne übernahm. Wegen seiner immer engagierten und zupackenden Art bei vielen Pflege- und Aufbauarbeiten wurde ihm bereits in 2011 das Silberne Verdienstkreuz durch die Bruderschaft verliehen. Zudem wurde er von beiden Kompanien ausgezeichnet und von den 8. Husaren in 2019 zum Treuen Husar ernannt. Zudem wurde auf der diesjährigen Versammlung zahlreiche Schützen für langjährige Mitgliedschaften geehrt. Da sich im letzten Jahr pandemiebedingt keine angemessene Gelegenheit für diese Ehrung ergeben hatte, wurden in diesem Jahr die Treueorden für die Jahre 2020 und 2021 gemeinsam überreicht. Für 25 Jahre: Werner Schenk, Markus Bertelt, Thomas Born, Frank Remer und Klaus Vogt. Seit 40 Jahren Mitglieder der Bruderschaft sind Dieter Bentler, Martin Bölte, Anton Ernesti, Karl-Heinz Geise, Hubert Rasche, Jürgen Rohde, Oskar Schneider, Bernhard Sendermann jun., Wolfgang Stümpel, Anton Bach, Bernhard Fischer, Ferdinand Fornefeld, Gerd Fornefeld, Martin Fornefeld, Friedhelm Giese, Matthias Goeken (MdL), Ferdinand Güldner, Norbert Kass, Dietmar Leineweber, Reinhard Multhaup und Stefan Rüther. Bereits 50 Jahre sind Josef Bentler, Johannes Fröhleke, Bernhard Rüther, Heinz Stamm, Josef Stamm, Heinrich Josephs, Hans-Josef Lübbemeier, Wilhelm Potthast und Eberhard Wiechers treue Mitglieder. Noch länger, nämlich bereits seit 60 Jahren halten Anton Bannenberg, Johannes Drewes, Anton Rüther und Bernhard Remer der Bruderschaft die Treue. Ehrenschießmeister Dionysius Tofall und Franz Bendfeld gehören sogar schon seit 65 Jahren der Bruderschaft an. Den Mitgliedern, denen die Auszeichnung während der Versammlung nicht überreicht werden konnte, werden die Treueorden durch den Vorstand nachgereicht. Der bisherige Major Hans-Josef Lübbemeier wurde aufgrund seiner 21-jährigen Vorstandstätigkeit auf einstimmigen Beschluss des Vorstandes durch Oberst Keuter unter stehenden Ovationen zum Ehrenmajor ernannt. Lübbemeier bekleidete in seiner langen Amtszeit folgende Vorstandsämter: Von 2001 bis 2004 Feldwebel, von 2004 bis 2009 Hauptmann der Ostkompanie und von 2009 bis 2021 das Amt des Majors. Zudem war er im Jahr 2003 Schützenkönig und somit 1. Repräsentant der Bruderschaft. Abschließend bat Oberst Hans Norbert Keuter die beiden Schützenbrüder Hans Dieter Bertelt (Ehrenoberst) und Kurt Kotlenga (Maspernschütze und Ehrenunteroffizier in Buke) nach vorn zu kommen. Beide hatten die neue Schüler- und Jugendprinzenkette finanziert. Nach den Dankesworten des Obersts übergaben die beiden Spender die Ketten an den Jungschützenmeister Julian Micus. Die jährliche Sammlung zu Gunsten der Deutschen Kriegsgräberfürsorge erbrachte eine stattliche Summe von 745,00 Euro. Mit dem Deutschlandlied wurde gegen 22.00 Uhr der offizielle Teil der Jahreshauptversammlung beendet.

Fotos: Martin Bölte

Mittwoch, 08 September 2021 15:25

Die Buker haben nun ein Gemeinschaftszelt

Das Gemeinschaftszelt hat eine erste gelungene Premiere gefeiert.
2019 hatten sich acht Vereine aus Buke zusammengefundenen, um ein Zelt für vereinsinterne Veranstaltungen anzuschaffen. Aufgrund der Corona- Pandemie konnte es bisher noch nicht genutzt werden.
Jetzt kam es erstmals auf dem Schützenplatz bei der Generalversammlung der St. Dionysius Schützenbruderschaft Buke zum Einsatz. Einen Tag später wurde in dem 200 qm großen Zelt eine Zeltmesse anlässlich des Pfarrfestes in „abgespeckter“ Form mit Pastor Bernhard Henneke gefeiert.
„Die Resonanz an den beiden Veranstaltungen war großartig. Die Leute waren erstaunt, was auf die Beine gestellt worden ist und welche Qualität das Zelt hat“, berichtet Udo Waldhoff, Vorsitzender des Dachvereins Bürger und Vereine für Buke.
Die Auf- und Abbauarbeiten für die beiden Veranstaltungen fanden unter Leitung von Michael Simon, Fabian Kanne und Bernd Bannenberg statt, die ein festes Team anführen, das sich um Auf- sowie Abbau des Zeltes kümmert. Allesamt Schützenbrüder.
Wenn das Zelt nicht im Einsatz ist, lagert es inklusive Tische und Stühle in einer Scheune beim Schützenbruder Fabian Kanne.
Das Zelt ist seinerzeit angeschafft worden, da es in Buke keine öffentliche Dorfhalle und auch kein Bürgerhaus. „Wir mussten in der Vergangenheit immer für mehrere hundert Euro ein Zelt für sommerliche Veranstaltungen mieten“, blickt Waldhoff zurück. 36.000,00 Euro hat das Zelt inklusive 100 Stühle und 15 Tische gekostet. 50 Prozent der Kosten wurden aus dem Heimatfonds des Landes NRW finanziert, 10 Prozent von der Gemeinde Altenbeken. Die restliche Summe von rd. 15.000,00 Euro kam aus Spenden und durch Sponsoren zusammen.
Zudem überließen einige Landwirte kostenlos ihre Anhänger für den Transport und die Lagerung des Zeltes dem Buker Bürgerverein. Auch der Transport des Zeltes aus Bad Königshofen und die Abholung der Stühle und Tische aus Oelde wurde von Buker Firmen kostenlos übernommen.

Foto: Kurt Blaschke
Schützenbrüder beim Zeltaufbau

Samstag, 31 Juli 2021 17:14

Gespräch mit Ministerin

Ortschronist und Ortsvorsteher Hans Norbert Keuter und Ortsheimatpfleger Udo Waldhoff hatten am 26. Juli d.J. in Bad Wünnenberg die Gelegenheit, mit Ministerin Ina Scharrenbach in einer angenehmen Runde zu diskutieren.
Beide Heimatvertreter sprachen mit der Frau Ministerin über heimatliche Themen und Wünsche für ihre Ortschaft Buke.
Insbesondere über eine seit langem fehlende Dorfinfrastruktur bezüglich öffentlicher Einrichtungen für die Buker Vereinswelt.
Hier sagte die Ministerin spontane Unterstützung zu, in Zusammenarbeit mit MdL Bernhard Hoppe-Biermeyer und der zuständigen Bezirksregierung.
Hans Norbert Keuter und Udo Waldhoff waren sehr erfreut über das offene und sehr konstruktive Gespräch mit Frau Ministerin Ina Scharrenbach.

Dienstag, 27 Juli 2021 15:07

Ortseingangstafeln in Buke überarbeitet

 Schützenbrüder der St. Dionysius Schützenbruderschaft unter Leitung von Jungschützenmeister Julian Micus und mit fachmännischer Unterstützung von Klaus Keuter wurden jetzt alle vier Ortseingangstafeln des Ortes überarbeitet bzw. restauriert.
Die „Visitenkarten“ an den Zufahrtsstraßen des Ortes wurden wieder einmal nach sieben Jahren ehrenamtlich von den „Jungschützen“ gesäubert, abgeschliffen, grundiert und mit einer wetterfesten Holzschutzfarbe gestrichen. Zudem wurden die Querbalken mit einem Kupferblech gegen Feuchtigkeit abgedeckt, um auch die „Lebensdauer“ der Tafeln zu erhöhen.
Die Materialkosten für die notwendigen Arbeiten wurden von der Gemeindeverwaltung unbürokratisch übernommen.
Die Aktion verlief wieder einmal unter dem Motto: Schützenbrüder und insbesondere die Jungschützen können nicht nur feiern, sondern engagieren sich auch ehrenamtlich für die Dorfgemeinschaft und die Heimatpflege. Darüber freut sich in besonderer Weise auch Ortsheimatpfleger Udo Waldhoff.

Fotozeile: (v.l.) Michael Keuter, Max Michael Schwarz, Fabian Kanne, André Drewes und Julian Micus

Foto: Udo Waldhoff

In zahlreichen Vereinen engagiert-   -Vorbildlicher Schützenbruder und Mitbürger -  Bernhard Sendermann war ein „Stiller Held“ des Alltags.  Große Betroffenheit und tiefe Trauer in der Buker Dorfgemeinschaft und insbesondere bei den Schützen der St. Dionysius Schützenbruderschaft.  Bernhard Sendermann ist im gesegneten Alter von 92 Jahren im Kreise seiner Familie gestorben. Sendermann war 72 Jahre lang Mitglied der St. Dionysius Schützenbruderschaft. Insgesamt bekleidete er 30 Jahre das verantwortungsvolle  Amt des Fähnrichs, welches er mit großer innerer Begeisterung, Leidenschaft und christlicher Überzeugung ausgeübt hat und gehörte somit auch dem Vorstand an, zuletzt als Oberfähnrich. In dieser langen Zeit hat er sich beispielhaft für die Umsetzung  der Schützenideale von -Glaube-Sitte und Heimat eingesetzt.  Für seine Verdienste wurde Bernhard Sendermann im Jahr 1997 nach Beendigung seiner Amtszeit zum Ehrenfähnrich ernannt. Der damalige Oberst Hans Bussmann nannte Bernhard Sendermann in seiner Laudatio einen „Buker Juwel“, womit sich nur annähernd der stets beispielhafte und unermüdliche Einsatz von Bernhard Sendermann für das Wohl der Dorfgemeinschaft und dessen Bürger in Worte fassen lässt. Er war Träger hoher und höchster Auszeichnungen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften wie des Hohen Bruderschaftsordens, des St. Sebastianus Ehrenkreuz und die Verleihung des Schulterbandes zum St. Sebastianus Ehrenkreuz im Jahr 1999 durch Diözesanbundesmeister Hans Besche aus Schwaney.  Auch als Ehrenfähnrich nahm er bis zuletzt, soweit es seine Gesundheit zuließ,  aktiv am Bruderschaftsleben teil. Er war Ehrenunteroffizier der befreundeten Schützenbrüder aus Altenbeken und der Maspern-Kompanie des Paderborner-Bürger-Schützenvereins. Die Verbundenheit zu seiner Heimat und zu seinem Heimatdorf dokumentierte Sendermann auch durch jahrzehntelange Mitgliedschaften in mehreren Vereinen des Ortes, sowie eine 73 jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Buke, 48 Jahre Mitglied in der EGV-Abteilung Buke, 31 Jahre Mitglied im Rassegeflügelzuchtverein Buke und Umgebung und jahrzehntelange Mitgliedschaft bei den Buker 8. Husaren. Für die St. Dionysius Kirchengemeinde war Bernhard Sendermann von 1979 bis 1985 ein engagiertes Mitglied des Kirchenvorstandes.  Im Jahr 2015 wurde Bernhard Sendermann im Kreishaus zu Paderborn  von Landrat Manfred Müller für besonders ehrenamtliches Engagement zum „Stillen Helden“ des Alltags im ausgezeichnet.  In der Laudatio sagte der Landrat u.a. folgendes:  „Hier verneigt sich ein ganzes Dorf vor Ihnen und dieser Verbeugung schließen wir uns mit Hochachtung an und sagen: DANKE!   In der Antragstellung der Dorfgemeinschaft zur Auszeichnung heißt es u.a.: Bernhard Sendermann war jahrzehntelang ein uneigennütziger Kümmerer im Dorf. So pflegte er über viele, viele Jahre das Buker Ehrenmal an der Kirche und den Dorfplatz. Im Sommer sorgte er stets für Blumen, mähte den Rasen und schnitt die Hecken. Im Winter sorgte er dafür, dass am Ehrenmal und auf dem Kirchplatz alle sicher unterwegs sein konnten. Ebenfalls lag ihm über Jahrzehnte die Pflege des Friedhofs am Herzen. Alles ehrenamtlich, unaufgefordert und unentgeltlich. Zwanzig Jahre lang (bis 1998) half er einem in seiner Nachbarschaft lebendem, hilfsbedürftigen Ehepaar bei den täglich anfallenden  Arbeiten und Besorgungen. 15 Jahre kümmerte er sich mit einem weiteren Schützenbruder darum, dass bei Beerdigungen , Prozessionen ect. die mobile Mikrofonanlage der Kirchengemeinde einsatzbereit war.

Sein handwerkliches Geschick erwies sich bei vielen Restaurierungsarbeiten im kirchlichen und kulturellen Bereich als Segen. Abschließend sagte Landrat Müller zu Bernhard Sendermann bei der Auszeichnung: „Mit seinem besonderen Charisma und seinen hervorragenden menschlichen Eigenschaften ist er ein außergewöhnlich beliebter Mitbürger

Sonntag, 11 Juli 2021 14:19

In Buke wurden 4 neue Bänke aufgestellt

 Vier neue Ruhebänke aus heimischen Nadelholz des Eggewaldes dienen seit kurzem Spaziergänger und Wanderfreunde aus nah und fern an markanten und historischen Plätzen des Dorfes zur Rast und zum verweilen. Auf Initiative des Ortsheimatpflegers Udo Waldhoff und mit tatkräftiger Unterstützung der Schützenbrüder Steven Walton und Bernd Bannenberg wurden die neuen Ruhebänke jetzt aufgestellt. Die vier Bänke wurden aufgestellt am Dorfplatz, am Kreuz Tofall, am alten Dorfkump und am Haus der ehemaligen Bäckerei Goeken am Wiesenweg.
Wobei eine morsche Bank am alten Dorfkump ausgetauscht wurde.
Auf der Rückenlehne der Bänke wurde der Namenszug „Eggedorf Buke“ eingraviert.
Besonders erfreuen sich mittlerweile viele Wanderfreunde aus nah und fern über die neuen Rastmöglichkeiten, die den überregional bekannten und viel bewanderten Viaduktwanderweg begehen.
Aber auch Dorfbewohner nutzen die Bänke zur Ruhe und zum Plausch mit Nachbarn und Freunden und sind für die „gute Sache„ sehr dankbar! so Udo Waldhoff.
Ermöglicht wurde das Aufstellen der Bänke durch finanzielle Unterstützung des Landes NRW in Form eines Heimatschecks und durch Arbeiten in Eigenleistung, insbesondere der Schützenbrüder.
Das Bild zeigt die neue Bank auf dem Dorfplatz mit  Steven Walton, Udo Waldhoff, Bernd Bannenberg
Im Hintergrund steht ein Fachwerk aus dem Jahr 1986, welches seinerzeit zur 750 Jahrfeier des Dorfes dort errichtet wurde.
Foto: Simone Flottmeier

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