Udo Waldhoff

Udo Waldhoff

Kreisheimatpfleger Michael Pavlicic und Rudolf Koch ausgezeichnet

„Säulen der Gesellschaft“

 Seit nunmehr 25 Jahren setzen sich Michael Pavlicic als Kreisheimatpfleger und sein Stellvertreter Rudolf Koch dafür ein, die regionale Kultur zu erhalten und zu gestalten. Für ihr Engagement wurden sie am Freitag den 21. August von Landrat Manfred Müller im Dionysius-Haus in Elsen geehrt.

Zwei außergewöhnlich engagierte Kreisheimatpfleger sind am Freitagnachmittag im Dionysius-Haus in Elsen geehrt worden Das Bild zeigt (von links): Paderborns Bürgermeister Michael Dreier, Heimatgebietsleiter Hans-Werner Gorzolka, Kreisheimatpfleger Michael Pavlicic, der stellvertretende Kreisheimatpfleger Rudolf Koch und seine Ehefrau Ruth sowie Landrat Manfred Müller

 Foto: Diana Ramme, Kreiskulturamt"

Seit Jahrzehnten schon stellt der Schloß Neuhäuser Pavlicic den Großteil seiner Zeit in den Dienst des Ehrenamtes und bekleidet unzählige Ämter – im Kreis Paderborn und weit darüber hinaus. „Der Tag von Michael Pavlicic scheint mehr als 24 Stunden zu haben“, scherzte Landrat Müller. „Wir leben in einem Raum mit einer hohen kulturellen Bedeutung, der es wert ist, dass wir uns um ihn kümmern“, beschreibt Pavlicic seine Motivation für die ehrenamtliche Arbeit. Zweimal jährlich lädt der Kreisheimatpfleger zu Tagungen ein, um gemeinsam mit den Ortsheimatpflegern und -chronisten aktuelle Themen der Heimatpflege zu erörtern, anzustoßen und voranzutreiben und Wissenswertes aus Heimatforschung und -geschichte zu konkretisieren.

Ehrung und 85. Geburtstag

Bei dieser Arbeit stets zur Seite steht Pavlicic sein Weggefährte und Stellvertreter Rudolf Koch aus Altenbeken. Auch Koch, der am Tag der Ehrung durch den Landrat seinen 85. Geburtstag feierte, ist mit Leib und Seele seinem Ort und der Region verbunden. Tausende Fotos und zahlreiche heimatkundliche Beiträge hat der passionierte Hobbyfotograf und Autor in der Vergangenheit genutzt, um die Ereignisse seiner Heimat zu dokumentieren.

„Seit Beginn an verfolgen Sie beide das Ziel, Werte, Traditionen und Bräuche, die Generationen vor uns gelebt haben, nicht leichtfertig über Bord zu werfen“, lobt Landrat Müller. Wichtige Säulen ihrer Arbeit waren deshalb in der Vergangenheit unter anderem die Mitarbeit bei der Resolution gegen die Schließung des Museums Kaiserpfalz in Paderborn.

Als Pavlicic und Koch vor 25 Jahren ihre Ämter erstmals übernahmen, gab ihnen der damals scheidende Kreisheimatpfleger Eckhart Hartmann mit auf den Weg: „Die Übernahme eines Ehrenamtes bedeutet stets einen Sprung in einen unerschöpflichen Arbeitsbereich.“ Doch haben Michael Pavlicic und Rudolf Koch diese jahrzehntelange Tätigkeit nie als Arbeit gesehen.

Weitere Ämter übernommen

Beide machen ihren „Job“ gern und sehen ihn als Einsatz und Engagement für die Allgemeinheit. „Wir brauchen Menschen wie Sie beide. Menschen, die als wichtige Säulen in unserer Gesellschaft mittragen und gestalten, was Heimat, Wir-Gefühl und Gemeinschaft ausmacht“, würdigt Manfred Müller das Engagement der beiden.

Wer das Amt des Kreisheimatpflegers ausübt, der übernimmt mit dieser Wahl automatisch zwei weitere Posten. Michael Pavlicic ist auch stellvertretender Vorsitzender des Vereins „die warte e.V.“, der verantwortlich ist für die Herausgabe der gleichnamigen Heimatzeitschrift der Kreise Paderborn und Höxter.

Außerdem sind sowohl Pavlicic als auch Koch Mitglieder der Bewertungskommission des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“, die regelmäßig die Dörfer des Kreises Paderborn bereist. Zudem ist der rüstige Ur-Altenbekener Rudolf Koch seit mehr als 30 Jahren in der Eggegemeinde als Heimatpfleger aktiv.

Pavlicic kandidiert erneut

Beide wurden erstmalig am 1. März 1995 in ihre heutigen Ämter gewählt und stellten sich in der Vergangenheit mehrfach der Wiederwahl zum Kreisheimatpfleger und Stellvertreter zur Verfügung. In diesem Jahr steht satzungsgemäß im zweiten Halbjahr wieder die Wahl an.

Wie und ob sie unter Corona-Bedingungen stattfinden kann, wird zurzeit noch erörtert. Fest steht bereits jetzt, dass Rudolf Koch dankbar auf 25 Jahre zurückblickt und sein langjähriges Amt niederlegen wird. Michael Pavlicic will dagegen für eine weitere fünfjährige Amtszeit kandidieren.

Mitglieder der St. Dionysius Schützenbruderschaft Buke und des Kirchenvorstandes haben den Info-Schaukasten und Bänke auf dem Kirchvorplatz gründlich überarbeitet. Der Info-Kasten und die Bänke wurden gesäubert, abgeschliffen, grundiert und mit einer wetterfesten Holzschutzfarbe gestrichen. Auf zwei Sitzbänken wurde zudem eine massive Eichenbohle montiert, die die Lebensdauer verlängert und das Sitzen auf der Bank angenehmer macht. Auch die Statue des Hl. Dionysius auf dem Kirchplatz wurde von Moos und Algen gereinigt. „Über die Auffrischung der Gegenstände freuen sich sichtlich die Kirchenbesucher und viele Wanderfreunde der Egge, die auf dem Kirchplatz immer wieder gerne Rast machen“, so KV-Vorsitzender Udo Waldhoff.

Foto: Hans Norbert Keuter

v.l. Udo Waldhoff, Christian Micus, Konrad Dommes und André Drewes

Montag, 17 August 2020 09:49

Krautbund-Segnung in Buker Pfarrkirche

Am Fest „Mariä Himmelfahrt“ wurden in der Pfarrkirche St. Dionysius Buke während der hl. Messe von Pastor Bernhard Henneke die Krautbunde gesegnet, die einige Tage zuvor von Buker Messdienern unter fachkundiger Anleitung von Silvia Neumann und ihrem Team zusammengetragen und gewickelt worden sind.
Nach dem Gottesdienst konnte jeder Besucher gegen eine freiwillige Spende ein geweihtes Krautbund mit nach Hause nehmen. Darüber waren die Kirchenbesucher hocherfreut.
Zum Abschluss wurden auf dem Kirchvorplatz unter freien Himmel noch einige Marienlieder gesungen. Auch das bereitete den Besuchern große Freude, da zur Zeit während der Messe aufgrund der aktuellen Situation nicht gesungen werden darf.

Werte Wanderfreunde aus Schwaney, Altenbeken, Asseln, Bad Driburg, Buke und Umgebung, werte Gäste : Heute wollen wir gemeinsam an ein besonders grausames Ereignis vor fast exakt 75 Jahren erinnern. Genau hier starben in den Nachkriegswirren des II. Weltkrieges, am 20. Juli 1945, fünf unschuldige Menschen. Weitab der Dörfer Schwaney und Buke fühlten sich die Bewohner des Forsthauses Klusweide und die nach dem Bombenangriff auf Buke am 26. November 1944 hier einquartierten Bürger im früheren Forsthaus Klusweide nach Kriegsende sicher. Herumstreunende Banden machten jedoch das Eggegebirge unsicher und begingen hier in den frühen Morgenstunden des 20. Juli 1945 eine schreckliche Mordtat. Das was hier geschah, übertrifft sicher heute unsere Vorstellungskraft. Daher ist es umso wichtiger, die Ereignisse des 20. Juli 1945 nicht zu vergessen. Am frühen Morgen dieses 20. Juli 1945 hatte sich gegen 6 Uhr ein LKW mit einer Gruppe von etwa 6 - 8 Tätern (davon 2 weibliche), die wahrscheinlich in den Panzerkasernen in Paderborn untergebracht waren, aus Richtung Schwaney kommend, dem Forsthaus genähert und waren unbemerkt durch den Stall in das Wohnhaus eingedrungen. Einer der am Überfall beteiligten Täter war offensichtlich ortskundig. Er hatte eine auf Klusweide arbeitende Russin, die mit ihrer Situation unzufrieden war, öfters besucht. Alle Hausbewohner, bis auf die Frau des Revierförsters Peters, die in der Küche arbeitete, schliefen noch, als die Mörder in das Haus eindrangen. Sie schlugen Frau Peters und forderten sie auf, alle anderen zu wecken. Diese wurden dann mit gezogenen Pistolen auf die Veranda in der Nähe der Haustür getrieben, wo sie niederknien und sich reglos verhalten mussten. Auf dem Weg dorthin wurde Revierförster Fiege, der an Magengeschwüren litt und sich nicht so schnell bewegen konnte, durch einen Schuss in die Brust getötet. Danach durchwühlten einige Eindringlinge sämtliche Räume. Brauchbares wurde mitgenommen und Essbares zerstört. Nach etwa einer Stunde drängte einer der Plünderer, der wohl befürchtete, dass Schwaneyer Waldarbeiter sich dem Forsthaus näherten, zum Aufbruch. Mehrere Täter trieben die Bewohner in die Waschküche im Keller und gaben den Befehl, bis zehn Uhr dort zu bleiben und drohten jedem, der diesen Befehl nicht einhielt, zu erschießen. Einen Augenblick später rief einer der Mörder: "Alle kaputt"! Wahrscheinlich war es der ortskundige Täter, der erkannt worden war. Mehrere Täter schossen dann wiederholt - einer mit einem Gewehr, die anderen mit Pistolen - in die Waschküche hinein. Nach Ludwig Fiege, (geb. am 31.08.1895) der kurz vorher erschossen war, wurden jetzt die Klusweide-Bewohner teilweise auch durch Kopfschuss getötet. Frau Peters wurde durch einen Lungendurchschuß schwer verletzt. Unter schwierigsten Bedingungen konnte sie nach Driburg gebracht werden, wo sie dank der vorbildlichen ärztlichen Versorgung von Oberregierungs- und Medizinalrat Dr. Ferdinand Hoffschulte überlebte. Die Jugendlichen Renate Fiege und Karl Heinz Pennig überlebten, weil sie für tot gehalten wurden. Sie hatten teilweise unter den blutenden Toten gelegen. Renate Fiege fand danach zunächst Herberge in Buke. Revierförster Emil Peters erlitt einen Trommelfellriss.Insgesamt wurden 36 Geschosshülsen im Keller gefunden. Ludwig Fiege und dessen Sohn Franz Ludwig (geb. am 08.03.1931) sowie Franz Bielefeld, (geb. 1897 zu Wanne Eikel) und Maria Versen (geb. am 22.02.1926 zu Buke) sind in Buke beerdigt worden. Die Grabpflege übernimmt seit Jahrzehnten die Katholische Frauengemeinschaft Buke. Wolfgang Forstreuter wurde zunächst auf dem evangelischen Friedhof in Bad Driburg, später als ehemaliger Soldat auf dem Soldatenfriedhof Brakel zur letzten Ruhe gebettet. Nach dem Krieg wollte er Theologie studieren. Eine Nachforschung bzw. Verurteilung hatte nicht stattgefunden, die scheußliche Tat blieb für immer ungesühnt. Am 23.11.1974 wurde das mittlerweile im schlechten Zustand befindliche Gebäude im Rahmen einer Feuerlöschübung der Löschzüge Buke und Schwaney mit Hilfe von Brandbeschleunigern abgebrannt und später abgerissen. Die Leitung hatte der Amts-Brandmeister Joseph Goeken aus Buke. Die behauenen Steine des Mauerwerkes vom Forsthaus lies Heinrich Bölte als verantwortlicher Bauleiter zum Spring nach Buke bringen. Mit diesen Steinen fasste man den Quellbereich am Spring neu ein. Der letzte Revierförster des Reviers Klusweide war Oberförster Heinrich Kitzmann. Er stammte aus Memelwalde, Ostpreußen. Nach all diesen schrecklichen Geschehnissen war es für Buker Wanderfreunde unter der Führung des heutigen Ehrenvorsitzenden Wilhelm Winkler eine Herzensangelegenheit, dass sich der EGV Buke einige Jahre nach Vereinsgründung zur Errichtung der mittlerweile sehr bekannten Gedenkstätte Klusweide entschloss. Damals war die Erinnerung der Anwesenden noch sehr zeitnah, heute gibt es nicht mehr viele, die sich an den grauenvollen Tag direkt erinnern können. Persönlich bin ich sehr dankbar, mit einigen Zeitzeugen über diese schreckliche Tat gesprochen zu haben. Es waren u.a. Franz Versen, Ferdinand Mozin und Johannes Lütkemeier. Ich bitte Euch nun, gedanklich inne zu halten und an die Mordopfer Maria Versen, Ludwig Fiege, Franz Ludwig Fiege, Franz Bielefeld und Wolfgang Forstreuter von vor 75 Jahren sowie allen uns nahe stehenden und verstorbenen Menschen zu gedenken.

Samstag, 04 Juli 2020 14:53

Buker Schützen gedenken der Toten

 Am eigentlichen Schützenfestsonntag, nach der Hl. Messe, legte der Vorstand der St. Dionysius Schützenbruderschaft Buke zum Gedenken an die Kriegstoten der beiden Weltkriege sowie für die Verstorbenen der Bruderschaft und für die Opfer des Corona-Virus am Ehrenmal einen Kranz nieder. Dazu spielte Florian Gräf von den Buker Husaren das Lied vom guten Kameraden. Zuvor sprach Präses Pastor Bernhard Henneke mahnende und beeindruckende Worte zum Motto des Schützenfestes 2020 „Schützen – für einen respektvollen Umgang miteinander und mit der Umwelt“ an die Kirchbesucher. Nachmittags wurden vom Schützenvorstand den diesjährigen Thronjubilaren zuhause Blumensträuße und Urkunden überreicht. Alles in allem ein schöner, aber denkwürdiger Schützenfestsonntag.

Alle weiteren geplanten Aktivitäten der Schützenbruderschaft werden den aktuellen coronabedingten Entwicklungen angepasst.

Die gesamte Buker Vereinswelt wird die aktuelle Situation im Auge behalten und dementsprechend Feierlichkeiten/ Zusammenkünfte organisieren. Das Jahr birgt ja noch ein paar Tage Zeit und die Hoffnung auf Normalität stirbt bekanntlich zuletzt.

Fotos:

Martin Bölte

Freitag, 03 Juli 2020 18:03

Ein "Buker Junge" erinnert sich

Auch in diesem Jahr wieder eine super Aktion, gerade vor dem Hintergrund der nicht stattfindenden Schützenfeste wegen der Corona Pandemie. Viele fleißige Helferinnen und Helfer des „Puppen-Aufbau-Teams“ um Christina Bannenberg haben im Kreuzungsbereich Driburger Straße/Schwaneyer Straße wiederum eine Schützen Strohpuppe aufgestellt. Ein klares Statement in Corona-Zeiten zum Schützenfest, welches die Buker mit vielen Gästen aus nah und fern gerne vom 20. bis 22. Juni gefeiert hätten.
Fazit: „Ohne Schützenfest ist alles doof“!
Foto: Hans-Josef Lübbemeier

Samstag, 13 Juni 2020 09:25

Kreuz- Betrachtungsspaziergang in Buke

Die Bürgerinnen und Bürger der Pfarrgemeinde Buke und Nachbargemeinden waren am Fronleichnamstag zu einem privaten Kreuzbetrachtungsspaziergang zur Station Kirche, Station Hühnerfeld und zum Kreuz Tofall an der oberen Dorfstraße eingeladen. Die Prozessionen wurden zum Schutz vor einer Infektion abgesagt. Ein herzliches Dankeschön geht an Katrin Walton, Anni Tofall und Cordula Wiethaup-Meilwes, die die Kreuze geschmückt haben.

Fotos: Elisabeth Bannenberg


Buke. Auf Initiative von Ortsheimatpfleger Udo Waldhoff und mit tatkräftiger Unterstützung des Ortschronisten Hans Norbert Keuter und Franz-Josef Bannenberg der St. Dionysius Schützenbruderschaft Buke, wurden jetzt an drei markanten und historischen Plätzen Infotafeln aufgestellt, um an frühere historische Gegebenheiten des letzten Jahrhunderts zu erinnern. Eine Infotafel ziert den heutigen zentralen Dorfmittelpunkt. Im Jahre 1981 wurde, nach Abriss des Hauses „Salmen", der komplette Dorfplatz nach den Plänen von Bernhard Hoischen, ehemaliger Tambourmajor der Buker Husaren, neu aufgestellt und ein Fachwerk am Dorfplatz errichtet.Das Fachwerk wurde nach Plänen des ehemaligen Vorsitzenden der 8. Husaren Buke und späteren Schützenoberst Josef Tofall von der Buker Tischlerei Anton Leniger erstellt.

Eine weitere Informationstafel wurde in der heutigen Freizeitanlage „Am Springe", in der Nähe eines Gedenksteins, aufgestellt, wo früher in unmittelbarer Nähe das Haus „Striewe", später Haus „Klenke" gestanden hat. Sie soll an eine furchtbare Katastrophe zum Ende des zweiten Weltkrieges erinnern. Der damalige Ortschronist, Lehrer Karl Schaffmeister und der damalige Pfarrer Friedrich Sarrazin berichteten in der Chronik Folgendes: „Am Sonntag, dem 26. November 1944 um die Mittagszeit nach dem Hochamt, sind in der Nähe der Bahnlinie Altenbeken/ Kassel 14 Personen durch Bombenabwürfe ums Leben gekommen."

Die dritte Infotafel wurde an Bukes ältester historischer Stätte „Der Eichborn" aufgestellt. Mit dem Wort „Eichborn" ist im dörflichen Sprachgebrauch – neben dem so genannten Quellsprung – auch ein 150 Meter langer alter Hohlweg gemeint. Nach Überlieferung war dieser der erste Weg im über 1000-jährigen Egge- und Kirchdorf Buke. Bis in das 19. Jahrhundert hinein wurde dieser Weg von den Ackerbauern befahren, um Wasser für das Vieh zu schöpfen und zur Feldarbeit zu kommen.

Im Jahr 2001/2002 wurde die alte Wasserstelle „Eichborn" im historischen Kern des Dorfes im Rahmen einer Dorferneuerungsmaßnahme reaktiviert. In diesem Zusammenhang wurde in beispielhafter Eigenleistung im Jahre 2002 eine Mariengrotte errichtet, unter der Leitung des damaligen Ortsheimatpflegers Heinrich Bölte. Die Pflege des Eichborns und der Mariengrotte liegt bei den verantwortlichen Schützenbrüdern der Westkompanie.

Ermöglicht wurde das Aufstellen der drei Infotafeln durch die finanzielle Unterstützung des Landes NRW in Form eines „Heimatschecks" und durch Arbeiten in Eigenleistung.

Personen auf dem Foto v.l.: Udo Waldhoff, Hans Norbert Keuter und Franz-Josef Bannenberg

Fotos: Hans-Josef Lübbemeier

Der Vorstand des Eggegebirgsvereins, Abt. Buke hat im Wonnemonat Mai an bekannten Wanderwegen in der Gemarkung Buke in unverwechselbarer Natur sechs Ruhebänke für Wanderer und Spaziergänger aufgestellt.
Finanziert wurden die Bänke durch einen „Heimatscheck“ des Landes NRW.
Über die Aufstellung der Ruhebänke zu einer gemütlichen Rast freuen sich sicherlich viele Naturfreunde aus nah und fern.

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