Udo Waldhoff

Udo Waldhoff

Samstag, 12 Juni 2021 10:36

Kreuz wurde in Buke erneuert

In Gedenken an alte Buker Pfarrkirche:

Das Kreuz an der Ausgrabungsstelle der alten Buker Dorfkirche, in der Nähe des Buker Friedhofs, war in die Jahre gekommen und bei kräftigen Wind auseinander gebrochen. So wurde durch finanzielle Unterstützung der Gemeinde Altenbeken und durch ehrenamtliche Initiative von Ortsheimatpfleger Udo Waldhoff, sowie durch tatkräftige Mitwirkung einiger Schützenbrüder des Westkompanie der St. Dionysius Schützenbruderschaft Buke unter Leitung von Hauptmann Franz-Josef Bannenberg ein neues Kreuz aufgestellt.
Angefertigt durch Tischlermeister Harald Sawatzki, Buke.
Das Kreuz steht an der Stelle, an der die Buker 1691 eine Kirche errichteten. Sie wurde 1903 wegen Platzmangel auf Grund wachsender Bevölkerung abgerissen. An diese Kirche erinnern Reste der ausgegrabenen Fundamente und eine Gedenktafel. Die heutige St.-Dionysius-Kirche an der Dorfstraße wurde 1896 eingeweiht.
Somit erstrahlt das Kreuz sichtlich in neuem Glanz an historischer Buker Stätte. Die Geschichte des Dorfes Buke mit seiner Dionysius Pfarrkirche sind bis 1231 nicht bekannt. Es wird aber angenommen, dass zu den ältesten Kirchen im Paderborner Land auch die St. Dionysius Kirche in Buke zählte. Sie lag an einem wichtigen Straßenzug - am Hellweg nach Höxter. 1231 wird die „villa Buke“ dem Archidiakonat des Paderborner Domprobstes zugewiesen. Urkundliche Erwähnung findet 1325 ein Pfarrer von Buke. „Conradus sacerdos plebanus ton Buke.“
Am neu erstellten Kreuz: (v.l.) Steven Walton, Fabian Kanne, Tischlermeister Harald Sawatzki, Franz-Josef Bannenberg und Udo Waldhoff
Fotos: Elisabeth Bannenberg

Sonntag, 30 Mai 2021 19:22

Ehrenamtliche Aktivitäten in Buke

Es sind inzwischen vier Monate vergangen, seitdem das Impfzentrum in Salzkotten seine Pforten eröffnete und die ersten Senioren empfing. Diese Altersgruppe bevorzugt vor dem Corona-Virus zu schützen, war und mag ein inhaltlich und wichtiges Ziel zu sein, doch in der Praxis traten organisatorische Hürden auf: „Es beginnt mit dem Anruf der Hotline, der für viele Senioren eine Hürde darstellt, gerade wenn es beim ersten Anlauf nicht klappt oder die Wartezeit lang ist“, weiß der Brudermeister Udo Waldhoff von der Schützenbruderschaft Buke von den anfänglichen Problemen zu berichten. „Und es geht weiter damit, dass die meisten älteren Menschen weder eine E-Mail-Adresse noch einen Drucker haben, um sich diverse Unterlagen wie die Impftermin Bestätigung auszudrucken.“
So kam es, dass sich die St. Dionysius Schützenbruderschaft Buke und die Malteser Altenbeken zusammen getan haben, um einen ehrenamtlichen und kostenlosen Service anzubieten, der interessierte ältere Menschen unterstützt, einen Termin zu buchen, die Unterlagen auszudrucken und sie auch nach Salzkotten zu fahren. Zudem hat sich bei dieser Aktion auch gezeigt, was eine dörfliche Struktur ausmacht: Die vertraute Nähe zu Menschen, die von den Initiatoren angesprochen wurden und denen dadurch ein Zugang zur Impfung ermöglicht wurde, berichtet Udo Waldhoff.
„Nach gut 16 Wochen können wir sagen, es war die richtige Entscheidung, uns an dieser Stelle ehrenamtlich einzubringen. Die Menschen sind dankbar und freuen sich über jegliche Unterstützung, gerade wenn die eigenen Kinder weiter weg wohnen und nicht verfügbar sind“, bilanziert Bernhard Rüther von den Maltesern und Schützenoberst Hans Norbert Keuter, der zudem im Impfzentrum Salzkotten tätig ist.
Seit es dieses Angebot gibt, konnten 35 Impftermine organisiert und den Senioren die Fahrt ermöglicht werden.Die Fahrt nach Salzkotten begleiten Martin Rüther, Bernhard Rüther und Christoph Brockmann. Auch weiterhin stehen als Ansprechpartner die Ortsbeauftragte der Malteser, Sonja Naujocks, unter Telefon 0173/9096927 und Udo Waldhoff unter Telefon 05255-7800 oder 0176/84766267 zur Verfügung.
Impfberechtigte, die noch keinen Termin vereinbart haben, werden ebenfalls unterstützt. Es können die gesamte Terminvergabe begleitet oder einzelne Fragen zum technischen Ablauf geklärt werden.

Begleiten auch weiterhin Senioren auf dem Weg zum Impfzentrum in Salzkotten (von links): Martin Rüther, Brudermeister Udo Waldhoff, Schützenoberst Hans Norbert Keuter, Bernhard Rüher und Malteser-Ortsbeauftragte Sonja Naujocks.

Mit dem Geld soll die Freizeitanlage "Am Spring" aufgewertet werden. Es ist geplant den Quellenbereich zu renaturieren und den kleinen Park den Erholungscharakter für Besucher wieder zu beleben. „Die Pläne für die Neugestaltung gehen auf das Jahr 2014 zurück. Für Buke erfüllt sich also ein lang gehegter Traum“, erläutert Udo Waldhoff als Vorsitzender des Vereins „Bürger und Vereine für Buke“. Gemeinsam mit weiteren Vereinsmitgliedern, Nachbarn der Teichanlage und Altenbekens Bürgermeister Matthias Möllers erläuterte er dem heimischen Landtagsabgeordneten Bernhard Hoppe-Biermeyer (CDU) die Pläne. Vor gut 50 Jahren wurde der Bereich als Naherholungsgebiet angelegt. Insgesamt ist die Anlage aber in die Jahre gekommen. Einiges ist schon zurückgebaut. Das Quellwasser fließt in die Beke und der untere der beiden Teiche wurde ursprünglich von der Feuerwehr als Löschwasserteich genutzt. „Das Gelände bietet ein fantastisches Potenzial. Ich bin der Landesregierung für die Programme für den ländlichen Raum sehr dankbar“, freut sich Matthias Möllers.

Unter fachkundiger Anleitung von Magnus Kanne und unter Einhaltung der Corona Bestimmungen, haben einige Schützenbrüder und insbesondere Jungschützen der St. Dionysius Schützenbruderschaft einen schonenden Form- und Pflegeschnitt an der grünen Einfassung auf dem Buker Schützenplatz vorgenommen. Bevor die Heckenscheren zum Einsatz kamen, wurde das Gehölz sorgfältig nach evtl. früh brütenden Vögeln und Nestern abgesucht.
Jetzt erstrahlt der Schützenplatz wieder in einer ansehnlichen naturnahen Optik, eingebettet in Weideflächen am Wiesenweg, so dass der Frühling Einzug halten kann.
Jetzt bleibt nur noch die Hoffnung, dass im Spätsommer evtl. noch eine kleine Schützenfeier für die Buker Dorfgemeinschaft stattfinden kann.
Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt!

Fotozeile: Schützenbrüder nach getaner Arbeit


Fotos: René Linse und Udo Waldhoff
Text: Udo Waldhoff

Buke. Der Malteser Hilfsdienst, Ortsgruppe Altenbeken, und die St. Dionysius Schützenbruderschaft haben in Kooperation einen ehrenamtlichen Fahrdienst für Senioren zum Impfzentrum nach Salzkotten organisiert.
Neben den Schwierigkeiten, überhaupt einen Termin für die Corona Schutzimpfung zu bekommen, stehen viele Seniorinnen und Senioren vor dem Problem, das Impfzentrum in Salzkotten zu erreichen. Genau aus diesem Grunde wollen die Malteser und die Schützen ihre Hilfe und Unterstützung anbieten.
Ehrenamtliche Helfer haben einen Fahrdienst mit einem Malteser Fahrzeug eingerichtet, damit auch ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, die nicht auf die Unterstützung von Angehörigen oder Bekannten zurückgreifen können, die Impfmöglichkeiten wahrnehmen können.  Selbstverständlich sind während der Fahrt die gültigen Hygiene-Regeln zu beachten.
Als Ansprechpartner stehen Sonja Naujocks von den Maltesern (TEL.: 0173/9096927) und Udo Waldhoff von der Schützenbruderschaft Buke (TEL.: 05255-7800 oder 0176/84766267) zur Verfügung.
Die Malteser betonen, dass ihr Angebot über Buke hinaus auch für die Bewohner aus Altenbeken und Schwaney gilt, da sie sich als Verein für die gesamte Gemeinde verstehen.
Impfberechtigten, die noch keinen Termin vereinbart haben, wird ebenfalls Unterstützung angeboten. Hier können individuell die gesamte Terminvergabe begleitet oder einzelne Fragen zum technischen Ablauf geklärt werden.
Dazu steht das Ehrenamt bereit!  Über dieses ehrenamtliche Engagement freut sich auch der Bürgermeister der Gemeinde Altenbeken, Matthias Möllers.

Fotozeile: v.l. Udo Waldhoff, Hans Norbert Keuter von den Schützen, Martin Rüther, Matthias Möllers und Bernhard Rüther

Foto: Elisabeth Bannenberg

Freitag, 05 Februar 2021 10:03

Historisches aus Buke

Dienstag, 26 Januar 2021 14:08

Rehwild in Buker Gärten

Auch wenn die Tiere zur winterlichen Zeit im Walde keine Not leiden müssen, begeben sich das Rehwild aus der Egge dennoch zur Futtersuche in heimische Gärten am Reelsberg in Buke.
Sie laben sich an Rosenbüschen und frischen Trieben von diversen Stauden.
Bei so einem wunderschönen tierischen Besuch nimmt man als Gartenbesitzer die abgefressenen Sträucher gerne in Kauf, da im nahen Frühling die Natur erwacht und alles wieder grünt und blüht.
Hieran erkennt man aber auch, dass man im Herbst nicht alles bis auf den Erdboden zurückschneiden sollte. So kann der Mensch der gesamten Tierwelt gut über den Winter helfen.

Trotz der Corona-Pandemie konnte in der St. Dionysius Gemeinde eine Messdieneraufnahme sowie eine Verabschiedung und Ehrung langjähriger Messdiener stattfinden. In einem feierlichen Messdiener - Gottesdienst wurden zwei neue Messdiener in die Gemeinschaft aufgenommen Daria Wischer und Mia Janitzek. Sie haben sich nach ihrer Erstkommunion für den Dienst am Altar entschieden. Aufgrund der Corona Abstandregelungen war es leider nicht möglich, dass zur Aufnahme die gesamte Gemeinde eingeladen werden konnte.

 Um den nachfolgenden Generationen das Leben und die dörflichen lebensnotwendigen Strukturen aus vergangenen Zeiten wach zu halten, wurden jetzt auf Initiative von Ortsheimatpfleger Udo Waldhoff und Ortschronist Hans Norbert Keuter an drei weiteren markanten und historischen Plätzen Infotafeln aufgestellt. Drei Tafeln wurden bereits im Frühsommer diesen Jahres an dorfbildprägenden Orten des letzten Jahrhunderts aufgestellt, um die Geschichte des Ortes zu dokumentieren. Diesmal erinnern die Tafeln an den Ursprung der Bäckerei Goeken, heute Goeken backen, an das erste Wasserwerk und an das schon im Jahr 1973 abgerissene Fachwerkhaus der Familie Konrad und Theresia Drewes.
Die Bäckerei Goeken wurde 1898 von Georg Goeken, UrUrGroßvater des heutigen Goeken backen Unternehmers Benedikt Goeken, in einem Fachwerkhaus in der Ortsmitte eine kleine Hausbäckerei eröffnet. Im Jahr 1904 erbaute der Bäckermeister Georg Goeken dann am Wiesenweg 1 eine neue Bäckerei, die heute Goeken backen heißt und 600 Mitarbeitende in 58 Filialen beschäftigt. Der Enkel Georg Goeken wohnt heute noch mit seiner Ehefrau Christa, geb. Häger in dem Haus, der den Betrieb im Jahr 1968 von seinem Vater Josef übernommen hat. „ Damals wurden nur drei Mitarbeiter beschäftigt“ erinnert sich auch Matthias Goeken, der 1997 die Bäckerei von seinem Vater Georg übernahm. Die Betriebsstätte am Wiesenweg wurde aufgrund von Expansion auf Dauer -trotz vieler Erweiterungen- zu klein. Da seinerzeit für einen kompletten Neubau auf 10.000 qm im Gewerbegebiet Altenbeken keine Baugenehmigung von Seiten der Gemeinde zu bekommen war, siedelte der Betrieb Goeken backen nach Bad Driburg um, so Matthias Goeken, seit 2017 Landtagsabgeordneter der CDU im Düsseldorfer Landtag.
Auch Ortsheimatpfleger Udo Waldhoff hat noch viele schöne Erinnerungen an die Bäckerei Goeken am Wiesenweg. „Ich bin damals als Schüler mit dem Opa von Matthias als „Bäckerjunge“ mit dem Verkaufswagen über die Dörfer gefahren und habe den Leuten die Backwaren an die Haustüren gebracht“, so Udo Waldhoff. Auf der Infotafel lässt sich im Detail nachlesen, wie sich aus kleinsten Anfängen die Bäckerei in den letzten 122 Jahren zur heutigen Größe entwickelt hat. In diesem Jahr noch etwas ganz besonderes Jubiläum zum Nikolaustag.  Das Ehepaar Georg und Christa Goeken organisieren und unterstützen bereits seit 1970, also seit fünfzig Jahren, das Tüten packen für die St. Dionysius Schützenbruderschaft zur Freude der Buker Kinder zum Nikolaustag.
Das Wasserwerk - erbaut1931 versorgte die Bewohner des Ortes seinerzeit mit Trinkwasser. In früheren Zeiten holten die Buker ihr Wasser aus Brunnen und Zisternen und aus dem Kump. Aber Anfang des neunzehnten Jahrhunderts reichte das nicht mehr aus. Nach einigen Wünschelrutengängen und Probebohrungen begann man 1929 mit den Planungen zum Bau einer zentralen Wasserversorgung. Die Gemeinde baute die Pumpstation dann am Waldrand im Mertensgrund. 1931 wurde sie in Betrieb genommen. Von dort aus wurde das Wasser in den Hochbehälter des Wasserwerks gepumpt und somit in die Wasserleitungen der Dorfbewohner weitergeleitet. 1987 kaufte der Landwirt und Grundstücksnachbar Anton Grußmann das inzwischen stillgelegte und unter Denkmalschutz stehende Wasserwerk mit dem dazugehörenden Grundstück von der Gemeinde Altenbeken. Mittlerweile kümmert sich Sohn Markus mit seiner Familie um die Pflege und den Erhalt dieser einst lebensnotwendigen und geschichtsträchtigen Einrichtung.
Auch hier sind für nachfolgende Generationen Hintergründe und Details auf der Infotafel beschrieben worden, wozu ein ein Wasserwerk in früherer Zeit gebraucht wurde.
Das Haus Drewes ( Töllens )
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wohnten Konrad und Theresia Drewes, geb. Klas aus Dahl - im Ort besser bekannt als Töllens - im Fachwerkhaus am Ortsausgang in der Nähe des Kreuzes Tofall. Konrad Drewes, Jahrgang 1874, starb schon mit 49 Jahren, seine Ehefrau Theresia, geb. Klas, Jahrgang 1882 wurde 82 Jahre alt. Das Ehepaar hatte sechs Kinder und siebzehn Enkelkinder, so Erklärungen von der Enkelin Anna Maria Drewes. Anton Schulze, ebenfalls ein Enkel des Ehepaares Drewes, erinnert sich noch. „Ich bin in diesem Fachwerkhaus mit meiner Zwillingsschwester Brunhilde noch geboren worden. Das war 1951“. Kurz darauf wurde das Haus von der Familie Johannes Tofall gekauft und im Jahr 1973 abgerissen. Es war ein Dorfbild prägendes Fachwerkhaus und deshalb steht hier die Infotafel auf dem freien Platz an der oberen Dorfstraßet und erinnert an die Geschichte der Familie und des Hauses Drewes (Töllens). Das Aufstellen der drei neuen Infotafeln ist durch Eigenleistung und die finanzielle Unterstützung des Landes NRW in Form eines Heimatschecks ermöglicht worden.
Das Foto zeigt: v.l. Bukes Ortschronist Hans Norbert Keuter, Bäckermeister Ehepaar Georg und Christia Goeken, Matthias Goeken, MdL und Ortsheimatpfleger Udo Waldhoff vor dem Stammhaus der Bäckerei Goeken am Wiesenweg  mit der neu aufgestellten Infotafel
Im Anhang zeigen die Bilder: Jennifer und Markus Grußmann mit ihren Kindern Rika und Hennig
Enkel der Eheleute Konrad und Theresia Drewes. v.l. Marlies Nolte, Anton Schulze und Anna Maria Drewes (Im Hintergrund Tofalls Kreuz)

Pünktlich zum ersten Advent und zum Nikolaustag durften sich die Kinder der Grundschule und des Kindergartens „Eggenest“, unter Leitung von Frau Brigitte Böger über schöne Tannenbäume freuen.
Überreicht wurden sie von der St. Dionysius Schützenbruderschaft, vertreten durch den ersten Brudermeister Udo Waldhoff und Major Hans-Josef Lübbemeier. Dank der fleißigen Helfer Franz-Josef Schreier und Dieter Aufenanger konnten die Rotfichten aus dem Eggewald, nach vorheriger Rücksprache mit dem Revierförster, geholt werden und schmücken in Ihrer ganzen Pracht in der Vorweihnachtszeit nun Kindergarten und Schule.

Fotozeile ( v.l. ). Brigitte Böger, Dieter Aufenanger, Franz-Josef Schreier, Hans-Josef Lübbemeier und Udo Waldhoff

Seite 2 von 12